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Geschichte: Fanfiktion
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von LyParker
erstellt: 20.02.2010
letztes Update: 14.10.2011
Geschichte, Romanze / P16
(fertiggestellt)
,, Heimat." flüsterte sie leise und ging, ohne einen weiteren Blick zurück zu werfen. Seid ihrer Reise mit Bilbo Beutlin und den Zwergen hatte sie Lothlorien gemieden, sie schämte sich zu sehr für das, was passiert war. Für das Leid, dass sie ihren Eltern und Haldir angetan hatte. Sie war immer in der Nähe ihrer Heimat und spürte manchmal die Anwesenheit ihrer Mutter, doch sie wollte sich nicht zu erkennen geben.
Noch nicht.
Die Tage verstrichen, in denen sie rastlos umher wanderte. Es wurde die Nachricht kund getan, dass Elrond einen Rat zusammen gerufen hatte und die Stimmen des einen Ringes wurden lauter. Sie hörte die ängstlichen Stimmen, die sich über ganz Mittelerde ausbreiteten und wagte sich weiter von Lorien weg, in der Gewissheit, dass ihre Mutter nicht in Gefahr war. Mit jedem Schritt, den sie von Lorien weg tat, wurde ihr Herz schwerer. Doch sie folgte ihrem Gefühl, ihrer inneren Stimme und dem Rufen der Natur, die sie dazu antrieben, Richtung Bruchtal zu gehen. Calea wusste nicht, was sie erwarten würde und warum sie gerade diesen Weg einschlug- durch die Minen von Moria, aber sie wusste, dass es seine Richtigkeit hatte. Sie wagte es nicht, Licht zu machen und vertraute auf ihre Augen, die sie heil durch das dunkle Verlies der Orks brachte und durch dass Grab von Tausenden von Zwergen. Sie vernahm weit entfernt das Klopfen und Hämmern der Orks, die Dunkelheit umhüllte sie wie eine zweite Haut und sie spürte das erste Mal in ihrem Leben eine Spur von Furcht. Wieviele mochten wohl hier unten in den Minen leben? Wieviele wagten sich Nachts, im Schutze der Dunkelheit, raus und wagten es, Lorien zu nahe zu kommen? Calea vernahm das Rufen der Kreaturen und lauschte. Sie hatten die Stimmen des Ringes an sich, sie würden ihm folgen, wenn er sie riefe. Sie würden für ihn morden und vernichten, sie warteten nur darauf, dass das ganze Land in Dunkelheit verfiel und sie sich über die Länder her machen konnten und zu einem vernichtenden Raubzug, der in Lorien anfangen würde. Calea hatte diese Minen gemocht, als sie von Zwergen bewohnt waren und war sehr oft hier her gekommen, um sich die Kostbarkeiten der Zwerge anzusehen. Doch dann kamen die Orks und mit ihnen Tod und Verderben. Sie liessen die Minen verfallen, liessen die leblosen Körper der Zwerge liegen und verrotten, kein anständiges Begräbnis, kein Gedenken. Calea blieb stehen und lauschte. Die Orks waren ihr sehr nah. Sie musste sich beeilen. Sie lief lautlos durch die grossen Hallen und achtete auf jedes Geräusch. Sie wäre verloren, würden die Orks sie entdecken. Ihr Umhang flatterte nur leicht hinter ihr her, denn hier unten verirrte sich kein Wind. Keine Naturgewalt vermochte diese Minen zu betreten. Hier herrschten Dunkelheit und Tod. Sie lief die engen und steilen Wege hinunter, immer in Bedacht, nicht falsch aufzutreten und in den Abgrund zu stürzen, den die Zwerge damals angelegt hatten, damit kein Feind so schnell vordringen konnte und die Flüchtenden in den Tod stürzten. Calea spürte, dass die Orks nahe waren und sie entdeckt hatten. Sie sah Licht und war dem rettenden Sonnenlicht nicht mehr allzu fern. Sie würde nicht kampflos aufgeben, wenn sie umzingelt wäre, sie hatte es schon mit anderen Kreaturen aufgenommen. Ihr Herz klopfte, als sie dem Tore nahe war und merkte, dass es sich langsam schloss. Sie würde nicht fallen, nicht hier in Moria, nicht durch die Hand der Orks. Sie hörte ein Zischen an ihrem Ohr und sah das Glitzern einer Pfeilspitze. Sie sah die Orks an den Wänden, an der Decke und wie sie versuchten, dass Tor schneller zu schliessen. Im laufen zog Calea Pfeil und Bogen und schoss, ohne genau zu zielen, denn sie wusste, dass sie den besten Lehrer gehabt hatte und nie ihr Ziel verfehlen würde. Die Orks fielen zu Boden und in ihr breitete sich das Gefühl eines kleinen Triumphes aus. Die Pfeile schossen an ihrem Kopf vorbei, als Calea dass Tor erreichte und dass rettende Sonnenlicht ihr Haupt erwärmte. Doch sie verweilte erst, als sie die Minen hinter sich gelassen hatte. Sie schloss die Augen und hob ihren Kopf. Kraft und Ruhe breiteten sich in ihrem Körper aus und Calea atmete tief ein. Sie spürte, wie die Dunkelheit Moria`s von ihr abfiel und wie sie Kraft für den weiteren Weg fand. Was würde sie in Bruchtal erwarten? Warum zog es sie gerade dort hin? Sie ahnte, dass Elrond den Rat zusammen rief, um über den Ring zu entscheiden, aber wusste er, wo der Ring sich befand? Wusste er, dass er sich im Auenland befand? Wusste er bei wem? Ein kalter Schauer überzog ihre Haut, als sie den Gedanken an Sauron formte. Er war nie weg gewesen, dass fühlte sie, er hatte nur ...... gewartet. Bilbo hätte den Ring nie behalten dürfen. Calea öffnete die Augen und sah sich um. Der Wind wehte ihr durch`s Haar und sie lächelte. Sie würde dass Richtige tun, sie war eine Kämpfernatur. Sie blickte voller Zuversicht ihrem Schicksal entgegen.
Die Abenddämmerung brach langsam herrein und Calea spürte,das ihr Körper nach einer Rast verlangte.Sie hatte einen Tagesmarsch ohne Pause hinter sich.Sie blieb stehen und sah sich um. Überall Wälder und Wiesen im klaren grün.Keine Wolke schien den Himmel zu trüben,kein Windhauch mochte sich zeigen. Calea entdeckte weit entfernt eine Gruppe, die auf ihrem Marsch auf sie zukam. Wer mochte das sein? Es sah aus,als wären Kinder dabei,aber Calea wusste,das sie sich nicht auf ihr Augenmerk verlassen durfte, denn was sie gelernt hatte, war die Tatsache, das auch Hobbits für Viele wie Kinder erschienen und es dennoch nicht waren. Hobbits. Ja,sie kannte auch diese Wesen von Mittelerde recht gut und mit Einem hatte sie ein Abenteuer erlebt, das sie reifer werden liess. Die Gruppe kam schnell näher und jetzt erkannte Calea, das es sich um vier Hobbits handelte, während der Vierte hastig ein Pony hinter sich her zog. Sie hatten Mühe hinter den anderen Geschöpfen her zu kommen und um Calea`s Lippen schlich sich ein Lächeln ein, als sie erkannte ,wer bei ihnen war. Gandalf. Calea ging schnellen Schrittes auf sie zu und sie spürte,wie sich die Wiedersehensfreude in ihr ausbreitete. Es war so viel Zeit vergangen, seid sie den Zauberer das letzte Mal gesehen hatte. Sie entdeckte, das neben ihm ein junger Mann lief, gekleidet in den Stoffen eines Waldläufers,aber dennoch mit der Anmut eines Königs. Sie sah in das freudig lächelnde Gesicht des Zauberers,als er sie entdeckte.Calea wurde warm ums Herz und sie spürte wieder diese innere Ruhe,die Gandalf damals schon bei ihr auslöste.
,,Gandalf, mein lieber Gandalf.Ich freue mich ,euch zu sehen." sagte Calea leise und umarmte ihren alten Freund.Gandalf lachte leise und erwiderte die Geste genauso liebevoll.
,,Was führt euch hier her?" fragte er und Calea sah ihn jetzt etwas ernster an.Wind kam auf, als wolle die Natur ihre Worte unterstreichen.
,,Mich zieht es nach Bruchtal, denn ich hab gehört,das Elrond einen Rat zusammen gerufen hat." Calea sah an Gandalf vorbei und sah in das Gesicht eines Wesens,das sie versucht hatte, all die Jahre zu vergessen. All der Schmerz und die Erniedrigung des einen Volkes brach über sie herrein und sie spürte wieder die Wut,die sie auf diesen Elben hatte.Wie er sie gefangen genommen hatte,sie in dem Verliess ausharren liess und wie er dann neben seinen Vater trat,um ihr zu zeigen,wer er war.Nur durch sein Verhalten hatte sie ihre Würde bewahrt und dem Herrn vom Düsterwald stand gehalten.Seine blauen Augen erwiderten ihren Blick und sie wusste,das er sie erkannt hatte.Das er sie nicht vergessen hatte.Die Welt wurde still und sie hatte das Gefühl zu fallen.Ihre Haare wehten ihr vor`s Gesicht und kitzelten ihre Haut,doch Calea konnte ihren Blick nicht abwenden.Die Welt um sie herrum wurde dunkel und sie fühlte wieder diese eisige Kälte die von ihm ausging,wenn er neben seinem Vater stand. Und doch...... war er nicht derselbe, als er sie aus dem Düsterwald herraus führte,als sie sich auf der Flucht verirrt hatte.Er hatte sich unter einem Umhang versteckt und nie sein Gesicht gezeigt,dennoch ahnte sie,das er es war.Sie spürte die Wärme,die ihren Körper einnahm und ihre Haut,die kribbelte. Langsam erhellte sich die Welt und sie vernahm das Wiehern des Ponys.
,,Calea?" hörte sie Gandalf fragen und wandte den Blick von dem Elben.
,,Wie ich sehe,hat er euch auf die Reise geschickt." sagte sie leise und sah Gandalf ernst an.Dieser nickte.
,,Wir müssen den einen Ring vernichten." Er drehte sich leicht zur Seite und sprach mit lauter kräftiger Stimme:
,,Das ist Aragorn,einer der Dunedain," Calea verneigte sich leicht vor ihm,er tat es ihr gleich, ,,das ist Gimli." sie lächelte ihn an und hörte wie er etwas murmelte und sich unhöflich abwandt,doch sie wusste um die Gedanken der Zwerge,gegenüber den Elben.Und war ihm nicht böse.
,,Diese kleinen Geschöpfe sind Hobbits."
,,Ich weiss Gandalf, wie könnte ich das vergessen,wo ich doch den Mut der Hobbits erlebt habe."unterbrach sie ihn tadelnd und Gandalf lachte leise.
,,Das stimmt,wie könnte ich das vergessen?Nun ja,das sind Pippin und Merry und das da neben Lutz ist Sam," Calea verbeugte sich auch leicht vor ihnen und man sah den Hobbits ihre Unsicherheit an, ,,und das da ist Frodo."schloss der Zauberer ab und Calea lächelte Frodo zu.
,,Es freut mich Herr Beutlin,ihre Bekannschaft zu machen." sagte sie lächelnd und wandte sich an einen jungen Mann mit braunen Haaren.
,,Und ihr mein Herr?" fragte sie an ihn gewandt,,Boromir,Krieger von Gondor." stellte er sich vor und verbeugte sich ebenfalls.Calea warf dem Elb nur einen kurzen Blick zu ,verbeugte sich und sprach seinen Namen aus,damit sie nicht unhöflich erschien,,Legolas." Mehr Worte wollten nicht über ihre Lippen kommen und auch er verbeugte sich nur kurz und sah sie dann ernst an.Sie wandt sich wieder dem Zauberer zu.
,,Welchen Weg wollt ihr nach Mordor einschlagen Gandalf? Zieht es euch durch die Minen von Moria?"
,,Der Ringträger hat es so entschieden,wir werden durch die Minen gehen."
,,Dann werde ich euch begleiten Gandalf,wenn ihr Nichts dagegen einzuwenden habt."Gandals`s Lippen umspielten ein Lächeln und er nickte.
,,Keineswegs Calea.Dann kommt und lasst uns keine Zeit verlieren.Rasch." sagte er und schritt voran.Calea lief neben ihm.Sie wusste,was in den Minen auf sie wartete und sie wusste auch,das keiner der Gefährten ahnte,was dort in den Minen lebte. Welchen Eingang würden sie nehmen?Sie spürte die geflüsterten Worte hinter ihrem Rücken und sie merkte,das sie beobachtet wurde.Doch von wem,vermochte auch sie nicht zu sagen.Sie wagte es nicht,ihm auch nur einen Blick zu schenken.
,,Entschuldigt Herrin." hörte sie von hinten Jemanden fragen und sie drehte sich im laufen halb um und lächelte Sam freundlich an
.,,Woher kennt ihr den Namen des Herrn Frodo?"Calea lachte leise:,,Ich kenne Bilbo sehr gut.Wir haben viele Gefahren zusammen überstanden." antwortete sie und drehte sich wieder nach vorn.Hobbits waren liebe Wesen und Calea ahnte,das dieser Weg sie verändern würde. Für immer.
Es war bereits dunkel, als die Gemeinschaft den Pfad zum Tor von Moria einschlug und Calea sah sich wachsam um. Jede Bewegung konnte von einem Ork verursacht sein. Sie folgte hinter Gandalf und hörte, wie Gimli etwas hinter ihr sprach:
,,Zwergentüren sind unsichtbar, wenn sie geschlossen sind." Gandalf blickte nur kurz über seine Schulter und tastete dann weiter die Wände des Gebirges ab, um nach einer möglichen Tür zu suchen.
,,Ja Gimli ,"sprach er laut, ,,und selbst ihre Meister können sie nicht finden, wenn ihr Geheimnis vergessen ist." Calea wandte ihre Blick zu Gimli, der leicht beschämt zur Seite sah.
,,Das wundert mich nicht bei den Zwergen." Leoglas sah nach vorn und ihre Blicke trafen sich. Calea`s Blick wurde ernst, doch Legolas sah sie mit einer Mischung aus Verwunderung und Erstaunen an. Dieser Blick war nicht feindselig, doch zeugte er auch nicht von grossem Vertrauen. Sie wandte sich wieder nach vorn und entdeckte, wie Gandalf stehen blieb und etwas genauer betrachtete. Seine Hände fuhren sacht über das massive Gestein und Calea sah feine Spuren in das Gebirge eingelassen.
,,Sie werden von Sternen und Mondlicht erhellt." murmelte er und drehte sich um. Er hob beide Arme und machte mit einer leichten Bewegung den Weg frei für das Mondlicht, welches vorher von Wolken verhangen war. Ein Tor erschien, wie von Hand gezeichnet und wies ihnen den Eingang, welcher jedoch verschlossen war. Über dem Torbogen war in elbischen Schriften ein Satz, den Gandalf laut vor sich her sagte. Calea spürte, wie die Kälte in ihr hoch kroch und sie fühlte für einen kurzen Moment, wie Gefahr sie umklammerte und zu ersticken drohte.
,,Die Türen von Durin, des Herren von Moria. Sprich Freund und tritt ein." hörte sie die Stimme ihres alten Freundes.
,,Und was heisst das jetzt?" fragte Pippin vorlaut und Calea musste trotz der Situation lächeln. Hobbits waren seltsame Wesen.
,,Das heisst,das ich nur das Losungswort sprechen muss und wir können eintreten." gab Gandalf zur Antwort und ohne auf die weiteren Worte des Hobbits zu achten, hob er den Stab und berührte sachte den silbernen Stern in der Mitte unter dem Amboss und sprach: ,,Annon edhellen, edro hi ammen! Fennas nogothrim, lasto beth lammen!" Calea merkte, wie es still wurde und alle gebannt darauf warteten, das sich etwas tat, doch die Tür blieb unbewegt. Obwohl sie wusste, welche Aufgaben zu meistern waren, verspürte sie einen leichten Hauch von Erleichterung. Auch wenn es nicht dazu kommen würde,das sie einen anderen Pfad einschlagen würden,so würde es doch zu einem Aufschub reichen. Sie spürte Nähe, Wärme. Ein Gefühl von Vertrautheit und Fremde, von Gefahr und Schutz. Sie wusste, wer ihr nahe war, ohne das sie sich zu diesem Wesen umdrehen musste. Er hatte diese Gefühle schon früher in ihr ausgelöst, wenn auch unbewusst und Calea waren sie mehr denn je vertraut.
,,Es ist ein Rätsel." sagte Frodo plötzlich laut und Alle sahen zu ihm.
,,Gandalf, wie ist das elbische Wort für Freund?" Gandalf`s Augen weiteten sich und er sprach das Wort, welches die Türen von Moria öffnete. Ein Geräusch von berstendem Gestein erfüllte den Nachthimmel und sie sahen in einen dunklen Raum, der spürbar voller Gefahr war. Nur Gimli begann leise zu lachen, in der freudigen Erwartung, die Zwerge zu treffen. Sie Alle folgten Gandalf, der vorsichtig hinein trat. Calea folgte der Gemeinschaft zum Schluss.
,,Und nun Elbenherr, werdet ihr die berühmte Gastfreundschaft der Zwerge kennenlernen," prophezeite Gimli,der nur wenige Schritte vor Legolas ging, ,,prasselnde Kaminfeuer, Malzbier, gut abgehangenes Fleisch. Denn dies mein Freund ist die Heimstätte meines Vetters Balin," Gandalf hob den Stock und erhellte den Raum mit Licht, ,,und sie nennen es eine Miene," Skelette kamen zum Vorschein, Köpfe mit Pfeilen durchbohrt, ,,eine Mine!" Verrottete Körper, Rüstüngen umschlossen einzelne Knochen, ein Gestank der unmenschlich war und Leichenteile, die bis zur Treppe hinauf reichten füllten den Raum mit Tod und Verderben.
,, Das ist keine Mine, das ist ein Grab." sprach Boromir die Worte alljener aus, die sich in diesem Raum befanden.
,,Los verschwinden wir, raus hier."
,,Streicher!" Sam`s Schrei erfüllte die Luft und Calea drehte sich in die Richtung, aus der der Schrei zu kommen vermochte. Sie sah wie lange, fleischige Tentakel nach Frodo griffen und versuchten, ihn ins Wasser zu zerren. Während Sam auf der Linken, halfen Merry und Pippin auf der Rrechten Seite,um ihren Freund der Falle zu entlocken. Immer mehr Tentakel entwichen dem Wasser und schlugen die Hobbits von sich. Aragorn versuchte, Frodo vom Wasser weg zu ziehen, während Boromir und Gimli auf die Tentakel einschlugen, die Frodo gefangen hielten. Calea lief näher herran und zog im laufen wieder Pfeil und Bogen. Sie zielte auf die Greifarme, die nach Aragorn und Boromir schlugen, während Legolas neben ihr auf den Kopf des Ungeheuers zielte, welches jetzt aus dem Wasser ragte. Frodo`s Schrei erfüllte die Luft,als er hoch gerissen wurde und sich über dem Maul des Wesens sah, der weit geöffnet war.
,,Merry,Pippin,lauft!" hörten sie Boromir rufen, der verzweifelt versuchte, zu Aragorn zu gelangen. Calea feuerte auf den Greifarm, der sich Aragorn näherte und der zappelte, als sie traf. Das Schwert Aragorn`s blitzte, als er zum Hieb ausholte und dem Wesen den Tentakel abschnitt,der Frodo hielt. Dieser fiel in Aragorn`s Arme und Calea begann jetzt zusammen mit Legolas auf den Kopf des Ungeheurs zu feuern. Boromir zog den Waldläufer mit dem Hobbit hinter sich her und Legolas setzte einen letzten Schuss. Das Ungeheur stiess spitze Schreie aus und erhob sich aus dem Wasser, um den Feinden zu folgen,die es gewagt hatten,ihm das Essen zu nehmen.
,,Calea!" Legolas`Stimme war jetzt hinter ihr und sie folgte ihm in die Mine.
,,In die Mine!" rief Gandalf und die Gefährten folgten ihm, dicht hinter ihnen das Wesen,das wütend auf die Felswand einschlug. Riesige Gestiensbrocken fielen zu Boden, ohrenbetäubender Lärm erfüllte die Luft und aufgewirbelter Staub machten das Atmen schwer. In wenigen Sekunden war es schwarze Nacht um sie herrum, der Ausgang existierte nicht mehr. Es war eine Rettung vor dieser Kreatur, aber es war eine Falle in den Minen von Moria. Sie hatten keine andere Wahl, sie mussten diesen Weg gehen. Hinter Calea wurde es hell und sie entdeckte die leuchtende Spitze von Gandalf`s Stab und Legolas,der dicht bei ihr stand.
,, Jetzt bleibt uns nur noch eine Möglichkeit," sagte Gandalf in einem leisen und fast verbitterten Ton, ,,wir müssen es mit der Dunkelheit Moria`s aufnehmen. Seid wachsam,in den Tiefen der Welt leben noch ältere und gemeinere Geschöpfe als die Orks." Calea folgte neben Legolas dem Zauberer. Sie wusste,was er meinte und ihr ganzer Körper spannte sich. Sie hatte beim ersten Mal durch diese Minen Glück gehabt. Würde es diesmal auch so sein?
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