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Geschichte: Fanfiktion
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von Coralyn
erstellt: 21.02.2010
letztes Update: 22.03.2010
Geschichte, Romanze / P18
(fertiggestellt)
Sie betrachtete es skeptisch näher, nein, sie war jetzt volljährig, hatte ihren Abschluss und war eine reife Frau. Was man von anderen Mädchen ihres Jahrgangs nicht behaupten konnte, sie dachte an den Anblick von Lavender und schüttelte sich, diese einfältige Kuh stopfte sich ihren BH aus. Sie schaute an sich hinab, der schwarze Rock passte im Grunde ganz gut dazu. Sie ergriff die schwarze Perlenkette und hängte sie um den Hals, da hörte sie es an ihrer Tür klopfen. „Hermine? Bist du fertig? Ron und Harry warten schon!“ Sie lächelte, Ginny war ihr eine teure Freundin geworden. Sie kam mit den drein auf den Abschlussball, auch wenn sie noch ein Jahr hatte, doch ohne sie würde Harry einfach nicht gehen. Ein letzter kontrollierender Blick in den Spiegel und schon schnappte sich Hermine ihre kleine Handtasche und trat zu Ginny auf den Flur. Diese lies vor Erstaunen den Mund offen stehen. „Ach du meine Güte, Hermine! Was ist denn mit dir passiert! Du siehst... so....sooo....!“ Ginny schien kein Wort zu finden, also half Hermine ihr peinlich berührt etwas nach. „So erwachsen vielleicht?“ Ginny sah sie belustigt an. „Ja und echt heiß!“ Hermine merkte wie ihre Wangen anfingen zu glühen und schaute auf ihre schwarzen Pumps hinab, um die Verlegenheit zu vertuschen. Sie hatte gehofft solche Reaktionen hervor zu rufen. Endlich sollten alle sehen, dass sie nicht nur eine hervorragende Schülerin, sondern auch eine erwachsene Frau war.
Dann betrachtete sie Ginny, sie steckte in dem Kleid, dass Hermine beim Weihnachtsball am Trimagischen Turnier getragen hatte. Das war einer der denkwürdigsten Wochen, der Zaubereigeschichte. Schließlich hatte Harry es geschafft Voldemort so sehr zu Schwächen, dass er seid Jahren in der Versenkung verschwunden war, tja es war ein kruzes Come-Back gwesen, kein Wunder, nachdem sie herausgefunden hatten, wer Professor Moody wirklich gewesen war, was ja dank der Maulenden Myrte nicht all zu schwer gewesen war, hatten sie genug Zeit gehabt um Voldemort zu überlisten. Und überraschender Weise war es aufgegangen. Ginny hatte ihr Kleid gekürzt, was sie jugendlicher aussehen ließ, aber es stand ihr ausgezeichnet, außerdem hatte sie auch etwas an den Ärmeln geändert. Hermine musste zu geben, Ginny war, was diese Dinge anging sehr begabt. Dies bestätigte auch Harrys Blick, als sie die Treppe hinunter in den Aufenthaltsraum stiegen. „Ginny, wow, du bist... wunderschön!“ Er nahm sie bei der Hand und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. „Mensch Harry, ich habe gesagt, ich habe nichts dagegen, dass ihr zusammen seid, aber bitte, bitte zügel dich vor mir mit so etwas!“ Hermine verdrehte die Augen. Ron war manchmal so kindisch, er quittierte ihr Aussehen mit einem kurzen Seitenblick und einem. „Hübscher, als damals das Kleid mit Krum!“ Harry stieß ihm herftig in die Seite. „Kannst du ihr das immer noch nicht verzeihen?“ Ron grinste. „Na ja, zur Feier des Tages! Leute, wir haben es! Wir haben unseren Abschluss!“ Die Anderen beiden Abschlussklässler fielen in sein Grinsen mit ein, nur Ginny erwiderte: „Also eigentlich habt ihr den noch nicht, vielleicht seid ihr ja auch durchgefallen!“ Harry sah sie mit großen Augen an. „So was traust du uns zu!“ Sie stuppste ihn liebevoll in die Seite. „Dir und Mine nicht, aber Ron...!“ Ron hob beleidigt den Kopf. „Ach was, ich habe bestimmt ein „Ohnegleichen“ in einer meiner Prüfungen!“ Ginny beugte sich zu Hermine, während sie den Jungen durch das Portraitloch folgten und flüsterte: „In „Wie benehme ich mich wie ein Vollidiot?“ wurden auch Prüfungen vollzogen?“ Hermine lachte und betrachtete Rons Rückseite. So sehr sie ihn auch mochte, ihr kam irgendwie das Gefühl, dass es eher Liebe zu einem Bruder war, als zu einem Geliebten. Doch darüber würde sie sich heute Abend sicherlich weniger Gedanken machen, zu erst würde die Zeugnisvergabe stattfinden und dann gab es eine riesige Party für alle Abschlussklässler und Freunde in der großen Halle.
Die vier liefen die Stufen hinab und durch das Eingangsportal auf den Hof. Eine große Menschenmenge hatte sich dort schon zu Vergabe eingefunden. Familien tummelten sich um ihre Kinder und drückten sie. Eine rothaarige Frau kam auf sie zu gestürmt und drücke zu erst Ron, dann Ginny, dann Harry und zu Letzt sie an die Brust. „Ach du meine Güte, ist es wirklich schon so weit? Mein jüngster Sohn hat Hogwarts geschafft!“ Molly wischte sich eine Träne aus dem Augenwinkel und drückte Ron dann noch einmal. „Du siehst hervorragend aus in deinem neuen Umhang!“ Sie drehte ihn einmal. „Aber die Krawatte hängt ein bisschen schlaff!“ Sie zerrte daran und Ron gab ein genervtes Stöhnen von, sich. „Mum, echt, ich bin fast 18! Ich weiß wie ich meine Krawatte tragen will!“ Ginny, Harry und Hermine lachten. „Hermine!“ Eine schmale, unscheinbar wirkende Frau, mit langem braunen Haar, das mit einigen grauen Strähnen zersetzt war auf sie zu. Sie machte überraschte Augen. „Mum! Ihr seid ja schon da, ich dachte ihr schafft es nicht so früh!“ Die Frau nahm sie liebevoll in den Arm. „Professor Dumbledore hat uns hergeholt!“ Da konnte Hermine auch ihren Vater, mit dem buschigen Haar, das sie von ihm geerbt hatte, in der Menge erkennen. „Dad!“ Sie rannte auf ihn zu und drückte ihn an sich. „Hallo meine Kleine!“ Ihre Mutter legte eine Hand auf den Arm ihres Mannes. „Sie ist jetzt nicht mehr klein! Sie ist jetzt ein Frau, siehst du das nich?“ Ihr Vater hielt Hermine ein wenig von sich entfernt und betrachtete sie. „Du hast vollkommen Recht!“ Da hörte man einen lauten Knall und erschrocken wandten sich die Köpfe, während Professor Dumbledore mit breitem Grinsen auf die Bühne trat. „Ah, wie ich sehe, hat das endlich ihre Aufmerksamkeit erhascht! Ich begrüße sie alle ganz herzlich zur diesjährigen Abschluss-Zeugnis-Vergabe!“ Er breitete weit die Arme aus, als ob er alle umarmen wolle und schaute sie dann über seine Halbmondbrille hinweg schmunzelnd an.
„Sieben Jahre ist es her, dass ihr in dieses Schloss gekomm seid, mit glänzenden Augen und offenen Mündern und unversorgt mit Zitronendrops!“ Die Schüler lachten, sie alle kannten die Vorliebe ihres Schulleiters für diese spezielle Süßigkeit, nur ein Paar der Eltern fielen mit ein, die anderen schauten sich verwirrt um. „Und nun steht ihr hier und habt die Prüfungen hinter euch, seid voll mit Zitronendrops und ich freue mich euch eure Zeugnisse überreichen zu dürfen!“ Er deutete auf die Pergamentrollen in den Armen der jeweiligen Hauslehrer. „Fangen wir mit den Ravenclaws an!“ In einer Reihe stellten alle Schüler von Ravenclaw sich auf und bekamen ein, nach dem anderen eine Rolle in die Hand gedrückt, genau so bei dem Hufflepuffs und Slytherins. Nur Crabbe und Goyle gingen leer aus, was die Menge mit einem bedrückten Husten zu überspielen versuchte. „Und nun zu Gryffindor!“ Hermine stellte sich hinter Harry und vor Ron in die Reihe, sie schritt auf die Bühne zu und die Treppe hinauf. Dann stand sie vor Professor Dumbledore. „Hermine,was soll ich sagen. Du bist die wohl klügste Hexe, bei der ich jemals das Privileg hatte sie kennen zu lernen, und Merlin weiß, ich kenne viele Hexen! Du hast in deinen Prüfungen nur Ohnegleichen und ich muss gestehen, es hat mich nicht überrascht. Ich wünsche dir in deiner Zukunft viel Glück und möchte mich für die wunderbaren Beiträge, die du dieser Schule gegeben hast bedanken!“ Mit diesen Worten übergab er ihr die Rolle und reichte ihr die Hand, genau so wie es Professor Mc danach tat. Hermine versuchte vergebens die Tränen zurück zu halten und wischte sie sich mit dem Handrücken aus dem Gesicht. Mist, jetzt würde sie mit Ginny wohl doch noch einmal hoch müssen, um sich nach zu schminken! Auch Ron bekam sein Zeugnis und die drei traten von der Bühne wieder herunter. Dort warteten bereits ihre Eltern. Glücklich ließ sie sich in die Arme ihrer Mutter fallen und schaute dabei über deren Schulter. Zwei schwarze Augen trafen kurzzeitig ihre und sie fühlte wie sich in ihrem Innern ein altbekanntes Gefühl auftat... Warum ausgerechnet jetzt?
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