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Geschichte: Fanfiktion
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von Scaramoush
erstellt: 16.02.2010
letztes Update: 11.02.2012
Geschichte, Drama, Freundschaft / P18
(in Arbeit)
Die Nachricht kam damals beim Mittagessen. Meine Schwester Rose küsste ihren Freund Emmett innig und meine beste Freundin Alice schmachtete Jasper an, es war also alles wie immer. Jasper war Emmetts Bruder und wollte einfach nicht verstehen, dass Alice in ihn verknallt war. Aus dem Augenwinkel bemerkte ich, wie mich Mike anschaute.
Mike war mein erster Freund, doch ich hatte letzte Woche mit ihm Schluss gemacht. Es war, wie man so schön sagte, einfach die Luft raus. Ich ignorierte seinen Blick geflissentlich und wandte mich wieder dem Gespräch von Jasper und Alice zu. Obwohl man es eigentlich nicht Gespräch nenne konnte, da Alice dem Objekt ihrer Begierde immer nur zustimmte. Ich glaub ich sollte mal mit ihr darüber reden.
So ging es einige Minuten weiter, bis man ein Geräusch hörte, das klang, als würde man einen Stöpsel ziehen. „Nehmt euch doch ein Zimmer, Leute“, seufzte ich. „Später“, grinste Emmett frech zurück. Rosalie war zwei Jahre älter als ich und damit 17. Emmett war ebenfalls 17 und Jasper 16, während Alice, genau wie ich 15 war.
Wir verstanden uns super, eine richtige Familie. „Jazz, wir wollten den Mädels doch was erzählen!“ Jasper schaute Emmett fragend an. Dann schien es bei ihm „Klick“ gemacht zu haben, denn seine Miene hellte sich auf. Wir Mädchen hingegen schauten noch immer verwirrt. „Stimmt! Ihr erinnert euch doch bestimmt daran, dass wir in den Ferien Verwandte besuchen waren! Der Vater unseres Cousins Edward hat seinen Job verloren und hat hier im Frokser Krankenhaus bei Dad als Hilfsarzt angefangen. Sie ziehen nächste Woche von New York hierher.“
Das mussten wir erst einmal verdauen, auch wenn es eigentlich nichts Schlimmes war. Jazz und Em’s Vater gehörte das Krankenhaus und sie waren nicht gerade arm. Und durch Esme, ihre Mutter, waren sie trotzdem nicht überheblich. Esme war mit ihrem herzförmigen Gesicht und ihren schulterlangen, karamellfarbenen Haaren einer der liebsten und nettesten Menschen, die ich jemals getroffen hatte.
„Hättet ihr drei was dagegen, ihn mit uns zu begrüßen? Dann kennt er schon ein paar Leute. Und bevor du fragst Bella, er ist 17!“ „Emmett“, rief ich und schlug ihm auf den Hinterkopf. Alle anderen kicherten und ich verschränkte schmollen die Arme auf der Brust.
Rose warf ihr langes, goldblondes Haar zurück und antwortete: „Klar kommen wir vorbei!“
*~*
Und nun standen wir hier und warteten darauf, dass Edward Cullen mit seiner Familie ankam. „Da hinten kommen sie!“, rief Alice und zeigte in den Wald. Esme und Carlisle Cullen hatten eine Villa mit jeglichem Komfort auf einer Lichtung im Wald. Als Rosalie mit Emmett zusammenkam waren Alice, sie und ich das erste Mal hier. Ich will es so ausdrücken: Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus.
Carlisle’s Bruder konnte also ohne Probleme dort mit seiner Familie einziehen. Und nun kamen sie dort um die Ecke. Ein blauer BMW hielt vor uns und Chris Cullen stieg mit seiner Frau Elisabeth aus. Chris sah aus wie Carlisle mit braunen Haaren. Beide hatten eine hochgewachsene Statur und eine Helle haut. Es war auch kein Wunder, schließlich waren die beiden Zwillinge. Ich mochte ihn jetzt schon.
Elisabeth hingegen war mir unsympathisch. Sie hatte eine moderne Kurzhaarfrisur in einem unechten Wasserstoffblond. Dazu hatte sie große, vermutlich unechte, Brüste, die sie mit einem tief ausgeschnittenen Oberteil betonte. Außerdem trug sie einen Minirock und Schuhe mit 10 cm Pfennigabsätzen.
Carlisle ging zu seinem Bruder und umarmte ihn herzlich, während er der Barbiepuppe nur die Hand schüttelte. Wir anderen machten es ihm nach. „Wo ist Edward?“, fragte Esme verwundert. Chris verzog das Gesicht, während Elisabeth freudig lächelte. Sie hatten uns beide gebeten, sie zu duzen. „Er hatte eine nette Begegnung!“
Wie zur Bestätigung kam nun noch ein silberner Volvo um die Ecke. Als der Wagen hielt, stiegen drei Personen aus. Die eine war wohl Edward, denn so ein wild abstehendes Haar mit einem solchen Bronzeton hatte ich, genau wie Em und Jazz gesagt hatten, noch nie gesehen. Aber das war es nicht, was mir den Atem nahm. Er sah unbeschreiblich gut aus. Er trug graue Chucks, eine schwarze Jeans, ein graues T-Shirt, an dem eine dunkle Brille hing, und eine Lederjacke, ebenfalls in schwarz. Seine Muskeln zeichneten sich deutlich ab und er hatte markante Gesichtszüge. Und selbst über die Entfernung konnte ich seine stechenden grünen Augen erkennen.
Neben ihm her liefen Jessica und Lauren, die man auch gut als Schulhuren bezeichnen könnte. Sie machten für jeden die Beine breit und warfen jedem männlichen Objekt „heiße“ Blicke zu. Wie nicht anders zu erwarten hatten sie Sachen an, die mehr zeigten als sie verdeckten. Beim Laufen warfen sie immer wieder kichernd ihr rotes beziehungsweise blondes Haar zurück. Und dann standen sie schon vor uns.
„Emmett, Jasper, Carlisle, Esme!“, sagte Edward und nickte ihnen jeweils zu. „Und ihr heißen Chicas seit wohl mein Empfangkomitee?“ Alice zischte wütend zurück: „Das haben ja schon andere übernommen, also können WIR ja gehen!“ Damit drehte sie sich um und ging zu ihrem gelben Porsche.
„Wir sehen uns am Montag in der Schule“, sagte ich noch schnell zu Emmett und Jasper, bevor ich Rose am Arm packte und mit zu Alice zog. „Worauf ihr wetten könnt!“, rief Edward Rose und mir hinterher, als wir zu Alice in den Wagen stiegen.
Seit Alice ihren Freund Tyler mit Lauren im Bett erwischt hatte, hegten wir drei gegen die Beiden und Jessica einen tiefen Hass. Es war auch verständlich. Allerdings tat es mir um Edward schon Leid, immerhin sah er ganz gut aus. ‚Er ist ein Arschloch!’, rief meine innere Stimmer mich zur Ordnung.
„Komm schon, Alice. Er ist ein Idiot, also komm mal wieder runter!“, redete währenddessen meine Schwester auf Alice ein. Ich verstand auch warum! Wir hatten knappe fünf Minuten zu unserem Haus gebraucht, obwohl wir sonst eher eine Viertelstunde brauchten! Alice würde sich bei dieser Raserei noch umbringen!!!
Alice hatte einen hochroten Kopf und ich war mir sicher, dass sie dampfen würde, wenn sie könnte. Dann hielt sie die Luft an und schien sich tatsächlich zu beruhigen. Mit einer Hand fuhr sie sich durch ihre schwarzen Igelhaare und schenkte uns ein Elfenlächeln, das zu ihrer kleinen Gestalt und ihrem sonstigen Auftreten passte.
„Ihr habt Recht! Sie regen mich nur immer so auf!“ Wir nickten und umarmten sie noch, bevor wir ausstiegen. Nebeneinander gingen wir zur Tür. Unsere Eltern, Charlie und Renee Swan, waren nicht daheim, sie waren lieber in der Karibik. Charlie war Polizeichef in Forks und Renee war Künstlerin. Obwohl beide nicht so gut verdienten, hatten wir Geld. Viel Geld. Einige Millionen hatten wir vor zwei Jahren von Oma Marie geerbt, als diese gestorben war.
„Er gefällt dir!“, sagte Rose, während sie die Haustür aufschloss. „Wer?“, fragte ich, mit meinen Gedanken noch bei Alice. Meine Schwester verdrehte die Augen. „Edward Cullen! Wer sonst?“, seufzte sie. „Er sieht gut aus, aber er ist ein Arschloch!“, versuchte ich uns beide zu überzeugen. Mit der Zeit sollte das wohl gelingen…
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A/N: hey, erstes chap finished...
kommis?
lg Scara
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