Anzeigeoptionen|Review schreiben|Regelverstoß melden|★SocialBookmark
◄   Schriftgröße|Schriftart|Zeilenbreite|Ausrichtung|Zeilenabstand
◄   10px|12px|15px|17px|19px
◄   Times|Arial|Helvetica
◄   25%|50%|75%|100%
◄   Linksbündig|Blocksatz
◄   gering|normal|groß|sehr groß
«
»
von LadySoccer    erstellt: 13.03.2010    letztes Update: 01.04.2011    Geschichte, Allgemein / P16 Slash    (fertiggestellt)
Name: Er hat die Haare schön
Warnung: lustig?
Raiting: nope (bisschen Slash!)
Pairing: Torsten & Clemens
Disclaimer: Nur die IDee/Einfall gehört uns ;)

***

Er hat die Haare schön


Sonne pur. Strahlend blauer Himmel, Sonntag und frei, was gab es besseres für einen Fußballprofi?
Lächelnd stand Clemens vor der Haustür seines Kapitäns und richtete sich schnell noch das weiße Hemd.
Die Jeans war dunkelblau und etwas verwaschen, aber ungemein sexy, wie nicht nur Clemens selbst fand.
Auch sein Freund meinte stets, dass sein Hintern sehr gut zur Geltung in der Jeans kam.

>Ob er sich freuen wird?< Etwas nervös fuhr Clemens sich durch die blonden Haare. Er wollte Torsten mit seinem Besuch überraschen.
Sie hatten sich nun schon seit 3 Tagen nicht mehr privat getroffen, sondern immer nur beim Training und Spielen, wo sie sich ja zusammennehmen mussten. Auch wenn keiner aus der Mannschaft direkt was gegen sie als Paar hatte, so mussten sie trotzdem vor der Presse aufpassen, die überall lauerte.
>Wenn wir es doch nur öffentlich machen könnten. Ich hab dieses Versteckspiel satt. Immer wieder heimliche Treffen, flüchtige Berührungen und Küsse, wenn keiner zuschaut. Selbst Petra und die Mädchen wissen, dass Torsten und ich zusammen sind. Und die haben damit auch keine Probleme oder rennen damit zu anderen.< Unbewusst ballte der Blonde seine Hände zu Fäusten.
Das Leben war einfach ungerecht. Wenn selbst die Ex-Frau und die Töchter seines Partners keine Probleme mit ihrer Beziehung hatten, wieso hatten Millionen andere Menschen damit Probleme?
Weil sie schwul waren! Es war ganz einfach. Es war ein kleines Wort, was ihrer Fußballkarriere ruinieren könnte. Schwul!

„Schluss jetzt!“ Clemens rief sich selbst zur Ordnung. Er war heute nicht hierhergekommen um an den Mist zu denken. Er wollte seinen Freund überraschen.
Er nahm den Zweitschlüssel von Torstens Haus in die Hand und schloss leise die Haustür auf. Torsten würde um diese Zeit sicher noch schlafen. Immerhin war es gerade mal neun Uhr. Auf Zehnspitzen schlich er über den Flur, wollte gerade den Weg nach oben ins Schlafzimmer einschlagen, als er lautes und munteres Kinderlachen aus dem Wohnzimmer hörte. Verwirrt drehte er auf dem Absatz um und tapste Richtung Wohnzimmer.

„Papa...Papa...“, lachend sah Lisa auf ihren Vater, der sanft lächelte.
„Was diesmal? Habt ihr noch nicht genug Schmetterlinge und Blumen genommen?“ Zärtlich strich Torsten seiner ältesten Tochter durch die Haare, die gespielt schmollte.
„Ach Papa. Wir haben von Mama doch so viele Spangen und Haarbänder bekommen, dass wir uns nicht entscheiden können, welche wir nehmen sollen.“ Nun schaltete sich auch Lena in das Gespräch ein und hielt ihrer Schwester rosa und gelbe Zopfbänder hin. „Wir können vielleicht auch noch die mit Spongebob nehmen. Die sind toll“, gluckste die Jüngste der Frings.
„Ihr seid mir schon welche.“ Geduldig ließ Torsten das Frisieren weiter über sich ergehen, auch wenn Lena und Lisa nicht immer ganz sanft waren.
Sie zogen und kämmten seine dichten braunen Locken, wobei einige schon zu kleinen Zöpfchen gebunden und geflochten waren.
>Oh...wie süß...< Clemens hielt sich hinter dem Türrahmen versteckt und beobachtete heimlich wie sein Freund von den Mädchen gestylt wurden.

Es war wirklich ein total schönes Bild, was Clemens schon öfters gesehen hatte, wenn Torsten mit seinen Mädchen zusammen war.
Der Brünette liebte seine Töchter über alles und genoss jede freie Minuten mit den beiden. Auch wenn Petra und er geschieden waren, so sah Torsten seine Mädchen regelmäßig und hatte sie auch öfter über einige Wochen zu Hause, wenn es bei Petra gerade nicht passte.
Nicht jede Frau hätte es so gelassen aufgenommen, dass ihr Ehemann, mit dem sie mehr als 15 Jahren verheiratet war und zwei Kinder hatte, plötzlich eine neue Liebe entdeckte. Keine Frau rechnete damit, dass sie von ihrem Mann wegen eines anderen Mannes verlassen wird. Aber Petra hatte es gut aufgenommen. Nur am Anfang war es schwer, aber das legte sich schnell. Zwar würden Petra und Clemens nie die besten Freunde werden, aber sie verstanden sich gut, auch weil Lena und Lisa sehr an Clemens hingen. Dem Mädchen beizubringen, dass der Vater einen anderen Mann liebt, war gar nicht so schwer.
Kinder waren viel umgänglicher und nicht voller Vorurteile wie so mancher Erwachsener. Torsten und Petra waren stolz auf ihre Mädchen. Sie hatten Clemens schon quasi als Zweitpapa aufgenommen.

„Und darf ich mich bald im Spiegel sehen? Ihr seid nun schon ne ganze Weile an meinen Haaren bei.“ Torsten lächelte etwas schief, während Lena und Lisa noch immer keine Anstalten machten aufzuhören.
Munter klippte Lena kleine Spangen in Form von Herzen in die Locken ihres Vaters, während Lisa einen schönen Zopf machte.
„Toll...Papa, du bist so toll. Bei unseren Frisierpuppen geht das nie so gut…aber bei dir…“ Quietschend gab Lena ihrem Papa einen Kuss auf die Wange, während Lena den Spiegel holte und ihrem Papa in die Hand drückte.
„Hier...fertig.“ Beide Mädchen strahlten um die Wette.
Torsten nahm den Spiegel und zögerte einen Moment. Er wollte eigentlich nicht wirklich wissen, was seine Mäuse angestellt hatten.
Vorsichtig hob er den Spiegel hoch und erschrak im ersten Moment, als er sich erblickte. Lena und Lisa hatten wirklich gute Arbeit geleistet. Seine Haare standen in alle Himmelrichtung ab, überall waren kleine, bunte Spangen und er hatte einen tollen Pferdeschwanz mit bunten Spongebobbändern.
„Wow...das ist aber schön geworden.“

„Ja! Das finde ich auch. Du sahst nie besser aus.“ Clemens hielt es einfach nicht mehr hinter dem Türrahmen aus und trat ins Wohnzimmer.
Erschrocken hätte Torsten fast den Spiegel fallen gelassen, während Lisa und Lena sofort auf den jungen Bremer zustürmten und Clemens stürmisch umarmten.
„Morgen, meine Süßen.“ Lächelnd hob er Lena auf die Armen, die sich auch gleich an den Hals von Clemens klammerte. Lisa hatte ihre Arme um den Bauch des Blonden geschlungen und kuschelte sich quietschend an ihn.
„Was machst du hier? Papa hat gar nicht gesagt, dass du vorbei schauen wolltest.“ Mit großen Augen blickte Lena auf den Freund ihres Vaters.
„Ich wollte euren Papa überraschen. Aber ich glaube, ihr habt eher mich überrascht. Ihr habt euren Papa aber eine schöne Frisur verpasst.“ Clemens grinste breit in die Richtung von Torsten, der sich langsam erhob und leise brummte.
Er hatte überhaupt nicht mit dem Besuch seines jungen Geliebten gerechnet, aber ihm war bewusst, dass Clemens sicher auch nicht mit Lena und Lisa gerechnet hatte.
„Petra hat gestern Abend noch angerufen und gefragt, ob sie die beiden vorbei bringen könnte. Sie hat die nächste Woche einen wichtigen Termin in Bochum. Und heute Morgen fanden Lena und Lisa es amüsant mich zu wecken und zu stylen“, erklärte der Brünette schmunzelnd, während er sich zu seinem Freund lehnte und diesen zärtlich küsste.

„Uh...Papa und Clemens küssen sich...Papa und Clemens küssen sich...“ Freudig hüpfte Lena auf den Armen von Clemens. Lisa gluckste mit ein und ließ Clemens wenig später aber los.
„Papa...hat den Clemens lieb...ganz doll lieb...“, sanft schmiegte Lisa sich an ihren Papa, der ihr durch die Haare streichelte. „Ja. Papa hat Clemens lieb. Ganz doll lieb“, bestätigte Torsten liebevoll.
„Wie passend, dass du mich lieb hast. Aber ich muss mir wirklich überlegen, ob ich dich auch noch lieb habe.“ So gut es ging, versuchte Clemens ernst zu schauen und nickte Torstens Frisur zu.
„Was? Bist du neidisch auf meinen schicken Style? Tja, Süßer, da kannst du nicht mithalten. Ich hab meine eigenen kleinen Friseurinnen.“ Torsten wuschelte seinem Freund durch die blonden Haare, was Clemens leise murren ließ.
Er mochte es nicht, wenn man seine Frisur durcheinander brachte. Nicht wenn er fast ne Stunde gebraucht hatte um diese richtig zum sitzen zu bringen. Torsten durfte als Einziger seine Frisur halbwegs durcheinander bringen, aber auch nur weil dieser sein Freund war.

„Mädchen? Wo Clemens doch so neidisch auf Papas Frisur ist, könnt ihr diesem doch sicher auch so ne schicke Frisur machen, oder?“ Angriffslustig funkelte Torsten auf den Jüngeren, der hörbar nach Luft schnappte.
Es war ja schon ein Drama, wenn jemand aus dem Team durch seine Haare wuschelte, nun aber Kinderhände SEINE geliebten Haare bearbeiten zu lassen, kam Clemens einem Weltuntergang nahe und genau das wusste Torsten. Wenn sein Freund ihn auslachen konnte, konnte Torsten das schon lange.

„Ich bin nicht neidisch. Ich finde Papas Frisur super cool“, brachte Clemens rasch über die Lippen, während Lena schon interessiert ihre Hände durch Clemens Haare gleiten ließ. Lachend nahm Lisa den Blonden an die Hand und führte diesem zum Stuhl, auf welchen vorher Torsten gesessen hatte.
„Wisst ihr was? Ihr habt doch so viele, schöne Barbiesachen. Die möchte Clemens sicher auch noch sehen. Und den neuen Koffer mit eurer Haarspangensammlung hat Clemens auch noch nicht gesehen.“ Während Clemens fast einen Herzkasper erlitt, hüpften Lisa und Lena freudig auf und ab und rannten wenig später nach Oben zu ihren Kinderzimmern.
„Wir sind geschiedene Leute, das ist dir klar?“ Funkelnd blickte Clemens auf Torsten, der sich breit grinsend zu seinem Freund umgedreht hatte.
Clemens saß fast schon panisch auf den Stuhl und schob die Lippen vor und zurück.
„Dafür müssten wir erst verheiratet sein, mein Schatz.“ Rasch überbrückte er die Meter zu Clemens und stütze sich mit den Händen auf dessen Oberschenkel ab, während er die Lippen auf die des Jüngeren senkte und Clemens liebevoll küsste.

„Nicht schmollen, Schatz. Ich hab auch so ne schicke Frisur. Und wenn du es über dich ergehen lässt, verspreche ich dir was ganz Schönes, wenn die Mädchen wieder bei Petra sind.“ Hauchzart strich der Ältere über die entblößten Arme seines Freundes, der eine leichte Gänsehaut bekam.
„Ich will aber was GANZ tolles haben, wenn ich deinen Mädchen erlaube mir die Haare zu ruinieren.“ Clemens blickte schmollend auf seinen Freund, der heftig nickte und gluckste.
„Du schaust wie meine Mädchen, wenn sie was wollen.“
„Ich will ja auch was.“
Flüchtig leckte Clemens dem Älteren über die Lippen, bevor auch schon Lisa und Lena zurück ins Wohnzimmer gerannt kamen, mit einer ganzen Sammlung an Barbie und Haarstylsachen.
Clemens lächelte gekünstelt und ließ es über sich ergehen was die Mädchen machten, in freudiger Erwartung was sein Freund ihn schenken würde.

**ENDE**
«
»
Anzeigeoptionen|Review schreiben|Regelverstoß melden|★SocialBookmark
◄   Schriftgröße|Schriftart|Zeilenbreite|Ausrichtung|Zeilenabstand
◄   10px|12px|15px|17px|19px
◄   Times|Arial|Helvetica
◄   25%|50%|75%|100%
◄   Linksbündig|Blocksatz
◄   gering|normal|groß|sehr groß
> Nutzungsbedingungen <   > Datenschutz <   > Impressum <          v3.9-7097