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Geschichte: Fanfiktion
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/ Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum
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von Angel of darkHeart
erstellt: 09.03.2010
letztes Update: 20.08.2010
Geschichte, Romanze / P18 Slash
(abgebrochen, keine anonymen Reviews)
… Lucius Malfoy betraten den Astronomieturm. Sie unterhielten sich leise. Harry spitzte neugierig die Ohren. Er wollte nichts verpassen, was diese beiden Todesser hier besprachen.
„Severus du weißt, wir müssen Potter endlich sagen, dass er zu den drei Schicksalsfeen gehört. Dann müssen wir nur noch die dritte finden. Diese muss weiblich sein, da die anderen beiden ja männlich sind.“, sagte Lucius Malfoy eben.
Geschockt riss Harry die Augen auf. Er sollte eine Schicksalsfee sein? Gibt es so etwas überhaupt? Gespannt hörte er weiter zu.
„Ja, wir sollten schnell die dritte Fee auch noch finden, damit endlich wieder Frieden einkehren kann in unsere Welt!“, stimmte Severus Snape zu. Dabei zog er einen Brief aus seiner Tasche und sagte eindringlich: „Hier habe ich einen Brief für Potter von seiner Mutter Lilly. Leider darf Dumbledore von diesem Brief nichts wissen, sonst gerät der Junge in Gefahr. Hier drin hat Lilly ihrem Sohn die Wahrheit aufgeschrieben, Sie wollte, dass er weiß was er ist und eben auch die wahre Geschichte. Doch leider kann ich Potter den Brief ja nicht einfach geben. Der glaubt mir doch bestimmt kein Wort und rennt gleich zum Direktor. Der würde wahrscheinlich nicht nur ihn, sondern auch mich umgehend beseitigen.“
Geschockt saß Harry unter seinem Tarnmantel und hörte gebannt zu. Er versank leicht in Gedanken. Ein Brief für ihn, von seiner Mutter. Er wollte diesen Brief unbedingt haben. Mit Argusaugen beobachtete er Snape, sah wie dieser den Brief scheinbar wieder in seinen Umhang steckte. Doch als Snape zusammen mit Malfoy zur Treppe ging, um den Turm zu verlassen, sah er den Brief leise zu Boden gleiten. Vorsichtig näherte er sich dem Brief, beachtete dabei die beiden anderen Zauberer nicht mehr. Diese traten unbemerkt von Harry in den Schatten und sprachen einen Desillusionisierungszauber auf sich und beobachteten den Brief. Sie sahen wie der Brief von einer Hand aufgehoben wurde und dann plötzlich verschwand, unsichtbar wurde. Zufrieden grinsten die beiden und verließen nun wirklich den Turm. Der Junge sollte erst einmal den Brief lesen und den Inhalt verarbeiten, dann konnte man reden.
Harry währenddessen wartete noch einige Minuten. Er wollte den Brief nicht hier lesen. Er beschloss, in den Raum der Wünsche zu gehen. Eilig machte er sich auf den Weg. Dort angekommen ging er dreimal auf und ab. Dabei wünschte er sich einen gemütlichen Raum zum Lesen des Briefes seiner Mutter.
Als er eintrat fand er einen Kamin, prasselndes Feuer, eine bequeme Couch und einen kleinen Tisch mit Tee und Gebäck vor. Harry lächelte zufrieden, warf den Tarnumhang in die eine Ecke der Couch und kuschelte sich selbst in die andere Ecke. Ehrfürchtig betrachtete er den Brief. Ein Brief für ihn, für Harry James Potter, von seiner Mutter - von seiner Mum. Harry lächelte glücklich unter Tränen, schluchzte leise auf und drückte den Brief an sich.
Entschlossen wischte er sich einen Moment später die Tränen von den Wangen und öffnete den Brief und begann zu lesen:
„Mein geliebter Sohn, mein kleiner Harry,
ich liebe dich so sehr. Ich wünsche mir von ganzem Herzen, zu sehen wie du aufwächst, wie du in die Schule gehst, wie du dich das erste Mal verliebst, wie dein Wesen erwacht, wie du zum Mann wirst ... so vieles möchte ich von deinem Leben miterleben, für dich da sein. Aber leider wird es nicht so kommen.
Ich habe jetzt erst als erwachsene Frau und Mutter erfahren, wer ich wirklich bin. Mein kleiner Liebling mein wirklicher Name ist Lilly Medusa Slytherin und meine Eltern sind Salazar und Medusa Slytherin. Ja der Salazar Slytherin, der Mitbegründer Hogwarts. Ich war geschockt. Ich hatte zwar oft schon Zweifel daran, dass die Evans meine leiblichen Eltern waren, aber erst Severus hat mir durch einen schwarzmagischen Abstammungstrank, der eigentlich nur für Reinblütern gedacht ist, helfen können die Wahrheit herauszufinden. Natürlich habe ich dann versucht noch mehr herauszufinden. Wie kam ich zu den Evans? Nun die Sache war schwierig, doch Severus hat mich mit einflussreichen und mächtigen Zauberern und Hexen bekannt gemacht. Dabei war der Beweis meiner Abstammung sehr hilfreich. Jedenfalls haben wir herausgefunden, dass Dumbledore, also der Direktor Hogwarts, dafür verantwortlich war, dass ich bei dieser Familie Evans aufgewachsen bin. Er zahlte dafür. Wie es allerdings sein kann, dass ich die leibliche Tochter von Salazar Slytherin bin, haben wir nicht herausgefunden.
Ich habe deinen Vater aus Liebe geheiratet. Ich dachte er mich aus demselben Grund. Zunächst schien es auch so als ob James, dein Vater, mich lieben und unterstützen würde – in allem. Leider fanden wir zu spät heraus, dass er mit einem furchtbaren Fluch belegt war, dem verbotenen Sklavenfluch, dem Perenniservus, also dem Fluch des ewigen Sklaven. Dieser Fluch kann nur gebrochen werden, wenn man sich bewusst seiner wahren Liebe hingibt. Leider fand ich heraus, dass dein Vater mich nur auf Befehl seines Herrn umworben und geheiratet hat. Dadurch konnten wir den Fluch nicht besiegen. Merke dir gut, wer deinen Vater versklavt hat: Dumbledore war der Herr deines Vaters. Solltest du jemals den Verdacht haben, dass einer deiner Freunde unter diesem Fluch steht, so teste dies mit folgendem Spruch: Indicare Perenniservus. Nachdem der Spruch auf die Person gesprochen wurde, leuchtet diese kurz auf, wenn der Spruch auf ihr lastet. Außerdem spricht die Person den Namen der wahren Liebe aus. Also musst du ganz genau acht geben, damit du den Namen verstehst, denn die Person selbst erinnert sich nicht an den ausgesprochenen Namen.
Bitte Harry, denke immer daran, egal was dir Dumbledore sagt oder was er scheinbar für dich tut, er hat deinen Vater versklavt und er wird – da du diesen Brief liest, wird es so sein – mich und ihn töten.
Er will dich. Doch da du ein ganz besonderes Wesen bist, wird er dich nicht versklaven können.
Denn wir haben etwas herausgefunden. Etwas, was dich und auch Draconis Lucius Malfoy betrifft.
Ihr seid Schicksalsfeen. Draco ist die Schicksalsfee der Hoffnung, du die der Liebe und ein Mädchen die Fee des Glaubens.
Dein Wesen wird erwachen, sobald du die Liebe zu deinen Gefährten in deinem Herzen zulässt. Ich habe diesem Brief einen Trank beigefügt, wenn du diesen trinkst, erfährst du, wer deine Gefährten sind. Du musst dir nur wünschen, dass die Phiole mit dem Trank erscheint. Wir konnten leider nur herausfinden, dass du zwei Gefährten hast.
Sobald du zu deinen Gefährte stehst, ist es möglich, dass sie die Aufsicht über dich erhalten, du somit
hoffentlich freier leben kannst. Denn ich befürchte, dass Dumbledore seinen Einfluss ausspielen wird, um dich zu Petunia zu schicken.
Bitte Liebling, nehme dein Schicksal selbst in die Hand. Erkenne dich selbst und gebe dir, deinem Wesen und deinen Gefährten eine Chance.
Denn nur, wenn alle drei Schicksalsfeen ihr Wesen erkennen, annehmen und erwachen, wird durch ihre gemeinsame Kraft Frieden und Ausgleich der Magie in die Zaubererwelt einkehren.
Lebe wohl mein geliebter Sohn,
du wirst immer in meinem Herzen sein
deine Mutter, Lilly Medusa Potter, geb. Slytherin
P.S. Ich habe auch gegen den Willen von James dafür gesorgt, dass die Potterverliese durch einen Blutschutz gesichert sind, ebenso wie die diversen Immobilien der Familie Potter. Außerdem solltest du zu Gringotts gehen und einen magischen Erbschaftstest durchführen lassen, um eventuell das Slytherinerbe antreten zu können.“
Harry weinte hemmungslos. Diese vielen Informationen konnte er so schnell gar nicht verarbeiten.
Er, eine Schicksalsfee der Liebe.
Er, der Freak, hatte Gefährten. Zwei!
Er, der Junge-der-lebt, hat sich seit Jahren vom Mörder seiner Eltern verarschen lassen.
Er, der nie ein wirkliches Zuhause hatte, könnte eine Familie haben, könnte Gefährten haben, die …
An diesem Gedanken blieb Harry hängen. Ja, Gefährten, die was?
Ihn liebten? Unwahrscheinlich, er war ein hässlicher Freak.
Ihn benutzen wollten? Klar, für den eigenen Vorteil. Als mickrige Hauselfe, so wie die Dursleys.
Aber … er könnte von den Dursleys weg. Auch von Dumbledore könnte er weg.
Harry lief aufgeregt hin und her. Was sollte er nur tun. Oh Mann. Entschlossen wünschte er sich den Trank von seiner Mum herbei. Mit einem kleinen Plopp erschien dieser vor ihm auf dem Tisch. Er langte zuerst nach dem dabei liegendem Pergament und las:
„Gefährtentrank – bitte geben Sie drei Tropfen Ihres Blutes in den Trank, dieser verfärbt sich dann von Blau nach Rot. Gießen Sie den roten Trank auf dieses Pergament, das Ergebnis wird nach wenigen Minuten angezeigt.“
Aufgeregt schluckte Harry. Doch dann nahm er den Trank und gab mit Hilfe eines kleinen Schneidezaubers drei Tropfen Blut in den Trank. Den Rot gefärbten Trank kippte er sorgfältig auf das Pergament, er wurde vollständig vom Pergament aufgesogen.
Nervös legte er das Pergament auf den Tisch, lief hin und her, schaute immer wieder hin. Plötzlich wenige Minuten später leuchtete das Pergament kurz hell auf und blieb dann ruhig liegen.
Mit zitternder Hand nahm er das Pergament, rollte es auf und riss die Augen weit auf.
Getestete Person: Harry James Potter
Gefährten: …
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