■
Geschichte: Fanfiktion
/ Prominente
/ Sport
/ Fußball
/ Wer bin ich?
||||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
Linksbündig|Blocksatz
gering|normal|groß|sehr groß
von Melie
erstellt: 17.02.2010
letztes Update: 05.02.2012
Geschichte, Romanze / P12
(in Arbeit)
Und dieses Mal mit meiner neuen FF :-D
Diese FF ist im übrigen eine Zusammenarbeit zwischen mir und Floure, der ich schon jetzt dafür danken möchte.
Also, dann mal viel Spaß beim lesen und Reviews hinterlassen ^^
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Es war der 26.03.2010 und Melanie war gerade dabei die Wohnung von ihr und ihrem Verlobten Piotr Trochwoski aufzuräumen, als dieser gerade auch schon zur Tür reinkam.
„Hey.“ begrüßte er sie und gab ihr dabei einen Kuss, bevor er sie fragte, ob seine Cousine sich schon gemeldet hatte.
„Nö. Sie hat sich noch nicht gemeldet.“ antwortete sie ihm und fragte ihn in einem Atemzug, was seine Cousine dieses Wochenende schon in Hamburg suchte, obwohl sie mit ihrer Familie sowieso über Ostern hier sei.
„Weil ich am Montag Geburtstag hatte und sie nicht kommen konnte, da sie die Woche über arbeiten musste und erst ab nächsten Montag Urlaub hat. Deswegen habe ich gesagt, dass sie dieses Wochenende zu uns kommen kann. Dann kann sie mit mir meinen Geburtstag noch nach feiern und ich wieder viel Zeit mit meiner Cousine verbringen, die wie eine Schwester für mich ist.“ freute sich Piotr und bemerkte daher nicht den missfallenden Gesichtsausdruck seiner Verlobten, der es gar nicht gefiel, dass seine Cousine, die genauso hieß wie sie, sie besuchte.
Währenddessen kam ich gerade von der Schule in Lemgo nach Hause nach Lipperreihe, um meine Sachen zu holen und weiter nach Hamburg zu meinem Cousin Piotr zu fahren, als meine Mutter meinte, dass ich ihn anrufen und ihm sagen sollte, dass ich mich nun auf dem Weg machen würde.
„Trochowski?“
„Also, wenn du schon ans Telefon geht's, dann kannst du ruhig ein bisschen begeisterter sein.“
„Melie? Bist du das?“
„Klar, bin ich das. Oder kennst du noch eine Frau, die dir ehrlich sagt, dass du einen leicht genervten Ton am Telefon hast?“ antwortete ich Piotr und konnte mir dabei ein Grinsen nicht verkneifen.
„Nein, ich kenne sonst niemanden.“ lachte er und sprach nach einer kurzen Pause weiter.
„Was kann ich für dich tun? Denn nur um mir zu sagen, dass ich leicht genervt am Telefon klinge, rufst du ja nicht an.“
Ich erzählte ihm, dass ich gerade erst nach Hause gekommen, aber schon auf dem Sprung zu meinem Auto sei, um mich auf dem Weg nach Hamburg zu machen und ich wollte, dass er weiß, dass ich bald losfahren würde.
„OK. Dann bist du in gut 2 ½ Stunden, also gegen 16.30 Uhr hier.“ sagte er und rechnete dabei in Gedanken noch mal nach.
„Hö? Sag mal, kann ich fliegen? Mein Auto ist nicht so schnell wie deins. Das hat nur 75 PS und außerdem ist Freitag. Vor 17 Uhr brauchst du nicht mit mir zu rechnen.“ antwortete ich ihm und zeigte ihm in Gedanken einen Vogel.
„Stimmt. Hast recht. Mit deinem Golf kann das etwas dauern. Ich sag nur: `Lieber Golf spielen, als Golf fahren´.“
„Tzz. Na und? Lieber ne kleine Nuckelpinne, als ne Angeberkarre mit eingebauter Vorfahrt! So, jetzt muss ich aber auflegen, denn sonst fahr ich ja nie los hier.“
„OK. Dann bis heute Abend meine Kleine.“
„Ich bin nicht klein. Selber klein!“
„Stell dich nicht so an, Du weißt doch, wie ich das gemeint hab. So, und nun sieh zu, dass du zu Hause wegfährst. Hab dich lieb.“
„Ich dich auch.“ neckten wir uns noch ein bisschen, bevor wir Beide gleichzeitig auflagen.
„Na, hat der Kleine dich wieder `Kleine´ genannt?“ fragte mein Bruder mich grinsend, worauf ich ihn nur böse ansah. Er hatte schließlich gut reden mit seinen 1,80m.
„Mama! Ich bin dann mal weg. Handy hab ich mit, falls was sein sollte. Und grüß Papa von mir.“
„OK. Pass auf dich auf und fahr vorsichtig.“ antwortete sie und umarmte mich noch einmal, bevor ich zu meinem Auto ging und los fuhr.
Ich hasste es, wenn sie immer sagte, dass man aufpassen solle, aber sie meinte es ja nur gut. Vor allem, nachdem mir innerhalb von fünf Wochen zweimal einer hinten auf mein Auto drauf gefahren ist. Es sollte mir ehrlich zu denken geben, dass mir das immer auf meinem Schulweg passierte.
Dafür, dass es Freitag und der ganze Berufsverkehr auf der Straße war, kam ich relativ gut durch und war doch schon kurz vor 17 Uhr bei Piotr vor der Tür, als ich bei ihm klingelte, aber nicht er, sondern seine Verlobte Melanie mir die Tür öffnete.
„Ach, auch schon da?“ fragte sie mich mit einem abwärtigen Ton und ließ mich währenddessen eintreten.
Allerdings beachtete ich die `Verlobte´ meines Cousins nicht weiter und ging direkt ins Wohnzimmer, wo Piotr auf dem Sofa saß und durchs Programm zappte.
„Hey, da bist du ja endlich.“ begrüßte er und begutachtete mich von oben bis unten.
„Irgendwas ist anders an dir! Bist du gewachsen?“ fragte er und fing dabei an zu lachen.
„Es ist auch schön dich zu sehen. Und nein, ich bin nicht gewachsen. Ich hab mir nur die Haare schneiden und ein bisschen aufhellen lassen.“ antwortete ich und umarmte ihn herzlich, bevor er mich bat mich neben ihn zu setzen.
„Ich soll euch schön von den Anderen grüßen und euch ausrichten, dass sie nicht über Ostern kommen können, da Papa kein Urlaub bekommen hat.“
„Oh. Aber wenigstens du bist jetzt da. Ich hab dich vermisst meine Kleine.“ antwortete Piotr mit einem wehmütigen Ton und fing nach einer kurzen Pause dann an zu erzählen, was ihm alles seit unserem letzten Treffen im Herbst letzten Jahres passierte, bevor er mich fragte, was ich ich alles in der Woche so vorhatte.
„Ich werde gleich erst mal mit Mareike telefonieren, weil wir uns treffen wollten und sonst richte ich mich ganz nach dir.“ antwortete ich und unterhielt mich noch eine Weile mit Piotr, bis ich mich irgendwann am Abend ins Gästezimmer zurückzog und mit Mareike telefonierte.
||||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
Linksbündig|Blocksatz
gering|normal|groß|sehr groß
