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Geschichte: Fanfiktion
/ Crossover
/ Multicrossover
/ Alles nur ein Traum?
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von Selva
erstellt: 04.03.2010
letztes Update: 04.03.2010
Geschichte, Allgemein / P12
(fertiggestellt)
Kira war 14 Jahre alt. Ihre große Leidenschaft waren Fantasy Filme und Bücher. Tja, und diese Besessenheit zu der Fantasy sollte ihr eines Tages zum Verhängnis werden. Oder, wohl eher eines Nachts…
Unruhig wälzte Kira sich hin und her. Sie träumte unruhig. Dieser Traum war so realistisch… Als wäre alles echt…
Kira befand sich in einem riesigen Raum, in dem zwei Gebilde, ähnlich wie Wolken hingen. Eine dunkel und die andere weiß. Neugierig ging sie zu der Düsteren und trat durch eine Maße, die sich wie Schaum in der Badewanne anfühlte.
Nun stand das Mädchen vor einem riesigen und düsteren Schloss. Im Hintergrund konnte man Berge sehen, die düster in dem schwarzen Himmel aufragten. Nur ab und an erhellte ein Blitz die Finsternis, doch vermehrte das blitzen und donnern nur die Angst des Mädchens noch mehr. Dennoch war sie immer noch neugierig und so ging sie auf das Schloss zu.
Düster und majestätisch ragte es gen Himmel auf. Die Mauer bestand aus kaltem abweisendem Stein, der schwarz zu sein schien, wie alles an diesem düsteren Ort. Das Tor war aus dunklem Eichenholz. Schwarz glänzten die Griffe. Mit einigem Kraftaufwand schaffte es Kira die Torflügel zu bewegen und knarrend öffnete sich das alte Tor. Kira bekam langsam das Gefühl, in einem schlechten Horrorfilm gelandet zu sein.
Das Innere des Schlosses unterschied sich nicht sonderlich von außen. Die Wände waren Kahl und der Gang in dem sie sich befand war lang und düster. Fackeln spendeten schwaches Licht. Der ganze Ort schien Trostlos und verlassen. Da beschlich Kira das Gefühl von Angst und sie war versucht umzukehren, als sie leise Stimmen hörte. Nun siegte die Neugierde und das Mädchen beschloss den Stimmen auf den Grund zu gehen.
Leise schlich sie sich den Gang entlang, immer auf die Stimmen horchend. Denn nicht nur einmal passierte sie Türen und Weggablungen. Doch mit der Zeit wurden die Stimmen lauter und lauter und nun konnte sie einzelne Wörter verstehen.
„Das ist nicht gerecht… immer wir… was denken… wo… Fairnis…“ Es waren mehrere Stimmen die sie da hörte. Eine zischelte wie eine Schlange, eine grollte wie der Donner und noch eine war wie ein metallisches Quietschen.
Endlich kam sie vor dem Raum an, aus dem die Stimmen drangen. Neugierig legte sie ihr Ohr an die Tür.
„Wir müssen uns rächen!“, rief die zischende Stimme.
„Aber… das geht nicht ohne Ihre Einwilligung! Das weißt du!“, warf die grollende Stimme ein.
Noch neugieriger geworden nach diesen Worten, nahm Kira ihren mut zusammen und rang sich dazu durch an die Tür zu klopfen. Schlagartig wurde es Totenstill im Raum hinter der Tür.
„Mistvieh, öffne die Tür.“ Kira haderte mit sich selbst, doch ehe sie weglaufen konnte öffnete sich die Tür. Vor ihr stand ein kleines hässliches… Tier? Und Kira kam dieses „Tier“ bekannt vor. Sie musterte es und dann erkannte sie es: Es war Gollum, dieses hässliche, sich selbst hassende und liebende Vieh.
Boah, wie der stinkt, dachte Kira, den Gollum roch nach altem vergammelten Fisch.
„Masters“, rief er mit schriller Stimme. „Hier ist ein kleines Menschenmädchen.“
„Bring es hinein.“, zischte die hohe Stimme, Gollum öffnete die Tür ganz und nun konnte Kira alle Anwesenden sehen. Doch, dass ist unmöglich, dachte sie schockiert.
Auf mehreren Sesseln verteilt saßen die größten Bösewichte der gesamten Fantasywelt. Lord Voldemort aus Harry Potter, Frankenstein aus eben demselben Buch, Sauron und der Hexenkönig, besser bekannt als Nazûgl oder einer der Neun, aus Herr der Ringe, Davy Jones aus Fluch der Karibik und… Rumpelstilzchen? Wie der kleine Bösewicht da auf seinem Kissenstapel saß und sie finster ansah war einfach zu köstlich und fast hätte sie gelacht. Aber wie gesagt, nur fast.
„Wer und vor allem Was bist du?“, schnarrte Voldemort das Mädchen an.
Diese musste erst einmal blinzen, um wieder zu sich zu kommen. Dann runzelte sie die Stirn.
„Wir hoffen für sie, dass sie nicht Autorin ist. Doch wenn, dann unser Abendessen.“, flüsterte Gollum hinter ihr. Sie hörte schlapper Geräusche und hatte nun die Vermutung, dass Gollum sich über die Lippen leckte.
„Ich bin Kira. Ich bin ein Menschenmädchen und… ich würde sagen, ich schlafe gerade.“, sagte Kira schließlich zögerlich.
Frankenstein gab unverständliche Geräusche von sich, oder besser gesagt, für sie unverständlich, die anderen Anwesenden schienen ihn zu verstehen, den Davy Jones schüttelte den Kopf.
„Nein, Frankenstein, sie ist nicht dein Abendessen. Das gleiche gilt für dich, Gollum.“ Man hörte murrende Geräusche von beiden. Kira wurde von den Bösen neugierig angesehen.
„Sag mal Kleine, bist du Autorin oder möchtest du das man werden? Denn wenn ja, müssen wir dich leider töten.“, grollte Sauron. Der Hexenkönig gab komische Geräusche von sich.
„Öhm… Autorin werden wollt ich jetzt nicht unbedingt…“, stotterte sie zögerlich. Davy Jones knurrte. „Gut für dich. Wir hassen nämlich die Autoren.“
„Wieso denn?“, fragte Kira nun ehrlich neugierig. Unaufgefordert nahm sie auf einem der Sessel platz und Voldemort fing an zu erzählen.
„Jedes mal ist es das gleiche! Immer muss jede Geschichte einen Guten und einen Bösen haben. Die Guten siegen und der Böse kriegt auf Gutdeutsch einen Tritt in den Hintern. Das ist so unfair! Man sollte mal die Rollen tauschen! Die Guten sind nie so gut wie es immer von den Autoren hingestellt wird. Seit Jahren verlangen wir „Bösen“ mehr Freiheit! Aber nichts! Selbst in unseren Träumen sind wir Böse! Dabei bin ich doch als Kind immer so gerne über Blumenwiesen gelaufen.“ Voldemort fing an zu weinen. Davy Jones stand auf und fing an Voldemort zu trösten.
Kira zog eine Augenbraun hoch. „Ist der immer so?“
„Ja“, sagte ihr Rumpelstilzchen. Kira musste sich ein Lachen verkneifen. Das Männlein hatte eine sehr hohe Stimme. „Er ist nahm am Wasser gebaut. Nimmt ihn alles ziemlich mit.“
Doch ehe die Unterhaltung weitergehen konnte, wurde Kira fort gerissen aus dem Raum, aus dem Schloss und flog mit Karacho wieder durch die dunkle Wolke zurück in den Raum.
„Blöde Wolke.“, grummelte sie, ehe sie sich aufrichtete und zur weißen Wolke ging. Sie holte kurz Luft und lief wieder durch den Badeschaum.
Helles Licht blitzte ihr entgegen und sie musste blinzen. Als sie einigermaßen wieder klar sehen konnte, merkte sie, dass sie auf einen Blumenwiese stand und weiter hinten Leute zu sehen waren. Neugierig geworden ging sie auf die Gruppe zu.
Als sie die Gruppe erreicht hatte, trat ihr schon ein schwarzhaariger Junge entgegen. „Hey, ich bin Harry Potter und bin voll cool. Lass uns Freunde sein.“, er grinste sie an. „Öhm… okay.“
Harry strahlte noch mehr und Kira fragte sich, ob das der echte Harry Potter sein konnte. Harry nahm sie bei der Hand und zog sie zu der Gruppe. „Komm, ich stell dir meine Freunde vor.“
Kira kannte alle Personen die da auf der Wiese saßen. Da waren neben Harry noch Albus Dumbledore und Dobby aus Harry Potter vertreten, Legolas, Gimli und Gandalf aus Herr der Ringe und Jack Sparrow aus Fluch der Karibik. Die alten Männer unterhielten sich darüber, wie man doch am besten Socken stricken könne, Gimli ließ sich von Dobby die ganze Zeit über Bier und Wein bringen und Legolas war dabei seine Fingernägel zu lackieren und Pfeilen und gab nebenbei Jack Sparrow Tipps in Mode und Schminken.
„Harry, wenn hast du da mitgebracht?“, fragte Legolas und sah sie kritisch an. „Du brauchst Schöhnheitshilfe, meine Liebe.“, erklärte er Kira schließlich. Ohne auf die anderen sonderlich zu achten, setzten sich Harry und Kira neben Jack und Legolas und Letzterer beschäftigte sich weiter mit seinen Nägeln.
„Du, Harry, wie steht ihr eigentlich zu den Autoren?“, fragte Kira den Potter nach einer Weile.
„Ich find die klasse. Wir Guten führen ein tolles Leben und sind immer am Ende die Sieger. Das ist ein tolles Gefühl. Und unsere Träume sind noch besser. Ich meine“, er deutete um sich, „besser kann es einen Helden doch nicht treffen. Und die Bösen sind immer die Bösen.“ Er lächelte Kira an. Dobby tauchte vor ihnen auf und brachte große Schälchen voller Eis mit.
Kira ließ sich von der Sonne braten und genoss das kühle Eis, bis…
„Kira! Aufstehen! Du musst zur Schule!“, hörte sie die Stimme ihrer Mutter. Grummelnd öffnete Kira träge die Augen. Dann fuhr sie hoch. Das war alles nur ein Traum gewesen. Ihre Mutter war schon aus dem Zimmer.
„Ich sollte abends keine Packung Erdbeereis und eine Pizza essen.“, murmelte sie.
Von da an aß sie kaum noch Pizza und Erdbeereis. Besonders nicht mehr kombinier oder abends. Aber seit dieser Nacht sah man kaum noch ein Fantasybuch in ihrer Hand oder sie einen Fantasyfilm sehen. Denn im Unterbewusstsein waren ihr nie die Ereignisse jener Nacht aus dem Kopf gegangen. Wer weiß, vielleicht war alles nur ein Traum gewesen und vielleicht auch nicht...
Ende
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Und, wie findest ihr? Grauenvoll? Schrecklich? Gut? Solala? ?Super? Geil?
Schreibt mir bitte ein Rewiev mit eurer Meinung!
lg, selva.
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