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von MaryReilly
erstellt: 26.02.2010
letztes Update: 18.03.2010
Geschichte, Romanze / P16 Slash
(fertiggestellt)
Ich danke euch ganz lieb für die Kommis und natürlich auch fürs Lesen ;)
Also ich werde natürlich die Fakten aus der Serie nur "anschneiden" weil die ja jeder kennen dürfte... das würde ja sonst langweilig werden ;)
Mir persönlich gefällt eigentlich das letzte Kapitel am besten *hihi* aber darauf müsst ihr euch noch gedulden :)
Jetzt Viel Spaß beim Lesen ^^
Kapitel 2
„Bier?“, hörte er dann neben sich eine vertraute Stimme und blickte zu der Flasche, die ihm hingehalten wurde. Ein Seufzen entfuhr ihm, doch dann lächelte und blickte nach oben. Nickend nahm er die Flasche an und drehte den Verschluss auf. Sawyer setzte sich neben ihn und stieß mit ihm an. „Du hast dir hier ja ganz schön was erarbeitet.“, begann Jack und trank einen Schluck von dem kalten Bier. „Man tut was man kann.“, antwortete James und grinste auf seine gewohnte Art. „Es ist schön, dich wieder zu sehen.“, setzte er dann hinter her und Jack lachte sarkastisch. „Natürlich. Ich sehe wie sehr du mich vermisst hast.“ „Was hättest du an meiner Stelle getan? Ich meine, ich habe nicht im Traum damit gerechnet, dass du wieder hier auftauchst.“, stellte Sawyer klar und Jack nickte. „Ich weiß.“, antwortete er und trank einen weiteren Schluck. „Vermutlich hätte ich es nicht anders gemacht, als du. In gewissem Sinne habe ich das auch nicht.“ „Kate?“, vermutete James und Jack nickte „Hmh. Wir... hätten sogar fast geheiratet.“, Jack schüttelte lachend den Kopf. „Doch ich hab alles kaputt gemacht.“ „Inwiefern?“ „Naja, zu viel Alkohol, zu viele Tabletten und zu wenig Vertrauen. Außerdem...“, er brach ab und blickte Sawyer an. Ihre Blicke trafen sich und verschmolzen für einen kurzen Moment miteinander, wie früher. Ein altbekanntes, wohliges Gefühl durchfuhr Jack, jedoch blickte er als erster weg. „Außerdem?“, hakte Sawyer dann nach, weil der Mediziner nicht weiter sprach. „Außerdem hast du mir schrecklich gefehlt. Das hört sich vielleicht kitschig an, aber es ist die Wahrheit. Ich hatte mein Leben einfach nicht mehr im Griff und mehr als einmal hab ich mich gefragt, warum ich dir damals nicht hinterher gesprungen bin. Warum ich dich einfach habe gehen lassen.“, erklärte er leise. Auch wenn der Dunkelhaarige wusste, dass es zwischen ihm und James niemals mehr so sein würde wie früher, tat es gut mit ihm das endlich persönlich sagen zu können.
„Was denkst du, wie oft ich mich in den letzten drei Jahren verflucht habe? Ich meine, in den ersten Tagen hier auf der Insel hätte ich keinem von euch geholfen und am Ende... springe ich aus dem Hubschrauber, um euch zu retten. Um dich zu retten. Ich wusste, wie sehr du zurück wolltest und ich wollte dir das nicht verbauen. Wer hätte es auch sonst tun sollen, außer mir? Sun war schwanger, Kate hatte Aaron und Hurley? Der wäre im Wasser versunken wie ein Stein. Ich hab es für dich getan, Jack.“, erklärte Sawyer und lächelte kurz. „Es ist geschehen und wir können es nicht mehr ändern. Wie ist das mit Juliet eigentlich passiert?“, lenkte Jack dann von dem einen Thema ab. Es half ja nichts, sich ständig zu fragen -Was wäre gewesen, wenn...-
„Es war an meinem Geburtstag vor zwei Jahren. Miles und Jin waren auch dabei. Wir haben ein bisschen gefeiert und am Ende ergab eins das andere.“, meinte Sawyer und trank etwas von seinem Bier. „Wir zogen ziemlich schnell zusammen. Keiner von uns hatte damit gerechnet, dass ihr doch noch auftaucht. Am Anfang haben wir immer wieder nach euch gesucht. Irgendwann gaben wir die Hoffnung auf und haben uns damit abgefunden. Wir machten einfach das Beste aus unserer Situation.“ „Ihr habt aber nicht geheiratet oder so?“ „Was? Nein. Falsche Zeit. Ich glaube fast, wir haben einfach die Nähe gebraucht.“ „Ja so gings mir auch mit Kate. Ich meine, ich mochte sie, nein, ich mag sie immer noch, aber... es ist zu viel passiert.“, meinte Jack und leerte sein Bier. „Willst du noch eins?“ „Danke, aber ich sollte nicht wieder soviel trinken.“, lehnte Jack freundlich ab. „Verstehe.“, Sawyer nickte und leerte seine Flasche ebenfalls.
Es war komisch, irgendwie waren sie wieder zusammen und doch waren sie es nicht. Mit einem Mal wurde dem Arzt klar, wie einsam er sich doch gerade fühlte. Der Mensch, dem sein Herz gehörte saß neben ihm und trotzdem konnte er ihn nicht haben, so sehr er es auch wollte. James gehörte nicht mehr zu ihm, so wie es einmal gewesen war, er gehörte zu Juliet und das würde er ihm nicht kaputt machen. Nein, wenn Sawyer glücklich war, so wie er lebte, dann sollte es auch so bleiben, auch wenn das für Jack bedeutete, dass er leiden musste. Da fiel ihm das Lieblingszitat seines Vaters wieder „Manche Menschen sind zum Leiden bestimmt, das ist Schicksal – Deshalb werden die Red Sox auch nie die Meisterschaft gewinnen.“ Obwohl Jack dieses Zitat gehasst hatte und es immer als Grund benutzt hatte, seinem Vater vorzuwerfen, dass er mit seinem Leben nicht klar kam, wusste er mittlerweile sehr gut was er damit gemeint hatte. Und gerade das machte ihn wütend, dass er es nicht geschafft hatte anders zu sein als er, sondern dass er ebenfalls so tief gesunken war, wie sein Vater.
„Jack, ich...“, begann James nach einer kurzen Zeit des Schweigens. „Lass gut sein. Es ist viel passiert, du hast eine tolle Frau an deiner Seite und dein Leben im Griff. Ich will dir das nicht kaputt machen.“, unterbrach Jack ihn. „Aber warum bist du dann hier?“ „Ich... weiß es nicht. Locke war bei allen von uns und hat versucht uns zu überzeugen, auf die Insel zurück zu kehren. Jetzt ist er tot und irgendwie hab ich mich verpflichtet gefühlt und...“, seine Worte wurden jäh unterbrochen, als James eine Hand in seinen Nacken legte und ihn zu einem Kuss heranzog. Es dauerte einen Moment, bis Jack sich gefangen hatte. Nachdem er den Kuss in den ersten Sekunden genoss, drückte er den Blonden dann von sich weg. „James. Das ist nicht richtig. Wenn uns jemand sieht.“ „Dann lass uns reingehen.“, schlug Sawyer vor. Jack sah ihn einen Moment an, schüttelte dann den Kopf. „Das wäre Juliet gegenüber nicht fair.“ „Was ist schon fair?!“, wollte der Blonde wissen und stand auf. Jack tat es ihm gleich. „Ich finde, du solltest gehen.“, erklärte der Mediziner. „Das finde ich nicht Doc.“, widersprach Sawyer und drängte ihn zur Haustür und durch diese hindurch. „Ich finde, wir sollten alte Erinnerungen auffrischen.“, meinte James und stieß die Haustüre mit seinem Fuß zu. „James...“ „Halt endlich deine Klappe!“, befahl er und im nächsten Moment hatte er Jack wieder zu sich herangezogen und küsste ihn erneut, doch dieses Mal leidenschaftlich.
„Wir sollten...“, doch weiter kam Jack nicht, da Swayer erneut seine Lippen in Besitz nahm und seine Hände begannen dessen Overall zu öffnen. Auch wenn Jacks Verstand sagte, dass Sawyer vergeben war und dass sie das hier nicht tun sollten, wehrte er sich nicht länger dagegen. Viel zu groß war das Verlangen nach ihm und viel zu sehr hatte er ihn vermisst. James schob ihn weiter ins Haus hinein, in die Richtung in der die Schlafzimmer lagen. Gierig drängte er ihn gegen eine Wand, fuhr mit den Händen über seinen Rücken und seinen Hintern, zerrte ihm anschließend den Overall von den Schultern und das T-Shirt darunter über den Kopf. Endlich. Viel zu lange war es her. Für einige Sekunden hielt Sawyer inne, strich sanft, fast zärtlich über Jacks Brust, die sich schnell hob und senkte. Er blickte ihm kurz in die Augen, wollte scheinbar sichergehen, dass der Mediziner keinen Rückzieher mehr machen würde und verschloss dann erneut seine Lippen.
Im nächsten Moment wurde die Tür zum Schlafzimmer aufgestoßen, glücklicherweise sofort das von Jack und nicht Hugos, und der Arzt landete mit dem Rücken auf seiner Matratze. Gleich befreite Sawyer sich von seinem beigen Overall und ließ ihn achtlos auf den Boden fallen. Sekunden später befand er sich wieder über Jack und küsste ihn. In diesem Moment zählte nichts mehr um sie herum.
Sie hatten sich schnell gegenseitig von ihrer restlichen Kleidung befreit. Diese landete achtlos auf dem Boden. Noch immer wusste James ganz genau, wo Jacks empfindlichste Körperstellen lagen und trieb ihn dadurch fast in den Wahnsinn. Umgekehrt war das natürlich nicht anders. Beide merkten, wie sehr sie sich vermisst hatten, denn viel zu schnell stieg ihre Erregung und noch bevor sie sich richtig vereinigen konnten, erreichten beide ihren Höhepunkt.
Schwer atmend legte Jack seinen Kopf auf Sawyers Schulter. „Das ging schnell.“, flüsterte er und James lachte. „Enttäuscht?“ „Nein. Die Nacht ist ja noch jung und ich bin mir sicher, nach 3 Jahren haben wir einiges aufzuholen.“, antwortete der Arzt und brachte James zum Lachen. „Das stimmt. Ich hab dich vermisst, Jack.“, erklärte der Blonde dann leise. „Ich dich auch.“, antwortete Jack und strich sanft über den Körper des anderen. Dann rappelte er sich etwas auf, blickte in die blauen Augen seines Freundes, strich ihm einige Haarsträhnen aus der Stirn und küsste ihn erneut.
tbc
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