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Geschichte: Freie Arbeiten
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von Izuru
erstellt: 13.03.2010
letztes Update: 13.03.2010
Geschichte, Abenteuer / P16 Slash
(abgebrochen)
neuerdings taucht fast täglich ein Mann mit blonden Haaren vor meinem Lokal auf. Er sieht sich um als ob er etwas suche und dann starrt er mich an. Wenn ich blinzel ist er weg! Das macht mir ein klein wenig Angst.
Danke, dass du mir so gebannt zuhörst :)
LG deine Mira
Ein schwarzhaariger Mann lief eine dunkle Gasse entlang. Er seufzte. Heute war wieder einmal so ein Tag den man am Liebsten vergessen würde. Blut tropfte auf die dreckige Bordsteinkante. Er blutete so stark an der Schulter, dass das Blut in strömen durch seine Finger quoll. „Scheißdreck!“, entfuhr es ihm japsend. Keuchend schliff er sich die Gasse entlang, in der Hoffnung sie so schnell wie nur eben möglich zu verlassen. „Wieso ist es hier bloß so dunkel? Keuch“ Die Laternen waren zerschlagen. Passend. Wie in einen mittelmäßigen Holliwood-Streifen. Und genau DAS fehlte noch. Dunkle Gasse plus Verletzung plus einen deprimierten keuchenden Typen gleich: Ein Tag wie jeder andere. Traurig, nicht? Aber er hatte keine Zeit um sich selbst zu bemitleiden. Er musste schnell hier weg. Während er sich zum Ende der Gasse quälte stolperte er über eine umgekippte Mülltonne und erschrak als daraufhin eine Katze fauchte. Heute war wirklich nicht sein Tag. Rambo war schließlich auch nicht allergisch gegen Niedlichkeit. Endlich war er auf einer beleuchteten Straße und bereute es gleich darauf wieder. Reifen quietschten und drei Wagen kamen zum stehen. Aus jeden der Wagen stiegen mehrere Männer mit schwarze Anzügen aus. Sie trugen alle Sonnenbrillen. „Uhh, Mercedes und das in schwarz, wie nobel.“ Während er spottete drehte er sich um er musste durch die Gasse fliehen, doch er stand drei weiteren Schwarzmännern gegenüber. Ein Rotschopf kicherte da ihm das Lachen noch vergehen würde. „Man gönnt mir heute wohl keine Ruhe…“
Eine Junge Frau bedient in einem Lokal einen Mann. Ansonsten ist niemand im Lokal. „Dir ist aber klar, dass du nicht jeden Tag nach Ladenschluss kommen kannst?!“, sagte sie. Sie hatte lange braune Haare die ihr bis zur Schulter reichten. „Ja klar.“ Braune Augen funkelten den Mann an. „Das hast du gestern auch schon gesagt! Und am Tag davor auch!“ entrüstete sie sich. „Mira du kannst deinen Onkel doch nicht böse sein, oder?“ sich so versuchend einzuschleimen zwinkerte er ihr zu. Daraufhin erwidert sie nichts mehr und funkelt ihn lediglich böse an, mit einem Blick der sagt: Doch kann ich sehr wohl! Gerade als sie ihre Schürze zurechtzupfte schlug die Eingangstür auf. „Wir haben geschl…“ doch die Person hörte nicht zu. Sie rannte weiter und warf sich hinter den Tresen. Verwundert linste sie am Tresen vorbei und sah einen schwarzhaarigen Mann dort sitzen, er blutete. „Was ist denn mit ihnen passiert? Sie bluten ja!“ Reagan, ihr Onkel, saß wie versteinert mit halb erhobener Gabel da und regte sich nicht. Plötzlich ging erneut die Tür auf. Drei in schwarz gekleidete Männer betraten den Raum. Ihre Sonnenbrillen spiegelten das Licht der Lampen wieder. Ein Glatzkopf ein weißhaariger alter Mann und einer mit zurückgegelten roten Haaren standen ihr gegenüber. Der Rothaar sah sich um und murmelte etwas davon das er ihn nicht mehr spüren könne, wen auch immer dieser Kerl meinen könnte..Mira ahnte es. Sie schielte kurz zu dem Mann hinterm Tresen. Dieser hielt seinen Atem an. „Hier ist niemand vorbeigekommen, mein Herr.“ Schaltete sie sich hastig ein. Das Rothaar sah sie an und Mira spürte das seine Blicke durchbohrend waren und sie zum reden gebracht hätten, wäre die Sonnenbrille nicht gewesen. „Komm Rigar, hier ist er nicht. Verzeihen sie die Störung verehrte Dame.“ Der alte Mann zerrte den Rotschopf mit Namen Rigar aus dem Lokal. Als die Männer nicht mehr zu sehen waren rannte Mira zum blutenden Mann. „Los, schnell, er braucht Hilfe!“ Ihr Onkel ließ das Essen stehen und half ihr den Mann in das obere Geschoss zu tragen. Nun erst hatte sie die Zeit ich zu mustern. Er war mittelgroß und hatte schwarze kurze Haare. Die Augen kniff er zu weswegen sie seine Augenfarbe nicht sehen konnte, was aber noch viel mehr auffiel war, dass er verdammt stark blutete und es hörte einfach nicht auf. Hatte ich schon erwähnt das er blutete?
Eine Dreimanngruppe von Schwarzmännern ging zwei Straßen von dem Lokal entfernt auf eine schwarze Limousine zu und stiegen ein. Die blondhaarige Fahrerin fragte „Und? Wie es scheint habt ihr ihn ni…“ doch wüst wurde sie von Rigar unterbrochen deren Ausdrücke jeden im Auto zusammenzucken ließen. Sie murmelte nur noch etwas davon, dass er sich nicht so haben sollte und fuhr los.
Reagan inspizierte die Wunden des Verletzten. Er war zwar kein Arzt, doch immerhin besaß er genug Kenntnis um ihn nicht sterben zu lassen. Mira hechtete die Treppe hinunter, sie wollte lieber abschließen bevor noch mehr ungeladene Gäste kamen. Am Fuß der Treppe stockte sie. Er stand vor ihr. Der Mann der seit Tagen um ihr Lokal schlich. Mit zitternder Stimme bat sie ihn zu gehen. Doch er erwiderte nur, dass das Eingangschild auf „Open“ stände. Tatsächlich. Bei den vorhergehenden Ereignissen hatte sich das Schild verheddert. „I..ich muss sie trotzdem bitten hinauszugehen.“ Er lächelte sie nur an. Mira fühlte ein leichtes Unbehagen, denn er ließ den Blick nicht von ihr. Und nun lachte er „Wenn das so ist dann komm ich ein andern mal wieder!“ Sichtlich erheitert schlenderte er zum Ausgang „Übrigens, dein neuer kleiner Freund, der steht vor Freitag nicht mehr auf.“ und verschwand.
In einem Wohnzimmer von der Größe einer Eingangshalle tummelten sich viele der Schwarzmänner. Die genaue Anzahl konnte man nicht registrieren, das Getümmel war einfach zu unübersichtlich. Wütend über sein Versagen stürmte Rigar durch die Halle als eine Frau ihn beruhigen wollte meinte er das sie die Klappe halten solle. Daraufhin erwiderte sie, dass er sie mal da könne wo er nie einen blick hinwerfen dürfte. „Luzy, etwas mehr benehmen gegenüber deinen Kollegen bitte!“, der Blondschopf sprach wessen Luzy unvermittelt mit Mr. Tsukigami anhimmelte. „Du sollst mich doch Ray nennen.“ Sagte er während er sich auf eine Couch legte und ein Kartenspiel zückte. Luzy setzte sich auf die Lehne und sprach: „Ja schon aber dann muss ich immer an Rigar denken und dann wird mir schlecht…Du siehst zufrieden aus. Hast du gefunden wonach du die letzten Tage gesucht hast? Du sagst mir ja nie was du vorhast!“ Er warf eine Karte in die Luft. Schon im Flug konnte man erkennen, dass es sich um den Joker handelte. „In der Tat.“ lächelnd zückte er eine Pistole „Warten wir ab, wie sich die Sache entwickelt.“ Und schoss den Joker mitten durch den Kopf.
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