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Geschichte: Fanfiktion
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von resnovae
erstellt: 13.03.2010
letztes Update: 13.03.2010
Geschichte, Allgemein / P6
(fertiggestellt)
Hey Ho,
ich sollte eigentlich zwei hausarbeiten
für die uni schreiben...*hüstel*
und eigentlich haben meine jungs mit dem
abstieg auch nix zu tun, aber für all die, die mit
ihren vereinen zittern, ist dies als kleine
aufmunterung gedacht.
*****************************************************************
Fassungslos stehst du einfach nur da. Der Schlusspfiff ist längst verklungen, doch in deinen Ohren hallt er immer noch wider. Wenn Hoffnungslosigkeit einen Klang hätte, es wäre dieser gottverdammte Pfiff.
Du starrst auf das Spielfeld, ohne wirklich etwas zu sehen. Vor deinen Augen laufen die Szenen des Spiels. Wieder und wieder. Die Führung, hörst deinen eigenen Jubelschrei unter den tausenden anderen in der Kurve. Dann der Ausgleich, das Hoffen und Bangen, irgendwo zwischen Ärger und Vorahnung. Der Treffer für die anderen. Und dann dieser Pfiff, der immer noch in deinem Kopf dröhnt.
Langsam kommst du aus deiner Schockstarre zurück, nimmst wieder wahr, was um dich herum geschieht. Die Kurve kocht, ist kurz vorm Überschäumen. Die Ultras unten am Zaun fordern den Rauswurf des Trainers. Wie immer. Als ob das jetzt helfen würde.
Doch selbst der alte Herr, Dauerkarte seit schon immer, der schon immer eine Reihe unter dir stand, egal ob es gegen die Bayern oder Wuppertal ging, egal ob es regnete oder stürmte, hat seinen Schal auf den Boden geworfen und eine Träne läuft über das faltige Gesicht. Du weißt, diese Niederlage ist anders.
Ein Becher, noch halb voll mit schalem Stadionbier, fliegt haarscharf an deinem Kopf vorbei, trifft irgendjemanden weiter unten. Glück gehabt.
Um dich herum Geschrei, Beschimpfungen. Gegen den Trainer, die Mannschaft, einfach alles. Mitten drin stehst du und fühlst dich allein.
Dein Blick sucht die Spieler unten auf dem Rasen. Auch sie sehen gelähmt aus, fragend, was falsch gelaufen ist, unschlüssig, wie es jetzt weiter geht. Normalerweise kommen sie in die Kurve, egal ob sie verlieren oder gewinnen. Doch diesmal fliegen die Feuerzeuge von den Rängen bis fast an die Torauslinie. Sie haben Angst, zu kommen, Angst vor ihren eigenen Fans.
Du wirst angerempelt. Die, die nicht bleiben, um ihre Wut rauszulassen, hauen ab.
Du überlegst, auch zu gehen. Weg von hier. Vielleicht auch gar nicht mehr wieder zu kommen. Nein, das geht nicht! Sofort schämst du dich ein wenig, so etwas überhaupt gedacht zu haben. Bist ja schließlich kein Erfolgsfan. Du und dein Verein, ist ja nicht das erste Mal, dass es eng wird. Kommen ja auch wieder bessere Zeiten. Durchhalteparolen, allmählich glaubst du sie nicht mehr.
Unten marschiert die Polizei vor dem Block auf. Zu den Rufen der Fans mischt sich das Gebell der Hunde. Ordner kommen in den Block.
Du suchst den Platz ab. Dort ist er. Dein Lieblingsspieler. Kapitän, schon lange im Verein, sein Name prangt auf dem Trikot, das du heute trägst.
Ungläubig steht er da, inmitten der anderen Spieler, trotzdem irgendwie allein. An ihm liegt die Misere nicht, und trotzdem ist auch er schuld daran. In jedem Interview hat er betont, dass er bleibt, auch wenn der Club absteigt, dass ihm etwas an dem Verein liegt, dass er noch Hoffnung hat. Gerne würdest du ihm glauben.
Hoffnung? Keine Ahnung, ob du sie noch hast. Irgendetwas ist anders nach diesem Spiel, fühlt sich anders an. Etwas, das sich nicht in Worte fassen lässt, wie so vieles im Fussball.
Du wirst an der Schulter gepackt und Richtung Treppe gedrängt. Die Ordner räumen den Block.
Du gehst. Du weißt nicht, ob dieses Spiel den Abstieg bedeutet, oder ob das Wunder noch geschieht.
Alles was du weißt, ist, dass du in zwei Wochen wieder dort stehst.
Warum?
Weil es dein Verein ist.
*********************************************************************
So long and thanks for all the fish,
Res Novae
ich sollte eigentlich zwei hausarbeiten
für die uni schreiben...*hüstel*
und eigentlich haben meine jungs mit dem
abstieg auch nix zu tun, aber für all die, die mit
ihren vereinen zittern, ist dies als kleine
aufmunterung gedacht.
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Fassungslos stehst du einfach nur da. Der Schlusspfiff ist längst verklungen, doch in deinen Ohren hallt er immer noch wider. Wenn Hoffnungslosigkeit einen Klang hätte, es wäre dieser gottverdammte Pfiff.
Du starrst auf das Spielfeld, ohne wirklich etwas zu sehen. Vor deinen Augen laufen die Szenen des Spiels. Wieder und wieder. Die Führung, hörst deinen eigenen Jubelschrei unter den tausenden anderen in der Kurve. Dann der Ausgleich, das Hoffen und Bangen, irgendwo zwischen Ärger und Vorahnung. Der Treffer für die anderen. Und dann dieser Pfiff, der immer noch in deinem Kopf dröhnt.
Langsam kommst du aus deiner Schockstarre zurück, nimmst wieder wahr, was um dich herum geschieht. Die Kurve kocht, ist kurz vorm Überschäumen. Die Ultras unten am Zaun fordern den Rauswurf des Trainers. Wie immer. Als ob das jetzt helfen würde.
Doch selbst der alte Herr, Dauerkarte seit schon immer, der schon immer eine Reihe unter dir stand, egal ob es gegen die Bayern oder Wuppertal ging, egal ob es regnete oder stürmte, hat seinen Schal auf den Boden geworfen und eine Träne läuft über das faltige Gesicht. Du weißt, diese Niederlage ist anders.
Ein Becher, noch halb voll mit schalem Stadionbier, fliegt haarscharf an deinem Kopf vorbei, trifft irgendjemanden weiter unten. Glück gehabt.
Um dich herum Geschrei, Beschimpfungen. Gegen den Trainer, die Mannschaft, einfach alles. Mitten drin stehst du und fühlst dich allein.
Dein Blick sucht die Spieler unten auf dem Rasen. Auch sie sehen gelähmt aus, fragend, was falsch gelaufen ist, unschlüssig, wie es jetzt weiter geht. Normalerweise kommen sie in die Kurve, egal ob sie verlieren oder gewinnen. Doch diesmal fliegen die Feuerzeuge von den Rängen bis fast an die Torauslinie. Sie haben Angst, zu kommen, Angst vor ihren eigenen Fans.
Du wirst angerempelt. Die, die nicht bleiben, um ihre Wut rauszulassen, hauen ab.
Du überlegst, auch zu gehen. Weg von hier. Vielleicht auch gar nicht mehr wieder zu kommen. Nein, das geht nicht! Sofort schämst du dich ein wenig, so etwas überhaupt gedacht zu haben. Bist ja schließlich kein Erfolgsfan. Du und dein Verein, ist ja nicht das erste Mal, dass es eng wird. Kommen ja auch wieder bessere Zeiten. Durchhalteparolen, allmählich glaubst du sie nicht mehr.
Unten marschiert die Polizei vor dem Block auf. Zu den Rufen der Fans mischt sich das Gebell der Hunde. Ordner kommen in den Block.
Du suchst den Platz ab. Dort ist er. Dein Lieblingsspieler. Kapitän, schon lange im Verein, sein Name prangt auf dem Trikot, das du heute trägst.
Ungläubig steht er da, inmitten der anderen Spieler, trotzdem irgendwie allein. An ihm liegt die Misere nicht, und trotzdem ist auch er schuld daran. In jedem Interview hat er betont, dass er bleibt, auch wenn der Club absteigt, dass ihm etwas an dem Verein liegt, dass er noch Hoffnung hat. Gerne würdest du ihm glauben.
Hoffnung? Keine Ahnung, ob du sie noch hast. Irgendetwas ist anders nach diesem Spiel, fühlt sich anders an. Etwas, das sich nicht in Worte fassen lässt, wie so vieles im Fussball.
Du wirst an der Schulter gepackt und Richtung Treppe gedrängt. Die Ordner räumen den Block.
Du gehst. Du weißt nicht, ob dieses Spiel den Abstieg bedeutet, oder ob das Wunder noch geschieht.
Alles was du weißt, ist, dass du in zwei Wochen wieder dort stehst.
Warum?
Weil es dein Verein ist.
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So long and thanks for all the fish,
Res Novae
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