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von Vampi von Krolock    erstellt: 07.03.2010    letztes Update: 07.01.2012    Geschichte, Drama, Romanze / P16    (pausiert)
Erst mal ein fettes Dankeschön an die ersten fünf Kommihinterlasser^^ hab mich rangehalten und  - TADA! ein neues Kapitel ist da :D Es ist zwar nicht das spannendste aber ich hoffe, es gefällt euch trotzdem ;)
Viel Spaß und vergesst die Reviews nicht (;



„Ich werde dir helfen diese Bürde zu tragen, solange sie dir auferlegt sein mag.“, Gandalf trat hinter Frodo.
„Sollte ich dich durch mein Leben oder meinen Tod schützen können, so werde ich es tun.“ Aragorn war aufgestanden und kniete sich vor Frodo „ Du hast mein Schwert“
„Und du hast meinen Bogen“, sagte Legolas.
Grade wollte ich ein „Auch mein Bogen gehört dir.“ ansetzten, da fiel mir der Zwerg ins Wort:
„Und meine Axt!“ Und nun erhob sich auch Boromir und setzte zum Sprechen an:
„Du bestimmst unser aller Schicksal, kleiner Mann. Und wenn dies dann der Wille des Rates ist, so wird Gondor sich anschließen.“
Ich holte Luft, um mich auch endlich zu Wort zu melden, da sprang etwas, besser gesagt, jemand, aus dem Gebüsch.
„Hey! Damit das klar ist: Ohne mich geht Herr Frodo nirgendwo hin!“
„Nein für wahr, es ist kaum möglich euch zu trennen, selbst wenn er zu einer geheimen Versammlung eingeladen ist und du nicht.“ Und zu guter Letzt kamen noch zwei Halblinge mit den Worten „He! Wir kommen auch mit!“ in den Kreis gestürmt.
„Und auch meinen Bogen hast du, Frodo.“, schnell sprach ich, bevor mir wieder jemand anderes zu vorkam.
„Nein! Rharwen, du bleibst hier! Deine Mutter würde es nicht gutheißen, wenn ich dich mit ihnen ziehen lassen würde!“, Elrond hatte sich an mich gewandt.
„Du kannst mir nichts verbieten!“
„Du würdest dich nur in Gefahr begeben.“
„Ich kann besser kämpfen als manch anderer hier!“, ich warf einen Blick auf die Hobbit’s.
„Das weiß ich, doch braucht dich deine Mutter in Lorien!“
„Aber…!“
„Nichts da!“ Die übrigen hatten Elronds und mein Wortgefecht interessiert verfolgt.
Ich warf Elrond noch einen zornigen Blick zu und rauschte dann hoch erhobenen Hauptes von der Terrasse.  
Leise konnte ich noch höre wie jemand „Besser so.“ murmelte und ich erkannte Legolas’ Stimme, doch Elrond sprach friedlich weiter: „ Neun Gefährten. So sei es. Ihr bildet die Gemeinschaft des Rings.“
Dann sollten sie sich halt alle in Gefahr begeben. Ich würde nun zurück nach Hause reiten. So ging ich zu den Ställen und sattelte meinen Hengst Roval. Draußen schwang ich mich auf seinen Rücken und fast aus dem Stand galoppierte Roval an. Ich konnte noch vernehmen, wie jemand nach mir rief. Vermutlich war es Arwen, die ich während meines sehr kurzen Aufenthaltes nicht einmal begrüßt hatte. Aber das war mir jetzt egal. Ich würde den direkten Weg über das Nebelgebirge zurück nach Lorien nehmen. Dort ging ich der Gemeinschaft am ehesten aus dem Weg. Gandalf führte sie bestimmt durch die Pforte von Rohan. Wenn ich schnell ritt, konnte ich hoffen in drei oder vier Tagen das Gebirge überquert zu haben. Ich trieb Roval an und er galoppierte noch ein wenig schneller. Allerdings durfte ich ihn nicht überanstrengen, denn dann würde ich länger reiten.

Nach gefühlten zwei Stunden parierte ich Roval durch und ließ ihn traben. Langsam lichtete sich der Wald und ging in Büsche und Gestrüpp über. Am Horizont konnte ich schon die ersten Bergspitzen ausmachen. Es dämmerte auch schon leicht. So entschloss ich mich noch ein wenig weiter zu reiten, um einen geeigneten Rastplatz zu finden. Roval brauchte schließlich ein wenig Ruhe. Vielleicht würde auch ich für ein paar Stunden in den elbischen Wachschlaf sinken. Gut tun würde es mir bestimmt.

Nach weiteren eineinhalb Stunden hatte ich die Berge so gut wie erreicht. Etwas weiter vom Weg entfernt fand ich eine Höhle. Ich beschloss hier die Nacht zu verbringen. Ich stieg ab, nahm Roval den Sattel und ließ ihn grasen. Es fand sich sogar ein kleiner Fluss in der Nähe. Er floss bestimmt später in den Bruinen. Die Höhle musste einer Bärenfamilie gehört haben, denn in einer Ecke fand ich Tierknochen. Ich ging hinaus, sammelte trockenes Holz und entfachte im hinteren Teil der Höhle ein kleines Feuer; es würde über Nacht die Tiere fernhalten.
Später, es war schon dunkel und Roval hatte sich hingelegt, dämmerte auch ich ins Traumland. Dank der Kette, die meine Mutter mir einmal geschenkt hatte, träumte ich von denen, die ich liebte und die mich liebten. Ich träumte von meiner Mutter und meinem Vater. Und ich träumte von Celebrían, meiner Schwester. Ich kannte sie nur aus Erzählungen und von Bildern, denn sie war lange vor meiner Geburt nach Westen gesegelt. Doch tief in meine Herzen spürte ich, dass sie von mir wusste.

Als es dämmerte, brach ich auf. Und als die Sonne richtig aufgegangen war, hatte ich bereits die ersten Ausläufer des Nebelgebirges passiert. Das Gelände wurde nun steiniger und unwegsamer und Roval konnte ich nur noch Schritt gehen lassen. Bald würde ich absteigen und ihn führen müssen.
Grade hatte ich eine kleine flache Ebene erreicht, als ich dumpfe Schritte hinter mir hörte. Blitzschnell nahm ich meinen Bogen in die Hand, legte einen Pfeil an die Sehne und drehte mich um. In der Ferne konnte ich eine kleine Truppe Orks den Berg erklimmen sehen. Die kämen mir nicht zu nah. Ich spannte, zielte und schoss den Pfeil ab. Der erste Ork fiel. Die Anderen hatten mich gesehen und liefen nun schneller den Berg hinauf. Diesmal schnappte ich mir zwei Pfeile und die nächsten zwei Orks waren tot. Da waren’s nur noch fünf. Ein paar Sekunden später und vier Pfeile später hatte ich mir diese Kreaturen vom Hals geschafft. Der Berg war zu steil zum Weiterreiten. Lautlos landete ich auf dem Boden, schnappte mir Roval’s Zügel und führte ihn hinter mir her. Bald würde ich den Gipfel erreicht haben.
Dem war auch so und als ich auf der Bergspitze stand, konnten meine Augen den Rand Lorien’s schon erkennen. Langsam machte ich mich an den Abstieg.
Sobald es wieder etwas flacher wurde, saß ich wieder auf und ließ Roval sich selber den Weg ins Tal suchen. Ich wollte den Abstieg unbedingt noch schaffen, da ich nicht sonderlich Lust verspürte, am Hang zu rasten.
Ich schaffte es auch und hatte nun das Nebelgebirge hinter mir gelassen. Nun würde ich die alte Waldstraße bis zum Anduin nehmen und diesem dann folgen.

Nach drei Tagen Ritt erreichte ich gegen Abend die Grenze Lorien’s. Ich wurde von der Ausschauhaltenden Wache freundlich begrüßt und trabte nun Richtung Caras Galadhon. Dort würde ich erst einmal Bericht erstatten, was mit dem Ring passiert war und dann würde ich vielleicht ein wenig durch den Wald streifen. Ich musste einfach nachdenken.
In Caras Galadhon angekommen, begrüßte ich meine Mutter und meinen Vater, erzählte ihnen kurz, was der Rat beschlossen hatte und wer sich alles mit Frodo auf den Weg gemacht hatte. Nach kurzer Zeit ließen sie mich gehen. Bevor ich hinaus in den Wald ging, ging ich in mein Gemach, um mich ein wenig frisch zu machen.

Ich streifte zwischen den Bäumen umher und wusste nicht wie viel Zeit vergangen war, doch es musste bald dämmern. So machte ich mich auf den Weg zurück.
Ich hatte Dreiviertel des Weges zurückgelegt und kam am Baum der Wache vorbei. Es waren ungewöhnlich viele Besucher oben auf der Plattform. Ich konnte Haldir sehen, wie er sich mit jemandem stritt. Und dieser jemand war niemand anderes als Aragorn! Dann waren sie entweder über den Pass des Caradhas oder durch die Minen Morias gekommen! Nun konnte ich auch die anderen erkennen; da saßen Frodo und Boromir, die anderen drei Halblinge Sam, Peregrin und Meriadoc, der Zwerg und Legolas stand etwas abseits der Gruppe und spähte in den Wald. Aber wo war Gandalf?
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