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von WBF90    erstellt: 14.03.2010    letztes Update: 11.04.2010    Geschichte, Allgemein / P18 Slash    (abgebrochen)
Erstmal Vielen Dank vorweg für die ersten Reviews habe leider nicht viel Zeit da ich unter Zeitdruck stehe. Viel Spaß beim lesen!
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Als die beiden das Haus in dem Clemens wohnt verlassen hatten wurde Torsten zu einer Kneipe nicht weit entfernt geführt.

"Was, hier willst du rein?" fragte Torsten skeptisch.

"Klar, warum nicht. Ich dachte wir gehen heute Abend gemütlich in einer Kneipe einen trinken." meinte Clemens irritiert.

"Also hier gehe ich nicht rein, dass ist doch keine Kneipe das ist ein Zustand." entgegnete Torsten empört. "Komm mit, hier
um die Ecke ist ein ganz netter Club. Die spielen gute Musik und machen leckere Cocktails." wurde Clemens von Torsten
gepackt und mitgeschliffen.

Als die sie am Club ankamen wurden sie von einem freundlichen Türstehen lächelnd begrüßt und herein gebeten.

"Hey, was willst du trinken ich besorg uns die Cocktails während du uns einen Sitzplatz suchst." bot Clemens an.

"Okay gute Idee. Bringst du mir einen Sex on the Beach?" Clemens nickte und verschwand Richtung Bar während Torsten sich
durch die Menge kämpfte und einen kleinen Tisch mit zwei Stühlen etwas abseits aber mit gutem Blick auf die Tanzfläche
ergattert hatte.

Clemens bestellte unterdessen ihre beiden Cocktails. Während er wartete verschaffte er sich einen Überblick über den Laden
und fand dabei Torsten, der an dem kleinen Tisch saß und ihm kurz winkte um auf sich aufmerksam zu machen.

Der Barkeeper unterbrach ihn. "Hier bitte, deine Cocktails."

Clemens bedankte sich und bezahlte.

Während er sich wie Torsten eben durch die Menge zum Tisch kämpfte an dem er erwartet wurde lief ihm der ein oder andere
gutaussehende Typ über den Weg. Aber er musste sich zusammenreißen um sich nicht anzuflirten, denn die Gefahr bestand
natürlich das er erkannt werden würde. Nicht auszudenken was dann alles passieren kann.

Als er den Tisch erreichte setzte er sich grinsend hin und stellte die beiden Getränke auf dem kleinen Tisch ab.

"Was grinst du denn, wie so ein Honigkuchenpferd?" war Torsten neugierig.

"Ach nichts, hier laufen nur ein paar ganz leckere Typen herum..." entgegnete Clemens.

"Ey wir sind hier um mich abzulenken und nicht um dir einen Typen zu angeln, also kümmere dich gefälligst um mich." forderte
Torsten ihn grinsend auf.

Clemens lächelte. "Ich habe vorhin noch mit Per telefoniert, er lässt dich grüßen." fing Clemens ein Gespräch an.

"Danke, wie geht’s im so, erholt er sich gut?"

"Es geht im soweit gut, sein Bruder hat wohl Spaß daran ihn zu ärgern aber damit kommt er schon zurecht."

Clemens nahm seinen Cocktail und sog am Strohhalm. "Boah ist der gut, richtig schön fruchtig." bemerkte Clemens.

"Was trinkst denn das für einen?" erkundigte sich Torsten nach dem Namen des Getränks seines Gegenübers.

"Tropical Beach, einfach lecker."

"Na das ist dich Hauptsache." sagte Torsten und schaute zur Tanzfläche die ziemlich voll war.

Clemens bemerkte Torstens Blick. "Na komm lass uns Tanzen gehen." forderte Clemens ihn auf.

"Nee lass mal ich stell mich doch nicht zu den Deppen auf die Tanzfläche, noch dazu kann ich nicht mal Tanzen." sträubte
sich Torsten.

Clemens guckte Torsten mit einem Blick an dem man keinen Wunsch abschlagen konnte. "Na komm, du brauchst dich auch nur
ein bisschen rhythmisch zur Musik bewegen dann läuft das ganz von allein." bettelte Clemens.

"Okay gut ein Lied und wenn du mich antanzt dann bin ich hier verschwunden." drohte Torsten als er sich stöhnend erhob.

Clemens zerrte Torsten zum Tanzen. Torsten hielt es sogar länger als nur ein Lied auf der Tanzfläche, die Musik war
einfach Klasse und die Stimmung mitreißend.

Nach einer knappen halben Stunde ließen sie sich erschöpft in ihre Stühle fallen und tranken von ihren Cocktails.

Torsten war ziemlich kaputt, das rumgezappel war einfach nichts mehr für seine alten Knochen. Hingegen Clemens
glücklich strahlend ihn angrinste.

Sie unterhielten sich noch den ganzen Abend und machten sich leicht angeschlagen vom Alkohol auf den Weg zu Clemens
nach hause. Es war bereits kurz nach Mitternacht als die beiden in Clemens Wohnung ankamen.

Müde waren Clemens und Torsten noch nicht, so setzten sie sich mit einer Falsche Wasser und Gläsern ins Wohnzimmer aufs
Sofa.


Clemens lehnte sich gegen Torsten und ließ seinen Kopf auf dessen Schulter fallen. Überraschend musste Clemens feststellen
das ihm der Geruch von Aftershave, ein bisschen Schweiß und ganz viel Torsten gefiel. Er Verbot es sich das zu genießen
und richtete sich wieder auf.

"Und hat es geklappt?" fragte Clemens.

Ratlos sah Torsten ihn an. "Was hat geklappt?" will dieser Wissen.

"Na die Ablenkung, war sie erfolgreich." fragte Clemens.

"Jetzt wo du es sagst fällt mir auf das ich den ganzen Abend über nicht an die Scheidung denken musste." sagte Torsten.

"Eigentlich sollte ich mich deswegen nicht so hängen lassen, ich mein ich bin jetzt schon seit einem Jahr von Petra
getrennt aber irgendwie beschäftigt es mich schon. Außerdem muss ich ständig an Lena und Lisa denken, denn werde ich
auch nicht mehr jeden Tag sehen." seufzte Torsten.

"Aber Petra verbietet dir den Kontakt zu den Kinder doch nicht etwa oder?" fragte Clemens schockiert.

"Nein, nein, aber da ich zuhause ausgezogen bin ist es zwangsläufig schon so das ich meine beiden Prinzessinin nicht sehen
werde. Petra hat gesagt ich kann jeder Zeit vorbei kommen wenn ich will, aber das ist halt nicht dasselbe."

Clemens nickte Verstehend.

"Komm lass uns nicht weiter die gute Stimmung drücken, außerdem bin ich langsam müder. Willst du zuerst ins Bad oder soll
ich?" will Clemens wissen

"Geh du mal, ich räume hier dann noch mal kurz auf."

"Alles klar bis gleich." sagte Clemens und machte sich auf den Weg ins Bad. Schnell Zähne putzen und frisch machen.
Anschließend legte Clemens für Torsten noch ein Handtuch und eine frische Zahnbürste raus.

"Bin fertig, du kannst." rief Clemens und ging in sein Schlafzimmer und zog sich um. In Boxershorts und T-Shirt ging er
in die Küche und holte zwei Flasche Wasser.

Er ging in das Gästezimmer und stellte Torsten eine Falsche auf den Nachtschrank. Gerade als er das Zimmer verlassen wollte
kam Torsten herein.

"Ich habe dir eine Flasche Wasser ans Bett gestellt, für die Nacht falls du Durst haben solltest."

"Danke dir und auch vielen Dank für den tollen Abend." sagte Torsten und umarmte Clemens fest.

"Klar kein Thema habe ich gern gemacht und jetzt schlaf gut wir sehen uns dann beim Frühstück."

"Schlaf du auch gut." entgegnete Torsten und Clemens verließ das Zimmer. Müder ließ er sich in sein Bett fallen und
schlief auch umgehend ein.

Torsten hatte noch ein wenig wach gelegen und den Tag Revue passieren lassen. Er fragte sich warum Clemens sich so
aufopferungsvoll um ihn kümmerte. Aber um darüber nachzudenken war er viel zu müde und schlief ein.


tbc...
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