■
Geschichte: Fanfiktion
/ Prominente
/ Schauspieler
/ Die Twilight Stars
/ Hope
||||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
Linksbündig|Blocksatz
gering|normal|groß|sehr groß
von fiiilmfreak
erstellt: 15.02.2010
letztes Update: 11.12.2010
Geschichte, Drama / P18
(fertiggestellt, keine anonymen Reviews)
„Kann mich bitte irgendjemand erschießen?“, fragte ich in die leere Wohnung. Ich zitterte immer noch und konnte einfach nicht mehr damit aufhören. Ich ging was eben passiert war hundert Mal in meinem Kopf durch und verstand es immer noch nicht.
„I-i-i-ch heiße Hope“, erwiderte ich stotternd. Da war es wieder, dieses Lächeln und das damit einhergehende Gefühl in meiner Magengegend.
„Der Name passt gut, finde ich!“, sagte er grinsend.
„Wieso bist du mir hinterher gelaufen?“, fragte ich, meinen ganzen Mut zusammennehmend. Ich glaubte, dass ich gleich vor Scham in Ohnmacht fallen würde. 'Hope, reiße dich endlich zusammen!', ermahnte ich mich zum wiederholten Male. 'Er ist doch nur irgendein Kerl! Du musst doch nicht gleich so extrem auf ihn reagieren!'
„Du bist gegangen, bevor ich dich nach deinem Namen fragen konnte“, riss er mich aus meinen Gedanken. „Ich hätte natürlich auch Matt fragen können, aber das wäre nicht das Gleiche gewesen, nicht wahr?“
Ich musste ihn immer noch wie eine Verrückte angesehen haben, denn er rieb sich nervös den Nacken. „Wenn ich das aus meinem eigenen Mund höre, klingt das vollkommen bescheuert!“, rief er plötzlich aus. Ich konnte nicht anders, ich musste einfach lachen. „Was gibt es denn da bitte zu lachen?“, beschwerte er sich, während er näher kam. Ich musste meinen Kopf in den Nacken legen, um ihm in die Augen sehen zu können. Irgendetwas in seinem Blick machte mir Angst, weil ich es nicht kannte. Er sah mir noch einen Moment schweigend in die Augen, bevor er seinen Kopf senkte und seine Lippen auf meine legte. Er zog mich an sich und ich legte meine Arme wie selbstverständlich um seinen Nacken und wühlte durch seine Haare. Ich stöhnte auf und konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen.
Gut, dass hatte ich vorher schon nicht mehr gekonnt, aber selbst irgendein Gedanke war jetzt vollkommen unmöglich. Seine Lippen waren weich und er roch so gut. Irgendwie nach Zitrone. Der Kuss war sehr zart und er übte kaum Druck auf meine Lippen aus. Bevor er sich zurückzog, biss er sanft in meine Unterlippe. Als ich spürte, dass er mich ansah, öffnete ich meine Augen. „Ich sollte jetzt wirklich gehen!“, stieß ich hervor, ehe er etwas sagen konnte.
Ich drehte mich weg, lief über die Straße zu meinem Haus und kämpfte mit meinem Schlüssel. Nach gefühlten Stunden bekam ich die Tür auf, machte Licht und warf einen letzten Blick über meine Schulter in Richtung Pub. Er stand immer noch so da, wie ich ihn eben verlassen hatte. Seine Haare von meinen Händen zerzaust und seine Hände tief in den Hosentaschen seiner Jeans vergraben. Ich sah sein Gesicht nicht, weil es im Schatten lag, aber er wirkte angespannt. Ich zog die Tür hinter mir zu und rannte die Treppe hoch zu unserer Wohnung.
Das Zittern hatte begonnen, nachdem ich meine Wohnungstür hinter mir geschlossen hatte. Ich hatte nicht gewusst, was über mich gekommen war, aber ich konnte nicht mehr damit aufhören.
Ich atmete tief ein und wieder aus und ein und wieder aus. Es half nicht, also ließ ich mich an der Wohnungstür hinab gleiten und setzte mich auf den Boden. Ich zog meine Füße an und legte meinen Kopf auf meine Knie.
Nach einer Weile entschied ich, nicht mehr darüber nachzudenken, also stand ich auf und ging ins Wohnzimmer. Ich machte es mir auf der Couch bequem, schaltete den Fernseher an und zappte durch die Kanäle. Plötzlich blieb ich an einem Sender hängen und dachte daran, wie unfair das Universum heute war. Auf dem Sender lief 'The Bad Mother’s Handbook' einer meiner Lieblingsfilme mit Robert Pattinson. Ich sah mir Daniel Gale, den Charakter, den er in dem Film spielte an und konnte nicht anders als breit zu grinsen. Daniel war so ein seltsamer und liebenswerter Kerl mit einer ungewöhnlchen Art sich zu kleiden.
Nach einer Weile schlief ich ein….
Plötzlich ertönte eine mir sehr vertraute Melodie. Ich öffnete die Augen und merkte, dass mein Handywecker mich mit 'The Meadow' aus dem New Moon Score weckte. Natürlich, war die Melodie schon ziemlich alt, wenn man bedenkt, dass bald 'Breaking Dawn Part II' in die Kinos kam, aber irgendwie hing ich an dem Lied.
Es war 7.00 Uhr und ich hatte genau eine halbe Stunde bis ich los musste. Eine meiner guten, wenn auch für übernachtende Freundinnen eine der nervigen, Angewohnheiten war es, immer sofort wach zu sein und aufzustehen, wenn mein Wecker klingelte. Das brachte es eben mit sich, wenn man Fächer studierte, die einen dazu zwangen schon sehr früh in der Universität zu sein. Ich zwang mich diesen Gedanken nicht weiterzudenken und marschierte schnurstracks ins Badezimmer. Ich schaltete die kleine Heizung an, schälte mich aus meinem Schlafanzug und stellte mich in die Dusche. Ich schaltete das Wasser an und hoffte inständig, damit dafür zu sorgen, dass mein Kopf aufhörte zu denken. Natürlich half es nicht und nach zehn Minuten trocknete ich mich ab, zog einen grauen Rock und eine weiße Bluse an und föhnte meine Haare. Ich sah mich dabei im Spiegel an. Lange, glatte blonde Haare, blaugrüne Augen und eine sehr blasse Haut, die durch das Fönen stark gerötet war. Als meine Haare ausreichend trocken waren, band ich sie in einem einfachen Pferdeschwanz zusammen. Ich hatte noch nie viel für Make Up übrig, also ging das Auftragen des Puders sehr schnell. Es war ohnehin besser bei meiner Arbeit nicht groß aufzufallen.
Ich ging wieder ins Wohnzimmer, suchte meine Taschen zusammen und machte mich schwerbeladen auf den Weg. Ich hatte es zum Glück nicht sehr weit. Nach etwa zehn Minuten zu Fuß hörte ich schon das Freudengeschrei von jungen Erwachsenen. Nach ein paar Minuten sah ich sie auch schon. Ich ging durch das Eingangstor und wurde von einigen Seiten begrüßt. „Guten Morgen, Miss Miller!“, riefen sie mir aufgeregt entgegen. Ich konnte nicht anders als zurückzulächeln.
Ich kam letzten September nach England, um als Assistant Teacher in Bristol zu arbeiten. Es war nicht immer leicht den angehenden Erwachsenen die deutsche Sprache zu vermitteln, aber sie haben mich immer mit viel Respekt behandelt und selbst die muffigen Schüler haben es zumindest versucht. Als mein Vertrag dann im Mai auslief und die Prüfungen meiner Schüler vorbei waren, schlug mir meine Mentorin Miss Shaw vor, dass sie bei einer Bekannten von ihr anfragen könnte, ob sie eine Vertretungslehrerin in London gebrauchen könnten. Miss Shaw, die mittlerweile nur Ally für mich war, da uns eine enge Freundschaft verband, wusste, dass ich noch etwas Zeit hatte, bevor ich wieder an die Universität in Deutschland zurückkehren musste und dass ich sowieso lieber noch in England bleiben würde. Nach ein paar Tagen erzählte sie mir aufgeregt, dass sie sogar eine Stelle als Aushilfslehrerin für Chemie zu vergeben hätten und dass das perfekt für mich sei, da ich ja neben Englisch noch Chemie studierte. An meinem letzten Tag fiel es mir schwer mich von allen zu verabschieden, aber ich hatte von Anfang an gewusst, dass ich nur für ein paar Monate hier sein würde. Ally versprach ich, dass wir im Kontakt bleiben würden.
Obwohl ich nichts lieber tat als zu unterrichten, war ich heute nicht ganz bei der Sache. Immer wieder erinnerte ich mich an die vergangene Nacht und konnte was geschehen war immer noch nicht einordnen. Als der Unterricht nachmittags endlich vorbei war, machte ich mich, wieder vollbepackt, auf den Weg nach Hause.
Ich schloss die Wohnungstür auf und lauschte einen Moment. Da ich kein Geräusch vernahm, stellte ich meine Sachen in mein Zimmer und überzeugte mich mit eigenen Augen davon, dass Karen immer noch nicht von dem Besuch bei ihren Eltern zurück war. Ich sah auf die Uhr und stellte fest, dass es schon 16.30 Uhr war. Wie auf ein Zeichen knurrte mein Magen und ich musste anfangen zu lachen. Da hatte ich doch tatsächlich den ganzen Tag vergessen etwas zu essen.
Ich ging kurz ins Badezimmer, um mich frisch zu machen und nachdem ich den Gedanken mich wieder umzuziehen verworfen hatte, verließ ich die Wohnung, überquerte die Straße und öffnete die Tür zum Pub.
Ich war kurz davor die Tür einfach wieder zuzumachen, als ich an der Bar jemanden stehen sah.
||||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
Linksbündig|Blocksatz
gering|normal|groß|sehr groß
