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Geschichte: Fanfiktion
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von kestenic
erstellt: 14.03.2010
letztes Update: 29.03.2010
Geschichte, Romanze / P18 Slash
(abgebrochen)
Hi, bin zurück.
Hier ist das nächste Kapitel meiner FanFiktion, hoffe es gefällt euch!
Hab mir viele Gedanken gemacht wie die Hauptpersonen zu Anfang aufeinander reagieren sollten. Ist gar net so einfach, dank der Tatsache, dass sie eigentlich so was wie Feinde sind.
Wie auch immer, viel Spaß beim lesen!!!
Seamus POV:
Der Zug wird schon langsammer und Dean ist immer noch nicht aufgetaucht.
Sorgen mache ich mir keine, aber er ist mir Rede und Antwort schuldig, immerhin bin ich sein bester Freund, egal wie schwul er ist.
Seit Ron und Hermine aufgetaucht sind haben Harry und ich kein Wort mehr über unseren Plan verloren, oder über Dean und Nott. Das ist unsere Angelegenheit und Ron und Hermine sind sowieso mit sich selbst beschäftigt. Die Beiden scheinen echt glücklich zu sein.
"Seamus, kommst du?" Harrys Stimme reißt mich aus meinen Gedanken und erst jetzt bemerke ich, dass sich der Zug bereits leert.
Ich folge dem Trio auf den Bahnsteig und schaue mich immer wieder nacht Dean um.
Wo steckt er nur, er muss doch hier irrgendwo sein. Ich werde ihm heute Abend im Schlafsaal eigenhändig den Kopf abreißen, weil er sich nicht blicken gelassen hat. Wo steckt der verdammte Feigling nur? Versteckt er sich etwa vor mir?
Vollkommen abgelängt achte ich nicht mehr auf meine Schritte und pralle prommt gegen etwas Festes.
"Hoppla!", ertönt eine Stimme und ich stolper erschrocken 2 Schritte rückwärts.
"Tschuldigung...hab nicht aufgepasst"stammel ich.
Erst jetzt bemerke ich, dass ich gegen Blaise Zabini gelaufen bin, doch er macht ganz und gar nicht den Eindruckt als wolle er mich dafür verfluchen. Im Gegenteil. Er lächelt plötzlich auf eine ganz eigenartige Weise.
"Macht doch nichts mein kleiner Gryffindor", haucht er mir im Vorbeigehen ins Ohr, dann verschwindet er in der Menge.
Wie vom Donner gerührt stehe ich da und schaue im nach.
Was sollte die Aktion denn, war das wirklich Blaise Zabini? Wieso hat er mir keinen Fluch auf den Hals gejagt und was meinte er mit "sein kleiner Gryffindor"? Das passt einfach nicht zusammen.
"Seamus, wo bleibst du?" Harry steht plötzlich neber mir und schaut mich besorgt an.
"Alles in Ordnung mit dir?" Ich nicke und lasse mich von Harry zu einer der Kutschen buxieren.
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Endlich ist das Festessen vorbei. Ich kann es kaum erwarten ins Bett zu kommen, doch vorher muss ich Dean noch zur Schnecke machen. Er sitzt nicht weit von mir und meidet jeden Blickcontackt. Er weiß genau, dass ich ihn zur Rede stellen werde und er hat Angst davor.
Wärend nun alle Schüler die Große Halle verlassen, bleibe ich noch kurz sitzen und strecke mich. Ich habe wirklich ein wenig viel gegessen, dass wird sich gar nicht gut auf meine Statur auswirken.
Ich beobachte Dean, der nun auch die Halle verlässt. Ich sehe wie er jemandem am Slytherintisch einen bedeutungsvollen Blick zuwirft. Ich weiß genau wer das ist. Tatsächlich steht Nott auf und folgt Dean unauffällig.
Mit einem Seufzen stemme ich mich von der Bank hoch und folge Ron, Hermine und Harry in den Gryffindorturm.
Harry murrmelt etwas von Bett und die beiden anderen nicken zustimmend und die Drei verschwinden in Richtung Schlafsäle.
Erschöpft lasse ich mich in einen der Sessel fallen und warte. Warscheinlich vergnügt sich Dean noch mit seinem neuen Lieblingsslytherin und ich habe keine Ahnung wie lange das dauern wird.
Müde betrachte ich die Glut im Kamien. Was Dean und Nott jetzt wohl treiben? Wieso hat Dean Angst mir davon zu erzählen, bin ich nicht sein bester Freund? Wieso zum Teufel war Zabini vorhin so seltsam mir gegenüber?
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"Seamus?"
Verwirrt schrecke ich auf. Ich muss eingeschlafen sein. Das Feuer im Kamin ist nun ganz erlochen und es ist dunkel.
Angestrengt blinzel ich um etwas zu erkennen. Vor dem Porträtloch steht eine vertraute Gestalt und mustert mich besorgt.
"Dean?", frage ich.
Die Gestallt nähert sich und setzt sich mir gegenüber.
"Was machst du hier, warum bist du nicht im Schlafsaal?"
"Ich wollte auf dich warten und muss eingeschlafen sein. Warst du noch bei Nott?"
Sein Gesicht kann ich nicht sehen, doch ich weiß, dass er rot wird.
"Theo und ich waren noch beschäftigt... Tut mir Leid, dass du so lange auf mich warten mustest"
Jetzt wo ich wach bin fällt mir auch wieder ein, dass ich sauer auf Dean bin.
"Wieso hast du mich im Zug einfach so alleine gelassen?", frage ich wütend"Wieso habe ich erst vor einigen Stunden von dir und Nott erfahren?"
Dean schaut mich schuldbewusst an, antwortet jedoch nicht.
"Wieso?" Ich kann nicht verhindern dass meine Stimme laut wird, die Enttäuchung steigert meine Wut nur noch. Enttäuchung darüber, dass mein bester Freund sich mir nicht anvertraut und den gesammten Tag mit seiner Slytherinschlampe wegbleibt.
"Verdammt Seamus, et tut mir doch Leid" Seine Stimme zittert.
"Ich hatte eben Angst. Angst davor wie du reagieren würdest wenn ich dir sagen würde dass ich schwul bin. Theo hat mich in Beschlag genommen, kaum dass wir den Bahnsteig betreten hatten und ich konnte nicht weg. Er hat so eine unglaubliche Anziehungskraft auf mich, da kann ich einfach nicht wiederstehen"
Jetzt ist er den Tränen nahe. Ich starre ihn an. Dass er so an meiner Toleranz seiner Homosexualität gegenüber zweifelt hätte ich nicht erwartet.
Ich kann nicht anders. ich stehe auf und umarme meinen besten Freund, der nun heftig in meine Schulter schluchzt.
!"Ist schon gut Dean. Mir ist es egal dass du schwul bist, du bist mein bester Freund und ich will nur, dass du glücklich wirst"
Dean schaut mich mit großen Augen an, dann lache er auf.
"Ist das dein Ernst? Du findest mich nicht abstoßend?"
"Wie könnte ich? Lass und schlafen gehn wir haben morgen Schule"
Er nickt und zusammen gehn wir die Treppe hinau zu unseren Betten, froh darüber uns ausgesprochen zu haben.
Draco POV:
Ich sitze im Schneidersitz auf meinem Bett und warte. Blaise ist noch im Bad.
Ich denke wieder an Potter. Heute hatte ich noch keine Möglichkeit ihn anzusprechen. Wie immer war er von seinen treuen Freunden umringt gewesen, obwohl mich immernoch wundert dass Finnigan bei ihnen und nicht bei Thomas saß. Toleriert er etwa die Homosexualität seines besten Freundes nicht?
Wie auch immer, zurück zu Potter. Aus dem mageren Burschen ist über die Ferien wahrlich eine Augenweide geworden. Ich verwette meinen Besen darauf, dass er sich dieses Jahr vor Mädchen nicht mehr retten kann. Da würde ihm der Eisprinz von Slytherin doch viel besser stehen.
Allein von der Vorstellung den Goldjungen zu verführen wird mir heiß und ich spüre wie Blut zu meiner Körpermitte fließt. ich stelle mir Potters Körper vor und das was ich mit ihm anstellen könnte.
"Hey Draco, musst ja ziemlich heiße Gedanken haben"
Ich laufe puterrot an als ich Blaise Blicke zwischn meine Schenkel spüre und ich lege mich schnell unter die Bettdecke.
"Gibs zu Dray, du hast an Potter gedacht" Blaise grinst.
"Du hast ja recht, er ist heiß. Der geilste Gryffindor von allen"
"Mit Ausnahme von Finnigan", fügt Blaise hinzu und ich rolle mit den Augen.
"Hast du denn schon Vortschritte mit ihm gemacht", frage ich sakastich.
"Oh allerdingst"
"Tatsächlich? Wann das?"
"Als er aus dem Zug gestiegen ist. Er war in Gedanken und ist gegen mich gerannt. Wahrscheinlich hat er erwartet, dass ich ihn dafür verfluchen würde, doch ich habe meinem kleinen Gryffindor nur ins Ohr geflüstert, dass ich ihm verzeihe. Glaube er ist rot geworden!"
Selbstzufrieden grinst er mich an und ich kann nicht anders als ebenfalls zu grinsen. Wenn es tatsächlich so war wie Blaise es schildert ist es nur eine Frage der Zeit bis Finnigan es sich eingesteht und den selben Weg wie sein bester Freund einschlägt, geradewegs in die wartenden Arme eines Slytherin.
"Und wie steht es bei dir?" Erwartungsvoll schaut mich Blaise an.
"Keine Chance, Potter ist immer von seinen treuen Kamaraden umgeben" Die Enttäuchung lässt sich nicht ganz aus meiner Stimme verdrengen und ich bin sicher dass Blaise sie bemerkt hat.
"Nur Mut, Potter ist oft mal allein, dann kannst du ihn abfangen. Immerhin bist du der große Draco Malfoy und hattest schon mehr Typen im Bett als dir gut tut und das, obwohl du längst nicht so gut aussiehst wie ich" Er grinst schelmich.
"Was willst du damit, sagen? ich bin Draco Malfoy, der Eisprinz. Du bist nichts gegen mich, Blaise Zabini!"
Im nächsten Augenblick wälzen wir uns wie kleine Kinder auf dem Boden und lachen. Mit einem Freund wie Blaise kann man selbst Harry Potter knacken.
So, das wars mit dem 2. Kapitel. Hoffe es hat euch gefallen.
Weiß net, wann ich das Nächste schreiben kann, hab viel mir der Schule zu tun, ich bemüh mich aber!
Bitte viele Kommis schreiben, ist mir wichtig zu wissen was ich verbessern kann.
Bis dann!
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