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von Wolfszauberin    erstellt: 01.03.2010    letztes Update: 16.03.2011    Geschichte, Allgemein / P18 Slash    (abgebrochen)
00: Prolog!

Hallo zusammen!
Ich weis, ich habe schon drei Geschichten am laufen, aber ich konnte trotzdem nicht widerstehen etwas neues zu posten. Ich hoffe ihr seid nicht böse!

Also, zur Geschichte:
Das sechste und siebte Buch berücksichtige ich nicht! Außerdem werde ich um alles stimmig zu halten einige Dinge aus den ersten fünf Büchern verändern.
Alles andere müsst ihr selbst lesen!

#

1991, Malfoy Manor:

Der 16-jährige Junge lies sich seufzend in den Sessel fallen. Er fragte sich ernsthaft, ob er das Richtige getan hatte. Für seine Familie war es gut, weil sie so alle ziemlich sicher überleben würden, aber ob es für ihn selbst wirklich gut war stand nicht so sicher fest.

„Was hast du, mein Sohn?“, fragte der Mann, der an dem Sims des Kamins lehnte, in dem aufgrund der sommerlichen Temperaturen kein Feuer brannte.

Der Jüngere seufzte erneut. „Ich habe Harry Potter in der Winkelgasse getroffen!“, eröffnete er und massierte seine Schläfen. Langsam bekam er aufgrund des Magieverlustes Kopfschmerzen.

Der Mann am Kamin stöhnte beinahe verzweifelt auf. „Musstest du ihn jetzt unbedingt erwähnen?“, fragte er angestrengt und leicht grimmig. „Du weist, dass ist ein Reizthema!“

„Du kannst dem Thema nicht ewig ausweichen, Vater!“, erwiderte der Junge und schloss für einige Sekunden seine Augen. „Vergiss die Prophezeiung nicht!“

„Was glaubst du denn? Als könnte ich das vergessen! Dadurch könnten wir alle drauf gehen. Nicht nur unsere Familie!“, erinnerte der Erwachsene. „Eigentlich müsste Harry Potter so schnell wie möglich sterben, aber es ist schwer ein Kind zu töten. Wenn wir allerdings abwarten wird er stärker und je stärker er ist, desto gefährlicher wird er werden.“

Der Junge im Sessel lächelte flüchtig, wurde dann jedoch sofort wieder ernst. Das Thema, das er nun ansprach behagte ihm nicht besonders. „Er muss nicht sterben Vater!“, stieß er durch zusammengebissene Zähne aus. „Ich habe die Prophezeiung ausgehebelt!“

„Wie soll ich das verstehen, mein Sohn? Wie willst du das angestellt haben?“, forschte der Ältere skeptisch.

Sein Sohn seufzte erneut. „Ich habe ihm einen Bindungskuss gegeben, Vater.“, eröffnete er leise.

„Wie kann das sein? Er ist ein Mensch!“, erkundigte sich der Mann am Kamin erstaunt. „Das sollte nicht funktionieren.“

Der Jüngere schüttelte den Kopf. „Wie hast du es nur so weit gebracht, Vater?“, fragte er ungläubig. „Wann hast du dich das letzte Mal mit den elementaren Kräften beschäftigt?“ Das er keine Antwort erwartete merkte sein Gesprächspartner daran, dass er direkt weiter sprach: „Ein Mensch, der über eine hohe elementare Magie verfügt kann auch durch uns gebunden werden. Sobald ich ihn gesehen habe konnte ich spüren, dass er tiefe, schlummernde, elementare Kraft besitzt. Eine Kraft, die so stark ist, dass ich ihm meinen Bindungskuss erfolgreich geben konnte. Sobald seine Kräfte erwachen wird er unwiderruflich an mich gebunden sein.“

„Na ja, nicht ganz und es birgt ein hohes Risiko!“, wandte sein Vater ernst ein. „Du hast ihm nur einen Bindungskuss gegeben. Die Bindung ist noch nicht komplett!“

„Mag sein, aber sobald er erwacht wird er nicht gegen Leute kämpfen, die mir etwas bedeuten. Also, ist die Prophezeiung hinfällig, Vater!“, sagte der Junge ruhig.

„Und wenn er es jemandem sagt werden sie deine Magie durchbrechen und alles war umsonst. So oder so, der dunkle Lord muss ihn töten!“, meinte der ältere Zauberer rigoros.

„Es klingt total abstrus, wenn du so etwas sagst.“, grinste sein Sohn, ehe er bei der Erinnerung worum es wirklich ging wieder ernst wurde. „Er wird es übrigens niemandem sagen können. Ich habe ihm ein Portschlüsselarmband gegeben, das unsichtbar und unspürbar ist bis seine Kräfte erwachen und sich mit meinem Vornamen aktiviert. Außerdem wird er sich an den Vorfall erst erinnern, wenn er erwacht ist und dann ist es zu spät. Ich habe schon an alles gedacht, Vater.“

„Den Eindruck habe ich langsam auch. Stellt sich nur die Frage was deine Mutter sagen wird, wenn sie erfährt, dass sie einen Schwiegersohn und keine Schwiegertochter bekommt. Du weist, dass sie sich eigentlich zahlreiche Enkelkinder wünscht!“, merkte der Erwachsene an.

Der Jüngere stieß ein Schnauben aus. „Ich stehe nun mal nicht auf Frauen, Vater und daran kann niemand etwas ändern. Auch alle Magie der Welt nicht! Außerdem will Mutter doch nur so viele Enkelkinder, weil sie selber nach meiner Geburt keine Kinder bekommen konnte.“, knurrte er.

Blitzschnell war sein Vater vor seinem Sessel und blickte ihn mit einem zornigen Blick an. „Sag diese Worte niemals, wenn deine Mutter in der Nähe ist. Das war alles schon schwer genug für sie. Vor allem als sie erfahren hat, dass sie keine weiteren Kinder kriegen kann.“, fuhr er den Jungen an.

„Natürlich, Vater, auch wenn es die Wahrheit ist! Ich werde Mutter nicht so verletzen!“, kam es ehrlich empört von dem Angesprochenen.

„Das will ich hoffen, mein Sohn!“, meinte der Erwachsene und setzte sich nun in einen der anderen Sessel. „Was sollen wir deiner Meinung nach nun machen? Solange der Junge nicht erwacht ist hat dein Bindungskuss keine Auswirkungen auf ihn. Du weist, dass Quirrel heute versucht hat den Stein der Weisen zu stehlen. Erfolglos und du weist wozu er gebraucht wird.“

Der 16-jährige trommelte mit den Fingern seiner rechten Hand auf der Armlehne seines Sessels herum. „Der dunkle Lord muss Harry Potter bis zu seinem Erwachen beschäftigen. Lass dir was einfallen, Vater. Du sprühst doch sonst auch nur so vor Fantasie. Das sollte dir wirklich nicht schwerfallen.“

„Du bist wirklich unmöglich!“

„Tja, zum Glück bin ich kein Todesser, Vater, sonst hätte ich bei solchen Worten bestimmt schon Ärger mit dem dunklen Lord bekommen!“, winkte der Junge gelassen ab. So schnell wie seine Kopfschmerzen gekommen waren, so schnell verschwanden sie auch wieder. Nur ein leichtes Pochen war zurück geblieben.

„Da kannst du wirklich von Glück reden. So etwas bekommt der dunkle Lord nämlich immer irgendwie raus!“

„Du musst es ja wissen, Vater!“

„Frecher Hund!“, meinte der Ältere kopfschüttelnd. „Ich weis wirklich nicht, warum ich dir das alles durchgehen lasse!“

Der Junge lachte kurz auf. „Ich bin ein bisschen zu alt, als dass du mir den Hintern versohlen könntest.“, sagte er amüsiert.

„Das hätte ich vielleicht früher mal machen sollen, mein Lieber.“

„Zu spät, zu spät! Wenn du das heute versuchen würdest würde ich mich mit allen Mitteln wehren.“

„Die Schrammen erspare ich mir.“

„Gut so!“, grinste der 16-jährige.

#

Der Prolog ist fertig! Ich hoffe, dass es euch gefallen hat, auch wenn es etwas kurz war! Hoffentlich schreibt ihr mir dann auch!

Bis demnächst, eure Wolfszauberin!
 
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