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Geschichte: Fanfiktion
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von skispringerin
erstellt: 07.03.2010
letztes Update: 22.01.2012
Geschichte, Romanze, Familie / P18
(pausiert)
hier ist das zweite Kapitel
Viel Spaß;)
Niemand anderes als Königin Serenity und ihre Tochter traten ein.
„Mir ist gar nicht aufgefallen, dass ich damals so dünn war.“
„Tja, jetzt hast du niedliche kleine Speckröllchen.“ Mamoru kniff mich an meiner Taille.
„Du weißt selber, dass du keine hast, Usako. Ich finde du siehst damals wie heute wunderschön aus.“
Er küsste mich sanft auf den Mund.
Mir war es irgendwie peinlich, einfach so vor mir selber und meiner Mutter aus einer anderen Zeit meinen Freund zu küssen, jedoch fiel mir wieder ein, dass wir ja unsichtbar waren.
Gespannt verfolgten wir das Gespräch, was unsere gemeinsame Zukunft nicht nur damals, sondern auch in unserer Zeit, dem Jahre 2010, entscheidend bewegt hat.
Königin Serenity bat ihre Tochter, sich auf die Sitzgruppe in einer Ecke in ihrem Zimmer zu setzten.
„Serenity, meine Tochter. Bitte, sag mir, was ist zwischen dir und Endymion? Sei bitte ehrlich, ich werde dich nicht verurteilen. Ich möchte bloß nicht, dass wir beide einen großen Fehler begehen.“
„Mutter, ich kann es dir nicht sagen. Es würde das Königreich des Mondes in Gefahr bringen.“
„Serenity, in zwei Tagen ist dein Verlobungsball, ich will nicht, dass du nur wegen herrschaftsrechtlichen Angelegenheiten jemanden ehelichst, obwohl du immer an Endymion denken musst. Ich möchte nicht, dass meine Tochter eine unglückliche Königin sein wird. Ich möchte, dass sie glücklich ist, dass sie sich über die Kinder, die sie bekommen wird freut.“
„Mutter, was würde es bringen, wenn ich sage, dass ich Endymion liebe. Auf der Erde sind Unruhen, weil Metallia immer mächtiger wird. Und diese hat etwas gegen das Mondvolk. Die Liebe zwischen mir und Endymion würde nur alles viel schlimmer machen. Deswegen dürfen wir einfach nicht zusammen sein.“
Erschrocken hielt sie sich ihre zarte Hand vor ihren Mund. Die Königin sah sie besorgt an.
„Serenity, unsere Galaxie wird bald von Metallia übermannt werden. Ich bitte dich, sei so lange glücklich, wie du kannst. Früher oder später wird ein fürchterlicher Krieg ausbrechen und es wird auch sicher dorthin führen, dass ich den Silberkristall einsetzten muss.“
„Aber Mutter, dann …“
„Ja mir ist bewusst, was mit mir geschehen wird, aber du wirst danach in Ruhe leben können.“
„Mutter, nein, dieses Opfer darfst du nicht bringen. Kein Leben soll gefährdet werden. Ich werde alles tun, damit dieser Krieg verhindert wird.“
„Serenity, der einzige Weg, diesen Krieg zu verhindern wäre, dass du den Kronprinzen des Galea-Systems heiratest. Aber das will ich nicht. Er hat auf seinem Planeten mehrere Geliebte, ist 15 Jahre älter als du. Das will ich nicht. Bitte opfere dich nicht mein Herz.“
„Mutter, wenn es nötig ist, dann muss ich es wohl tun.“
Königin Serenity vergoss einige Tränen.
„Mutter, du weinst ja. Bitte weine nicht.“
„Serenity, meine Tochter, ich möchte nicht, dass du dein Leben einfach so wegwirfst. Ich möchte, dass du glücklich bist. Ich will nur, dass du mit Endymion glücklich wirst, dass du wenigstens einige schöne Tage mit ihm haben wirst. Ich habe ihn herschicken lassen.“
„Du hast Endymion kommen lassen? Ich darf wenigstens ein paar Tage mit ihm zusammen sein? Mutter, das ist so wundervoll. Ich habe das alles doch gar nicht verdient.“
„Oh doch, du hast das. Du sollst dich nicht verpflichtet fühlen, mit einem Mann eine Ehe einzugehen, den du nicht liebst. Verbring mit Endymion eine schöne Zeit. Tut was ihr wollt. Ich gebe euch allerdings eine Verpflichtung: Seid glücklich. Vergiss das Hofzeremoniell, vergiss alles, lebe mit ihm deine Liebe aus. Bitte, versprich mir, dass ihr euch nur von euren Gefühlen lasst.“
„Mutter, du meinst doch nicht etwa, dass wir…“
„Serenity, wenn ihr dies tun wollt, dann macht es. Es ist egal, ob du Jungfrau bleibst oder nicht. Ich will nur, dass du glücklich bist!“
Mit diesem Satz erhob sich Königin Serenity und ging erhobenen Hauptes und mit getrockneten Tränen das Zimmer.
„Endymion“, flüsterte Serenity und nahm ein Bild von ihrer Kommode. Sie sah es liebevoll an: „Wir können also doch wenigstens ein paar Tage glücklich sein.“
Sie küsste das Bild und strich zärtlich über es.
Ich war geschockt von mir selber. Wollte ich tatsächlich jemanden anderen heiraten als Mamoru?
„Usako“, fing Mamoru an.
Aber als ich ihm ins Gesicht sah, er genauso geschockt wie ich, sprach er nicht weiter.
Ich warf mich in seine Arme und begann zu weinen, genauso wie mein anderes Ich. Sie warf sich neben mich auf ihr Bett.
Als ich das bemerkte schreckte ich auf. Ich fand es unfair, dass sie so herzzerreißend weinte, da sie dachte, dass sie alleine sei, und wir ihr einfach so zusahen.
„Mamoru, lass uns gehen. Ich möchte nicht beobachtet werden. Schließlich dachte ich damals, dass ich alleine bin.“
Ich stand auf und nahm Mamoru bei der Hand.
„Usako, wenn du willst.“
Ich sah ihn mit einem unerbittlichen Blick an.
Wir wanderten durch das Schloss, wo uns die Sailorkriegerinnen entgegen kamen, in Begleitung der vier Generäle. Und natürlich jede mit ihrem Schatz.
„Ich bin froh, dass sie ihre Liebe frei ausleben konnten.“
„Bunny, jetzt haben wir auch Zeit dafür. Ich werde mein Studium abbrechen und …“
„Du wirst das auf keinen Fall tun! Du gehst brav weiterhin zur Uni und machst deinen Doktor fertig.“
„Usako, du bist in der Zeit, wo ich nicht da war, gereift. Du bist so erwachsen geworden, dass ich fast schon meine Odango vermisse. Du bist so ernst und wohlüberlegt, aber bitte versteh mich nicht falsch, es ist nur etwas ungewohnt.“
„Mamoru, ich bin nicht mehr ein pubertäres Mädchen. Ich bin eine junge Frau. Schließlich kann ich nicht weiterhin eine Heulsuse sein.“
„Ach Usako, sag nicht so was. Du hattest es auch nicht einfach. Können wir beide einfach nicht in nächster Zeit nur Usagi und Mamoru sein?“
„Ja, eine Woche eine ganz gewöhnliche Beziehung haben, mit dir zusammenleben, mit dir essen, mit dir in einem Bett schlafen.“
Als ich den letzten Teil des Satzes sagte, wurde ich rot. Allein schon der Gedanke, dass ich mit Mamoru in einem Bett schlafen würde reichte aus. Ich dachte noch nicht einmal daran, was wir sonst noch so alles machen könnten.
„Äh also, vielleicht lassen wir den letzten Teil lieber erst mal weg.“
„Usako, also, ich werde dich zu nichts drängen. Ich warte auf dich, und wenn es ewig dauern sollte. Ich möchte, dass es für dich perfekt wird.“
Er sah mich aus seinen tiefblauen Augen an und ich spürte, dass er es wirklich ernst meinte.
„Ich glaube, Mamochan, dass wir noch dringend über dieses Thema in absehbarer Zukunft sprechen sollen.“
Er zog mich zärtlich in seine Arme, hauchte mir einen Kuss ins Haar.
„Nimm dir die Zeit, die du brauchst.“
Mamoru war so liebevoll zu mir.
Wir wanderten weiter bis wir in den Schlossgarten gelangten. Dort eilte ich sofort zu meiner Lieblingsblume, der roten Rose.
Mamoru trat neben mich.
„Die hat dir schon immer gut gefallen. Hast du wirklich damals meine Blume also eingepflanzt.“
„Hast du damals nie geschaut, was aus deinem Rosenstock geworden ist?“
„Nein, aber dass du ihn hier angepflanzt hast, das macht mich einfach glücklich.“
Schnell drehte ich mich zu ihm, sah ihm tief in die Augen.
Wir versanken in einen Kuss.
Kurz nachdem wir uns lösten, vernahmen wir zwei Stimmen, die uns nicht vertrauter hätten sein können.
Wie ein Blitz traf mich die Erinnerung an dieses Gespräch.
Ich musste anscheinend traurig gewirkt haben, denn Mamoru wollte wissen, was mit mir los sei.
„Mamochan, das war das Gespräch, in dem wir …“
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