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von Cloud Strife    erstellt: 03.03.2010    letztes Update: 08.06.2010    Geschichte, Romanze / P16 Slash    (fertiggestellt)
Ein ganz, ganz großes Dankeschön an meine beiden ersten Review-Schreiber Unseelie und chibineko-naru! Freut mich wirklich rießig :):)
Und... o__O Favos? Boahr, das freut mich sogar noch mehr! Hätte nicht gedacht das meine Geschichte so gut ankommt! *alle ganz doll knuddel*
Aber jetzt genug gelabert und hier das nächste Kapitel ^^
Ran an Kapitel zwei *Teller mit Schokokeksen drauf hinstell*



Kapitel zwei: Abschlussfahrt & Shinra

Abschlussfahrt:


Nun war es endlich so weit: die 11. Klasse machte ihre Abschlussfahrt und es ging nach Banora. Sie hatten eine Lektüre bekommen in der das Hotel dargestellt wurde und die wunderbare Landschaft. Außerdem war Banora für die Dummäpfel bekannt, die eine Ausehrgewöhnliche Kost waren.

Die ganze Klasse sollte in einem 3 Sterne Hotel übernachten und es sollte viel Entspannung und Spaß angeboten werden. Aber da Cloud und Reno dabei waren, konnte man sich schon denken was passierte…

Cloud und Zack teilten sich ein Zimmer, Reno, Tseng und Rude eines und Elena, Tifa und Aerith. Wenigstens eine Sache in der Cloud und Reno nicht zusammen sein mussten.

Dennoch konnte man vor ihren Streichen nicht flüchten.

Die Regeln in dem Hotel waren ziemlich einfach.

-     Um 22 Uhr war die Nachtruhe vorgesehen
-     Frühstück war um 8 Uhr, Mittagessen um 12 Uhr und Abendessen um 18 Uhr

Die zweite Regel hielt wirklich jeder ein, nur das um 22 Uhr Nachtruhe war, war schlicht gegen die Regeln der Jugendlichen! Wann war man denn schon in Banora? Nicht jeden Tag.

In der ersten Nacht hatten die Lehrer eigentlich erwartet das ihre Schüler Müde waren und nur noch schliefen. Den Anschein hatten sie ja auch, als sie die Zimmer kontrollierten, aber als sie wieder draußen waren, ging erst einmal die Post ab.

Zack und Cloud nickten sich kurz zu, standen auf und holten den Kleber. „Das wird ein Spaß.“, rieb sich der Schwarzhaarige grinsend die Hände und machte die Balkontür auf. Cloud nickte nur zustimmend und folgte ihm sogleich. Zack machte die Balkontür der anderen Jungen leise auf und schlich sich hinein. Jedoch hatten sie nicht erwartet das es so dunkel war, und so liefen sich nacheinander gegen das erste Bett, schlugen sich erst einmal voll den Fuß an, und landeten dann schließlich auf der Matratze. Normalerweise sollte dort ja ein sogenannter Reno liegen, tat es aber nicht.

Dann ging das Licht an, Zack und Cloud wurden sofort überfallen. Von wem? Das konnte man sich denken: Reno, Tseng und Rude. Was sie machten? Sie warfen Klopapierrollen nach ihnen, trafen sogar hin und wieder.

Einen Moment lang waren alle still, denn sie lauschten ob sie vielleicht nicht doch zu laut gewesen waren. Plötzlich ging im Gang das Licht an; Cloud und Zack glaubten das ihr Lehrer kommen würde!

Beide flüchteten; so schnell ihre Füße sie trugen; über den Balkon zurück in ihr Zimmer.

Cloud war der erste der im Zimmer war, dachte jedoch das der Schwarzhaarige auch schon in dem Schlafraum war, schloss also die Balkontür. „Zack…?“, flüsterte er und suchte hastig nach ihm.

Im nächsten Moment drehte er sich um und…

KLATSCH!


Reno, Rude und Tseng hatten das selbe gehört. „Hat da nicht gerade was geklatscht?“

„Ist da jemand wo gegen gelaufen?“

Alle drei sahen sich verwirrt an.


Cloud konnte sich nicht mehr halten vor lauter lachen, musste sich auf den Boden setzen und hielt sich den Bauch.

Zack klebte Wort wörtlich an der Scheibe, als er dagegen gerannt war. So etwas passierte nun mal wenn man sich nicht beeilte und vor Cloud im Zimmer war: Man rannte mit vollem Tempo gegen die Scheibe.

Die Putzfrau könnte sich freuen…

Der Schwarzhaarige sah nur bitterböse zu dem Blonden, Cloud dachte sogar das er fluchte, schließlich bewegte er auch passend den Mund dazu. Gut das er Zack nicht hören konnte und die Balkontür sie trennte. Langsam rappelte sich der Stachelkopf wieder auf, hielt sich noch immer eine Hand vor den Mund vor lachen und machte dann die Tür auf.

Ein leicht wütender, mit roter Stirn und Nase, Zack betrat stumm das Zimmer und stürzte sich auf den Blonden und kitzelte ihn durch; so freundlich wie er ja war.

„Za-… Zack!… hahaha! … Lass… das! Ich bekomme… keine… hahaha… Luft mehr!“, lachte Cloud, versuchte nach Luft zu schnappen, doch dies gelang ihm nur schwerwiegend, denn der Schwarzhaarige Stachelkopf hatte sich auf seinen Brustkörper gesetzt.

„Nichts da! Rache ist süß!“, kitzelte er ihn weiter, achtete nicht darauf das seine Stirn und Nase noch immer Rot waren. Doch dann…

KLACK!

Sie hörten wie die Tür aufging, sprangen auf und waren in Rekordzeit in ihren Betten verschwunden, schnarchten spielerisch und das Licht war auch aus.

„Seltsam… Dabei dachte ich, dass ich Lachen gehört habe.“, kratzte sich der Lehrer am Hinterkopf, verschwand aber auch wieder.

„Zack?“, murmelte Cloud als die Tür wieder zu war.

„Ja?“

„Ich hasse dich!“, zischte der Blonde ihn an, doch Zack wusste ganz genau dass dies nur sarkastisch gemeint war. Schließlich kannte er ja seinen Stachelkopf, wusste wann es Spaß war und wann nicht. „Du… Zack?“, durch den Mondschein, der durch das Fenster kam, konnte man erkennen das Cloud grinsend an die Decke starrte und die Hände hinter seinem Kopf verschränkt hatte.

„Was?“, fragte der Schwarzhaarige, rollte sich auf die Seite und sah zu seinem besten Freund.

„Hat es eigentlich weh getan als du gegen die Scheibe gerannt bist?“, als letztes konnte Cloud sich ein lachen nicht verkneifen, musste sich aufrecht hinsetzten und sich erneut den Bauch halten, besonders als er das Bild vor Augen hatte wie Zack an der Scheibe klebte.

Der Schwarzhaarige warf ein Kissen nach ihm, traf ihn auch mitten ins Gesicht, doch das linderte das lachen nicht im geringsten. Zack war sich bewusst, dass Cloud ihn das noch eine ganz schöne Weile unter die Nase reiben würde, obwohl es die Schuld des Blonden war! Schließlich hatte er die Balkontür auch geschlossen…

Es vergingen ungefähr 15 Minuten in denen Cloud ununterbrochen lachte und Zack nicht schlafen konnte. Doch gerade als der Blonde sich wieder gefangen hatte, zierte auch ein schmunzeln Zacks Lippen, er konnte sich nun ein kurzes kichern nicht verkneifen und schon wieder…

„Hahahaha! Du bist so geil an der Scheibe geklebt!“, Cloud hielt sich weiterhin den Bauch, zeigte mit dem Finger auf den Schwarzhaarigen, welcher nun einfach nicht mehr konnte und auch lachen musste.


„Warum lachen die da drüben so dämlich, yo?“, seufzte Reno und lehnte sich ganz lässig an die Wand.

„Keine Ahnung, mir auch egal.“, legte sich Rude in das Bett.

Tseng gähnte einmal Müde, streckte sich ausgiebig und platzierte sich dann auch in dem weichem Bett.

Reno lag noch wach in seinem Bett. Er hatte noch keine große Lust zu schlafen, stand also wieder auf und sah aus dem Fenster. Banora war wirklich wunderschön um diese Zeit, besonders wie der Mond alles beleuchtete. Wenn man bedachte, das Reno das erste mal in diesem Dorf war, konnte man sich bestimmt in seine Lage hinein versetzten: Es war so, als sehe er zum ersten Mal den Schnee. Es war einfach wunderschön dort, so hätte es sich der Rotschopf nicht gedacht.

Im Nebenzimmer war bereits ruhe eingekehrt, offensichtlich schliefen Zack und Cloud nun auch, nach ihrem Lachanfall. Oder sie waren an dem lachen einfach nur erstickt, was Reno, ehrlich gestanden, kein bisschen leid getan hätte.

Der Rotschopf entschloss sich, über den Balkon zu gehen und durch das Fenster im Nebenzimmer zu lugen. Seine Vermutung stimmte: beide schliefen; seelenruhig. Eigentlich sahen sie, während sie Träumten, so richtig friedlich aus, was man nicht gerade behaupten konnte wenn sie auf den Beinen und hellwach waren.

Reno blickte einmal genauer zu Cloud hinüber und schmunzelte frech bei dem Anblick dass der Blonde mit dem Kissen kuschelte. So etwas hatte er noch niemals gesehen, aber hätte es auch nicht für möglich gehalten. Cloud, der frechste, gemeinste, hinterlistigste, böse Pläne schmiedende Blondschopf den er je kennen gelernt hatte, kuschelte mit dem Kissen. Mit einem Kissen!

Auch wenn Reno zugeben musste, das der Anblick schon anbetungswürdig war. Dennoch konnte der Rotschopf nicht wiederstehen und versuchte die Balkontür zu öffnen.

„Shit!“, flüsterte er, als er bemerkte das sie von innen Abgeschlossen war.

Also hieß es: Pech für den Rotschopf.

Wie dem auch sei, ging Reno wieder zurück in sein Zimmer – schleichend, um die anderen nicht zu wecken – und legte sich in sein Bett, wo er sofort im Reich der Träume versank; er Träumte durchaus etwas!

In seinem Traum lag er an dem Strand von Costa del Sol, die Sonne ging gerade unter und spiegelte sich wunderschön in dem glänzendem Meerwasser, welches still stand; noch nicht einmal eine Welle ruinierte die glatte Oberfläche. Der Sand war noch angenehm warm und er ließ ihn sanft durch seine Hand bröseln. Vorsichtig drehte er seinen Kopf zur Seite, bemerkte das neben ihm noch jemand lag. Bei diesem Jemand handelte es sich um Cloud, welcher nachdenklich in den Himmel sah. Während der Blonde dies tat, nutzte Reno die Gelegenheit und betrachtete ihn genauer.

Für sein Alter, war Cloud wirklich gut trainiert. Außerdem hatte er wunderschöne Augen, wie Reno bei sonst noch keinem gesehen hatte.

„Was ist?“, fragte der Blonde ihn und setzte sich aufrecht hin.

„Ach… nichts.“, antwortete Reno.

Es war schon seltsam, das die beiden sich nicht stritten, so wie im realen Leben und den sonstigen Träumen von dem Rothaarigen.

„Sag mal, Cloud. Hattest du schon einmal eine feste Beziehung ?“, fragte der Rotschopf.

Wenn Reno wach gewesen wäre, hätte er sich für diese Frage bestimmt gegen den Kopf geschlagen oder währe freiwillig gegen die nächst beste Wand gerannt. Wie konnte er auch Cloud so etwas fragen? Dämlich.

„Eine feste Beziehung? Nicht wirklich.“, antwortete Cloud.

„Und deinen ersten Kuss?“, stellte der Rotschopf schon die nächste frage.

„Den hatte ich schon, ja. Hattest du schon eine Beziehung?“

„… Beziehung konnte man das nicht nennen. Der Typ hatte gemeint das wir uns nicht vor anderen küssen dürften, ich durfte noch nicht einmal bei ihm Anrufen. Wäre ja zu schade gewesen, wenn es seine Mutter heraus gefunden hätte… Aber gut das ich Schluss gemacht habe, er konnte eh nicht küssen!“, schmunzelte Reno.

Warum redete er solch einen Unsinn? Gott sei Dank war dies nur ein Traum und keine Realität. Nun hatte sich das ‚Gegen eine Wand laufen’ gesteigert zum ‚lachend in eine Kreissäge laufen’. Wie konnte er sich auch nur so einen Unsinn ausdenken, sodass er es Träumte?

„Wie hat er denn geküsst?“, seltsamer weise hatte Reno bei dieser Frage ein angenehmes kribbeln in der Bauchgegend, so als hätte er 1000 Schmetterlinge im Bauch, oder irgendwelche andere Krabbeltierchen die im Bauch nichts zu suchen hatten.

„Nun ja… Er hat… seine Lippen nicht gegen meine gedrückt oder so. Als…“

„Zeig es mir.“, unterbrach der Blonde ihn.

Was?!“, unwissend über das, was Cloud eben gesagt hatte, setzte sich Reno aufrecht hin und sah ihn fragend an.

„Zeig mir, wie er geküsst hat.“

Schon wieder dieses kribbeln; nur dieses mal vermischt mit Nervosität. So kannte man den Rothaarigen doch gar nicht.

Aus irgendeinem unerklärlichen Grund, beugte sich Reno zu Cloud herunter und berührte die Lippen von ihm mit den eigenen. Nur für eine Sekunde war es, ohne gegen sie zu Drücken oder die Lippen ansatzweiße zu bewegen.

Als Reno sich wieder aufrecht hinsetzte und ihn ansah, bemerkte er ein belustigtes grinsen auf Clouds Lippen. „Was denn? Kann ich was dafür das der Typ nicht küssen konnte?“, fragte er und kicherte ebenfalls.

„Nein, aber währe er ein richtiger Mann gewesen, hätte er dich so geküsst…“, flüsterte Cloud freundlich, setzte sich aufrecht hin, zog Reno am Nacken zu sich her und kurz bevor sich ihre Lippen zu einem richtigem Kuss verbündeten…

„Reno! Aufstehen! Du hast voll verschlafen, Mann!“, rüttelte Elena ihn wach.

„W-Was?! Wie viel Uhr haben wir? Aber noch viel wichtiger… Was suchst du in meinem Zimmer?!“, fragte der Rotschopf die Blonde, setzte sich aufrecht hin und rieb sich erst einmal die Augen.

„Schon einmal auf die Uhr geschaut? Es ist schon Nachmittag. Scheinst wohl, als hättest du schön geträumt, was?“, grinste Elena hinterlistig und zeigte auf seinen Schritt.

Reno verstand sofort was sie meinte, bemerkte seine Erregung, hob aber sofort das Kissen darauf. „Elena! Raus hier!“, winselte er und zeigte mit einer Hand auf die Tür.

Das konnte eigentlich unmöglich sein… Er hatte doch nur geträumt das er und Cloud sich geküsst hatten, mehr nicht. Wie konnte er dann schon erregt werden? So etwas war sonst noch nie passiert, als er von Mädchen geträumt hatte sie ihn auf den Mund geküsst hatten. Um nicht länger eine Erklärung zu suchen, dachte er einfach an irgend etwas unerotisches, und überraschend schnell war seine Erregung verschwunden.

Beeil dich, Reno!“, sagte Elena.

Jahre später im Shinra-Gebäude; Turks:


BEEIL DICH, RENO!“, schrie die Blonde ihm ins Telefon. Sie hatte sich kein Stück verändert, war nur um einiges gemeiner und wesentlich lauter geworden. „Mach schon! Ich hab nicht ewig Zeit! Ich werde schließlich auch nicht jünger!“, schrie sie und legte auf.

Reno war ja schon auf dem Weg, zurück in das Büro zu kommen, aber das war nun mal kein Zuckerschlecken. Erst einmal den richtigen Knopf treffen – schwerstarbreit für Reno – damit der Aufzug kam, dann noch – ohne verschütten – den Kaffee für Elena in das Büro bringen und zwar so, das er noch heiß war, so wie sie es liebte. Schwarz, heiß und schnell. So sollte es bei der Blonden doch immer sein.

„Wo bleibt mein Kaffee?!“, konnte Reno die Blonde aus dem Büro schreien hören.

„Schon da!“, stolperte der Rotschopf mit dem heißen Getränk hinein, vergaß dabei noch wie man richtig einen Fuß vor den anderen setzte und stolperte; leider direkt in die Richtung von Elena. Er konnte sich noch im Richtigen Moment auffangen, allerdings ging trotzdem ein Tropfen daneben, landete leider genau auf der weißen Bluse die Elena trug.

Winselnd sah er zu der Blonden hinauf, kniete sich vor sie hin und bettelte um Vergebung. „Tut mir leid… tut mir unendlich leid!“, jammerte er und sah ihr in die Augen. Einen Moment lang konnte er um sie herum einen schwarzen, von Blitzen durchzuckten Himmel erkennen.

„Sag mal hat vielleicht noch jemand die Blitze gesehen?“, fragte er sarkastisch gemeint Rude und Tseng.

„RENO!“, schrie Elena, „ICH BRING DICH UM!“

Der Rothaarige sprang, so schnell er konnte, auf und rannte hinaus. Sein Instinkt; der war auch noch vorhanden; befahl ihm nur das Weite zu suchen. Deine Füße; noch vorhanden, solange Elena ihn nicht in die Finger bekam; wollten ihn aber nicht so weit tragen.

Aber sein Instinkt hatte nun mal mehr recht…

Also rannte er und rannte und rannte…


„Cloud! Komm schon! Steh endlich auf! Wir müssen auf die Mission, weißt du nicht?“, rüttelte der Schwarzhaarige Zack seinen besten Freund wach. Beide hatten sich stark verändert; allerdings nur zum positiven. Sie waren gewachsen, wurden stärker und bei weitem intelligenter wie sie es noch in der Schule und dem Kindergarten waren. Außerdem machten sie sich heute mehr Gedanken darüber, wie sie ihre Haare stylten…

„Komme schon.“, murmelte Cloud; und er wurde bei weitem schweigsamer.

Zack hingegen nur aufgedrehter.

Der Blonde rappelte sich auf, richtete seine Haare in Rekordzeit und zog sich an; sodass Zack nicht lange warten musste. Dieser machte nämlich vor der Tür schon seine berühmten Kniebeugen um sich aufzuwärmen.

„Na? Bereit diese Viecher abzuschlachten?“, grinste der Schwarzhaarige.

Cloud nickte stumm und ging zusammen mit ihm zu dem Wagen, welcher sie nach Junon transportieren sollte; zusammen mit drei anderen Soldaten.


Cloud und Reno hatten sich seit der Schule nicht mehr gesehen. Die beiden Arbeiteten zwar beide in dem selben Konzern, aber bestimmt nicht in der selben Abteilung. Reno hatte sich ja als Turk beworben, war stolz darauf das er eine Zusage bekommen hatte; hatte es bereut als er erfuhr das Elena auch dort arbeitete und er als Turk nur die Drecksarbeit erledigen durfte.

Der Blonde aber hatte wieder einmal das Glück, durfte dort mit Zack arbeiten, hatte noch immer Kontakt zu seinen anderen Freunden und hatte jeden Tag Training. Noch dazu war kein nervender Rotschopf mehr in der nähe der ihm dies vermiesen konnte. Alles schien perfekt; bis dahin!

Was sich neckt das liebt sich, so hieß es doch, oder?

Elena wäre bestimmt auch schon auf die Idee gekommen Reno damit aufzuziehen, aber auch sie hatte schon lange nicht mehr an Cloud gedacht. Der Rothaarige hatte ihn eigentlich schon vergessen.

Auch Cloud hatte den Rotschopf schon lange vergessen und was in Zacks Kopf vorging… das wusste eigentlich keiner so wirklich. Aber ganz bestimmt waren zwischen Mädchen und Monster abschlachten, auch irgendwo sinnvolle Gedanken wie zum Beispiel: Wer Cloud etwas antut, hat ein Problem mit mir!

Zwar hatte Zack noch Kontakt zu ein paar Turks, aber das waren jediglich Tseng und sehr selten Elena. Und wenn er sie sah, dann allerhöchstens auf Mission oder schwer beschäftigt. Mit Tseng sprach er auch nur wenn er nicht wusste was er sonst tun konnte.

„Wann sind wir wieder da?“, fragte der Blonde und ging, zusammen mit Zack, den langen Gang entlang.

„Zwei Tage. Leider…“, seufzte Zack und ließ den Kopf hängen. Man wusste ja wie sehr er es liebte diesen Monstern ein Ende zu bereiten; außerdem konnte er dabei gleichzeitig immer wieder testen wie stark er eigentlich war. Noch dazu ließ er seine Aggressionen raus die er hatte, wenn Angeal ihm dauernd sagte das er einen auf ernst tun sollte. Er: Zackary Fair. Berühmt für seine Kniebeugen und den perfektionierten, niedlichen Welpenblick; den konnte nun wirklich keiner Toppen.

Cloud sagte dazu nichts, ging einfach stumm weiter und Ignorierte das freudige grinsen in Zacks Gesicht. Warum sollte er auch nicht grinsen? Schließlich konnte er nun endlich wieder kämpfen.

„Das wird ein Spaß!“, rieb Zackary sich die Hände und stieg grinsend in das Auto. Das letzte Mal als er so gegrinst hatte, war bei der Abschlussfahrt, als er, zusammen mit Cloud, Reno einen streich gespielt hatte.

Für Cloud würde es eine normale Mission werden, so wie sonst auch immer. Hinkommen, kämpfen, töten, heimkommen. Und dann wiederholte sich das irgendwann wieder, und wieder, und wieder…

Urlaub war schon lange wieder fällig!
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