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Geschichte: Freie Arbeiten
/ Poesie
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/ Aufstand im Aquarium
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von THARA
erstellt: 25.02.2010
letztes Update: 25.02.2010
Geschichte, Humor / P12
(fertiggestellt)
Aufstand im Aquarium
Das Fischgezücht tümpelt träge -
Wenn ´s nur was zum Futtern gäbe!
Eine Tablette sinkt bedächtig herab,
das bringt die müde Gesellschaft auf Trab.
Ist die Pille unten angelangt,
wird auf der Stelle losgezankt.
Herr Panzerwels am Grunde wühlt herum,
Frau Neon denkt, das ist mir zu dumm!
Madam Black Molly findet ´s äußerst wüst,
wenn der Antennenwels durchs Aquarium düst.
Er sich mutig ins Gezappel stürzt -
das Futter schmeckt recht ungewürzt.
Frau Guppy beschimpft den rabiaten Genossen,
da kommt Herr Siamensis dahergeschossen.
Den Rüssel tief er in die Kiesschicht gräbt,
sein Schwanz die Meute kurz beiseite fegt.
Schwerträger gierig nach der Pille schnappen,
kämpfen verbissen um den kleinsten Happen.
Das Männchen rührt nervös im Gewühle,
in ihm regen sich lustvolle Gefühle.
Ob das wohl am Fressen liegt?
Eine Wasserpflanze sich stumm in der Strömung wiegt.
Halb aufgelöst ist nun die Pastille,
die Fischbande hält auch jetzt nicht stille.
Ein Wels das Placebo in ´ne Amphore schiebt,
die restliche Horde fast ´nen Anfall kriegt.
Nun wird rücksichtslos ins Steingut gedrängelt
und wie glitschige Aale sich geschlängelt.
Der Antennenwels wirft sich unverdrossen
in die bunte Menge wirbelnder Flossen.
Inzwischen wird sich mächtig beeilt,
denn jeder sich um die Reste keilt.
Alles futtert wie besessen.
Schließlich ist sie aufgefressen.
Die Fische weiter hungrig suchen,
doch da hilft kein zornig Fluchen!
Verspeist ist nun das Pillending,
an dem die ganze Bande hing.
Und das Fischgezücht tümpelt wieder träge -
Wenn ´s nur bald was zum Futtern gäbe!
Das Fischgezücht tümpelt träge -
Wenn ´s nur was zum Futtern gäbe!
Eine Tablette sinkt bedächtig herab,
das bringt die müde Gesellschaft auf Trab.
Ist die Pille unten angelangt,
wird auf der Stelle losgezankt.
Herr Panzerwels am Grunde wühlt herum,
Frau Neon denkt, das ist mir zu dumm!
Madam Black Molly findet ´s äußerst wüst,
wenn der Antennenwels durchs Aquarium düst.
Er sich mutig ins Gezappel stürzt -
das Futter schmeckt recht ungewürzt.
Frau Guppy beschimpft den rabiaten Genossen,
da kommt Herr Siamensis dahergeschossen.
Den Rüssel tief er in die Kiesschicht gräbt,
sein Schwanz die Meute kurz beiseite fegt.
Schwerträger gierig nach der Pille schnappen,
kämpfen verbissen um den kleinsten Happen.
Das Männchen rührt nervös im Gewühle,
in ihm regen sich lustvolle Gefühle.
Ob das wohl am Fressen liegt?
Eine Wasserpflanze sich stumm in der Strömung wiegt.
Halb aufgelöst ist nun die Pastille,
die Fischbande hält auch jetzt nicht stille.
Ein Wels das Placebo in ´ne Amphore schiebt,
die restliche Horde fast ´nen Anfall kriegt.
Nun wird rücksichtslos ins Steingut gedrängelt
und wie glitschige Aale sich geschlängelt.
Der Antennenwels wirft sich unverdrossen
in die bunte Menge wirbelnder Flossen.
Inzwischen wird sich mächtig beeilt,
denn jeder sich um die Reste keilt.
Alles futtert wie besessen.
Schließlich ist sie aufgefressen.
Die Fische weiter hungrig suchen,
doch da hilft kein zornig Fluchen!
Verspeist ist nun das Pillending,
an dem die ganze Bande hing.
Und das Fischgezücht tümpelt wieder träge -
Wenn ´s nur bald was zum Futtern gäbe!
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