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Geschichte: Fanfiktion
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/ Kann das Leben noch normal weitergehen?
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von skispringerin
erstellt: 07.03.2010
letztes Update: 22.01.2012
Geschichte, Romanze, Familie / P18
(in Arbeit)
da ich schon seit langem ein Sailor Moon Fan bin, habe ich mir einige Gedanken gemacht und versucht, eine FF zu schreiben. Hier ist meine Idee.
Ich hoffe, dass sie euch gefällt.
grüßle
skispringerin
Ich hatte es geschafft. Das Chaos war verbannt, jedoch stand ich nun alleine da. Mein sehnlichster Wunsch war nun, dass meine Freunde wieder bei mir sind, dass mein geliebter Mamoru mich wieder in seine Arme schließen wird.
Mir liefen einige Tränen die Augen hinunter.
Da sah ich, wie sich Sternenkristalle um mich herum versammelten. Ich war umgeben von ihnen. An den Farben erkannte ich, dass es die Kristalle meiner Sailorkriegerinnen, meiner Freundinnen waren.
Ich schaute etwas verwundert.
Da erschienen meine Freundinnen um mich herum.
Mir flossen die Tränen in Strömen an meinen Wangen herab. Alle waren sie da, nur einer fehlte.
Derjenige, den ich am meisten vermisste. Meinen Seelenverwandten, meine große Liebe seit Jahrhunderten.
„Usako…“, hörte ich seine Stimme hinter mir. Sie klang so vertraut.
Diese Stimme würde ich unter allen Stimmen in allen Galaxien wiedererkennen.
Langsam, vor lauter Angst, dass ich mir es einbildete, drehte ich mich um.
Dort stand er. ER, den ich über alles liebte, mit dem ich meine Zukunft verbringen möchte, mit dem ich eine Tochter haben werde.
Bei diesem Gedanken färbten sich meine Wangen rosa.
„Mamochan“, flüsterte ich und warf mich in seine Arme.
Er hielt mich fest, so fest, dass ich spüren konnte, dass er mich nie wieder verlassen wollte.
Die Welt um uns herum interessierte uns überhaupt nicht mehr, wir waren in unserer kleinen Welt glücklich.
Just in diesem Moment umhüllte uns ein grelles Licht und nahm uns mit sich.
Es schien, als ob wir eine Zeitreise machen würden, denn wir schwebten weit über der Erde und sahen, wie sich diese veränderte.
Schließlich fanden wir uns auf dem Mond zur Zeit des Silberjahrtausends wieder.
„Wo sind wir?“, fragte mich Mamoru, während ich einige Schritte von ihm weg ging, um in Erfahrung zu bringen, zu welcher Zeit wir auf dem Mond waren.
„Wir sind auf dem Mond. Und zwar bevor Metallia uns angriff.“
Ich drehte mich zu ihm um, sah wie er mich liebevoll ansah.
Ich wurde verlegen und sah auf den Boden vor mir. Da bemerkte ich, dass ich immer noch keine Kleidung anhatte. Ich stand nackt vor ihm!
„Mamochan, schau weg, bitte.“ Mir war das so peinlich.
Da spürte ich, wie ein kühler, seidener Umhang meinen Körper bedeckte.
„Besser?“, fragte Mamoru.
„Danke“, nuschelte ich.
Er zog mich wieder in seine Arme. „Du brauchst dich nicht zu schämen Usako, du bist einfach perfekt.“
„Du hast mich auch noch angeschaut?“, rief ich erbost.
„Ich bin doch auch nur ein Mann. Entschuldige, falls ich dich verletzt habe.“
„Schon in Ordnung, ich habe ziemlich überreagiert. Es war bloß etwas überraschend, da wir noch nie, naja du weißt schon, also…“
„Usako, an deiner Stelle hätte ich bestimmt auch so reagiert. Sollen wir ins Schloss gehen?“
Ich nickte, er legte einen Arm um meine Taille und wir gingen in den gewaltigen Palast.
Da kam uns auch schon meine Mutter in der damaligen Zeit entgegen.
„Serenity, Endymion, ich habe euch kommen lassen, um euch noch einiges aus eurem früheren Leben zu erzählen. Ihr seid hier nur für mich sichtbar, die anderen können euch nicht wahrnehmen, weder physisch noch mental. Also braucht ihr keine Angst vor Mars haben. Auch passiert nichts, wenn jemand auf euch zukommt, ihr seid hier nur wie Luft, kein Widerstand. Die Zeit ist für die anderen in eurer Zeit stehen geblieben. Ihr habt drei Tage Zeit. Danach wird der Mond angegriffen und ich möchte nicht, dass ihr das noch einmal mitbekommen müsst. Also, genießt die Zeit hier, denn sie war sehr bewegend für euch. Was hinter geschlossenen Türen war, habe ich nicht mitbekommen, das müsst ihr schon selbst herausfinden.
Vielleicht wird diese Zeit für euch aufschlussreich, vielleicht enttäuschend, traurig oder ihr findet Parallelen. In drei Tagen werdet ihr einfach ohne jede Vorwarnung wieder zurück in eure Zeit versetzt. Und Serenity, hier hast du noch ein Kleid, denn schließlich kannst du nicht in Endymions Umhang die ganze Zeit umhergehen. Es sieht dich zwar niemand aus dieser Zeit, jedoch ist es angenehmer ein normales Kleid zu tragen.“
Sie holte hinter ihrem Rücken ein weißes Kleid hervor, was genauso aussah wie mein damaliges.
„Danke, Mutter. Auch dafür, dass wir dies alles hier zum Teil noch wieder erleben dürfen.“
Sie nahm mich in den Arm und gab mir einen Kuss auf die Wange.
„Du bist wunderschön geworden, meine Tochter. Ich hoffe, dass ihr nun in diesem Leben glücklich sein dürft.“
Mamoru sah mich liebevoll an. „Königliche Hoheit, ich werde alles dafür tun, damit sie in Sicherheit ist. Ich werde sie mit meinem Leben beschützen.“
„Ich weiß Endymion. Ich könnte mir niemanden besseren als Euch für meine Tochter vorstellen. Ich wünsche euch beiden alles erdenklich Gute. Lebt wohl.“
Sie war gerade im Begriff zu gehen, doch ich rief noch: „Mutter, werde ich dich jemals wieder sehen?“
„Nein, wir haben nun zum letzten Male miteinander gesprochen. Auch werde ich dich nicht mehr sehen können. Ich werde dich vermissen, jedoch nie vergessen. Solange der Mond existiert, werde ich über dir wachen. Lebe wohl.“
Ich umarmte sie nochmals. „Lebe wohl“, flüsterte ich mit Tränen in den Augen.
Kaum war sie durch eine prächtig verzierte Tür geschritten, war mir klar, dass ich niemals mehr mit ihr sprechen kann, dass ich sie nur noch diese drei Tage sehen würde. Aber immerhin blieben mir drei Tage, um mich von ihr zu verabschieden.
Ich gab Mamoru seinen Umhang zurück, um mir mein Kleid anzuziehen. Er drehte sich weg. Ich war darüber froh, denn so weit war ich einfach noch nicht.
Er befestigte seinen Umhang wieder mit meiner Hilfe an seiner Rüstung und wir gingen Hand in Hand durch das ganze Schloss, um unser früheres Ich zu finden.
„Lass uns in meine Gemächer gehen, denn irgendwann werde ich auf jeden Fall dorthin kommen.“
Also gingen wir dorthin. Ich setzte mich auf mein Himmelbett, Mamoru blieb stehen.
„Mamochan, setz dich doch zu mir.“
Er sah mich etwas unentschlossen an, kam jedoch schließlich zu mir.
Wir sprachen über die Zeit, in der ich nichts von ihm gehört hatte.
Nach meinen Erzählungen sah er mich betrübt an. „Usako, was habe ich dir nur alles angetan. Es tut mir so leid und ich könnte verstehen, wenn du mich nicht mehr sehen möchtest.“
„Was redest du da. Natürlich war es nicht einfach und ich habe nicht nur einmal deswegen geweint. Es tat weh, aber nun bist du wieder da. Wir müssen wieder ein Stück weit von vorn anfangen, aber ich könnte dich nie im Leben verlassen, denn ich liebe dich so sehr, mein Mamochan, mein geliebter Endymion.“
Er sah mir tief in die Augen.
Unsere Gesichter näherten sich immer mehr, bis unsere Lippen sich berührten. Erst war dieser Kuss ganz leicht und zart, jedoch übermannten mich bald meine Gefühle und ich drängte mich immer näher zu ihm. Ich öffnete leicht meine Lippen und merkte, dass er dasselbe tat. Vorsichtig berührten sich unsere Zungen, fingen langsam an miteinander zu spielen, bis sie schließlich fast schon einen wilden Kampf ausfochten.
Ich ließ mich nach hinten gleiten und schließlich lagen wir übereinander auf meinem Bett. Er stützte sich ab, um mich nicht mit seinem Gewicht zu belasten.
Seine Hand wanderte langsam von meinem Kopf hinunter über meine Brust zu meiner Hüfte, wo sie schließlich liegen blieb.
Schwer schnaufend sahen wir uns in die Augen, als wir unseren Kuss kurz lösten.
„Was war das“, fragten wir gleich zeitig.
Wir lächelten uns an. Vollkommen glücklich.
Da öffnete sich plötzlich die Tür und wir sahen erstaunt zu den Personen, die eintraten…
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