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von Fiiay    erstellt: 12.03.2010    letztes Update: 25.03.2010    Geschichte, Drama / P12 Slash    (fertiggestellt)
Ohja, meine erste Fanfiktion :) Es wird mehrere Kapitel geben, also macht euch auf fast gefasst. Lest und schreibt mir, wie sie euch gefällt ;) Wär sehr nett!

Ich widme sie Anki, da sie sich etwas mit Benedikt gewünscht hatte und das hier dabei rausgekommen ist. Sie hat mich auch immer allerliebst, dazu aufgefordert weiterzuschreiben.

Über Reviews würde ich mich freuen :)



_________________________________________________________________________

Wochenende. Endlich Wochenende. Erleichtert trat ich aus dem Unigebäude. Eine stressige Woche lag hinter mir.

“Und geht’s wieder nach Gelsenkirchen, Janika?”, wurde ich von Steffi gefragt. “Hä? Wieso sollte ich?” Ich sah sie verwirrt an.

Hatte ich mich etwa irgendwann mal verplappert? Niemand wusste von meiner Beziehung mit Benedikt.

Schelmisch grinsend sah sie mich an. “Ach, nur so!” Verwirrt ließ sie mich stehen. Ob ich das jetzt verstehen musste, wusste ich nicht.  Ich setzte mich ins Auto und fuhr erstmal nach Hause.

Müde schleppte ich mich unter die Dusche. Das warme Wasser tat gut und ich merkte, wie sich mein Körper immer mehr entspannte. Trotzdem war ich dafür, dass Bene mich massierte, wenn ich bei ihm war.

Egal, ob er heute ein Spiel hatte. Musste er mit leben. Immerhin bin ich seine Freundin, er muss mich verwöhnen.

Schnell packte ich meine Tasche und machte mich auf zu einer einstündigen Fahrt. Ich überlegte, ob ich es dann noch schaffen würde, Benni zu sehen, bevor er sich auf den Weg zum Spiel machte.

Wahrscheinlich nicht. Allein der Gedanke an ihn zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht. Mein klingelndes Handy riss mich aus meinen Gedanken.

Ich stellte es in die Freisprechanlage und nahm den Anruf an. “Schatz, bist du schon unterwegs?”, fragte mich Bene gleich, ohne Begrüßung. Ich lachte kurz auf. “Ja, bin ich! Wie geht’s dir?”

“Gut, mein Engel. Immerhin kommst du zu mir.” Ich konnte sein Lachen förmlich durchs Telefon sehen. “Muss jetzt leider auch schon los!”

Wir verabschiedeten uns und ich konzentrierte mich weiter auf die Straße. Heil ankommen wollte ich schon. Sonst hätte ich ja nichts von diesem Besuch.

Durch einen kilometerlangen Stau kam ich nicht nach einer Stunde sondern erst nach knapp 2 Stunden Fahrt in Haltern an.

Ich parkte direkt vor Benes Haus und schloss die Haustür auf. Meine Tasche legte ich ins Schlafzimmer. Trottend ging ich ins Wohnzimmer, schaltete den Fernseher an und legte mich aufs Sofa.

Das Spiel lief gut, sehr gut. Schalke führte, dies bedeutete, dass Benedikt morgen eventuell frei hätte. Gähnend sah ich weiter auf den Bildschirm und merkte, dass meine Augenlider immer schwerer wurden.

Etwas weiter weg vernahm ich leise Stimmen und weniger später spürte ich weiche Lippen an meiner Wange. “Janika, aufstehen!”, flüsterte jemand in mein Ohr.

Ich drehte mich von der Stimme weg. “Bitte, lass mich schlafen!” Mehr genuschelt, als verständlich. “Im Bett ist es aber viel bequemer.” Nach diesen Worten merkte ich, dass mich jemand in die Arme zog, hoch nahm und von der Couch wegtrug.

Verschlafen öffnete ich leicht meine Augen. “Benedikt…” Zu mehr war ich nicht in Stande. “Da ist aber jemand sehr müde!” Wieder diese andere Stimme. Es dauerte einen Moment bis ich sie erkannte.

Lukas. Benedikt hatte Lukas mitgebracht. Sehr nett. Am Abend an dem seine Freundin zu ihm kam. Für Proteste war ich allerdings zu schwach.

Sanft legte mich Benni ins Bett. Er gab mir einen Kuss und verschwand aus dem Zimmer. Zu Lukas. Ins Wohnzimmer nahm ich an. Ich für meinen Teil glitt sofort wieder ins Land der Träume.

Die Sonnenstrahlen, die durch die Jalousien fielen, weckten mich. Kitzelten mich fast an der Nase. Ich merkte einen warmen Körper an meinem Rücken und starke Arme um meine Hüfte.

Der Versuch mich zu drehen, scheiterte. Dafür war sein Griff zu fest. “Du musst nicht aufstehen”, nuschelte er. Leise lachte ich. “Ich will dich auch nur angucken.” Sofort war der Griff lockerer.

Ich drehte mich zu ihm. Sofort musste ich lächeln. Sein verschlafener Blick, seine zerzausten Haare. Einfach mein Benedikt. Ich lehnte mich näher an ihn und küsste ihn sanft auf die Nasenspitze.

“Das kitzelt!”, beschwerte er sich. Irgendwie war mir gerade danach, ihn zu ärgern. Langsam fuhr ich mit meinen Händen seine Seiten nach unten und begann ihn dort leicht zu kitzeln.

Er bewegte sich unter meinen Fingern. “Jani… Janika! Hör auf… bitte!”, japste er. Ich selber, konnte nicht mehr aufhören zu lachen. Ich beugte mich über ihn.

Schneller als ich es bemerken konnte, hatte er mich geschnappt und auf den Rücken gedreht. Somit lag er auf mir und hielt meine Hände fest.

“Du hast mich Jani genannt?”, sagte ich gereizt. Man sah ihm an, wie sehr er überlegte. “Ach, stimmt! Na, wenn du mich ärgerst”, wollte er sich verteidigen. Ich versuchte meine Hände zu befreien. Schaffte es aber nicht.

Benedikt lehnte sich zu mir nach unten und küsste mich. “So mag ich geweckt werden!”, berichtete er mir zwischen zwei Küssen.

Mir wurde mal wieder klar, was mir alles gefehlt hatte. Seine Lippen auf meinen. Seine weiche Haut. Sein Lachen. Seine wunderbare Stimme. Seinen Geruch.

Wenn er an meiner Seite war, leuchtete meine Welt. Ohne ihn könnte ich es mir nie mehr vorstellen.

“An was denkst du?”, fragte mich Benni. “An dich!” Glücklich sah er mich an und legte sich neben mich. Damit ich mich an ihn kuscheln konnte. Sacht drückte er seine Lippen auf meine Stirn.

Wir blieben noch eine Weile im Bett liegen, bis es an der Tür klingelte. Seufzend stand Bene auf. Zog sich eine Jeans und ein T-Shirt über und tapste barfuss zur Tür.

“Na Alter!”, hörte ich die Begrüßung im Schlafzimmer. Verdammt, warum mussten die Schalker immer und überall sein?
 
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