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von LeonChamro
erstellt: 17.02.2010
letztes Update: 14.04.2011
Geschichte, Abenteuer / P16 Slash
(abgebrochen)
“Warum bist du eigentlich hier? Empfängst du das Signal einer Materia?” Vincent hatte das Thema gewechselt. “Oh… äh… ja.”, stammelte Yuffie. “Im Gebirge zwischen Nord-Corel und dieser Stadt.” “Allein? Dann werden Nanaki und ich dich begleiten.”, schlug Vincent vor. “Häh, wieso das denn?“ Yuffie war erschrocken. Doch insgeheim freute sie sich. “Dieser Schwertkämpfer Sephiroth…”, fing Vincent an, “… er verfolgt dich doch. Ich habe echt keinen Bock, wenn ich das nächste Mal mit Nanaki Gassi gehe, deine Leiche zu finden.” “Spinnst du? Ich kann alleine Gassi gehen!”, protestierte Nanaki. Vincent steckte seine “Cerberus” ein. Yuffie bedankte sich.
Vincent, Nanaki und Yuffie trafen sich am Stadtausgang. Sie trennten sich kurz, weil Yuffie noch ihre Sachen aus dem Hotel holen wollte. “Was ist das?”, platzte es aus Vincent heraus. Yuffie hatte einen riesigen Wurfstern auf dem Rücken. “Damit kämpfe ich.”, klärte sie ihn voller Freude auf. “Übrigens, scheint ein netter Ort hier zu sein. Es ist wirklich richtig heiß hier.”, sagte sie zu Vincent. “Natürlich. Wir sind in Costa del Sol, der Urlaubsstadt. Der Strand ist einmalig. Weißer Sand, hellblaues Wasser, die Sonne scheint dir auf die Haut.”, erklärte Nanaki. Doch Yuffie hörte ihm nicht zu. Stattdessen wendete sie sich weiter Vincent zu. “Kann das sein, dass ich ignoriert werde?”, dachte Nanaki. “Vincent.” “Ja, Yuffie?” “Wenn wir die Materia geholt haben, gehen wir dann zum Strand?”, fragte sie ihn freundlich. Vincent schaute in ihr Gesicht. Für einen Moment verspürte er das Verlangen sie einfach da stehen zu lassen und wieder nach Hause zu gehen. “Sie fängt an zu nerven.”, dachte er. “Können wir machen. Ich hoffe du hast Badesachen mit.” Vincent grinste. Yuffie stoß ein lautes “Yippie!” aus. Sie gingen los.
Eine Stunde später befanden sie sich schon im Gebirge. “Yuffie, wie weit ist es noch?”, fragte Nanaki. “Wir sind gleich da.” Yuffie hielt ihre Augen die ganze Zeit auf das Materia-Radar. “Vorsicht.” Vincent hielt Yuffie und Nanaki zurück. Ein Monster blickte sie an. Es war ein Bomber, ein runder, schwebender Ball aus Feuer. Er hatte ein Grinsen im Gesicht. Bomber sind sehr gefährliche Monster. Nicht nur, dass sie mit Feuer attackieren können, sie können sich auch größer machen, bis sie schließlich platzen und eine riesige Explosion entsteht. “Das ist ein Feuer-Monster. Es hat eine Schwäche für Eisattacken.”, erklärte Nanaki. Yuffie reichte Vincent die Materia “Eis” hin. “Weißt du wie man Materia benutzt?”, fragte Yuffie. “Nein, ich verlasse mich nur auf mich selbst und meine Cerberus. Ich überlasse dir das mit den Materias.” “Seht ihr das?”, fragte Nanaki plötzlich. Vincent, Yuffie und Nanaki schauten neben den Bomber auf den Boden. “Die Materia!”, rief Yuffie. Die 3 bemerkten nicht, dass der Bomber langsam wuchs. Als die 3 sich dem Gegner nun wieder zuwandten, bereitete er gerade eine Feuerattacke vor. Vincent schoss schnell ein paar Mal auf den Bomber, doch die Kugeln gingen durch ihn durch. Ein großes Feuer entflammte unter Vincent. Er konnte ausweichen, doch seine Kleidung wurde leicht angekokelt. “Verdammt, mein schöner Mantel.”, dachte er. “Ist euch die Farbe der Materia aufgefallen?”, rief Nanaki plötzlich. “Sie ist rot, na und?”, antwortete Vincent. “Die Farbe einer Materia sagt etwas über die Art aus. Grün z.B. sind Zaubermaterias wie Feuer, Eis oder Heilung. Rot sind Aufrufmaterias. Durch sie kann man eine mächtige Kreatur beschwören.”, erläuterte Yuffie. Sie setzt die Materia “Eis” in ihren riesigen Wurfstern. “Materias setzt man in die Waffe ein und dann kann man sie benutzen,”, berichtete Yuffie weiter. Ein Eisbrocken erschien über dem Bomber und fiel auf ihn herab. Der Gegner landete auf dem Boden, doch er rappelte sich wieder auf. Diesen Moment nutzte Yuffie und schnappte sich die Materia. Sie setzte sie ebenfalls in ihre Waffe. “Erscheine Shiva!”, rief sie. Plötzlich fing es an zu schneien. Ein strahlendes Licht schien vom Himmel, aus der “Sie” hervortrat: Shiva, die Eisgöttin. Sie hatte weiße Haut und davon zeigte sie nicht gerade wenig, denn sie war komplett nackt. Ihre blauen Haare hatte sie zu einem Pferdeschwanz gebunden. Ihre eisigen Augen erblickten den Bomber. Shiva hob ihre rechte Hand und sammelte Eis in ihrem Finger. Nun schoss sie es ab, als wäre ihr Finger eine Pistole. Der Bomber und alles um ihn herum erstarr zu Eis. Yuffie konnte sich gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. “Diamantensturm”, sprach Shiva. Das gesamte Eis zersplitterte und Shiva verschwand wieder. Vom Bomber war nichts mehr übrig. Vincent war erstaunt. Mit so etwas hatte er nicht gerechnet. “Das ist die Macht von Shiva, der Eisgöttin.”, gab Yuffie an. “Es gibt noch viele andere Aufrufmateria, also Augen offen halten.”, fügte Nanaki hinzu. “Sind wir hier fertig? Dann wieder auf nach Costa del Sol.”, schlug Vincent vor.
“Woher wusstest du, dass es Shiva ist, die in der Materia ist?”, fragte Vincent während sie auf dem Rückweg waren. Yuffie antwortete: “Weiß ich nicht. Ich wusste es einfach als ich die Materia in der Hand hielt.” Vincent blieb plötzlich stehen. Er hatte ein ungutes Gefühl. “Was ist los?”, sorgte sich Yuffie. “Es… es ist nichts.”, stammelte Vincent. Sie gingen weiter den Hügel hinauf. Von dort konnte man Costa del Sol schon sehen. Vincent sank auf die Knie. Sie stand in Flammen.
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