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Geschichte: Fanfiktion
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von Leevje
erstellt: 18.02.2010
letztes Update: 16.08.2010
Geschichte, Romanze / P18 Slash
(fertiggestellt)
Zusammenfassung: Seit der U21-EM steht Markos Gefühlwelt Kopf. Die Beziehung mit Kathi verläuft im Sande und er lässt sich auf etwas für ihn komplett Neues ein…(Marko Marin / Sebastian Boenisch)
Anmerkung: : Heute gar nicht viel Gelaber, es geht direkt los. Danke noch mal an MsMonsterbacke, Vorhang, April und Crystal MD für die lieben Reviews.
Viel Spaß!
Disclaimer: Natürlich kenne ich keine der hier handelnden Personen persönlich, möchte ihnen nichts unterstellen oder ihnen gar schaden. Mögliche Ähnlichkeiten zu anderen Fanfiktionen sind nicht beabsichtigt.
Sehnsüchte
Erleichtert seufzt du auf, als die Wohnungstür hinter dir zufällt. Der Abend, der eigentlich nur ein gemütliches Beisammensein werden sollte, hat dich ziemlich geschafft. Dein Eingeständnis, dass du Kathi nicht mehr liebst, jetzt auch endlich laut ausgesprochen, und nicht zuletzt Sebastians Reaktion auf eure Trennung, haben dich innerlich aufgewühlt. An Schlaf ist auf jeden Fall erst mal nicht zu denken, auch wenn es fast 1 Uhr nachts ist, zu sehr kreisen deine Gedanken.
Seufzend schwankst du ins Wohnzimmer, schnappst dir die Fernbedienung und knallst dich aufs Sofa. Beginnst lustlos durchs Programm zu zappen auf der Suche nach einem Film, der dich von deinen trüben und verwirrenden Gedanken abzulenken. Nur was wirklich gescheites findest du nicht. Landest schließlich bei einer Wiederholung der „Desperate Housewives“ und musst unwillkürlich an Kathi denken, die dich immer gezwungen hat, dir diesen Müll reinzuziehen.
Irgendwie vermisst du sie schon, auch wenn du sie nicht mehr liebst. Vermisst die Vertrautheit, die immer zwischen euch geherrscht hat. Vermisst es sie im Arm zu halten, sie zu küssen. Sehnst dich danach, genau diese Dinge wieder zu erleben. Nein, nicht sie! Sebastian.
Und auch wenn dir deine Gefühle Angst machen, gibt es gerade nichts was du dir mehr wünschen würdest, als in seinen Armen zu liegen, dein Gesicht an seiner Brust zu verbergen, seinen Duft einzuatmen…
„Das hat doch alles keinen Sinn“, murmelst du und reibst dir genervt über die Augen. Schaltest schließlich den Fernseher aus und schleichst ins Bad, wo du dich erst mal unter die Dusche stellst, denn du riechst doch ziemlich nach Alkohol, Rauch und Schweiß – einfach nach Kneipe. Nur schnell einseifen und abduschen.
Ein paar Minuten später stehst du nur in Boxershorts vor deinem Spiegel und betrachtest deine für dich viel zu schmächtige Brust, deine etwas zu groß geratene Nase und die viel zu blasse Haut. „Wie könnte Sebastian so jemanden wie dich wollen?“, murrst du deinem Spiegelbild entgegen und schämst dich gleich darauf wieder. Du solltest an so was noch nicht mal denken. Außerdem ist Sebastian nicht mal schwul.
Glaubst du zumindest.
Immer wenn du mit Sebastian und der U21 während der Europameisterschaft unterwegs warst, hat er genauso wie alle anderen dem einen oder anderen Mädchen hinterher geschaut und irgendwelche Möchtegern Machosprüche losgelassen. Hat sich einfach verhalten, wie ein normaler heterosexueller Mann. War wie alle, aber was heißt das schon?
Rein theoretisch könnte Sebastian genauso schwul sein, wie jeder andere Mann auf dieser Welt auch. Du selbst, Marko Marin, gehörst ja anscheinend ebenfalls dazu und willst nicht, dass irgendjemand davon erfährt. Du willst gar nicht dran denken, was wohl geschieht, sollte jemand hinter dein Geheimnis kommen. Dass du schwul bist. Oder zumindest Bi.
Es könnte bei Sebastian ja auch alles Tarnung sein, schließlich werden schwule Fußballer in Deutschland, auf der ganzen Welt, immer noch totgeschwiegen. Es gibt sie einfach nicht, die Möglichkeit, dass das Gegenteil der Fall sein könnte, wird noch nicht einmal in Betracht gezogen. Anti-Diskriminierungskampagnen vom DFB hin oder her, ein geouteter homosexueller Spieler würde gar nicht überleben. Geschweige denn seine Karriere fortsetzen können.
„Ach Mann“ Deine gesamte Situation nervt dich. Die noch nicht ganz beendete Geschichte mit Kathi, deine beschissenen Gefühle für Sebastian und jetzt auch noch die Angst um deine Karriere machen dich fertig. Und das Schlimmste ist auch noch, dass du anscheinend verrückt wirst. Stehst hier und starrst in den Spiegel.
Trotzig streckst du deinem eigenen Spiegelbild die Zunge heraus und musst tatsächlich kurz grinsen. Führst dich gerade einfach total kindisch auf. Aber langsam solltest du mal ins Bett gehen, ist schließlich schon fast 2 Uhr.
Putzt dir also schnell die Zähne und räumst deine getragenen Klamotten in den Wäschekorb, schaltest überall in deiner Wohnung das Licht aus. Dass du nie das Licht ausschalten kannst hat Kathi, genauso wie deine Mutter, immer auf die Palme gebracht.
Als deine Wohnung stockfinster ist, kriechst du in dein Bett. Kalt, leer und groß kommt es dir jetzt vor. Bist es einfach nicht mehr gewöhnt alleine zu schlafen, ohne einen warmen Körper neben dir zu spüren. Und wieder kommen die Sehnsüchte in dir auf, möchtest, dass Sebastian jetzt neben dir liegt und dich wärmt. Kopfschüttelnd drehst du dich auf die Seite, du solltest wirklich pennen.
Doch du liegst noch gefühlte Stunden wach und wälzt dich von einer Seite auf die andere, bis du schließlich vor Erschöpfung einschläfst
Zärtlich streichen die Finger über deinen Oberarm und lächelnd wird die feine Gänsehaut registriert, starke Arme ziehen dich noch ein Stückchen enger an den warmen, nackten Körper. Hast dich selten so gut gefühlt bei der Berührung eines Menschen. Aber das hier ist ja nicht irgendein Mensch, sondern Sebastian.
Langsam, wie in Zeitlupe, hebst du deinen Kopf an und suchst seine Lippen. Seufzt wohlig auf, als du das samtene Gefühl spürst, seine Zunge an deiner. Der Kuss steigert sich von zärtlich zu leidenschaftlich und fordernd und dein Blut macht sich in südlichere Gefilde auf. Du willst ihn, jetzt sofort!
Lässt deine Finger wandern und erkundest seine Brust. Sebastian keucht auf, als du an seinen Brustwarzen angekommen bist. Neckend umkreist du sie bis sie sich hart aufstellen und streichst mit dem Daumen darüber, was Sebastian laut aufstöhnen und dich grinsen lässt.
Löst dich schließlich von seinen Lippen und küsst dich langsam seinen Hals entlang, knabberst immer wieder leicht an der Haut um gleich darauf wieder zu lecken und zu saugen. Sebastian windet sich unter dir, schier verrückt von deinen Berührungen und Küssen.
Spürst mittlerweile auch seine Erregung an deinem Bein, während sich dein Mund Sebastians rechter Brustwarze widmet. „Marko“ stöhnt Sebastian und sein Becken schnellt ungeduldig vor, er beginnt sich an deinem Oberschenkel zu reiben.
„Nicht. Noch nicht, Sebastian.“ hältst du ihn zurück und drückst seine Hüfte mit sanfter Gewalt wieder aufs Laken und Sebastian gehorcht. Widmest dich also wieder der heißen Haut, küsst eine feuchte Spur Richtung Bauchnabel und Sebastians Hand streicht durch deine kurzen blonden Haare. Je näher du seiner pochenden Mitte gelangst, desto mehr verstärkt sich der Druck auf deinem Hinterkopf.
„Wer wird denn da ungeduldig?“ grinst du Sebastian von unten herauf an und erstarrst förmlich, als du siehst, wie heiß und erregt er aussieht. „Marko. Bitte!“ fleht Sebastian dich an und du lässt dich nicht lange bitten.
Langsam, fast apathisch leckst du über seine Spitze und erschauderst, als Sebastian leise befreit aufschreit. Davon angespornt nimmst du ihn schließlich ganz in den Mund auf, leckst, saugst und knabberst, treibst ihn immer weiter gen Klippe. Mit einem keuchenden „Marko“ kommt er schließlich.
Keuchend wachst du auf, dein Glied pocht zwischen deinen Beinen und du bist nur verwirrt. Was zur Hölle war das denn? Okay, es war nicht dein erster feuchter Traum von Sebastian, aber alle anderen waren… anders halt. Heute Nacht hast du zum ersten Mal den aktiveren Teil übernommen und noch dazu fühlst du dich, als würdest du Sebastian tatsächlich auf deiner Zunge schmecken.
Peinlich berührt wischst du dir übers Gesicht und schlägst die Bettdecke zurück. „Gott“ stöhnst du und greifst fast schon wütend nach deiner Erregung, und verschaffst dir mit ein paar Handgriffen Erleichterung.
Bist verdammt noch mal wütend auf dich. Diese Träume sollte es nicht geben und vor allen Dingen sollten sie dich nicht so anmachen! Du solltest von irgendwelchen Frauen träumen und nicht davon wie du Sebastian Boenisch einen bläst.
Das schlechte Gewissen macht sich wie immer in dir breit, schnürt dir fast die Luftröhre zu. Es ist falsch. Alles was du fühlst, zu fühlen glaubst. Das Verlangen nach Sebastian. Deine Träume. Falsch, falsch, falsch!
„Okay, Marko. Jetzt gerate nicht in Panik. Das wird schon alles. Irgendwie!“ Super, jetzt führst du auch noch Selbstgespräche. Kopfschüttelnd ziehst du ins Bad ab und duschst heute Nacht zum wiederholten Male. Kalt diesmal.
25(!!!) Favoriteneinträge und nur 4 Reviews? Da geht doch noch mehr, oder ;) Freu mich auch über anonyme Reviewer. Also: Haut in die Tasten :)
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