Anzeigeoptionen|Review schreiben|Regelverstoß melden|★SocialBookmark
◄   Schriftgröße|Schriftart|Zeilenbreite|Ausrichtung|Zeilenabstand
◄   10px|12px|15px|17px|19px
◄   Times|Arial|Helvetica
◄   25%|50%|75%|100%
◄   Linksbündig|Blocksatz
◄   gering|normal|groß|sehr groß
 
»
von cristi09    erstellt: 19.02.2010    letztes Update: 03.08.2011    Geschichte, Romanze / P16    (pausiert)
Hey schön das ihr reinschaut =)Ich habe mal wieder eine neue und hoffentlich gute Geschichte. Ich danke meiner Beta Leserin und hoffe meine Geschichte drückt meinen Dank aus. Und wenn sie euch gefällt dann hinterlasst mir doch bitte mal ein Review!!!Danke =)
Und nun viel Spaß beim Lesen
______________________________________________________

Kapitel 1

Vor wenigen Minuten noch lief ich mit meinen beiden Freundinnen durch die eisige Kälte des Februars. Nun stehe ich mit einer heißen Tasse Kakao in der Hand am Fenster und beobachte das wirre Schneetreiben. Die Leute da draußen tun mir leid. Sie können kaum die Augen aufmachen, so stark schneit es nun von allen Seiten her. Mir ist wohlig warm und somit fühle ich mich pudelwohl. Ich schaue hinauf in den Himmel. Die Schneeflocken fliegen genau auf mich zu. Wenn nicht die Scheibe zwischen ihnen und mir wäre, würde ich  meine Augen zusammen kneifen vor Angst sie fliegen mir ins Gesicht.
Selbst dieses Umherwirbeln hat eine beruhigende Wirkung auf mich. Lange Zeit habe ich die Ruhe und Stille gehasst, doch nun möchte ich jede Sekunde ohne Hektik genießen.
Ich werde aus meinen Gedanken gerissen, als ich das Hupen mehrerer Autos gleichzeitig höre.
Schnell blicke ich hinab zur Straße. Drei Autos stehen nahe beieinander. War das ein Unfall? Auf den ersten Blick erkenne ich keine Schäden an den Autos. Es scheint alles gut gegangen zu sein. Die Fahrer der Autos steigen nun aus und begutachten ebenfalls ihre Wagen. Dann stellen sie sich einander vor und beginnen heftig zu diskutieren. Niemandem scheint etwas passiert zu sein. Während sie dort so angestrengt streiten lässt das Schneechaos langsam nach. Immer weniger Flocken fallen zu Boden und die Ruhe hört schlagartig auf. Nach mehreren Minuten des Streits steigt jeder wieder in seinen Wagen und fährt weg.
Nachdem die Autos die Kreuzung geräumt haben, entdecke ich auf der anderen Straßenseite einen Jungen. Er steht da wie angewurzelt.
Sein Blick ist starr auf die Straße gerichtet. Hat der den fast Unfall beobachtet? War er vielleicht sogar daran schuld?
Als ob er meine Gedanken hört schnellt sein Blick nach oben und genau in meine Richtung. Ich stehe ziemlich nah am Fenster und bin mir sicher, dass er mich sieht. Einen kurzen Moment treffen sich unsere Blicke. Noch immer schaut er voller Angst und Verzweiflung, bis sich ein Lächeln auf seinen Lippen bildet. Ich bin vollkommen verwirrt und irritiert. Warum lächelt er mich jetzt an? Ich glaube ich schaue noch immer wie ein getretenes Kaninchen. Schnell wende ich meinen Blick von dem Jungen ab und setze mich auf mein Bett.
Der Kakao in meiner Hand ist mittlerweile fast kalt. Ich trinke noch ein paar Schlucke um dann die Tasse in den Abwasch zu stellen.
Der Junge geht mir nicht aus dem Kopf. Vorsichtig schleiche ich mich ans Fenster um nachzusehen ob er noch da steht. Insgeheim hoffe ich sogar er würde noch immer da stehen und mich anlächeln.
Tatsächlich steht er da unten, den Blick zu mir hoch gerichtet und mit einem Grinsen auf den Lippen. Überhaupt hat er wundervolle Lippen. So schön geschwungen, voll und in der Farbe sehr kräftig. Normalerweise brauche ich auf diese weiten Entfernungen eine Brille, aber sein wunderschönes Gesicht erkenne ich von hier aus auch ohne sie. Oh Gott ich starre ihn die ganze Zeit an. Wie peinlich. Vielleicht sollte ich zurücklächeln? Aber ich kenne ihn nicht und weiß noch immer nicht wieso er gerade mich angrinst. Ich kann meine Augen nicht von ihm abwenden. Jedes noch so kleine Detail seines Gesichts, seiner Frisur und seiner Kleidung versuche ich mir einzuprägen. Er hat dunkelblondes Haar, ein bisschen länger und leicht struppig, nicht besonders gestylt. Vor allem seine Augen faszinieren mich. Sie sind eisblau und desto länger man in sie schaut umso schöner werden sie.
Er trägt eine dunkelblaue Jeans, darunter dunkelbraune Turnschuhe mit leuchtend roten Schnürsenkeln. Obenrum trägt er eine schwarze dickere Jacke, einen ebenfalls schwarzen Schal um den Hals und Handschuhe hat er auch an. Doch seine Klamotten interessieren mich weniger.
Viel mehr ist es sein wunderschönes Lächeln und die strahlenden blauen Augen. Unser Blickkontakt wird gestört, als ein Bus vorfährt.
Erst jetzt fällt mir auf das er an der Bushaltestelle steht, und im nächsten Moment wird mir klar, dass er mit dem Bus auch weg fährt.
Meine Vermutung bestätigt sich nur wenige Sekunden später, als ich auf die nun leere Haltestelle blicke. Leicht enttäuscht setze ich mich auf mein Bett, schalte den Fernseher an und lege mir eine DVD ein.
Eigentlich ist es mein Lieblingsfilm. Ich gucke ihn gerne und oft, aber heute kann ich mich kaum drauf konzentrieren.
Dieser hübsche Junge geht mir einfach nicht aus dem Kopf. Mir schwirren so viele Fragen durch den Kopf. Die DVD mache ich kurze Zeit später aus und gehe in die Küche Abendbrot machen.
Natürlich bin ich so in Gedanken, dass mir das Nudelwasser überkocht, der Schinken anbrennt und die Soße Klümpchen hat.
Normalerweise ist es ein leichtes für mich Nudeln mit irgendeiner Soße zu kochen, aber heute bin ich viel zu sehr in Gedanken.
Nach dem Abendessen gehe ich schnellst möglich ins Bett.
Morgen muss ich früh raus.
Am nächsten Morgen werde ich unsanft von meinem Wecker geweckt. Ich brauche viele Minuten, eh ich es so richtig schaffe aufzustehen.
Ich gehe ins Bad, ziehe mich danach an und frühstücke.
Eine Stunde später gehe ich los zur Schule. Auf dem Weg dorthin überlege ich, ob der Junge wohl heute Nachmittag zur gleichen Zeit an der Bushaltestelle steht. Da ich zur gleichen Zeit Schluss habe, entschließe ich mich zu beeilen um ihn zu erwischen.
Ich werde ihn drauf ansprechen warum er mich angelächelt hat, so sicher war ich mir. Der Schultag wollte nicht so recht vergehen und immer wieder schaute ich auf die Uhr und hoffte es ist bald 1 Uhr. Tatsache. Im nächsten Moment klingelt es und es ich kann das Schulgebäude verlassen. Ich schaue schon von weitem gespannt zur Bushaltestelle, aber sie ist leer. Ich gehe zu meinem Haus und in mein Zimmer. Dort stelle ich mich augenblicklich ans Fenster. Doch als ich nach unten schaue sehe ich ihn noch immer nicht.
Sicherlich kommt er gleich, sage ich mir immer wieder.
Ich entschließe mich, mir erstmal einen Tee zu kochen, damit ich nicht allzu lange warten muss. Nach dem ich das heiße Wasser über meinen Teebeutel gegossen habe, gehe ich mitsamt der Tasse zum Fenster. Welche Überraschung. Da unten steht er und starrt stur geradeaus.
Vor vielleicht gerade mal drei Minuten war die Haltestelle leer und jetzt steht er wieder da. Ich muss ihn immer wieder angucken.
Heute sind seine Haare stark nach oben gegellt und er hat eine braune Jacke an. Ich trinke ein paar Schlucke Tee, wende dabei meinen Blick aber nicht einmal von ihm ab. Er scheint es zu bemerken, denn nun guckt er um sich und irgendwann auch nach oben- natürlich genau zu mir. Ich erschrecke kurz und weiche einen Schritt zurück.
Dabei schwappt mir ein wenig Tee über, genau auf mein T-Shirt.
Ich entschließe mich mir schnell einen trockenen Pullover überzuziehen und gehe schnellstmöglich wieder zum Fenster. Aber er ist weg.
War der Bus etwa gerade da? Warum ist er so schnell weg?
Der nächste Tag an dem ich nicht weiß was es mit diesem Jungen auf sich hat. Ich ärgere mich darüber sehr. Ich bin eher der Typ Mensch, der klare Ansagen macht und brauch und nicht ewig drum herum redet.
Ich versuche den Rest des Abends nicht länger drüber nachzudenken und lenke mich mit Schulaufgaben ab. So in die Arbeit vertieft vergesse ich die Zeit vollkommen. Doch meine Augen machen sich schon bald bemerkbar und ich entschließe mich schlafen zu gehen.
 
»
Anzeigeoptionen|Review schreiben|Regelverstoß melden|★SocialBookmark
◄   Schriftgröße|Schriftart|Zeilenbreite|Ausrichtung|Zeilenabstand
◄   10px|12px|15px|17px|19px
◄   Times|Arial|Helvetica
◄   25%|50%|75%|100%
◄   Linksbündig|Blocksatz
◄   gering|normal|groß|sehr groß
> Nutzungsbedingungen <   > Datenschutz <   > Impressum <          v3.3-6311