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von Oceanrose    erstellt: 14.02.2010    letztes Update: 18.05.2010    Geschichte, Abenteuer / P16    (abgebrochen)
Hi there! ;)

Hier ist also die neue Version von „From a Pirate to a Commodore“. Realistischer, gefühlvoller, besser, spannender(...)(hoff ich zumindest^^'), darauf hat die Welt gewartet :P.
Hab vieles verändert :D Zeiträume, Abläufe, Charaktere, Handlungen...und so weiter, wie gesagt hoff ich, dass es sich zum Guten gewandt hat :D
Die Kapitel entstanden unter Einfluss von viel Tee (danke an Nightqueen^^), Schokolade, schöner Musik und der besten Beta-Leserin, Autorin, Dichterin und Freundin der Welt: Nightqueen!  (musste mal gesagt werden^^)

Ok, genug gelabert :D habt Spaß :)

Rating: P16
Pairing: Jack/OOC; Norrington/Elizabeth
Disclaimer: Mir gehört nur Liz Tempton und alle anderen OOC, sonst ist das Copyright bei Disney :)
Widmung: Debbie :* dafür dass sie mich immer blind versteht und in den 10 Jahren, die wir uns nun schon kennen, immer zu mir gehalten hat :* lieb u übel :* <3




1.Kapitel


St. Kitts, 01.09.1726


,,Der Herr über Leben und Tod hat unseren Bruder in Christus aus diesem Leben abgerufen.
Von Erde bist du genommen, zu Erde sollst du werden. Gott vollende an dir, was er dir in der Taufe geschenkt hat, und gebe dir Teil an seiner Herrlichkeit.
Friede sei mit dir von Gott, dem Vater und dem Sohne und dem heiligen Geiste.“

Pater O'Hirlihy nahm eine Hand voll Erde und warf sie in das Grab, während er redete.  Auf dem Friedhof von St.Kitts herrschte ergreifende Stille, die nur vom Kreischen einiger Seemöwen und dem Rauschen des Windes  unterbrochen wurde. Als der alte Pfarrer geendet hatte, zog er sich an den Rand des Grabes zurück, um die Trauernden in Ruhe Abschied nehmen zu lassen.
Jeffrey hakte sich bei seiner zitternden Schwester ein und zog sie behutsam mit zum Grabe ihres Vaters. An den Seiten standen Körbe mit Blüten, die sie über den Sarg streuten. Liz, die sich mittlerweile beruhigt hatte, fing erneut an zu weinen und wäre beinahe umgeknickt, hätte ihr großer Bruder sie nicht gehalten.
,,Ganz ruhig, Lizzy, ganz ruhig!“ flüsterte er ihr zu und zog sie ein Stück weiter weg. Kurz darauf kam Daniel, ein guter Freund ihres Vaters, zu ihnen.
,,Charles war ein guter Mensch...wir sollten dankbar sein, dass er sich nicht mehr quälen muss.“ sprach er mit belegter Stimme.
,,Du hast Recht...“
Viele der Trauergäste verabschiedeten sich nun von Jeffrey und Liz und gingen nach Hause. Auf Wunsch ihres Vaters hatten sie auf soetwas wie eine Trauerfeier verzichtet, da er immer dagegen gewettert hat. Er fand es den Toten gegenüber respektlos, nach einem Begräbnis großartige Speisen auftischen zu lassen.
Letztendlich war der Friedhof leer geworden und bis auf die Kinder des Verstorbenen, Daniel, seiner Frau Anne und seinem Sohn Warren stand keiner mehr an Charles' Grab. Sie alle sahen auf den Sarg und hingen ihren Gedanken nach, sodass keiner merkte, wie sich die Sonne allmählich auf den Weg zum Horizont machte.
,,Lasst uns nach Hause gehen...“ sagte Jeffrey leise. Er war der einzige, der nach dem Tode seines Vaters noch keine einzige Träne geweint hatte, denn er war bemüht, es mit Fassung zu tragen und für seine kleine Schwester stark zu bleiben.
,,Du hast Recht...“ stimmte ihm Daniels Sohn zu und der kleine Trupp ging langsam durch St.Kitts nach Hause.

,,Oh nein, Sparrow, ich behalte den Jungen. Sagen wir...er ist eine Anzahlung.“ Davy Jones sah sich den jungen Schmied abermals gründlich an. Will schien es garnicht zu interessieren, dass Jack gerade dabei war, seine Seele an die Flying Dutchman zu binden. In den letzten Tagen war ihm sowieso alles egal. Er hatte sich sogar freiwillig angeboten, für den Captain der Black Pearl mitten im Sturm auf dieses Schiffswrack zu klettern, um den Schlüssel zur Totenmannskiste zu bekommen.
,,Hast du noch nie etwas von Will Turner gehört? Er ist jung, talentiert – und er hat ein gebrochenes Herz!“ Jacks Stimme hatte einen beschwörenden Unterton, der jeden, der ihn kannte, sofort ihn Alarmbereitschaft versetzen sollte.
,,Was meinst du damit, Sparrow?“ fragte Jones lauernd.
,,Ich denke, dass du viel zu gütig wärst wenn du den armen Hund mit auf dein Schiff nimmst und ihn all seinen Schmerz auf deiner glitschigen Schabracke vergessen lässt. Es wäre doch viel herzloser von dir, wenn er hier bleiben muss und somit ständig damit konfrontiert wird, dass seine herzallerliebste Verlobte ihm kurz vor der Hochzeit wegrannte und nun jemand anderem eine gute Ehefrau ist, aye...?“ Die Worte des Piraten hingen schwer in der stürmischen Luft. Alle an Deck Anwesenden starrten zwischen Jack, Will und Davy hin und her. Plötzlich brach Letztgenannter in ein höhnisches Gelächter aus.
,,Also gut, ich lasse den Jungen hier.“ Er gab ein ekeliges Glucksen von sich, bevor er fortfuhr.
„Wir bleiben also dabei: 100 Seelen, 3 Tage!“

Das Haus, in dem Liz und ihr Bruder wohnten, war nie sehr groß gewesen, doch jetzt kam es ihr vor, als würde sie nicht in der kleinen, gemütlichen Stube sitzen, sondern in einer riesigen Halle. Die Stimmen ihrer Verwandten drangen kaum zu ihr hindurch und sie fühlte sich trotz der Gesellschaft einsam und verloren. Wie in Trance saß sie auf dem Sofa und nahm ab und an einen Schluck Tee, ohne auch nur einen Augenblick die Wand aus den Augen zu lassen, die sie die ganze Zeit anstarrte.
„Hey, Liz!“ flüsterte Warren, der neben ihr Platz genommen hatte. Er wollte sie nicht erschrecken und verzichtete deswegen auch darauf, sie anzustupsen. Liz kam nur ungern aus ihrer Gedankenlosigkeit zurück in die diesseitige Welt und blickte ihn deswegen etwas genervt an. Es war das einzige, was sie an Gefühlen noch haben konnte: Genervtheit.
,,Willst du noch etwas Tee?“ Sie schüttelte nur leicht den Kopf und wandte sich wieder der Wand zu. Wozu Worte gebrauchen, wenn sie doch eh nur Schall und Rauch waren?
„Bist du müde?“ Diesmal nickte sie kaum merklich und nahm abermals einen Schluck aus ihrer Tasse.
,,Soll ich dich nach oben bringen?“ Anstatt irgendeine Antwort zu geben, erhob sich die junge Frau, schaffte ihre Tasse  in die Küche und ging mit einem halbherzigen Winken, das wohl „Gute Nacht“ bedeuten sollte, nach oben in ihr Zimmer.


Reviews? :)
glg Oceanrose :)


P.S.: Ich hab hier jetzt 50 Zugriffe - und 1 Review. Hey an alle schwarzleser: wenn s euch nicht gefällt dann sagt mir doch bitte, was euch stört? Wie soll ich das sonst verbessern? Tät mich echt über Reviews freuen!! Ansonsten kann ich die Story hier auch abbrechen. Okay das klingt jetzt zwar zickig, aber s ärgert mich iwo.

lg
Oceanrose
 
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