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von I3itterSweet    erstellt: 03.03.2010    letztes Update: 03.03.2010    Geschichte, Romanze / P16    (fertiggestellt)
Dinner for two




Verstohlen blickte ich auf die andere Seite des Ballsaals, da stand er, gut aussehend wie eh und je. Seufzend stütze ich meinen Kopf an meiner rechten Hand ab während ich leise vor mich hinschmollte. Das Leben war so ungerecht! Genervt betrachtete ich Lloyds Gesprächspartner. Wie er nur dastand, mit einem Glas Champagner in der Hand und selbstsicher grinsend. Zelos Wilder. Hin und wieder sprach ihn ein Mädchen an, doch er wies sie heute Abend komischerweise alle ab. Ich musste jedes mal vor Schadenfreude grinsen als ich seine Hunnys mit enttäuschten Blicken von dannen ziehen sah. Ich seufzte, Lloyd würde mich wahrscheinlich auch wegschicken. Wieso sollte er auch mit mir
tanzen wollen? Ich war nur eine kleine, unscheinbare Kunoichi aus Mizuho. Betrübt nippte ich an meinem Champagner. Ein Kuss oder eine Umarmung würde mir reichen, ich wollte nur wissen ob es sich wirklich so anfühlte
wie ich es mir vorstellte. Aber dazu würde es nie kommen, ich wusste das er Colette liebte, auch wenn er es selbst noch nicht wusste.

Einige Zeit und viele Gläser Champagner später war der Ballsaal des Schlosses nicht mehr ganz so voll. Ich gab mich meinem Frust hin und war schon leicht angeheitert. Lloyd und Zelos standen noch immer beisammen und unterhielten sich. Ich fragte mich worüber die beiden denn so begeistert redeten. Vielleicht erklärte Lloyd dem Idioten gerade wie er seine zwei-Schwert-Kampftechnik noch effektiver einsetzen konnte. Oder Zelos gab ihm ein paar Flirt-Tipps die der Braunhaarige letztendlich doch wieder nicht verstand. Ich lehnte mich zurück und schloss die Augen, ich hatte wohl doch etwas zu viel getrunken. Dann, ganz plötzlich fingen die Leute im Saal an zu kreischen. Neugierig öffnete ich die Augen um zu sehen was denn die Partygäste so erschreckte. Vielleicht waren irgendwelche Attentäter eingefallen um den König zu töten und ich konnte meinen Frust an ihnen auslassen. Doch Fortuna war mir leider nicht gnädig, es war nur das Licht ausgefallen und die Stimme eines Angestellten verkündete hektisch das es gleich wieder angehen werden würde. Da hatte ich plötzlich einen Geistesblitz. Wenn ich jetzt zu Lloyd ging und ihn küsste würde er niemals erfahren wer es war und ich konnte glücklich sterben. Fest entschlossen kippte ich den Rest meines Champagners runter und stapfte dort hin wo er vorhin mit Zelos redete. Dort angekommen stieß ich auch gleich mit jemanden zusammen. Vorsichtig versuchte ich zu ertasten ob es denn nun Lloyd war. Ich war mir sicher das es ein Mann war, denn er war viel größer als ich, also lies meine Hände zu seinen Haaren gleiten und berührte sie leicht. Ja, das musste Lloyd sein. Ich spürte wie mein Gesicht heiß wurde doch ich lies mich nicht von meinem Vorhaben abbringen. Langsam lies ich meine Hände in seinen Nacken gleiten während ich mich auf die Zehenspitzen stellte. Ich zögerte noch kurz doch dann zog ich ihn etwas zu mir hinunter und legte meine Lippen zaghaft auf seine. Ich wollte mich von ihm lösen doch er legte seine Hände auf meine Hüften und lies mich nicht los. Freudig überrascht küsste ich ihn noch einmal, doch diesmal viel länger und intensiver. Als ich meine Lippen etwas öffnete entfuhr mir ein leises Keuchen und ich spürte wie sich seine Mundwinkel unter meinen Lippen etwas nach oben zogen. Er grinste. Ich lehnte mich von ihm weg, lies meine Hände aber noch in seinem Nacken.
„Also wirklich Hunny, sowas macht man nicht.“
Ich erstarrte.

Das Licht ging wieder an und zwei azurblaue Augen starrten mich unentwegt an. Unfähig mich zu bewegen starrte ich einfach nur zurück, ich wusste nicht was ich sagen sollte und zu allem Überfluss war ich so betrunken das ich mich an Zelos festklammern musste damit ich nicht wankte. Immernoch theatralisch empört löste er meine Hände von seinem Nacken.
„Ich wusste das du es bist, diese Kurven,“ er fuhr mit seinen Händen meine Hüfte zu meiner Taille hinauf und dann hinunter zu meinem Po „würde ich immer wieder erkennen.“
So Gedanken versunken dachte ich gar nicht daran ihm eine Ohrfeige zu geben und so merkte ich auch nicht wie sich Raine von hinten näherte.
„Zelos, du solltest es nicht ausnutzen wenn eine Dame betrunken ist,“ tadelte der Professor ihn.
„Aber, aber kalte Schönheit, ich war nicht derjenige der dies ausgenutzt hatte,“ ich sah ihm zwar nicht ins Gesicht doch ich konnte an seinem Ton hören das er wieder dieses perverse Grinsen aufgesetzt hatte.
„Wie meinst du das?“
„Er spinnt nur rum, könntest du mich bitte in die Villa bringen Raine?“
„Wenn du es wünscht,“ sie bot mir ihren Arm an in den ich mich dankend einhakte.
Wir verließen das Schloss und betraten das Edelviertel von Meltokio, die Straßen waren wie leergefegt und ich fragte mich wie spät es war. Lange gingen wir schweigend nebeneinander her doch Raine brach schließlich die Stille.
„Was meinte Zelos vorhin?“
„Uhm,“ ich überlegte ob ich ihr sagen sollte das ich ihn geküsst hatte. Doch dann würde sie mich fragen warum, sie würde denken das ich in ihn verliebt wäre. Wie sollte ich das beneinen? Ich konnte ihr doch nicht sagen das ich eigentlich vor hatte Lloyd zu küssen. Das...würde sie schockieren so viel war sicher. „er hat nur rumgesponnen.“
„Ich verstehe, darum hatte er auch seine Hände an deinen Hüften.“
Ich zog die Luft scharf ein. Verdammt.
„Jaaaaah, das war so, ich wollte zur Toilette als das Licht ausging und da bin ich gestolpert, er hatte mich aufgefangen. Du kennst ihn doch er lässt keine Möglichkeit aus ein Mädchen zu befummeln.“
„Das hört sich ja fast so an als ob du ihn verteidigen willst,“ meine sie mit einem schadenfrohen grinsen auf den Lippen.
„Ganz bestimmt nicht,“ platze ich ungewollt heraus.
„Du solltest mit dem Alkohol nicht so übertreiben Sheena,“ ihre Stimme klang jetzt ernst. „Ich will nicht dass Zelos das ausnutzt.“
Sie machte sich Sorgen um mich und plötzlich verspürte ich eine tiefe Zuneigung zu der immerzu kalten Raine.
„Du weißt doch das ich mich wehren kann,“ ich schaute zu Boden und fuhr etwas leiser fort „dennoch bin ich glücklich darüber das du dir Sorgen um mich machst.“
„Ach, ich bin doch die vernünftigste in unserer Gruppe, wenn ich nicht auf euch aufpasse wer dann? Außerdem würdest du Zelos töten wenn du morgens neben ihm aufwachen würdest und wir brauchen ihn noch,“ sie lachte.
Geschockt schaute ich sie von der Seite aus an. Dachte sie wirklich Zelos würde mich im betrunkenen Zustand zu so etwas nötigen. Zelos was zwar ein Perversling und er lies keine Möglichkeit aus mich zu befummeln oder anzügliche Kommentare zu machen. Ich seufzte, ich war viel zu betrunken und noch müder um jetzt darüber nachzudenken. Martel sei dank stiegen wir schon die Treppen zu Zelos' Villa hinauf in der wir freundlicherweise übernachten durften. Raine brachte mich noch in das Zimmer in dem ich mit Colette und Presea schlief bevor sie mir gute Nacht wünschte und im Nebenzimmer verschwand. Die beiden jüngeren teilten sich ein großes Himmelbett in dem sie schon seelenruhig schliefen. Ich hingegen schlief auf einem großen, luxuriösen Sofa das unter einem der riesigen Fenster stand. Müde streifte ich mein Kleid ab, löste die Haarnadel die meine Haare zusammenhielten und schlüpfte in das Top das ich zum schlafen trug. Dann lies ich mich auf das Sofa fallen und kuschelte mich unter die Decke. Zu meiner Überraschung duftete diese einfach verführerisch und ich wusste das ich diesen Geruch früher schon einmal wahr genommen hatte, doch ich war einfach viel zu müde um noch weiter darüber nachzudenken und so schlief ich letztendlich langsam ein.

Geweckt von dem Ruf der Natur stand ich auf und verließ das Zimmer. Müde aber zum Glück nicht mehr betrunken tappste ich durch die riesige Villa und suchte nach dem Badezimmer. Ich ging die Treppen runter ins Foyer und hörte plötzlich jemanden diabolisch kichern. Geschockt wirbelte ich herum und erleichtert stellte ich fest das es nur Zelos war der an dem schwarzen Flügel saß. Er spielte eine kurze aber fröhliche Melodie und stand schließlich auf. Als er in meine Richtung kam ging ich unsicher zwei Schritte zurück.
„W-was willst du?“ Fauchte ich ihn an doch er kicherte nur wieder.
„Nichts, ich finde nur dein Outfit überaus verführerisch.“
Ich schaute an mir herunter und mit Schrecken musste ich feststellen das ich nur mein Top übergezogen hatte. Als ich spürte wie mein Gesicht heißer wurde drehte ich mich zur Seite damit er nicht sah wie ich errötete, doch auch wenn ich nicht zur Seite gesehen hätte, hätte er es nicht bemerkt, dafür war es viel zu dunkel.
„Zelos, wegen vorhin, wirst du es jemanden erzählen?“
„Was meinst du Hunny?“
Ich hasste es wenn er das tat! Er wollte es nur aus meinem Mund hören.
„Das...ich dich geküsst habe,“ nuschelte ich leise, immernoch zur Seite sehend.
„Überfall würde deine Tat wohl besser beschreiben, dennoch muss ich zugeben dass ich das jederzeit wiederholen würde,“ er leckte sich über die Lippen.
„Danke nein. Aber, könntest du das vielleicht...für dich behalten?“
„Oh, dabei wollte ich gestern allen erzählen das du letztendlich doch meinem Charme verfallen bist.“
„Was willst du?“
Seine Augen blitzten auf und er lächelte lüstern.
„Ich werde dich nicht noch einmal küssen Zelos,“meinte ich genervt während ich mir die Schläfen rieb und zum Boden schaute.
Er trat näher und hob mein Kinn an, er lächelte immernoch.
„Das ist natürlich ärgerlich aber daran hatte ich gar nicht gedacht Hunny. Ich wollte dich darum bitten einen Abend mit mir zu verbringen.“
„Du meinst so etwas wie ein....Rendezvous?“
Er nickte und lächelte verführerisch. Seufzend willigte ich ein, wenigstens verlangte er keinen Striptease oder einen weiteren Kuss. Und einen Abend mit ihm zu verbringen war bestimmt nicht so schlimm wie ich es mir vorstellte.
„Würdest du mir vielleicht das Badezimmer zeigen?“
Als er meine Hand nahm spürte ich so etwas wie elektrische Spannung. Sie war warm und als ich ihn fragend ansah drückte er sie zweimal. Mein Herz schlug plötzlich schneller und ich wollte ihn eigentlich fragen was das sollte doch ich bekam keinen Ton heraus. Wütend auf mich selbst fragte ich mich warum mich eine einfache Berührung von ihm so aus der Fassung brachte. Plötzlich lies er meine Hand los und als ich aufsah standen wir vor einer schweren Eichentür.
„Ich werde hier auf dich warten Hunny,“ er drückte meine Hand noch einmal und lies sie schließlich los.
„O-kay,“ seine Freundlichkeit und Nähe warf mich total aus der Bahn, ich war verwirrt und ich konnte mir beim besten Willen nicht erklären warum.
Ich öffnete die Tür und ging ins Bad, als ich fertig war wollte ich die Tür wieder öffnen, doch ich zögerte. Da draußen wartete Zelos auf mich und ich war wahrlich noch nicht dazu bereit ihm wieder unter die Augen zu treten. Doch ich konnte die Nacht nicht im Bad verbringen. Also öffnete ich seufzend die Tür und sah – wer hätte das gedacht – in das Gesicht des Auserwählten. Er griff nach meiner Hand doch ich zog sie schnell weg.
„I-ich werde mein Zimmer alleine finden, danke,“ ich rannte los und als ich letztendlich wieder in meinem Zimmer war legte ich mich aufs Sofa, doch an Schlaf war jetzt nicht mehr zu denken.

Als die Sonne aufging war ich noch immer wach, im Bett neben mir kehrte allmählich wieder Leben ein. Presea setzte sich gähnend auf und sie schaute mich fragend an. Ich schüttelte nur den Kopf um ihr zu zeigen das nichts war. Als sie das Zimmer verließ beschloss ich auch mich anzuziehen und den Raum zu verlassen. Unten im Foyer befanden sich Raine, Genis, Presea und Regal. Raine schien überrascht zu sein das ich schon so früh wach war doch sie fragte nicht nach. Ich lies mich auf eins der teuren Sofas fallen und schloss die Augen, doch ich konnte mich nicht lange entspannen denn kurz darauf ertönte die Stimme von Zelos. Genervt stöhnte ich auf und öffnete meine Augen wieder.
„Guten Morgen Hunny, hast du gut geschlafen?“
Es schien fast so als wüsste er das ich kein Auge zugetan habe.
„Halt die Klappe,“ keifte ich zurück.
„Aber, aber Zuckerpüppchen warum so gereizt so früh am Morgen?“
Ich antwortete nicht sondern schaute ihn nur böse an. Wenn Blicke doch nur töten könnten.
„Ich werde ein bisschen spazieren gehen,“ erklärte ich als ich aufstand und zur Tür gehen wollte.
Ich hatte meine Freunde aus dem Forschungsinstitut lange nicht mehr gesehen und ich wollte sie besuchen, auch um etwas nachzudenken. Ich brauchte etwas Abstand, insbesondere von dem idiotischen Auserwählten.
„Achja Zuckerpüppchen, ich würde es sehr begrüßen wenn du heute in Abendkleidung erscheinen würdest.“
„Was meint er damit,“ hörte ich Genis fragen doch ich verließ die Villa und joggte zum Institut hinunter.

Als die Sonne Abends langsam unterging beschloss ich wieder zurück zu Zelos' Villa zu gehen. Aber als ich sie betrat saß er alleine im Foyer, er trug sein Balloutfit und hatte seine Haare zu einem locker, geflochtenen Zopf gebunden, fragend sah ich mich um.
„Wo sind die anderen,“ fragte ich unsicher und mein Herz begann wieder schneller zu schlagen.
„Ausgeflogen,“ meinte er knapp mit einem Lächeln auf den Lippen.
„Oh.“
„Willst du dich nicht umziehen Hunny?“
„Wozu?“
„Ich sagte doch vorhin ich fände es angebrachter wenn du in Abendkleidung zu unserem Rendezvouserscheinen würdest,“ er betonte Rendezvous extra stark und mir lief ein kalter Schauer den Rücken hinunter.
„Ich willaber nicht,“ beteuerte ich und verschränkte die Arme vor der Brust.
„Naja, ich kann dich schließlich zu etwas zwingen was du nicht willst,“ seine Augen leuchteten kurz auf. „Wie dem auch sei, ich habe gekocht würdest du dich also freundlicherweise in den Speiseraum begeben?“
Moment mal. Er hat gekocht?!?!
„Das ist nicht dein Ernst oder? Wo ist Sebastian?“
„Ich habe ihm für heute frei gegeben damit wir die Villa für uns alleine haben,“ er stellte sich neben mich und bot mir seinen Arm an.
Erst wollte ich alleine losgehen doch er warf mir einen tadelnden Blick zu und schließlich hakte ich mich doch ein. Er führte mich in den Speiseraum und ich lies mich genervt auf einen Stuhl fallen. Was tat ich da nur?! Ich war die ganze Nacht wach und jetzt klopfte ich nervös mit den Fingern gegen den Tisch. Mein Herz raste förmlich und als er den Raum mit einem Tablett wieder betrat sprang es mir beinahe aus der Brust raus. Er stellte mir einen Teller hin und lies sich auf den Stuhl neben mir nieder.
„Jacobsmuscheln auf Trüffelschaum,“ erklärte er als er mich mit seinen Augen fixierte.
Nicht imstande wegzusehen starrte ich zurück und als er lächelte spürte ich das ich errötete. Als er anfing zu essen nahm ich meine Gabel in die Hand und begann eine der Muscheln auszuhöhlen. Zu meiner Überraschung schmeckte die Vorspeise einfach himmlisch, ich hatte noch nie etwas gegessen das so köstlich geschmeckt hat. Zelos schien meine Begeisterung zu bemerken denn er verkündete Stolz das er damals, als er noch kleiner war aus Langeweile bei Sebastian kochen gelernt hatte. Als wir fertig waren nahm er meinen Teller und verschwand wieder in der Küche, zurück kam er mit zwei weiteren Tellern.
„Das ist eines meiner Lieblingsgerichte,“ erlkärte er. „Heilbutt auf Trüffelrisotto.“
Zögernd nahm ich die nächste Gabel und kostete.
„Zelos...das ist....einfach köstlich,“ meinte ich begeistert während ich mir ein weiteres Stück des Fisches in den Mund schob.
„Weiß ich doch Sheenalein,“ gab er knapp von sich und ich verdrehte die Augen.
Es gab wirklich niemanden der so eingebildet war wie er, aber das schlimmste war: er konnte es sich leisten. Er war ein großartiger Schwertkämpfer, ein noch besserer Koch und er sah einfach umwerfend aus. Als ich mir den letzten Bissen Risotto in den Mund schob seufzte ich zufrieden.
„Bereit für den Nachtisch Hunny?“
Ich nickte nur und er verschwand wieder mit den Tellern, kam aber kurz darauf wieder in den Speiseraum. Als er mir den dritten und wahrscheinlich letzten Teller auf den Tisch stellte verkündete er stolz: „Trüffelsouflet.“
Als ich die letzte Gabel nahm die noch vor mir lag griff Zelos nach meinem Handgelenk und er hielt mich davon ab ein Stück des Souflets zu probieren.
„Was...?“
„Schließ die Augen,“ meinte er knapp.
„Wozu?!“
„Frag nicht weiter, tu es einfach.“
Ich tat wie befohlen, wusste aber nicht genau warum ich seiner Bitte nachging. Es geschah nichts doch als ich plötzlich kaltes Metall an meinen Lippen spürte schreckte ich zurück.
„Keine Sorge, öffne den Mund.“
Wieder befolgte ich seinem Befehl und er schob mir die Gabel in den Mund. Ich kaute kurz und auch das Souflet schmeckte einfach himmlisch. Als ich runtergeschluckt hatte fütterte er mich weiter, doch dann spürte ich plötzlich nicht mehr das kalte Metall der Gabel sondern etwas warmes und weiches auf meinen Lippen. Ich wusste das Zelos mich küsste doch ich tat nichts um das zu verhindern. Es fühlte sich einfach zu gut an als das ich es von mir aus beenden würde. Seine Lippen verließen kurz meinen Mund doch ich öffnete meine Augen nicht. Er fing damit an meinen Hals zu küssen, mein Schlüsselbein und dann meine Wangen doch ich dachte nicht daran ihn zu unterbrechen. Ich war glücklichund völlig berauscht von seiner Nähe und ich wusste das ein Kuss von Lloyd mich nicht so aus der Bahn werfen würde. Ich hörte auf zu denken und gab mich letztendlich seinem Kuss völlig hin doch dann lies er viel zu früh von mir ab. Überrascht öffnete ich die Augen, er war aufgestanden und sah auf mich hinab. Dann nahm er meine Hand und zog mich so stürmisch auf das ich an seiner Brust lehnte. Er drückte mich kurz und hob mich dann im Brautstil hoch. Wieder und wieder drückte er seine Lippen auf meine und ich spürte wie er sich langsam in Bewegung setzte. Er ging die Treppen hoch, den langen Flur entlang und stieß dann die Tür mit seinem Fuß auf. Als er dann in seinem Zimmer waren legte er mich auf sein Bett und lehnte sich über mich wo er dann noch ein paar Küsse auf meinen Schlüsselbein und Gesicht verteilte.
„Sheena...,“ oh Martel, warum musste er diesen Moment mit Worten ruinieren?!
Ich unterbrach ihn indem ich ihn wieder zu mir runterzog und ihn in einen langen intensiven Kuss verwickelte. Währenddessen öffnete ich mit zitternden Händen sein Jacket und dann sein Hemd, die beiden Kleidungsstücke landeten beide auf dem Boden neben dem Bett. Er fing danach an die pinke Schleife von meiner Taille zu lösen, daraufhin schlüpfte ich aus meinem Oberteil. Doch plötzlich verspürte ich so eine drückende Müdigkeit. Ich küsste ihn nicht mehr zurück und meine Augen fielen langsam zu. Der mangelnde Schlaf von letzter Nacht machte sich langsam bemerkbar und ich verfluchte mich in diesem Moment dafür. Doch ich konnte nicht anders als einfach einzuschlafen.

Geweckt von zwitschern und warmen Sonnenstrahlen öffnete ich zufrieden meine Augen, ich lag auf Zelos' nackter Brust. Geschockt sprang ich auf und ich bemerkt das ich nur meine Unterwäsche trug. Ich schrie auf und Zelos wachte auf.
„Was ist denn los Hunny,“ fragte er gähnend während er sich die Augen rieb.
„Ich....du....haben wir?“
„Nein,“ meinte er knapp. „Du bist eingeschlafen,“ er kräuselte seine Lippen.
„Martel sei dank,“ ich seufzte erleichtert auf.
„Du scheinst erleichtert zu sein das es nicht weiterging, dabei warst du diejenige die mich von meinen Zweifeln ablenkte.“
„N-naja das weiß ich aber ich bin trotzdem froh darüber,“ ich biss mir auf die Lippen.
„Wie du meinst Sheena,“ er schlug die Decke zurück und stieg aus dem Bett, dabei glitzerte sein Oberkörper ganz leicht im Sonnenlicht.
Er zog sich an und stand schon vor der Tür aber er drehte noch einmal um und kam auf mich zu. Ich fragte mich was er wollte, ob er mich vielleicht noch einmal küssen würde? Doch ich war mir nicht so sicher ob ich das in diesem Moment so gut finden würde. Zu meiner Verwunderung drückte er mir seine Lippen nur ganz kurz auf die Stirn, er lächelte mich an und verschwand dann durch die Tür. Ich musste auch lächeln und ich wusste, dass von jetzt an alles anders sein würde.

Fin~




Colette: Wo war Sheena heute Nacht eigentlich?
BitterSweet: Ach weißt du, das war so....
Sheena: Halt ja den Mund! *ihr eine überzieh*
BitterSweet: Aua q_q
Zelos: Soll ich dich trösten Hunny? *verführerisch grins*
BitterSweet: Nein >o< Du gehörst zu Sheena!
Sheena: *genervt die Augen verdreh* Warum werde ich eigentlich immer mit diesem Idioten verkuppelt?
BitterSweet: Weil ihr einfach total süß zusammen seid *////*
Zelos: Ja Sheena, wir sind einfach total süß zusammen
Sheena: *beiden eine überzieh und genervt weggeh*
BitterSweet: Aua >_<
Zelos: Wo bleibt da die Liebe?

Ersma...fehlen ein paar Kommas...das is aba ned meine Schuld! Ich hab sie verloren q.q
Wenn ihr sie findet gebt sie bitte bei Genis ab |3
Dann...jah was gibt’s dazu noch zu sagen? XD Ich hoffe ihr seid ned allzu böse das Zelos' und Sheena's kleines “Abenteuer“ nicht weitergegangen ist xD Aber ich hab sowas noch nie geschrieben und habs auch ned vor xo

Für Risiken und Nebenwirkungen beschweren sie sich nicht bei ihrer Autorin sondern suchen sie ihren Seelenklemptner auf!

*Corrine-Plüschies zu den Reviewern werf*


Lg Ich ;D
 
 
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