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von dreamdance
erstellt: 28.02.2010
letztes Update: 04.06.2010
Geschichte, Romanze / P12
(fertiggestellt, keine anonymen Reviews)
Die braunhaarige Piratin musterte den Commodore kurz. Sie verspürte die tiefste Abneigung gegen diesen Mann. Ein Hass, der tief in ihr schlummerte.
„Oh, ich wollte einfach nur einmal bei der Navy vorbeischauen.“
„Aus welchen Gründen, wenn Ihr erlaubt zu fragen?“
Der Commodore gab seinen Soldaten verdeckt ein Zeichen und sie kamen näher. Cathy entging dies nicht, jedoch ließ sie sich das nicht anmerken.
„Darf ich denn als Piratin nicht an Eurem schicken Fest teilnehmen?“
Die schicke Dame war bereits hinter dem Commodore verschwunden. Das war das Geständnis, das alle hören wollten. Wie auf ein unsichtbares Zeichen, stürmten alle Soldaten nach vorne und griffen Cathy an. Diese zog ihren Degen blitzschnell und kämpfte gleich gegen drei Männer gleichzeitig, die nicht lange durchhielten. Die nächsten waren schon komplizierter. Die Piratin sprang über einen Degen hinweg, der auf ihre Beine gezielt hatte, während sie einen Schlag auf ihr Gesicht parierte. Der dritte Degen sauste von links auf sie zu und Cathy musste sich nach rechts werfen, um nicht getroffen zu werden. Das war ein Nachteil, da sie jetzt auf dem Bode lag. Schnell rappelte sie sich wieder auf, aber sie war zu langsam. Ein Degen traf sie in die rechte Seite, während sie aufsprang. Die Wunde war nicht tief, aber sie schmerzte.
Wütend und hasserfüllt warf sie einen Blick zu dem Commodore, bevor sie weiterkämpfte. Der edle Mann hatte zwar seinen Degen gezogen, kämpfte aber nicht. Es war so ja schon unfair genug. Lange würde sie nicht mehr durchhalten, das wusste sie. Auch ihre Kraft war gleich zu Ende.
Cathy näherte sich der Brüstung und wich den meisten Schlägen aus. Einen Hieb parierte sie hinter ihrem Rücken und stieg dann auf die Mauer. Sie wollte gerade springen, doch ein Degen, der sich plötzlich durch den Stoff ihrer Bluse bohrte, hielt sie zurück. Sie wandte sich um. Für den Bruchteil einer Sekunde hörte alles auf sich zu bewegen. Keiner der Soldaten schlug mehr auf sie ein. Ihr Blick wanderte über den Degen, der in ihrer Bluse steckte hinauf zu dem Mann, der ihn festhielt.
Der Blick des Commodores traf sich mit dem ihren. Er hatte sie gehalten, damit sie nicht sprang. Oder hatte er sie treffen wollen? Er zog den Degen wieder aus ihrer Bluse und dann wurde wieder alles schnell. Sie hatte Mühe, einen Schlag zu parieren und wurde beinahe getroffen.
Dann passierte es. Cathy duckte sich unter einem Schlag weg, konnte aber einem weiteren Treffer nicht mehr entkommen. Der Degen stieß wahnsinnig schnell auf sie zu und sie hatte keine Chance ihm auszuweichen. Sie schloss die Augen.
Plötzlich klirrte Stahl auf Stahl und sie spürte etwas Kaltes an ihrer Seite, aber keinen Schmerz. Vorsichtig öffnete sie die Augen und wäre beinahe nach hinten gefallen. Vor ihr, nein nicht vor ihr, so dicht vor ihr, dass er sie berührte, der Commodore. Sein Degen steckte zwischen ihrer verletzten Seite und ihrer Hand. Seine Augen sahen genau in die ihren.
„Lasst Euch das eine Lehre sein. Ihr habt Glück, dass Ihr nicht gehängt wurdet. Aber auch dieser Tod kann grausam sein.“, sagte er kalt.
Jetzt erst verstand die Piratin, was er vorhatte. Er hatte ihr soeben das Leben gerettet! Einfach so, obwohl sie eine Piratin war und ihn hasste. Sein Degen lag an ihrer Wunde, damit Blut darauf kam und es so aussah, als wenn er sie getroffen hätte. Da er so dicht vor ihr stand, konnte niemand genau sehen, was vor sich ging.
Commodore Norrington packte sie am Arm und stupste sie, damit sie sich nach unten fallen lassen konnte.
„Danke“, formte sie mit den Lippen, dann ließ sie sich fallen und konzentrierte sich darauf, richtig im Wasser zu landen.
„Oh, ich wollte einfach nur einmal bei der Navy vorbeischauen.“
„Aus welchen Gründen, wenn Ihr erlaubt zu fragen?“
Der Commodore gab seinen Soldaten verdeckt ein Zeichen und sie kamen näher. Cathy entging dies nicht, jedoch ließ sie sich das nicht anmerken.
„Darf ich denn als Piratin nicht an Eurem schicken Fest teilnehmen?“
Die schicke Dame war bereits hinter dem Commodore verschwunden. Das war das Geständnis, das alle hören wollten. Wie auf ein unsichtbares Zeichen, stürmten alle Soldaten nach vorne und griffen Cathy an. Diese zog ihren Degen blitzschnell und kämpfte gleich gegen drei Männer gleichzeitig, die nicht lange durchhielten. Die nächsten waren schon komplizierter. Die Piratin sprang über einen Degen hinweg, der auf ihre Beine gezielt hatte, während sie einen Schlag auf ihr Gesicht parierte. Der dritte Degen sauste von links auf sie zu und Cathy musste sich nach rechts werfen, um nicht getroffen zu werden. Das war ein Nachteil, da sie jetzt auf dem Bode lag. Schnell rappelte sie sich wieder auf, aber sie war zu langsam. Ein Degen traf sie in die rechte Seite, während sie aufsprang. Die Wunde war nicht tief, aber sie schmerzte.
Wütend und hasserfüllt warf sie einen Blick zu dem Commodore, bevor sie weiterkämpfte. Der edle Mann hatte zwar seinen Degen gezogen, kämpfte aber nicht. Es war so ja schon unfair genug. Lange würde sie nicht mehr durchhalten, das wusste sie. Auch ihre Kraft war gleich zu Ende.
Cathy näherte sich der Brüstung und wich den meisten Schlägen aus. Einen Hieb parierte sie hinter ihrem Rücken und stieg dann auf die Mauer. Sie wollte gerade springen, doch ein Degen, der sich plötzlich durch den Stoff ihrer Bluse bohrte, hielt sie zurück. Sie wandte sich um. Für den Bruchteil einer Sekunde hörte alles auf sich zu bewegen. Keiner der Soldaten schlug mehr auf sie ein. Ihr Blick wanderte über den Degen, der in ihrer Bluse steckte hinauf zu dem Mann, der ihn festhielt.
Der Blick des Commodores traf sich mit dem ihren. Er hatte sie gehalten, damit sie nicht sprang. Oder hatte er sie treffen wollen? Er zog den Degen wieder aus ihrer Bluse und dann wurde wieder alles schnell. Sie hatte Mühe, einen Schlag zu parieren und wurde beinahe getroffen.
Dann passierte es. Cathy duckte sich unter einem Schlag weg, konnte aber einem weiteren Treffer nicht mehr entkommen. Der Degen stieß wahnsinnig schnell auf sie zu und sie hatte keine Chance ihm auszuweichen. Sie schloss die Augen.
Plötzlich klirrte Stahl auf Stahl und sie spürte etwas Kaltes an ihrer Seite, aber keinen Schmerz. Vorsichtig öffnete sie die Augen und wäre beinahe nach hinten gefallen. Vor ihr, nein nicht vor ihr, so dicht vor ihr, dass er sie berührte, der Commodore. Sein Degen steckte zwischen ihrer verletzten Seite und ihrer Hand. Seine Augen sahen genau in die ihren.
„Lasst Euch das eine Lehre sein. Ihr habt Glück, dass Ihr nicht gehängt wurdet. Aber auch dieser Tod kann grausam sein.“, sagte er kalt.
Jetzt erst verstand die Piratin, was er vorhatte. Er hatte ihr soeben das Leben gerettet! Einfach so, obwohl sie eine Piratin war und ihn hasste. Sein Degen lag an ihrer Wunde, damit Blut darauf kam und es so aussah, als wenn er sie getroffen hätte. Da er so dicht vor ihr stand, konnte niemand genau sehen, was vor sich ging.
Commodore Norrington packte sie am Arm und stupste sie, damit sie sich nach unten fallen lassen konnte.
„Danke“, formte sie mit den Lippen, dann ließ sie sich fallen und konzentrierte sich darauf, richtig im Wasser zu landen.
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