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von lonely-soul    erstellt: 08.03.2010    letztes Update: 21.01.2012    Geschichte, Drama / P16    (in Arbeit)
Ich hatte einen Geistesblitz und musste diesen als FF festhalten. Ich hoffe euch gefällt die Geschichte. Es ist wieder mal ein Sailormoon-FF geworden xD ... Würd mich unheimlich auf Reviews freuen! Doch nun viel Spaß mit meinem ersten Kapitel:  


„Bunny!! BUNNY!!“ Der beißende Geruch raubte ihm den Atem, den er fast schon animalisch versuchte in seine Lungen zu pumpen.
Die Situation war so aussichtslos, Bunny…nein, Sailormoon brauchte ihre Hilfe, sonst würde sie diesen Kampf nicht überstehen. Oder irrte er da?

Jeden Kampf hatte sie gewonnen, jedes Böse von der Erde verjagt und den Frieden gesichert. Zumindest versucht, denn es tauchten immer wieder neue Gegner auf, die alle das gleiche Ziel hatten: die Erde unter ihre Herrschaft zu bringen, das Gute auszulöschen und über das gesamte Sonnensystem Dunkelheit und Hass zu bringen.

Sailormoon war das einzige Licht, das sie besaßen. Die Reinkarnation der Mondprinzessin und zukünftigen Königin Serenity schlummerte in ihr. Ihr Stern strahlte heller als irgendein anderer Stern im großen System und noch heute erzählt man sich die wunderbaren Legenden der Königin des Mondes. Ihre Schönheit überstrahlte all die anderen Lebewesen, ihre unendliche Güte konnte man in ihren wunderschönen blauen Augen ablesen, ihre über die Jahre gesammelte Weisheit ließ andere Kreaturen mit Respekt zu ihr aufblicken und die Reinheit und die Aufrichtigkeit sowie ihre Liebe zu allen Geschöpfen ließ ihren Stern noch heller erstrahlen. Niemals sollte dieses Licht jemals ausgelöscht werden.

„Feuerringe fliegt und siegt!“ Sailor Mars schleuderte dem Chaos ihre Macht entgegen, doch Galaxia konnte dies nichts anhaben. Mit einer einfachen Handbewegung schmetterte sie Sailor Mars fünfzig Meter weg gegen einen Brocken, der noch vom zerstörten und eingestürzten Haus übrig geblieben war. Schmerzvoll stöhnte diese bei dem Aufprall auf und sackte bewusstlos zu Boden.

„Sailor Mars, was ist mir dir? Rei?!“ Sailormoon war sofort bei ihrer Freundin und hievte diese besonders vorsichtig auf ihren Schoß. Sie erhoffte sich durch diese Geste das Bewusstsein von Rei wiederzuerlangen. Aber vergebens.

„Was hast du mit ihr gemacht?“ Wütend funkelte Sailormoon Galaxia an, die neben ihr plötzlich aufgetaucht war. Die Warnrufe ihrer Freunde, die Galaxias Macht nicht unterschätzen wollten, überhörte Sailormoon . Ihrer einzigen Sorge galt Rei, die noch immer bewusstlos auf ihrem Schoß lag. Zärtlich strich Bunny ihr die Strähnen aus dem verschmutzten und blutenden Gesicht. Einzelne Tränen stiegen in ihr hoch und sie konnte einen Schluchzer nicht unterdrücken. „Was hast du mit Rei gemacht? Verschwinde!“, flüsterte sie dabei.

„Sailormoon, unterschätze sie nicht. Sie hat unglaubliche Kräfte!“ Makoto schrie sich fast die Seele aus dem Leib, um ihre Prinzessin zu warnen. Doch wie auch vorher stieß sie auf taube Ohren.

„Euer Geschwätz wird langsam lästig! In den Käfig mit euch! Ihr dürft zusehen, wie ich eure Prinzessin töte und ihr werdet keine Chance haben sie zu retten!“ Ein höhnisches Lachen erschütterte den Raun und ließ alle Krieger zusammenzucken. „Dazu wirst du keine Gelegenheit haben! Sailor Star, strafe sie!!“, widersetzte sich ihr Sailor Star Fighter.

„Genug!“ Ein Erdbeben erfasste das Gebiet und wirbelte Schutt und Asche auf. In der Mitte des Geländes erschuf Galaxia ein schwarzes Loch, das alles mit in die Tiefe zog. Die Kriegerinnen konnten sich nicht wehren, eine nach der anderen verschwand in der Tiefe. Außer Sailormoon und Rei, die beide von Sailormoon und ihrem Silberkristall beschützt wurden. Der Sturm und das Beben legten sich. Doch Bunny riss die Augen weit auf, als sie sah, was mit ihren Freundinnen passiert war.

Sie alle waren in einem riesigen goldenen Käfig gefangen, in dem sie, wie Tiere, auf dem Boden kauerten. Als sie realisierten, was mit ihnen geschehen war, begannen sie Galaxia zu verfluchen und an den dicken Gitterstäben ihre Wut darüber auszulassen.

„Schutzplanet Jupiter, schick mir Donner, erzeuge den Sturm! Donnerschlag, flieg!“, setzte Sailor Jupiter ihre Kraft gegen dieses goldene Ungetüm ein. Doch es half nichts, ihre Kraft war zu schwach. In einer Sekunde auf die nächste wurden alle Krieger innerhalb des Käfigs mit Donnerschlägen angegriffen, die eigentlich Galaxia gegolten hätten. Warum griff Jupiters Macht nun ihre Besitzerin und Freunde an?

„Das ist kein gewöhnlicher Käfig. Wenn ihre eure Macht innerhalb des Käfigs einsetzt, werdet ihr euch selbst schaden, denn die Macht kommt zurück und zwingt euch in die Knie. Ihr habt also keine Chance!!!“ Galaxia amüsierte diese bizarre Szene wirklich, sie ergötzte sich am Leid der anderen.

„Sailormoon, sei stark. Hör auf ins Weinen…“ Rei war aufgewacht und streichelte behutsam Bunnys Wange. Wie auch in den Kämpfen zuvor, sprach Rei ihr immer Mut zu. „Sailor Mars, ich bin so glücklich. Du bist aufgewacht!! Gott sei Dank!“ Einzelne Tränen lösten sich von ihren Augen und kullerten über ihre Wange. „Hör auf ins Weinen. Du musst Galaxia besiegen. Niemand außer dir hat die Macht dazu!!! Ich glaube an dich!“ Reis Worte taten Sailormoons Seele gut. Sie schloss ihre jahrelange Freundin sanft in den Arm.

„Hört auf damit! Na warte!“ Galaxia konnte es nicht ertragen, dass Sailormoon auch jetzt noch, wo doch alles aussichtslos erschien, Hoffnung hatte. Sie schickte ihr und der verwundeten Sailor Mars einen Strahl aus schwarzen Blitzen, die die beiden Sailorkrieger vor Schmerz aufschreien ließ. Bunny warf sich schützend vor Reis Körper, um sie mit ihrem Körper abzuschirmen. „Bunny, was machst du da? Ich sollte doch dich beschützen!“ Ein kleiner Vorwurf war in Reis Stimme zu hören. „Nein, ich beschütze dich. Keine Angst. Alles wird gut!“

„Jetzt ist es aber genug!!!“ Mit einer Handbewegung Richtung Sailor Mars ließ sie diese verschwinden und teleportiere sie ebenfalls in den Käfig. „Sailormoon, ich werde nicht zulassen, dass du deine Liebe und Gerechtigkeit verbreitest. Hier ist dein Ende.“

Sailormoon, die noch immer geschockt war, wo Reis Körper hingekommen war, schenkte Galaxia nicht genügend Aufmerksamkeit, was sie schnell bezahlte. Ihr Schwert schnellte vor und trennte Usagis wertvolle Brosche von ihrem Körper. Lautlos fiel diese zu Boden.
„Ich bin noch nicht fertig mit dir!“, schrie Galaxia die zukünftige Königin des Mondes an. Mit einer Bewegung ihres Schwertes hatte sie nun endlich über die Sailorkrieger gesiegt.

Wortlos und beinahe in Zeitlupe ging Sailormoon auf die Knie. Sie fühlte, dass langsam ihre Kraft entwich und sie sich ihrem Schicksal beugen musste. Der Blutstrom, der aus der Wunde ran, wurde immer stärker.

„SAILORMOON!!!!“ Sailor Star Fighter konnte nichts tun, außer zuzusehen, wie seine Bunny, sein Schätzchen nun sterben würde. „BUUUUUUNNNNNYYY“

„Ich bin noch nicht am Ende…“ Mit wackeligen Beinen stand die Prinzessin auf, ergriff die Scheide des Schwertes und zog es aus ihrem Bauch. Noch war sie nicht geschlagen. „Oh bitte, heiliger Silberkristall. Hilf mir meine Freunde zu beschützen und das Böse zu vertreiben...“ Ein Leuchten erhellte das Gebiet, als Usagi ihren Silberkristall einsetzte.

„Dazu wirst du keine Gelegenheit haben!“ Mit diesen Worten rammte Galaxia ihr das Schwert mitten ins Herz. Sailormoon weitete ihre Augen, als sie den stechenden Schmerz in der Brust spürte, der ihr die Luft zum Atmen nahm und ihre Augen langsam mit Schwärze füllten. Langsam glitt sie zu Boden. Als der letzte Atemzug beendet war, hauchte sie ihr Leben aus und hinterließ nur mehr eine Blutlacke, die sich rasch ausweitete.

Ihre Freunde konnten das Geschehene nicht fassen. War Sailormoon nun endgültig geschlagen? Eine  nach der anderen ging in dem Käfig zu Boden und  begann zu weinen. Nun war der größte aller Sterne verblasst, nun war alles verloren. Warum sollten sie sich noch gegen Galaxia wehren, wenn gerade in diesem Augenblick ihre beste Freundin, ihre Vertraute und Anführerin gestorben war?

Galaxia lachte höhnisch auf. „Anscheinend ist Sailormoon doch nicht so stark wie ihr immer gedacht hattet?“  Ein schimmerndes und klar weißes Licht erhellte den Raum, ausgehend von Usagis Körper. Ihre menschliche Hülle erhob sich und schwebte nun über Galaxia, die sich aufgrund des Lichtes die Hand vor Augen hielt, um etwas sehen zu können.

„Was ist das?“ Auch die übrigen Sailorkrieger waren geschockt von dem Anblick, der sich ihnen bot. Hatten sie noch Hoffnung? War Sailormoon nicht tot? War das eine Art Auferstehung?

Das Licht wurde immer heller und richtete sich gegen Galaxia, die sich in einem lauten Schrei aufzulösen begann. Ihr Schwert, mit dem sie vorher noch Sailormoon getötet hatte, zersprang in tausend Stücke und die Dunkelheit begann zu verschwinden, die ersten Sonnenstrahlen bahnten sich ihren Weg durch die Wolken.

Sailormoons menschlicher Körper begann sich nun ebenfalls aufzulösen, doch sie sprach ein letztes Mal zu ihnen. In den Köpfen hörten sie noch einmal die vertraute Stimme ihrer Anführerin und Freundin. „Ich danke euch, dass ihr mit mir all die Jahre gekämpft habt. Das Böse ist besiegt. Ihr könnt nun in Frieden leben!“

Minakos Augen füllten sich erneut mit Tränen. „Ich will aber nicht ohne dich leben!!!“, schrie sie hinaus.
Usagis Geist kam vor den Kriegern zum Vorschein. Sie hatte sich in die Mondprinzessin verwandelt und lächelte gütig. Auch wenn sie nicht mehr am Leben war, strahlte sie eine unglaubliche Aura aus. „Wir werden uns wiedersehen. Wenn die Zeit gekommen ist, werde ich wieder unter euch treten.“
Die ungläubigen Gesichter der Krieger verriet Usagi, dass sie völlig überfordert waren. „Was meinst du damit, Schätzchen?“, sprach Seiya als erster aus. „Ich werde wieder zu euch kommen. Ich habe meine Pflicht auf der Erde absolviert… Lebt nun wohl“ Usagis Körper löste sich auf. Sie war nun von ihnen gegangen.

„Aber WAS WAR DEINE AUFGABE HIER?“, schrie Seiya ins Leere hinaus. Er wollte diese Antwort noch erhalten, bevor sie endgültig gegangen war. Vielleicht fand er einen Weg sie zurückzuholen.

“Servatis a periculum! Servatis a maleficum!” Ihre Stimme war kaum mehr ein Flüstern, doch alle hatten es verstanden.

SERVATIS A PERICULUM!
SERVATIS A MALEFICUM!
 
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