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von blackmamba35
erstellt: 05.03.2010
letztes Update: 05.03.2010
Geschichte, Drama / P18
(fertiggestellt)
Ich habs ja schon öfter angekündigt....ab und an werde ich zu 4 Tage einen Oneshot fabrizieren...wenn ich Lust darauf habe...
Ich hatte Lust....
Viel Spaß...
Drück Euch
Uma
http://www.youtube.com/watch?v=ktD_ROQEjYo
Dutzende Male lief ich wie ein Tiger permanent, an der Einladung vorbei, die ich an meinen Garderobenspiegel geklemmt hatte.
In Gedanken ging ich die Zeilen die darin standen durch….
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Hiermit Laden wir sie Miss Samantha Parker, recht Herzlich zur Premiere und anschließender Aftershowparty, von Breaking Dawn Part One, ein.
Die Unterkunft in einem unserer 5 Sterne Apartments im Sheraton Hotel Vancouver, ist bereits in ihrem Namen reserviert.
Wir freuen uns Sie und ihre Begleitperson in unserem Hause am 28.Januar 2011 begrüßen zu dürfen.
Hoch achtungsvoll
I.A.
Assistenz der Geschäftsleitung
Sheraton Hotel & Bar
Tamina Kersh
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Die Einladung war nicht von Robert persönlich…was mich nun etwas beruhigte. Ich vermutete auf keinen Fall Summit hinter dem Wunsch meines Erscheinens, so konnten nur Elenor und Brian was damit zu tun haben.
Aber so oft ich versuchte Elenor oder Brian über Handy, Email oder gar Fax zu erreichen…ich bekam sie nicht zu fassen…ich vermutete reine Absicht dahinter, da Elenor in all den Monaten immer wieder versucht hatte, mich zu einem Gespräch oder einem Treffen zu überreden.
Ich hatte Elenor sehr gerne, und es fiel mir nicht leicht ihr immer wieder einen Korb geben zu müssen, aber…ich wusste, wenn ich nur einmal nachgegeben hätte und Robert wäre …vor mir gestanden….
Ich schloss meine Augen…zum Weinen war mir lange nicht mehr…ich hatte ihn…überwunden…
Was blieb mir denn auch anderes übrig…
Ich vermisste denn tollen Sex mit ihm…
Sehr sogar…
Aber dass konnte auch daran liegen, dass ich seit unserer Trennung überhaupt keinen Sex mehr hatte…und mir Körperlichkeit generell fehlte.
Ich hatte nach 6 Monaten aufgehört die Tage zu zählen…und nach dem meine Trauerzeit verarbeitet war…konnte ich erstaunlich gut mit unserem Beziehungsaus umgehen.
In dieser ganzen Zeit, waren Sheela und Debbie mir die wichtigsten Menschen, die mich nach meiner Rückkehr aus Deutschland wieder mit offenen Armen abfingen.
Sheela hatte ich es auch zu verdanken dass ich eine tolle Therapeutin fand….
Dr. Tracy Clark.
Ich war gebranntes….notleidendes Kind, das zu lange der Willkür und der Ignoranz der Psycho-Quacksalber ausgesetzt war….aber Sie war anders.
Sie hatte die unkonventionelle Art einer Mega-Irren…und mehr als mir zu hören, tat sie eigentlich nicht.
Aber Dr. Tracy Clark….war ein Engel.
Sie erkannte meine Verbohrtheit….mein Schubladendenken…und meine Dämonen, die ich nicht aus meiner Seele bekam.
Als ich ihr klar gemacht hatte dass ich nix von Psycho-Futzis und Pillen-Dealer hielt….die Fronten auf meiner Seite der Kampfarena geklärt waren….zeigte sie mir ihre auf…
Sie war so der ….“große Schwester-Typ“…
Sie legte Wert auf Herzlichkeit….auf….Umarmung….und auf Vertrautheit.
Als mich Sheela das erste Mal zu ihr zerrte, saß ich mit 2 Stuhlbeinen am Ausgangsbereich zwischen “Hier…und du siehst mich nicht“ und „ich bin dann mal weg“.
Nach gutem zureden…und am Ende gar Drohungen…ließ ich mich dazu herab, Tracy eine Chance zugeben.
Ich erzählte ihr von meiner Jugendzeit….meinem Drogenkonsum…dem sexuellen Missbrauch…dem Unvermögen meiner Eltern mich…einfach nur…zu lieben…..!
„Ach Schatz…da wäre ich auch zur drogensüchtigen Nymphomanin geworden…so ne Katastrophe…“
Ich erzählte Tracy von Robert…bei ihr konnte ich auch den vollen Namen nennen, da sie sich an ihre Schweigepflicht halten musste.
Meine Schilderungen unseres Kennenlernens…unseren 4 Tagen in meiner Blockhütte…Tracy hätte sicherlich ganz gerne Eichhörnchen gespielt, um uns beobachten zu können…
Ich erzählte Tracy von der rührenden Schnitzeljagd durch New York, seinem Versagen in Tokio…unseren Versöhnungen…dem Besuch bei seinen Eltern in London und dem anschließenden Liebesurlaub in Irland, all dem schlechten was mir in dieser Zeit wiederfuhr…aber auch von all dem wundervollen…dass ich durch Ihn erlebte.
Sie hing richtig gehend an meinen Lippen…und wenn ich ihr in allen Einzelheiten beschrieb…wie wundervoll Rob im Bett war…wurde sie selber immer ganz….na….Menschlich. Einmal hatte sie nach meinem Termin alle anderen Abgesagt, damit sie zu ihrem Mann nach Hause fahren konnte….und sie wollte mir bei der nächsten Sitzung partout nicht erzählen…wie es dann noch zu Hause so war…
Es tat mir gut…reden war wohl in meinem Fall das Zauberwort…und trotzallem…oder vielleicht auch deswegen…konnte ich in mein gewohntes Muster nicht mehr zurück finden. Früher nahm ich mir was ich brauchte…dann schleppte ich irgendeinen gutaussehenden Mann ab…ließ es mir ordentlich in meinem Loft besorgen…und am nächsten Tag…waren er dann verschwunden…zwangloser…befriedigender Sex.
Tja…und genau da lag mein Problem…denn das war seit der Trennung von Rob nie mehr möglich.
Einen lausigen Versuch unternahm ich noch…und seither…lief mir Desmond nicht mal mehr per Zufall irgendwo über den Weg. Ich dachte mir…wenn schon lieblosen harten Sex, dann mit jemanden von dem ich wusste dass er gut aussah…aber…ich lag wie ein kalter Fisch in seinem Bett…und nach dem er dann kam…lief ich dann wortlos davon. Das war die letzte Kommunikation zwischen Desmond und Mir.
Und ich müsste lügen, wenn es mir leid täte.
Tat es nicht.
Allerdings war das auch das letzte Mal…dass ich so etwas wie Sex…hatte.
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Als ich Sheela davon berichtet hatte das WIR, zur Premierenfeier eingeladen waren, flippte sie regelrecht aus…
„Yippi…cool…oh meine Große…dass wird der Hammer….oh….oh….mein Gott…was ziehn wir an….oh meine Güte da…werde ich…Kellan wieder sehen?!“…sie war außer sich…sie malte sich schon aus, wie er wohl aussehen würde nach all der Zeit, denn auch Sheela hatte lange keinen Kontakt mehr zu Ihm.
Sie trafen sich noch ein paar Monate, aber als Kellan seinen Filmprojekten nach ging, brach der Kontakt zwischen ihnen gänzlich ab.
Sheela war deshalb nicht am Boden.
Sie war nicht verliebt in ihn.
Aber die sexuellen Vorzüge wollte sie nicht von der Hand weisen…
„Es gibt nicht viele Männer die wissen was sie mit ihrer Zunge einer Frau ‚antun’ können…aber Kellan hat es voll drauf…und du weißt meine Große, ich finde Penisse im Allgemeinen hässlich…aber …Kellans…hach….wow…seiner ist wundervoll…sowohl in Größe…als auch in der Form….nahezu perfekt.“
Sheela bekam einen verklärten Gesichtsausdruck…und ich konnte förmlich den Koitus zwischen Kellan und Ihr in ihren Gedanken lesen…
„Und es macht dich…nicht traurig dass ihr kein Paar geworden seid?“…ich wollte nicht glauben dass meine Freundin das so gut trennen konnte…
„Nein..Liebes…das würde nicht klappen…ich liebe mein normales Leben…und …ich hätte mit Kellan nur diese sexuelle Basis…hast du dich mal mit ihm unterhalten? Also…ich habe nicht Studiert…aber eine Beziehung sollte auf mehr als nur guten Sex aufgebaut sein…stell dir vor ich müsste mit ihm längere Zeit verbringen…was redet man mit jemandem der nur sein äußeres und Sex im Kopf hat? Und oberflächlich bin ich selber…süße“
Sie schlug sich glucksend und lachend auf den Mund…
„Oh mein Gott…Sheela…in der Hölle sollst du schmoren du garstiges Ding!“
Es entbehrte trotz der Boshaftigkeit nicht ganz meinem Eindruck…den ich von Ihm hatte. Kellan war überaus süß und sexy…aber die wenigen male die ich mit ihm zu tun hatte…machte es mir ebenfalls den Anschein…das er nicht der Hellste war…
„Du wirst Rob wieder sehen…“.Ich nickte nur und zog meinen Mund verbissen zusammen.
„Das ist…mir bewusst…und wenn ich ein Zusammentreffen vermeiden könnte …wäre es super…aber…“.
Ich runzelte meine Stirn….
„Aber was…?“
„Aber es wird sich nicht umgehen lassen. Ich befürchte, dass Elenor mir das eingebrockt hat.“
Sheela kramte ihr Handy aus der Tasche, weil der Vibrationsalarm ihre gesamte Tasche zum erzittern brachte, dann starrte sie auf das Display…auf die SMS die sie erhielt…und fing breit zum Grinsen an….
„Ach du denkst die Einladung kommt von Elenor?“, dann streckte sie mir das Handy unter die Nase…
Ich nahm es verwundert an…und las laut vor was in der Nachricht stand…
„Hey Babe…hat Sam die Einladung erhalten…kommt ihr…freu mich schon. Kellan“
„Denkst du…Rob steckt dahinter?“, Sheela zog Ratlos die Brauen nach oben…
„Ich werds rausfinden….aber Süße…wir werden da trotzdem hingehen…okay?! Bitte.“
Ich sagte nichts…starrte nur skeptisch an Sheela vorbei…
„BITTE!“, quängelte sie nun wie ein kleines Gör…
„Ja. Gut.“
Schon hing sie wie ein Klammeräffchen an meinem Hals…und freute sich mindestens ein Loch in den Bauch.
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Der Tag der Premiere stand an…Joe und Debbie hatten sich einverstanden erklärt im Sam´s die Festung zu halten…und Debbie ließ mich nicht ohne mahnende Rede aus ihren Fängen…sie kannte mich…sie meinte…es wäre zu frisch…sie fand es nicht gut mich in seine Nähe zu begeben.
Ich wusste dass sie es nur gut meinte…sie hatte mich schließlich zu oft am Boden zerstört aufgefunden, und mühen gehabt mich wieder aufzubauen.
Sheela und ich stiegen in meinen nagelneuen schneeweißen Audi Q7…
Den hatte ich mir nach der Trennung von Robert gegönnt…und ein neues Bett für mein Loft, in dem ich alle Bilder von Ihm und Mir abgehängt hatte.
Nur meine Haare…die hatte ich mir nicht abgeschnitten…zu sehr hing ich an meiner braunen Lockenmähne, die mir nun weit über die Schultern hingen.
Der Q7, roch noch ganz neu…und ich liebte die 280 PS unter der Haube…in weniger als einer Stunde, trafen wir in der zugeschneiten Vancouver-City ein. Vor dem Hotel, reichte ich nur widerwillig den Schlüssel dem Parkdienst…vor der Lobby hatten sich schon Paparazzi postiert…und es befiel mich schon etwas Panik beim Anblick…nur wusste ich nicht ob es was mit ihnen oder der Tatsache zu tun hatte, dass Rob mir zu jeder Zeit über den Weg laufen könnte.
Nach dem Check in begaben wir uns auf unser Apartment, und Sheela kippte vor Begeisterung beinahe aus ihren Schuhen.
„Wir sollten uns beeilen, wir haben um 13 Uhr unseren Friseurtermin….um 14.30 Uhr Pedi,-und Maniküre…und mein Schätzchen…wir lassen uns ordentlich Wachsen…“, ich sah sie an als wäre sie von Sinnen und wollte ihr erst Mal bescheid stoßen….ich und Wachsen…
„Halt die Klappe Samantha….Flower Power ist out…und du siehst da unten aus….da braucht ein Mann erst Mal eine Machete um sich Zugang zu verschaffen…“.
Meine Kinnlade fiel…und ich konnte keinen Piep sagen…
„Mach den Mund zu….wenn ich sage wir wachsen dann wachsen wir…“.
Mit unserer Abendgarderobe die sorgfältig in Wäschesäcke gelagert wurde, über den Unterarmen gelegt, liefen wir ins Foyer des Hotels…Sheela gab unsere Keycard ab…dann liefen wir hinaus ins winterliche Vancouver um uns in eines der Taxen zu setzen…
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Nach den Tortouren denen wir uns ausgesetzt hatten, sahen wir selber aus wie Filmstars…ich hatte mich dazu entschlossen meine Locken zu glätten, und Dave…mein schwuler Stylist, schnitt unter Flüchen sicherlich 3 cm meiner Haarspitzen ab.
Dann glättete er mein Haar, und ich sah aus wie eine braunhaarige Cher mit Haaren die mir nun bis zum Hintern und den Hüften reichten.
Ich trug ein dunkelgrünes Neckholder-Kleid, aus Satin uns Seide…und der Rücken war soweit ausgeschnitten…das für ein Höschen, eigentlich kein Platz mehr war, ohne gesehen zu werden…
Ich zog passende Stiefeletten dazu an, und trug über die Schultern ein dunkelgrünes Webpelz-Cape das bis zum Ellenbogen reichte…wir würden zwar nicht über den roten Teppich laufen, aber ich wollte trotzallem nicht erfrieren.
Wir waren dem kanadischen Winter mit aller Macht ausgeliefert.
Sheela trug etwas Ähnliches wie ich nur in knallrot…sie wollte sichergehen…wollte dass Kellan sie auf jeden Fall bemerkte.
Und mit Sicherheit, würde er sie bemerken.
Als wir vor dem großen Multi-Plex-Cinema Vancouver, ausstiegen, war die Hölle los…wir wurden einen Gang hinein gelotst, und nur kurz erhaschten wir den Blick auf all die treuen Fans dieser Vampir-Saga…die es nicht erwarten konnten ihre Bella und ihren Edward endlich vereint vor dem Traualtar zu sehen. Ich blickte mich um… überall die Plakate mit Edward und Bella…Jacob und wie die Charakteren nun alle hießen…ich war sehr gespannt.
Auf einmal konnte man draußen Ohrenbetäubendes Geschreie und Rufen hören…nach ein paar Minuten liefen dann die gesamten Stars über den roten Teppich hinein ins Kino…
Mir schlug auf einmal das Herz bis zum Hals…
Ich wollte nur eins…in den dunklen Kinosaal. Und als Sheela und ich gerade mit unseren VIP Pässen den Saal passierten, blickte ich noch mal zurück in die Richtung von wo ich den Lärm vernahm…und blickte für wenige Sekunden…nur…. einen kurzen Augenblick…in die grünblauen Augen…die mir nun seltsam Fremd vorkamen.
Als Robert meinen Blick einfing, sah er wie paralysiert aus…
Sheela zog mich hinter sich her…und wir nahmen Platz.
Der Film fing an…
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Als die Premiere endete, klatschten alle frenetischen Beifall…und ich hatte vom Film kaum was mitbekommen, weil ich die ganze Zeit versucht hatte in dieser Kunstfigur die über die Leinwand flimmerte Robert zu erkennen.
Meine Güte…er war in den Filmen tatsächlich ein Anderer…
Kurze Zeit später waren wir dann auf der Premierenfeier, eine gute Stunde war vergangen, und Sheela bestellte sich schon den dritten Cocktail aus Frust, da sie Kellan noch nicht entdeckt hatte…
„Also…ich werde nun etwas durch die Menge schlendern…vielleicht finde ich ihn…“, schrie sie mir beinahe in das Ohr…ich nickte ihr zu…mich würden keine Zehn Pferde dazu bekommen…
„Ich nehme mir ein Taxi Süße…ich bin müde…“, Sheela machte es nichts aus…sie war immer noch der Überzeugung Kellan zu finden.
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Meine Enttäuschung darüber dass ich Robert nicht traf….nicht sprechen musste….hielt sich in Grenzen.
Es war besser so…
Der Aufzug machte ‚Pling‘…und ich schritt hinaus in den abgedunkelten Flur…ich kramte in meiner Handtasche nach meiner Keycard….als….
„Du siehst wunderschön aus…“.
Ich fuhr erschrocken herum, und starrte ihn mit überraschtem Gesicht nur an…ich hatte augenblicklich meine Stimme verloren.
„Ich…Du bist gekommen…!“
Er wusste auch nicht so richtig was er nun sagen sollte…mein betretenes Schweigen ließ ihn ungeduldig werden…
„Nun sag doch was Sam…freust du dich denn gar nicht mich zusehen?“
Ich spürte Zornesröte in mein Gesicht aufsteigen….und dann biss ich mir auf die Unterlippe bis es schmerzte….um nicht etwas Dummes zu tun…denn….ich musste zugeben, dass sein Anblick mich auf der Stelle heiß gemacht hatte.
In Gedanken schalt ich mein törichtes Verhalten…5 Monate Dauergespräche mit Dr. Tracy…..WEG…..VERPUFFT….
Er sah verdammt gut aus in seinem schwarzen Smoking….und sein zugewachsenes Gesicht….die zu langen Haare die noch immer keiner Gesetzmäßigkeit folgten, ließ ihn so Erwachsen aussehen…
°Verdammt, Sam…reiß dich zusammen….sag was….etwas vernünftiges…°
„Du steckst hinter all dem…“, meine Stimme klang leise….und reserviert…und schien ihn zu verwirren, da meine Körpersprache wohl nicht all zu gut dazu passte.
„Ich musste dich hereinlegen…du wärst doch sonst nie gekommen…“
Ach nicht?
Als hätte ich nicht gewusst….das in Wirklichkeit ER dahinter gesteckt hatte…
„Und was sagt dir das…Robert….hm?...warum…tust du uns ….das an…ich habe aus gutem Grund die Beziehung beendet…meine Güte….“, blitzte ich ihn wütend an.
Er lächelte sein schiefes Lächeln….
„Ich habe das vermisst…“, sagte er und schritt langsam auf mich zu…ich vergaß wie groß er doch war…dass ich mich trotz meiner 1,83 m klein in seiner Nähe fühlte…
Ich wich zurück ….hinein ins Apartment…und meine Augen waren nur noch zusammengezogene Schlitze…mit einer Hand wehrte ich sein Vorhaben ab…
„Es ist besser du gehst…bevor du …einen Fehler begehst…los geh…Robert.“
Ich rieb mir die aufkeimenden Gedanken aus dem Nacken….und schloss kurz die Augen…ich Atmete kurz ein und aus…und als ich meine Augen öffnete…stand Robert ganz dicht vor mir…
„Oh…Scheiß drauf Sam…“, sagte er zog mich grob an meinem Nacken an sich, und begann mich unsanft auf den Mund zu küssen…ich ließ es zu…
Es ging so schnell…und…tat unendlich gut…dass ich all meinen Widerstand in mir vergrub…
…ich öffnete seine Krawatte…und begann mit zittrigen Händen sein Hemd aufzuknöpfen.
°Was tust du?°
…meine Hände waren nicht ruhig genug…
Robert entledigte sich selber seiner edlen Klamotten…und dann lief ich rückwärts zum großen Panoramafenster, das vom Boden bis zur Decke reichte…
Ich drehte mich mit dem Gesicht zum Fenster…und wartete darauf dass er mich nahm…
°Ach…egal….mein…Gott°
Er presste mich unsanft gegen das Fenster…so das ich Mühe hatte mich vom Fenster abzuhalten…Robert nahm meine Haare…streifte sie alle über meine rechte Schulter nach vorne so das er freie Sicht auf meinen Nacken und meinen Hals hatte…er löste den Verschluss des Neckholders…und er ließ mein Kleid sachte zu Boden gleiten…dann bemerkte er, dass ich kein Höschen trug…
„Du wusstest den ganzen Abend dass es passiert…du hattest es gehofft…“, flüsterte er mir erregt ins Ohr….was mich erschaudern ließ….
„Nein…sei nicht so eingebildet…du…englischer Snob…“, dabei wusste ich genau das er wohl recht hatte….auch wenn keine offensichtliche Absicht dahinter lag….
Er lachte in meine Haare hinein…während seine Hände über meine festen Brüste strichen…seine Fingerspitzen huschten über meine Brustwarzen…die augenblicklich hart wurden…und es schien ihm mehr als zu gefallen…ich hörte seinen rauer werdenden Atem an meinem Ohr.
Dann glitten seine Hände über meine Hüften zu meiner heißen Mitte vor…er spürte den zarten Haaransatz unterhalb des Venushügels…und als seine Finger tiefer rutschten….warf ich meinen Kopf nachhinten…und ich konnte ein lautes Stöhnen nicht zurück halten.
Er fühlte wie ich richtig erregt war….und seine Berührungen ließen mir kaum noch eine Wahl…mit wildem zucken…kam ich…. dann griff er mir fest in den schritt und erhöhte den Druck auf meine Mitte…und ich half ihm mit meinen Händen nach…
Robert zog mich zu sich…dann sah er mir tief in die Augen…
„Los…komm meine Schöne…ich brauch dich jetzt…“, und ich folgte ihm in sein Bett…ich wollte nicht weniger als er…
Mein Brustkorb hob und senkte sich wild…
Robert lag vor mir…und ich setzte mich auf seine Männlichkeit…die ohne große mühen einfach in mich glitt.
Ich bewegte mein Becken erst ganz langsam…auf und ab…ließ ihn fast ganz hinaus gleiten….um ihn dann ganz langsam und mit erhöhtem Druck wieder in mir aufzunehmen…
„Du …bist so eng“, hauchte er…und ich erhöhte noch etwas den Druck und kreiste noch langsamer mein Becken auf ihm…ich beobachtete erregt wie er sich fast ärgerlich unter mir zu winden begann..
„Sam…was machst du…“, ich spürte seine Frustration…weil ich ihm nicht in dem Maße gab wonach es ihm nun war…
„Strafe muss sein, Robert“. Dann drängte ich etwas schneller auf ihm, was ihn aufstöhnen ließ….und dann hielt ich ganz inne.
„So nun reicht’s…“, hörte ich noch, dann wirbelte er mich in die Kissen…und schob meine Knie nach oben…damit er einen guten Blick auf mein frisch gewachstes Kunstwerk hatte…er lächelte…
Er blickte mich an…und stieß hart in mich…aber es war genau dass…was ich jetzt wollte.
Ich wollte einfach nur hart genommen werden…
Robert hob sich mit einer Hand an meiner Hüfte, mit der anderen stütze er sich neben meinem Kopf ab.
Er gab mir seinen Rhythmus vor, dem ich mich nur Allzugerne hingab…und dann…nach wenigen Stößen kam ich…und ich zügelte meine Reaktion nicht. Ich zog mich dicht an ihn und schrie all meine aufgestauten Emotionen befriedigt aus…kurz darauf spürte ich sein Glied in mir pulsieren…und er stieß wenige Mal tief in mich…und ergoss sich in mir…
Er ließ sich erschöpft neben mich aufs Bett fallen.
Als wir uns wieder beruhigt hatten…lagen wir in einander verschlungen da…er wollte etwas sagen…aber ich hielt ihm mit drei Fingern den Mund zu…
„Sag jetzt bitte nichts. Rob…lass es..“!
Wir hatten in dieser Nacht noch ein paar Mal das Vergnügen…nicht miteinander Sprechen zu müssen…
Als ich in den frühen Morgenstunden wach wurde, schlich ich mich aus seinem Bett…schnell packte ich fast lautlos meine Sachen zusammen…zog mir Jeans, Pulli und meine Daunenjacke über…ich riskierte einen letzten Blick auf sein schlafendes Gesicht.
An der Rezeption hinterließ ich für Sheela eine Nachricht….
Dann ließ ich meinen weißen Q7 vorfahren…und ich ließ Vancouver City hinter mir.
Wenn Robert erwachte, würde er den Platz neben sich leer vorfinden…und ich hoffte…dass er mir nicht nach kam…das hoffte ich wirklich….das hoffte ich sehr.
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