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Geschichte: Fanfiktion
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von MaryReilly
erstellt: 10.02.2010
letztes Update: 10.02.2010
Geschichte, Romanze / P18 Slash
(fertiggestellt)
Autor: MaryReilly
Fandome: Lost
Genre: Slash, Romance, Humor
Pairing: Jack x Sawyer
Inhalt: Das erste Mal, dass ich einen Titel schon habe bevor ich die FF begonnen habe. Wow oO. Nun ja, ich hab gestern eine Folge gesehen, in der Jack und Sawyer gepokert haben und der liebe Sawyer hat ja alles verloren ;) natürlich will er seine Ehre und seinen Verlust wieder zurück, also... lasst euch überraschen.
Viel Spaß beim Lesen und vielleicht hinterlasst ihr mir ja auch Review, wie sie euch gefallen hat.
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Den Verlust der Medikamente hatte Sawyer noch am Abend nicht verkraftet. Wieso hatte dieser verfluchte Doc auch noch soviel gesetzt, obwohl er nichts hatte. Bisher war noch fast jeder auf seine Bluffs reingefallen, doch an Jack hatte er sich die Zähne ausgebissen. Verdammter Mediziner, hielt sich für etwas Besseres, für den Chef und Anführer ihrer kleinen Mannschaft. Warum konnte er sich nicht mal zurückhalten?! Richtig, weil die anderen ihn quasi dazu verdammt hatten. Wenn Sawyer ehrlich war, wollte er nicht mit Jack tauschen. Ständig wollte jemand was von ihm und er opferte sich selbstlos auf, statt daraus wenigstens einen Nutzen zu ziehen. Wie konnte man nur so dämlich sein? Sawyer seufzte und lehnte sich zurück, während er auf das dunkle Meer blickte. Jack war in der Station, dass hatte er so am Rande der Gespräche mitbekommen und vielleicht war er ja bereit für eine Revanche? Wobei angesichts der Niederlage die er am Mittag erlitten hatte, müsste er eigentlich besser auf den nächsten Tag warten und ihm dann die Hosen ausziehen, im Beisein der der übrigen Campbewohner. Andererseits... wenn den lieben Onkel Doc da wieder jemand brauchte, würde er keine Zeit haben. Wohingegen er jetzt völlig ungestört war und darauf wartete, diesen dämlichen Code einzugeben. Das war noch eine Sache, die Sawyer nicht verstand. Schon des Öfteren hatte er ihn zu Locke sagen hören, dass er nicht daran glaubte, dass irgendwas passierte, wenn man die Zahlen nicht eintippte und doch tat er es immer wieder.
„Na trauerst du immer noch, weil du heute Mittag verloren hast?“, wollte Kate von ihm wissen und grinste schadenfroh. „Verzieh dich Sommersprosse.“, murrte Sawyer zurück, griff nach dem Stapel Karten und stand auf. „Oder noch besser, ich verzieh mich. Sonst hab ich doch keine Ruhe vor dir.“ „Jetzt komm schon, so schlimm wars doch auch wieder nicht.“, meinte Kate und grinste weiter. Natürlich war Sawyers Stolz sichtlich angekratzt und sie ließ es sich nicht nehmen noch ein wenig weiter in der Wunde zu bohren. Warum auch? Schließlich würde er es auch nicht anders machen.
Doch Sawyer ließ sich nicht länger ärgern, er hatte einen Entschluss gefasst. Er würde Jack jetzt zu einer Revance herausfordern. Nur er und der Doc und der Stapel Karten. Schade, fehlte nur noch eine Flasche Whisky.
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Jack saß auf dem Sofa im Wohnzimmer der Station und hatte sich eines der Bücher geschnappt. Schade, dass es hier keinen Fernseher und DVDs gab. Aber der Schallplattenspieler war ja schon Luxus für sie, nicht zu sprechen von der Dusche und dem fließenden Wasser. Es war noch nicht spät, aber er war müde. Auch der heutige Tag war wieder sehr anstrengend gewesen. Die einzige Aufheiterung hatte nur die kleine Pokerpartie mit Sawyer gebracht. Manchmal war dieser doch leicht zu durchschauen, man musste ihn nur dort packen wo es ihm wehtat, bei seinem Stolz. Ja Jack hatte es genossen ihn im Spiel so nass zu machen, auch wenn er am Ende doch nicht mehr sicher war, ob er mit seinem 9er Paar gewinnen würde. Gerade nach der Aktion mit den Waffen, war es reine Genugtuung gewesen ihm die Medikamente wieder abzulucksen. Sicher würde Sawyer das nicht auf sich sitzen lassen, aber auch damit würde er fertig werden. Alles in allem mochte er ihn, auch wenn er es nicht offen zu gab, denn mit ihm wurde es nie langweilig und er war der einzige, der nicht ständig etwas wollte. Außerdem mochte er an ihm, dass Sawyer stets das sagte und tat was ihm in den Sinn kam, ohne Rücksicht auf Verluste. Manchmal wünschte Jack sich ein kleines bisschen wie er zu sein.
Als Jack Schritte hörte, legte er das Buch beiseite und richtete sich auf. Wenn man vom Teufel sprach... fragend blickte der Mediziner den anderen an. „Hey Doc.“, meinte dieser lässig und ließ sich auf einem der Sessel nieder. „Was willst du?“, wollte Jack wissen und rieb sich die Augen. „Dir Gesellschaft leisten.“ „Natürlich und wir machen hier nur Freizeiturlaub.“ „Erwischt.“, meinte Sawyer und grinste auf seine gewohnte Art und Weise. Dann strich er sich durchs Haar. „Ich will eine Revanche.“, erklärte er dann frei heraus und Jack musste lachen. Ja er wusste, er hatte den Stolz seines Rivalen verletzt, aber dass es so schlimm um ihn stand, dass war Jack nicht klar gewesen. „Und um was willst du noch spielen? Soweit ich weiß, hast du alles wichtige verloren.“ „Wie wäre es mit den Waffen?“, schlug der Blonde vor und Jack lehnte sich gelassen zurück. Das war wirklich zu verlockend, aber andererseits war wieder ein wenig Ruhe eingekehrt, seit die Dinger verschwunden waren. Im Nachhinein war er Sawyer schon dankbar gewesen, dass dieser die Waffen weggeschafft hatte. Immerhin kam so keiner auf dumme Ideen und er musste sich nicht auch noch darum kümmern. Ja, er musste zugeben, an diesem einen Abend hatte er etwas über reagiert, aber auch das musste man ihm mal zugestehen. Immerhin war auch er nur ein Mensch.
„Ich hätte da eine bessere Idee.“, erklärte der Mediziner und Sawyer zuckte mit den Schultern. „Welche?“ „Wir spielen um Kleidung.“, schlug Jack vor und erhob sich, da der Alarm des Computers sich lautstark bemerkbar machte. „Um Kleidung? Also ich wüsste nicht, was du mit meinen Kleidern schon groß anfangen könntest.“, rief Sawyer ihm nach und Jack lachte. „Ich auch nicht.“, antwortete er wahrheitsgemäß und tippte den Code schnell ein. Danach ging er zurück.
„Und wieso willst du dann um meine Kleider spielen?“ „Ich meinte nicht die in deinem Zelt, sondern die, die du an hast. Mein Gott JAMES hast du denn nie Strippoker gespielt?“, wollte Jack wissen und betonte den Vornamen des anderen extra lange. „JACK“, begann Sawyer und gebrauchte ebenso den Vornamen seines Gegenübers, „natürlich habe ich schon Strippoker gespielt, doch meistens waren meine Gegner Frauen und die waren am Ende immer nackt.“ „Hast du etwa Angst?“, provozierte der Arzt ihn weiter und er verengte die Augen. „Träum weiter.“ „Dann misch die Karten, wir haben die ganze Nacht Zeit.“
„Fuck.“, grummelte Sawyer nach der ersten Runde. Er war sich so sicher, dass er mit seinem Fullhouse gewinnen würde. Nur dumm, dass Jack ihn mit seinem Vierling übertroffen hatte. „Du könntest dein Hemd ausziehen.“, schlug der Mediziner ihm vor. „Das hättest du wohl gern.“, murrte der Blonde ärgerlich und befreite sich von seinen Schuhen. „Stimmt...“, gab Jack knapp und leise zu und konnte ein Grinsen nicht unterdrücken. „Du bist ja richtig gut drauf.“, stellte Sawyer fest und strich sich ärgerlich die Haare aus der Stirn. „Ich hätte momentan auch keinen Grund etwas anderes zu sein.“ „Teil aus und halt die Klappe.“
Und so mischte Jack die Karten und teilte die nächste Runde aus. Auch diese ging wieder an ihn, doch danach holte Sawyer etwas auf. Ganz so schlecht spielte er natürlich auch nicht. Doch bei Jack versagte einfach seine sonstige Taktik.
Gegen Ende des Spiels saßen sich beide nur noch mit Shorts bekleidet gegenüber. „Willst du mir nicht mal etwas zu deinen Tattoos erzählen?“, hakte Sawyer nach, nachdem er unter seine Karten gesehen hatte. Zwei Könige, damit konnte man doch etwas anfangen und er fühlte sich schon etwas sicher, dass er diese Runde gewinnen würde.
„Lenk nicht ab, spiel lieber.“, antwortete Jack, der ein Herz As und eine Herz 10 auf der Hand hatte. Verdammt, das konnte gut gehen... musste aber nicht. Ob er lieber aussteigen sollte? Nach der zweiten Runde, hatten die beiden sich darauf geeinigt, wer auch immer von ihnen beiden ausstieg musste in den nächsten zwei Wochen etwas tun, was der andere sich ausdachte. Bisher lag Sawyer vorne, denn war er nur 3 mal ausgestiegen, im Gegensatz zu Jack, der bereits 6 mal seinen Karten zum Teufel geworfen hatte.
„Und bleibst du drin?“, wollte Sawyer wissen, bevor er den Flop aufdeckte und Jack nickte, weshalb er eine Karte vom Stapel beiseite und die nächsten drei auf den Tisch legte. Dann deckte er sie auf. Ein Herzkönig, eine Herz 7 und eine Kreuz Dame. Sah doch wirklich gut aus für ihn. Immerhin hatte er jetzt schon einen Drilling und es würde schwer werden, das zu übertreffen. „Und jetzt?“, hakte Sawyer nach.
Jack überlegte hin und her, er hatte eine Möglichkeit auf einen Flush, doch ob die holde Fortuna ihm nochmals so wohlgesonnen war? Er wusste es nicht. Andererseits, verlor er nicht lieber sein letztes Kleidungsstück, als noch eine Aufgabe von Sawyer zu bekommen? Wer wusste schon, was dieser Dämon in Menschengestalt sich alles noch für ihn ausdachte. „Na?“ „Deck auf!“, murmelte Jack und nickte zum Stapel. Sawyer grinste und warf wieder eine Karte neben den Stapel und deckte die nächste auf. Eine Kreuz 2. Jack schluckte hart, seine Chancen auf einen Flush schwanden jäh und er wusste nicht, ob er es tatsächlich wagen sollte. Er warf einen Blick zu Sawyer, der ihn nur milde anlächelte. Er hatte etwas, etwas, dass ihn möglicherweise gewinnen ließ.
Ohne Einsatz zu spielen und nur auf das Glück der Karten zu hoffen, war nicht die Stärke des Dunkelhaarigen, denn er schätzte seinen Gegner oft danach ein, wie viel und wann dieser setzte oder erhöhte. Doch hierbei gab es keinen Einsatz. „Doc?“ „Karte.“, knurrte Jack und Sawyer grinste siegessicher. So wie sein Gegenüber sich verhielt, konnte er nichts auf der Hand haben oder es war nicht ausreichend. Den Doc nackt zu sehen, dass wäre zumindest eine neue Erfahrung und wenn er ehrlich war, dann freute er sich schon darauf. Oh ja, wie er wohl bestückt war? 'Warum zur Hölle willst du das überhaupt wissen?', schoss es ihm dann durch den Kopf. Doch diese Frage konnte er sich nicht beantworten, deshalb deckte er lieber die letzte Karte auf. Eine Herz 3. Er war doch ein Glückpilz und Jack sah alles andere als begeistert aus. „Und Doc, was hast du?“, wollte er süffisant wissen. „Ich habe was.“, antwortete der Mediziner und seufzte schwer. „Reicht es meinen Drilling zu übertreffen?“, Sawyer grinste breit, als er die Karten umdrehte und Jacks gekräuselte Lippen sah. Er war sich sicher gewonnen zu haben, bis Jack die Karten umdrehte und meinte. „Ich weiß nicht, sag dus mir. Reicht mein Flush, deinen Drilling zu übertreffen!“ „Du verdammtes Riverschwein! Ich fass es nicht. Die letzte Karte!“, schimpfte Sawyer und verengte ärgerlich die Augen. „Was hatte ich schon zu verlieren, außer mein Ansehen, wenn du mir irgendeine peinliche Aufgabe gibst?“, wollte der Arzt wissen und lehnte sich zurück. „Also was ist jetzt. Spielschulden, sind Ehrenschulden.“, neckte Jack ihn und streckte sich ausgiebig.
„Fick dich.“, knurrte Sawyer und verschränkte die Arme. Er konnte es nicht fassen! Wieso schon wieder?! Dieses verdammte Glücksschwein, warum in Teufelsnamen hatte er wieder verloren?! „Das wird schwer, dazu bräuchte ich wohl eher einen Partner.“, meinte Jack und lachte amüsiert.
„Ich ziehe mich nicht aus!“ „Wieso denn nicht? Zier dich doch nicht so, es gibt nichts, was ich noch nicht gesehen hätte.“, stellte Jack klar. Immerhin war er Arzt und außerdem wollte er ihn jetzt sehen. Wenn er ehrlich war, konnte er sein Glück kaum fassen. Immerhin, dass musste Jack zugeben, war Sawyer ein gutaussehender Kerl und in seinen wilden Jahren hatte auchJack nicht wirklich etwas anbrennen lassen und war sehr experimentierfreudig gewesen, auch wenn er das keinem auf die Nase band.
„Nein.“, erklärte Sawyer wieder. „Ich ziehe mich nicht aus.“ „Dann hättest du nicht darauf eingehen sollen. Die Möglichkeit, dass du verlierst war die ganze Zeit schon gegeben.“, meinte Jack.
„Du willst mich doch nur nackt sehen.“, bestimmte der Blonde dann und Jack grinste. „Und wenn es so wäre.“ „Dann wärst du pervers.“ „Das ist vollkommener Unsinn und das weißt du. Also hopp hopp.“, meinte der Dunkelhaarige erneut und nickte ihm zu. Grummelnd stand Sawyer auf und griff nach seiner Jeans, um diese wieder anzuziehen.
Als Jack klar wurde, was der andere da vor hatte, sprang er auf und hielt ihn davon ab. „Wo ist eigentlich das Problem. Wir sind allein, ich bin ein Mann genau wie du... ich versteh nicht, dass du so prüde bist, wo du doch sonst immer so mit deinem Sexleben prahlst.“ „Es gibt eben Dinge... die... sind nicht so einfach.“ „Wenn du diese verdammten Shorts jetzt nicht ablegst, dann werd ich sie dir eigenhändig ausziehen.“, beharrte Jack und blickte ihm dabei fest in die Augen. „Was zur Hölle ist dir so wichtig daran?!“, wollte Sawyer erneut wissen. „Du hast verloren, das war der Einsatz, also bitte!“, antwortete Jack und warf Sawyers Jeans außer Reichweite. „Also schön.“, meinte der Blonde dann und hob seine Arme. „Dann zieh sie mir aus und wenn du gerade auf den Knien bist, kannst du mir ja auch noch einen Blow-Job verpassen.“, knurrte Sawyer ärgerlich.
Wenn er ehrlich war, ging es ihm nicht darum sich vor Jack zu entblößen. Im Gegenteil. Er war alles andere als prüde, aber er hatte schon wieder verloren und er war stinksauer! Eigentlich hätte er gewinnen müssen und Jack schon viel eher aussteigen. Aber nein, er hatte verloren!! Das letzte bisschen seines ach so großen Stolzes war dahin und jetzt wurde er auch noch von diesem Yuppie provoziert und das Schlimme war, er ließ es auch noch zu!
„Vielleicht mach ich das.“, meinte Jack gelassen und ging tatsächlich vor ihm auf die Knie und legte seine Hände an die dunkelblauen Shorts. „Das wagst du nicht.“, stellte Sawyer fest. „Du bist dir aber ganz schön sicher.“ „Dafür bist du viel zu brav, Doc.“ „Du unterschätzt mich. Ein fataler Fehler, der dir heute schon das dritte Mal unterläuft.“ „Das dritte Mal?“, hakte Sawyer nach. „Das dritte Mal und zwar... genau jetzt.“
Ehe der Blonde noch irgendwas sagen konnte, suchte er mit einer Hand nach Halt an der Rückenlehne des Sessel. Dieser verdammte Bastard von Arzt! Dieser Mistkerl! Dieser... „Ah...“, ein lautes Stöhnen entwich seiner Kehle, als Jack ihn ganz in sich aufnahm. Es dauerte keine 10 Sekunden und Sawyer war dermaßen hart, dass es ihn schon fast schmerzte. „Mistkerl!“, knurrte er und warf einen Blick nach unten. Jacks Augen funkelten ihn nur amüsiert an. „Verdammter Hurensohn!“, schimpfte er weiter, doch Jack ließ sich nicht beirren, spürte er doch deutlich, dass es Sawyer gefiel.
Zwischen Stöhnen und Schimpfwörtern oder Flüchen, leistete der Mund des Docs ganze Arbeit. Er war gut, dass musste Sawyer zugeben. Keine Frau hatte es ihm bisher derart gut mit dem Mund besorgt. Seine rechte Hand glitt über das dunkle, kurze Haar. Jack hatte mittlerweile die Augen geschlossen und konzentrierte sich ganz auf das was er tat. Sawyer hingegengen spürte, dass er bei dieser Behandlung nicht lange brauchen würde. Immerhin lag sein letztes Mal viel zu lange zurück. Sie waren seit wievielen Tagen auf dieser verfickten Insel? Er wusste es nicht mal mehr und seit sie hier waren, hatte er keinen Sex gehabt, geschweige denn ein ruhiges Plätzchen gefunden, an dem er sich ungestört selbst Erleichterung hätte verschaffen können. Und jetzt?! Jetzt ließ er zu, dass der Doc es ihm im Wohnzimmer des Bunkers mit dem Mund besorgte! Wo sie jeder Zeit einer der anderen überraschen konnte! Und es fühlte sich gut an.
Erneut warf er einen Blick nach unten, lauschte den schmatzenden Geräuschen die Jack von sich gab, während dieser ihn immer wieder aufnahm. Dieser hatte noch eine Hand hinzugenommen, den Druck noch etwas verstärkt und wieder entfloh dem Blonden ein leises Fluchen.
„Verdammt... Jack...“, flüsterte Sawyer leise und verstärkte den Griff am Hinterkopf des anderen, um ihn näher an sich zu ziehen. Das hatte zur Folge, dass dem Mediziner keine andere Wahl blieb, als ihn der Länge nach komplett in sich aufzunehmen, was bei ihm ein leichtes Würgegefühl auslöste und Sawyer den Rest verpasste. Es war nicht das erste Mal, dass Jack so etwas tat, deshalb nahm er jeden Tropfen auf und leckte, als Sawyer ihn losgelassen hatte, noch ein paar Mal über seinen Schaft.
Schwer atmend und sich mit beiden Händen an der Rückenlehne abstützend blickte der Blonde sein Gegenüber an. „Glaub nicht... dass du damit... einen der Aufträge... erfüllt hättest.“, sprach er außer Atem.
„Das hab ich nicht geglaubt, aber ich hab da ein anderes Problem.“, erklärte Jack, stand auf und trat an Sawyer heran. „Ein sehr hartes und schmerzhaftes.“ „Du bist doch... der Doc von... uns beiden, du wirst dir... sicher helfen können.“ „Mit deiner Hilfe würde es besser gehen.“, flüsterte Jack, griff nach Sawyers rechter Hand und führte diese zwischen seine Beine. Als der Blonde ihn dort berührte stöhnte er laut auf. „So wie du stöhnst, muss es ja gewaltig schmerzen.“ „Und wie.“, hauchte Jack an den Lippen seines Gegenüber. „Na dann werd ich mal sehen, was ich tun kann.“, antwortete der Blonde und glitt mit seiner Hand unter den Baumwollstoff der Unterhose. Der Dunkelhaarige legte seinen Kopf auf die Schulter des anderen und genoss einfach das, was der andere mit ihm tat. Es dauerte auch nicht lange, bis er seinen Höhepunkt erreichte und sich in Sawyers Hand ergoss.
„Tststs... wie unanständig.“, meinte Sawyer, nachdem er seine Hand zurückgezogen hatte und das Sperma drauf betrachtete. „Eine normale... Reaktion des Körpers. Soll ich sie dir bei... Gelegenheit erklären?“, flüsterte Jack und lachte wieder amüsiert. Dann hob er seinen Kopf und musste erstaunt feststellen, dass Sawyer sich die Finger sauber leckte. „Hm, nicht übel. Hätte nicht gedacht, dass du so gut schmeckst.“, erklärte er grinsend. Ein wenig perplex blickte Jack ihn an und Sawyer lachte. „Was denn? Meinst du im ernst, du wärst der einzige mit ein paar homosexuellen Erfahrungen? Wie erwartet hast du dich auch mal wieder in mir getäuscht.“, stellte Sawyer klar und Jack begann zu lachen.
„Und was machen wir jetzt?“ „Wir könnten uns anziehen... oder wir verschwinden unter der Dusche.“, antwortete der Blonde auf die Frage des Arztes, bevor er diesen ein Stück von sich drückte und ihm in die Augen blickte. „Ich würde diese Erfahrung gern noch ein wenig... vertiefen.“, stellte er dann fest und bevor Jack antworten konnte, hatte er ihn zu sich herangezogen und küsste ihn leidenschaftlich.
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Ein lautes Geräusch riss Jack aus seinem Schlaf und blinzelte kurz. Gähnend streckte er sich und stellte fest, dass er geschlafen und das ganze nur geträumt hatte. Seufzend und ein wenig enttäuscht rieb er sich die Augen. Nun ja, es war nicht das erste Mal, dass ihn derartige Träume heimsuchten. Dennoch hatte er jetzt keine Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Er musste diese verdammten Zahlen eingeben! 4 8 15 16 23 42 – Diese Zahlen würde er sein Leben lang nicht mehr vergessen. Nachdem er diese eingetippt hatte, hörte er jemanden, der auf ihn zu kam. „He Doc, bist du da?!“, rief jemand ihm entgegen und im nächsten Augenblick trat Sawyer um die Ecke. „Wie du siehst. Was willst du?“, antwortete Jack. „Ach...“, meinte der Blonde und hielt die Karten hoch. „Wie wäre es mit einer Revanche?!“
Jacke musste lachen. Eigentlich hatte er jetzt eiskalt duschen wollen, aber jetzt? Jetzt würde er lieber testen, wie weit er bei Sawyer gehen konnte und wie nahe die Wirklichkeit seinen Träumen kam.
Ende
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