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von Kisuki    erstellt: 08.02.2010    letztes Update: 08.02.2010    Romanze / P16 Slash    (fertiggestellt, keine anonymen Reviews) 3 Reviews
Grün-Weiße Nacht mit Folgen


Titel: Grün-Weiße Nacht mit Folgen
Kapitel: Oneshot
Autor: _Fisch_/Kisuki
Bereich: Reale Personen, Sport, Fußball
Rating: PG-16; Slash
Pairing: Clemens Fritz x Markus Rosenberg
Disclaimer: Alle vorkommenden Personen sind eigenständig und ich kenne sie weder privat noch persönlich. Das hier ist eine frei erfundene Geschichte, mit der ich kein Geld verdiene.

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Werderball, immer ein besonderes Ereignis in Bremen. Viele Menschen, die meisten gut drauf. Dieses Jahr ist es noch ein wenig höher gestellt als sonst. Unser Verein feiert schließlich das 111. Jubiläum. Bedeutet noch mehr Rummel und noch mehr Menschen. Es stört mich nicht, ganz im Gegenteil. Es lenkt ein wenig von der, doch nicht ganz so rosigen, Situation von Werder ab.

Ich habe mich schon fertig gemacht, habe mir meinen Anzug angezogen mit der dunkelgrünen Krawatte und fahre nun zum Congress Centrum. Da findet der Werderball dieses Jahr statt. Mein Auto fahre ich in die Tiefgarage, dort steige ich dann aus und gehe nach oben. Ich stehe, wie jeder Spieler auch, auf der Gästeliste und werde ohne große Fragen eingelassen.

Ich betrete den Saal, es sind schon viele Menschen da und ich muss allerlei Hände schütteln. Ein wenig schaue ich mich um, muss ja feststellen wer schon alles von den Spielern da ist. Aber außer Torsten und Tim Wiese  kann ich noch niemand anderen entdecken. Leicht zucke ich mit den Schultern und gehe mir erst mal ein Glas Champagner sichern. Wird sicher noch eine lange Nacht heute, mal sehen wie ich später nach Hause komme. Zum Glück haben wir morgen frei, bin ich ganz froh drüber. Wäre ja sonst auch fast unzumutbar, denke ich mir als ich eine mir bekannte Stimme höre. Ich drehe mich um und schaue in glasklare, blaue Augen. Markus. Ich muss lächeln. Er sieht verboten gut aus in diesem Anzug. Das darf ich natürlich nicht laut sagen. Auch nicht zu ihm. Schließlich hat keiner hier eine Ahnung davon. Ist auch besser so. Also drehe ich mich um und tigere durch den riesigen Saal in dem alles in grün und weiß geschmückt ist. Vereinsfarben halt. Auf der Bühne steht eine riesengroße 111. Sieht schon schön aus, kann man nicht anders sagen. Echt nicht. Die leise Musik die man vernimmt, gerade so laut das man sich noch in angenehmer Lautstärke unterhalten kann. Trotzdem ist es doch recht laut. Sind halt viele Menschen hier.

Einer von den führenden Sponsoren läuft mir über den Weg. Ich begrüße ihn höflich. Kurz unterhalten wir uns. Nichts Wichtiges. Nebenbei nehme ich einen Schluck aus meinem Glas. Dann verabschiedet er sich wieder. So ein großes Tier wöllte ich echt nicht sein. Reicht mir so schon zu. Mein Blick schweift durch den Saal und bleibt auf der Tanzfläche hängen. Man sieht schon ein paar Pärchen über das Parkett huschen. Elegante Kleider, schicke Anzüge. Ist schon Wahnsinn wie sich die Leute herausgeputzt haben. Auch die normalen Menschen, sage ich jetzt mal. Fans halt die diesem Ereignis auch beiwohnen wollten. Man sieht kaum einen Unterschied.
Relativ weit Abseits entdecke ich Markus. Er sieht ein wenig verloren aus. So kommt es mir zumindest vor. Ich gebe mir einen Ruck und gehe zu ihm. Als er mich entdeckt, bildet sich ein Lächeln auf seinen Lippen. Automatisch muss ich ebenfalls lächeln. „Hey Markus.“, sage ich als ich bei ihm angekommen bin. „Hallo.“, antwortet er mir lächelnd. Kurz umarmen wir uns zur Begrüßung. „Schon lange hier?“, fragt er mich und ich schüttle den Kopf. „Nein, nicht allzu lange.“ Markus nickt etwas und lässt den Blick kurz schweifen. Es kommt mir immer noch so vor als würde ihn irgendetwas bedrücken. „Stimmt was nicht?“, frage ich ihn deswegen. Bin ja neugierig. Er winkt ab. „Nein, alles in Ordnung.“, und antwortet mir mit einem Lächeln. Ich bin nicht ganz zufrieden mit dieser Antworte, frage aber nicht weiter nach.
Ein paar Minuten stehen wir schweigend nebeneinander. Mein Glas leert sich in der Zwischenzeit wie von selber. Ich schwenke das leere Glas hin und her. Leise höre ich Markus neben mir lachen. Ich schaue zu ihm. Jetzt hab ich irgendwie das Gefühl er scheint zu strahlen. Seltsam. „Willst du auch was trinken?“, frage ich ihn. Will mich mit Nachschub versorgen. Er nickt. „Ja, gerne.“, antwortet er mir. Ich lächle. „Okay, warte hier.“, meine ich noch und verschwinde in der Menge. Begegne Thomas den ich natürlich begrüße. Er sagt mir dass die Ansprache bald beginnt. Ich verspreche ihm in der Nähe zu stehen. Weiter bahne ich mir meinen Weg bis ich dann auch zwei Gläser erhaschen kann. Der Weg zurück erscheint mir irgendwie einfacher und schnell bin ich wieder bei Markus der mich mit einem seiner schönsten Lächeln begrüßt. Womit ich das verdient habe, weiß ich zwar selber nicht, aber ich freue mich natürlich trotzdem drüber. „Hier.“, sage ich und drücke ihm das Glas in die Hand. Er bedankt sich bei mir mit einem Lächeln. „Thomas hält gleich die Ansprache.“, meine ich noch. Markus nickt. „Sollen wir da vor gehen?“, fragt er mich. „Ja.“, antworte ich noch und wir machen uns auf den Weg nach vorn.

Angekommen stehen wir mit in der ersten Reihe. Und Thomas beginnt auch gleich mit der Ansprache. Er redet vom Verein, von der Mannschaft, von der Vergangenheit, von der Zukunft. Was wir uns vorgenommen haben. Bedankt sich bei den Sponsoren, bei uns, der Mannschaft, bei den Fans. Eigentlich bei allen. Alles in allem redet er ein wenig mehr als eine dreiviertel Stunde. Der Saal applaudiert, es ist schon fast ohrenbetäubend. Markus und ich stoßen darauf an und trinken einen Schluck. Dann kämpfen wir uns zu unseren Mannschaftskameraden durch. Natürlich werden wir herzlich begrüßt, wäre verwunderlich wenn nicht. Jeder unterhält sich mit jedem. Irgendwann verschwindet Markus. Keiner hat bemerkt dass er gegangen ist. Ich wundere mich, lasse es mir aber nicht zu sehr anmerken. Je länger Markus nicht zurückkommt, desto nervöser werde ich irgendwie. Nach einer halben Stunde halte ich es nicht mehr aus und entschuldige mich mit der Ausrede dass ich mal auf Toilette müsse. In Wirklichkeit begebe ich mich auf die Suche nach Markus. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen dass er einfach gegangen sein soll ohne sich zu verabschieden. So einer ist Markus einfach nicht.
Also tigere ich durch den Saal, halte die Augen offen. Finde ihn aber nicht. Auch nicht als ich den Saal noch ein zweites Mal durchforste. Leise muss ich seufzen. Er scheint wirklich gegangen zu sein. Aber es kommt mir trotzdem viel zu seltsam vor. Ich gehe jetzt trotzdem auf Toilette. Denke immer noch über Markus nach. Das kann doch echt nicht sein. Ich wasche mir die Hände und verlasse kopfschüttelnd die Toiletten. Mein Blick schweift durch die Gegend, und irgendwo in einer Ecke kann ich doch tatsächlich Markus entdecken. Schnell gehe ich zu ihm. Er entdeckt mich und es kommt mir so vor als wöllte er die Flucht ergreifen, ist ihm aber zu spät eingefallen.
„Warum bist du abgehauen?“, frage ich Markus als ich bei ihm bin. Er zuckt mit den Schultern. „Weiß nicht.“, antwortet er mir. Ich kann deutlich sehen dass er mir nicht die Wahrheit erzählt. „Man, du kannst doch mit mir reden. Sag halt was los ist.“ Markus schüttelt nur den Kopf und ich muss seufzen. „Keiner will dir was Schlechtes. Du weißt doch genau das wir alle zusammenhalten.“, rede ich weiter auf ihn ein. „Weiß ich schon. Aber das ist was anderes.“, antwortet er mir dann schließlich. Leise schnaube ich. „Red doch nicht.“, meine ich leicht angesäuert. Markus zuckt mit den Schultern. „Sorry Clem.“, sagt er nur und dreht sich um um zu gehen. Das lasse ich mir natürlich nicht gefallen und halte ihn an der Schulter fest damit er nicht geht. Ich kann deutlich sehen dass ihm ein Schauer über den Rücken läuft als ich ihn berühre.
Mir fällt nur ein was darauf ein und ich packe Markus am Arm um ihn hinter mir her zu schleifen. Irgendwo in eine Ecke wo, mal ausnahmsweise, keine Menschenseele zu entdecken ist. Verwirrt schaut er mich an. Ich drücke Markus gegen die Wand und jetzt schaut er mich sogar ein wenig ängstlich an. „Sage mir das ich richtig mit dem liege was ich vermute.“, sage ich ihm und streiche mit den Fingerspitzen über seine Lippen. Ganz leicht nickt Markus. Ich muss grinsen. Jetzt hält mich natürlich nichts mehr und ich muss ihn einfach küssen. Nicht vorsichtig, nein, drängend, gierig und verlangend. Markus scheint es zu gefallen, ich fühle seine Hände auf meinem Hintern. Ich muss grinsen, beiße leicht in seine Unterlippe und löse mich dann von ihm. Seine Wangen sind gerötet, so sieht er einfach verdammt gut aus. Ein diebisches grinsen stiehlt sich auf seine Lippen. „Zu dir oder zu mir?“, höre ich ihn leise sagen. Daraufhin muss ich lachen. „Wie du möchtest.“, antworte ich ihm. „Zu dir.“, sagt er nur, ich nicke und dann gehen wir uns von unseren Mannschaftskollegen verabschieden. Es ist sowieso schon spät.

Gemeinsam verlassen wir den Saal und gehen nach unten zu den Autos. Markus steigt in sein Auto und ich in meins. Ich fahre vor damit Markus mir folgen kann. In Bremen ist nicht viel Verkehr zurzeit und wir kommen recht zügig voran. Bald kommen wir auch bei meiner Wohnung an. Ich parke genau davor, Markus ein wenig weiter Abseits. Angelehnt an meinem Auto warte ich auf Markus der mit schnellen Schritten auf mich zukommt. Ich lächle ihn kurz an und hole dann meinen Schlüssel um aufzuschließen. Immer zwei Stufen auf einmal nehmend gehe ich nach Oben. Ich höre dass Markus mir ebenso schnell folgt. Oben angekommen schließe ich auf, lasse Markus vorgehen und folge ihm dann. Drinnen ziehen wir uns die Schuhe und Jackett aus. Ich spüre seine Blicke auf mir und hebe den Kopf. Erwartungsvoll schaut er mich an. Leicht muss ich grinsen, greife nach seinem Schlips und ziehe ihn an diesem Richtung Schlafzimmer. Dort schubse ich ihn auf mein Bett, setze mich auf ihn, öffne seinen Schlips und im gleichen Zug noch sein Hemd. Ich streiche über seine Brust und freue mich über seine Gänsehaut. Breit grinse ich Markus an, er grinst zurück. Dann tue ich das gleiche bei mir und öffne Schlips und Hemd. Den Schlips werfe ich irgendwo in eine Ecke während ich das Hemd noch anlasse. Ich beuge mich zu Markus runter und verwickle ihn in einen innigen Kuss. Während dieses Kusses streift Markus mir das Hemd ab. Mit einem leisen Rascheln fällt es zu Boden. Seine Hände erkunden meinen Körper, zumindest das was er schon erfühlen kann. Ich rolle mich von Markus runter und neben ihn. In dieser Zeit zieht sich Markus das Hemd ebenfalls aus. „Lass den Schlips dran.“, meine ich grinsend. Er muss lachen nickt aber und lässt den Schlips wo er ist. Langsam öffne ich seine Hose und schiebe meine Hand hinein. Ich höre wie er ein leises Stöhnen von sich gibt. Dann setze ich mich auf und ziehe ihm in einen Ruck Hose und Shorts nach unten. Beides lasse ich neben das Bett fallen. Jetzt liegt Markus vor mir, nur noch bekleidet mit dem dunkelgrünen Schlips. Ich nehme mir vor den auch da zu lassen und stehe ganz auf um mich auszuziehen.
Gleich darauf lege ich mich wieder auf Markus. Seine Hände legen sich auf meine Schultern und gleiten dann langsam nach unten. Ich beuge mich zu Markus und küsse ihn drängend. Leicht spreizt Markus seine Beine und ich rutsche dazwischen. „Soll der Schlips da bleiben?“, fragt er mich nuschelnd. Zur Antwort nicke ich nur und Markus nickt ebenfalls. Mir gefällt die Vorstellung irgendwie das er den Schlips währenddessen trägt. Warum auch immer.
Ich lasse meine Hand nach unten gleiten um Markus vorzubereiten. Leise höre ich ihn unter unseren Küssen stöhnen. Als ich es für gut befinde drücke ich mich an ihn. Er versteht mich und winkelt seine Beine an. Dann dringe ich langsam in ihn, ich fühle wie sich seine Nägel in die Haut meines Rückens graben. Kurz verharre ich bewegungslos in ihm bevor ich beginne mich langsam zu bewegen. Leise klingt sein Stöhnen in meinen Ohren. Leicht kratzt er über meinen Rücken was mir eine leichte Gänsehaut beschert. Als er das fühlt  spüre ich wie sich seine Lippen zu einem Grinsen formen. Kurz beiße ich ihn in seine Unterlippe.
Mit der Zeit werden meine Stöße drängender, ich fühle wie der Schweiß über meinen Rücken läuft. Markus‘ Hände liegen inzwischen auf meinem Hintern, immer wieder drückt er mich an sich. Er stöhnt lauter, keucht meinen Namen. Seine Zunge streicht über meine Lippen, ganz leicht beiße ich hinein. Leicht windet er sich unter mir. Meine Hände krallen sich in das Bettlaken, ich spüre dass ich nicht mehr lange durchhalten werde. Scheint auch Markus zu spüren denn er reibt sich fester an meinem Bauch.
Ein paar Minuten darauf komme ich auch schon zum Ende, Markus ebenfalls. Ich lasse mich erschöpft auf ihn sinken, ich spüre den Stoff der Krawatte auf meiner Haut. Markus streicht durch mein leicht feuchtes Haar und drückt mich dann an sich. Ein wenig ringe ich nach Atem den ich aber recht schnell wiederfinde.
Ich lege mich neben Markus und ziehe ihn in meine Arme. Mit roten Wangen schaut er mich an und ich muss grinsen als ich den Schlips entdecke. Er macht ihn sich ab und bindet ihn mir um. „Darfst du behalten.“, meint er grinsend. „Ich hab doch eine.“, antworte ich ihm. „Mein ja auch nicht zum drum binden, sondern als Erinnerung.“ Leise lache ich. „Na gut, dann behalte ich sie mir. Hast doch sicher noch eine zuhause, oder?“ Markus verdreht die Augen. „Nicht nur eine.“, sagt er lachend und zwinkert mir zu.
Ich greife nach der Decke und ziehe sie über mich und Markus. „Können sogar ausschlafen, haben ja morgen frei.“, sage ich und lache. Er nickt und grinst mich an. „Zum Glück.“, meint er zu mir und grinst mich so an das ich ihn einfach küssen muss. Markus kichert und ich drücke ihn einfach an mich. „Von mir aus könnte jeden Tag Werderball sein wenn er immer so endet.“, nuschelt er in den Kuss. Ich muss lachen. „Seh ich auch so. Können ja unseren persönlichen Werderball machen. Nur mit Krawatte.“ Ich höre Markus lachen. „Das finde ich gut.“ Also nicke ich. „Dann machen wir das.“, sage ich breit grinsend. Markus stimmt mir zu indem er lacht und immer wieder nickt.

Lange noch unterhalten wir uns bis Markus dann einschläft. Sein Kopf liegt auf meiner Brust. Ich kraule durch sein Haar und grüble etwas über den Abend nach. Endlich konnte ich es wem erzählen, oder eher zeigen. Glücklich seufze ich, drücke Markus noch etwas enger an mich und schließe meine Augen. Besser konnte ein Werderball und ein Jubiläum gar nicht laufen, denke ich mir als ich endlich einschlafe.

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Ich lasse mal wieder was von mir hören. Ist nur nen kleiner Oneshot. ^^
Das fiel mir irgendwie ein zum Thema Grün-Weiße Nacht. xD Und ich mag das Pairing Clemens x Markus halt so gerne… ^^
Hoffe es findet ein paar Liebhaber. :)
 
 
   
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