Geschichte: Freie Arbeiten / Prosa / Action / Söldner
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von iFuzzle    erstellt: 15.02.2010    letztes Update: 11.03.2010    Geschichte, Abenteuer / P16    (abgebrochen)
"Die Bohrinsel"

Der Wind fegte über die einsame Bohrinsel und die Menschen die sich zuhauf auf ihr tummelten bewegten sich langsam während sie sich durch den Sturm kämpften, nur ein einzelner Mann auf ihr blieb ruhig. Chad. Er hatte sich mittlerweile eine Barretta organisiert und während er in Shirt und Jeans kopfüber an einer Stange baumelt, baut er das stärkste, auf dem Markt zu kaufende, Gewehr immer wieder zusammen und auseinander. So will er sich selbst beibringen wie eine seiner wichtigsten Waffen sich anfühlt und funktioniert. Wenn er schon seine kalte Ader nicht ausüben darf, so will er wenigstens dem Lauf der Kugel in Gedanken folgen können. Erst als ein Signalhorn die Insel für einen Moment zum Stillstand brachte, lies sich Chad von der Stange gleiten, bastelte das Gewehr zusammen und lud es einmal durch. Nachdem er angelegt hatte und einen einzelnen Schuss auf eine Möwe, die von dem Sturm ergriffen wurde und hin und her geschleudert wurde, abgebene hatte, begab er sich zu seinem Boss auf die Brücke der Insel.
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"Chad, sie Spielekind!", brüllte ihn der 'Captain' sauer an. Er warf eine tote Möwe zu Chads Füßen. Sie hatte ein gewaltiges Loch in der Mitte. Die Kugel hatte gute Arbeit geleistet - bei einem solche Kaliber allerdings auch zu erwarten.
"Sie verweigern mir seid geraumer Zeit den Schießstand. Ich will endlich mein ruhiges Leben als Verhörer ... Quantanamo... sie kennen meine Bittschreiben."
"Das tun wir Chad, das tun wir. Allerdings können wir einen Mann wie sie nicht gehen lassen. Sie sind zu wertvoll um sie an einen Staat zu überlassen. Omega-Military zahlt ihnen ein Gehalt, dass die Vereinigten Staaten, deren Präsident vor wenigen Stunden erlegt haben, total ruinieren würde. Also legen sie lieber selbst Geld für ihre Rente zurück. Aber kommen wir zu ihrer Mission, sie werden wohl oder übel zum Teamspieler, denn diese Mission betrifft unsere eigene Organisation..."

"Der Flugzeugträger"

Ein Hühne salutierte vor einer kleinen und zierlichen Frau. Er war schwarz, sie weiß. Sie war sein direkt Vorgesetzer und er ihr treu ergeben. Mike stand seiner Commandantin gegenüber und war bereit seine neuen Befehle entgegen zu nehmen. Da der Meister der Explosionen, wie ihn seine Vorgesetzten und Kameraden gerne nennen, nicht gerne sprach, obwohl seine Wortgewandheit Sagenumwoben war, hatte seine Commandantin ihm alles aufgeschrieben, schob ihm nur einen Umschlag zu. Als Mike ihn öffnete und das Geld zufrieden zählte erhob er dann doch das Wort. "Es befindet sich mehr als das doppelte meines angekündigten Gehalts in ihrem Umschlag. Wieso?"
"Ein Vorschuss auf ihre nächste Mission. Die Unterlagen liegen bei."
Nachdem sich Mike die Unterlagen angeschaut hatte murmelte er nur noch kurz etwas in seinen nicht vorhandenen Bart, doch es war deutlich, wie ungern er der Mission nachging. Seine Commandantin ergriff nun das Wort. "Wir alle wissen, du bist ein Einzelgänger, doch diese Mission kann nicht einer einzigen Person zugeteilt werden. Wir brauchen die besten der besten. Eine Beförderung dürfte auch drinne sein, neben anderen Vergünstigungen bei erfolgreichem Abschluss der Mission."
Ein grummelndes Geräuch das seine Zustimmung simbolisierte und sogleich bedeutungsschwer seine Ablehnung der Ausführung dieser Mission gegenüber ausdrückte, drang aus seiner Kehle.

"Das U-Boot"

"Wieso ist hier alles so klein?!"
"Wir müssen es eben klein halten, damit wir möglichst unentdeckt bleiben."
"Aber ich stoß mir dauernd den Kopf, das nervt auf die Dauer."
"Jetzt haben sie sich nicht so, Miss Minowski. Sie haben seit Sonnenuntergang einen der größten Druglords in ganz Brasilien ausgeschaltet, unserer Organisation zu neuem Reichtum verholfen und sich selbst ein sattes Gehalt eingespielt. Allerdings wird ihre nächste Mission etwas besonderes, sie werden mit zwei unserer besten Männer raus gehen und im Auftrag von Omega-Military eine der wichtigsten Missionen ausführen, die sie je erhalten haben."
"Solang ich danach endlich zu meiner Familie darf. Ich vermisse sie schon."
"Sie sind Soldatin und nichts anderes solange sie hier sind! Also Miss Minowski, wenn sie mir nun bitte folgen würden und vor allem zuhören ohne mich zu unterbrechen, dann würde ich ihnen gerne ihre neuen Mitstreiter zeigen. Ihre Akten liegen uns vor, ebenso wie der Ausgangspunkt ihrer nächsten Mission."
"Schon gut, dann zeigen sie mir die zwei Süßen mal."
"Nur weil sie bei einer reinen Frauen Truppe unterstellt sind, dürfte es ihnen geläufig sein, das sie kein Verhältnis mit Mitarbeitern anfangen dürfen. Sie sollten ihr Talent, Männer um den Finger zu wickeln, nur für den Feind aufheben."
"Verstanden, Miss Miller."
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