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Geschichte: Freie Arbeiten
/ Prosa
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/ Insane- wenn niemand dir glaubt
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von CaroLovesMusic
erstellt: 13.02.2010
letztes Update: 23.07.2010
Geschichte, Abenteuer / P16
(fertiggestellt)
Ihre Sachen waren gepackt, die Wohnung bereits gekauft. Carry nahm den letzten Koffer und drehte sich noch mal um. Ihr altes Kinderzimmer stand nun leer. Ihre Schwester Amy würde wohl nun hier einziehen. Lachend schloss sie die Tür hinter sich. "Ich hoffe, dass du es nicht bereust auszusiehen.", sagte ihre Mutter nachdem Carry sich von ihr verabschiedet hatte. "Keine Sorge. Ich werde gut auf mich aufpassen.", antwortete sie ihr, gab ihr noch einen Kuss und stug in das Auto von Hayden. Da sieh noch keinen Führerschein und somit noch kein Auto hatte, musste er sie abholen. "Du kannst mich mal besuchen kommen, wenn Hayden und ich die Wohnung neu tapeziert haben.", sagte Carry noch grinsend,als Hayden mit Vollgas davon fuhr.
Ein wenig traurig ging Carrys Mutter zurück in ihre 3-Zimmer-Wohnung in E. Nun lebte sie alleine mit ihrer jüngsten Tochter Amy hier. Carry, die älteste war jetzt gerade ausgezogen. Und ihre mittlerste Tochter Emily war ausgezogen, als sie ihre Ausbildung zur Polizistin begann. Doch trotz der vielen Auszüge sah sie nach vorne. Schließlich würde sie dann bald zu ihrem neuen Freund Hugh ziehen. Auch wenn er nicht der Vater ihrer Kinder war, hatten sie ihn doch alle gerne. Es wahr ihr aber dennoch nicht recht, dass Carry unbedingt 140 Kilometer nach F. wegziehen musste. Und dann auch noch ausgerechnet in die Nähe dieses Viertels.
Ein weiteres viertel Jahr später. Carry hatte mit Hayden die Wohnung neu tapeziert und eingerichtet. Ein 3-Zimmer-Wohnung ganz nach ihrem Wunsch. Nur leider konnte sie sie mit niemanden teilen. Ein Mann in ihrem leben fehlte immer noch. Aber nachdem was sich ihr Vater mit ihrer Mutter erlaubt hatte und sie sogar fast in den Tod getrieben hatte, hatte sie genug von Männern. Der nächste Mann, der sich für sie interessiert musste wie Hugh mindestens einen Heiligenschein haben. Plötzlich klingelte es in ihrer Tür. Ihre Mutter wollte Carry mit Hugh und Amy besuchen kommen. Emily hatte leider keine Zeit. War Carry aber auch recht. Sie hatte sowieso kein gutes Verhältnis zu ihrer Schwester. Ihre Familie war schwer beeindruckt von der Einrichtung. Dabei waren sie nur im Gang. Die Wände sowie die Decke waren weiß tapeziert. Auf dem Boden lag roter Teppich und vor der Tür zur Küche standen 2 Löwen. An den Wänden hingen Fotos. Aber nicht von ihrer Familie, sondern von Freunden und Tieren. Zusammen gingen sie nun in die Küche. Sie redeten und redeten, tranken Kaffee, aßen Kuchen und sahen sich nur ganz nebenbei die Wohnung an. "Deine Wohnung ist wirklich schön.", sagte ihre Mutter. Carry war fröhlich darüber. Früher konnte sie es ihrer Mutter nie Recht machen. Egal was sie tat immer kam etwas negatives zurück.
"Der Kuchen ist wirklich gut. Was ist das?", fragte Amy beiläufig. "Das ist.... Ich hab ihn selbst gemacht." "Wow. Ich wusste gar nicht, dass du so gut packen kannst.", sagte Hugh lachend. "Danke.", sagte Carry nur,aß weiter und sah ihre Mutter an. Sie wusste ganz genau, dass gleich wieder irgendetwas kam, was sie zum ausrasten bringen würde. "Ja, der Kuchen ist wirklich gut.", fing ihre Mutter an. Carry spannte ihren Körper an. Jeden Moment würde es los gehen. Selbst Hugh und Amy wusten es. Sie legten das Besteck nieder und starrten beide an. "Vielleicht hättest du Bäcker werden sollen. Dann wäre wenigstens etwas anständiges aus dir geworden." Da war es wieder. Die ewige Geschichte. "Aber nein, du musst ja deine Ausbildung abbrechen." Ihre Mutter lies nicht locker. "Du weißt ganz genau, warum ich sie abgebrochen habe und dass ich es nicht freiwillig getan habe.", zichte Carry wütend. "Hättest du früher auf mich gehört, hättest du jetzt nicht das Problem." Carry platzte. "Ich war in der Klapse, weil ich einfach nicht mehr zusehen konnte, wie diese Menschen einen nach dem anderen langsam und schleichend sterben. Das weißt du ganz genau.", brüllte Carry ihre Mutter an. "Nein. Du hast einen auf verrückt getan, damit dir gekündigt wird.", sagte ihre Mutter und war damit zuweit gegangen. Alle Gefühle der Welt kamen wieder in ihr hoch und sie hatte es langsam satt. Das ewige gemosere, dass sie ihre Ausbildung zur Krankenpflegerin auf der Intesivstation nur abgebrochen habe, weil sie es so wollte. Das ewige gerede darüber, dass Emily es besser gemacht hätte. Das sie der große Stern am Himmel und Carry nur ein kleiner Fleck im Weltraum sei. Doch plötzlich lag Carry auf dem Boden. Um sie herum Polizisten, Notarzt, Hugh und Amy, die sie verachtend anstarrten. Was war passiert? Was war los? Langsam versuchte sie sich aufzurichten. Ein polizist kam zu ihr. "Carry Fire?", fragte der Polizist mit einer tiefen Stimme. "Ja. Was ist hier passiert?", fragte sie sofort. "Sie wollen uns wirklich weiß machen, dass sie nichts mehr wissen?", sagte in zweiter Polizist, der ihr Handschellen anlegte. "Hey. Was soll das?" Sie war iritiert. "Carry Fire, ich verhafte sie wegen versuchten Mordes an ihrer Mutter."
Carry konnte nicht glauben, was der Polizist im Verhörraum ihr gerade erzählt hatte. "Also noch mal. Nur damit ich sicher bin, dass ich jetzt auch wirklich alles verstanden habe. Ich soll mit einem Messer immer wieder auf meine Mutter eingestochen haben. Erst als Hugh mich mit einer Flasche am Kopf traf und ich bewusstlos wurde, hab ich aufgehört?" der Polizist nickte. "Und wieso erinnere ich mich dann an rein gar nichts?", fragte sie ihn wütend. "Weil sie uns verarschen wollen.", antwortete er ihr. "Sie können doch nicht ernsthaft glauben,dass wir ihnen das glauben." Der Polizist mit dem reißenden Namen >>Bullcroft<< stand auf und hielt sie dabei fest im Auge. "Also erzählen sie und jetzt endlich, warum sie sie angegriffen haben." Die Wut stieg wieder in ihr hoch. "Ich weiß es nicht.", antwortete sie ihm dennoch relativ gelassen. der Polizist gab es auf. Plötzlich klopfte es an der Tür und ein anderer Beamter kam herein. Sein Name war Smith und wäre sie nicht gerade in einer beschissenen Situation gewesen, hätte sie sich zu gerne mit ihm eingelassen. Völlig gelassen setzte Smith sich ihr gegenüber und öffnete eine Akte. Nach ein paar Seiten sah er sie an. Er hatte riesige Braune Augen. "Hatten Sie schon mal psychische Probleme?", fragte er sie plötzlich. "Nein, wir spielen nur ab und zu psycho Krieg. Was soll die Frage?", Carry wurde misstrauisch. Smith seufzte und Bullcroft sah ihn verwundert an. "Man hat mit ihn vor wenigen Stunden einen Test durchgeführt.", sagte er und Carry erinnerte sich. "Ich wüsste sowieso gerne, wofür das gut war.", sagte sie trotzig und war verwundert über die Antwort. "Es war ein ICD-10" "Aber den benutzt man doch nur um Psycho-Krankheiten zu testen." Smith sah sie schweigend an. "ich bin nicht verrückt.", stellte Carry klar. "Das sehen die Ärzte aber anders. Sie leiden an Schizophrenie."
Dieser Satz traf Carry wie ein Schlag ins Gesicht. "Ich bin also ein Schizo?", fragte Carry grinsend und fing an zu lachen. "Wo sind wir hier? Bei >>Versteckter Kamera<<?" Smith stand auf. "Sie werden morgen in eine geschlossene Anstalt eingewiesen. Dort wird man sich dann um sie kümmern." Er ging hinaus.
Am nächsten Mittag. Carry wurde tatsächlich zum zweiten mal eingewiesen. Nur das sie es beim ersten mal freiwillig getan hatte. Sie fühlte sich unwohl. So unwohl wie schon lange nicht mehr. Man brachte sie gerade zu einem Psychiater. Sie wusste nicht, was sie erwarten würde. Was würde er sie fragen? Was für Ergebnisse würde er erwarten? Sie würde es niemals erfahren. Denn plötzlich lag sie auf dem Boden einer Gummizelle. Bekleidet mit einer Zwangsjacke. Was war nun schon wieder passiert? Wieso war sie hier und wieso trug sie dieses Ding? Ein Pfleger kam herein. Er machte eigentlich einen freundlichen Eintrug. "Hi. Ich bin Ryan.", sagte er und stellte ein Tablett mit essen zur Seite. "Du wirst dich sicher fragen was passiert ist und warum du dieses Ding trägst." "Allerdings", sagte Carry. "Ich werde es dir erklären. Aber erst wirst du etwas essen." Also saßen sie zusammen in der Gummizelle, während Ryan ihr das Essen reichte. "Das Gespräch mit Dr. Baker hatte gerade begonnen. Er hatte dich irgendetwas gefragt, als du plötzlich auf ihn losgegangen bist." "Was hat er mich den gefragt?" "Wie das Verhältnis zu deiner Mutter sei. Er meinte auch, dass du dich davor schon total merkwürdig benommen hattest. Auf jeden Fall will er dir so schnell wie möglich helfen."
3 Monate nach der Einweisung.
Hugh wartete gerade auf Dr. Baker. Carrys Zustand hatte sich nicht verbessert. Sie hatte sogar 4-5 mal schon versucht auszubrechen. Heute wollte Dr. Baker eine alternative Therapie vorschlagen. Da ihre Mutter noch im Krankenhaus lag, musste Hugh entscheiden, ob man die Therapie starten sollte oder nicht. Er hatte sich darüber informiert. Würde die therapie erfolgreich sein, wäre carry für immer geheilt. Schläge sie aber schief, würde sie für immer im Koma liegen.
Dr. Baker klärte ihn nochmals über alles auf. "Die Therapie ist hoch gefährlich. Aber eigentlich Carrys letzte chance auf eine Heilung." Hugh nickte und unterschrieb dann die Formulare. "Gut. Wir werden die Therapie morgen starten. Danach kann sie entlassen werden." "Doktor. Eine Frage hätte ich noch.", sagte Hugh plötzlich. "Wird carry sich an irgendetwas erinnern?" "Ja, wird sie.", antwortete Dr. Baker und ging.
Am nächsten morgen.
In aller früh holten sie Carry aus ihrer Zelle. Sie wusste, dass sie irgendetwas mit ihr vorhatten, also fing sie an sich zu wehren. Doch vergebens. Durch die Psychopharmaka und das karge Essen war ihr Körper kraftlos. Sie schnallten sie auf einen Tisch und steckten ihr irgendetwas in den Mund. "Okay, Carry.", sagte Dr. Baker. "Das wird jetzt wahrscheinlich ziemlich schmerzhaft für dich, aber deine Familie hat sich dazu entschlossen, dass es das Beste für dich sei. Wenn du stark bleibst, bist du bald wieder die Alte.", versicherte er ihr. Drehte sich wieder um und nachdem er "Therapie starten" sagte, durchlief Carrys Körper einen stechenden Schmerz.
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