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Dickschädel
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von WeLoveSoccer    erstellt: 08.02.2010    letztes Update: 19.03.2010    Romanze / P18 Slash     184 Reviews
Bevor wir jetzt mit dem dritten Teil anfangen, möchten wir gern etwas zum Vorgänger sagen: Viele von euch haben das Ende kritisch bemängelt, da es sehr plötzlich kam. Wir hatten bei dieser Story (also allen drei Teilen) tatsächlich ein wenig Probleme, da sich der Plot beim schreiben komplett verändert hat. Das passiert zwar mal ganz gern bei uns (unsere Jungs sind halt... störrisch;-) ), aber in dem Maß, wie bei dieser Geschichte, ist selbst uns das noch nicht passiert. Der Grund, warum wir bei „Sommer der Veränderung“ nicht weitergeschrieben haben ist, dass wir das Gefühl hatten uns in einer Sackgasse zu befinden. Darum haben wir uns entschlossen einen so „brutalen“ Bruch zu machen um wieder ein wenig Struktur und Form in das ganze zu kriegen. Natürlich hätten wir die Versöhnung von Clemens und René beschreiben können, aber so was geht nicht schnell und wäre vermutlich total langweilig zum lesen geworden.
Deshalb geht es hier an dieser Stelle nach einem weiteren Zeitsprung weiter. Wir „springen“ ins Jahr 2009, als ganze drei Jahre weiter. An einigen Stellen wird es aber Zusammenfassungen geben, die ein wenig Einblick in die Zeit nach dem Seitensprung bringen.
Übrigens – zu eurer Beruhigung, dieser letzte Teil ist eindeutig besser, weil die Jungs sich zum größten Teil an das gehalten haben, was wir wollten;-)


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Per lag auf dem Sofa wie der berühmte Wassertropfen in der Kurve. Sein Kopf tat ihm weh, alles dröhnte, und die Stelle, an der Niklas vorhin gegen seine Augenbraue gestoßen war, brannte.

"Hier”, sagte Clemens und Sekunden später, wurde ein kalter Waschlappen auf Pers Stirn gelegt. "Nik hat aber echt ganze Arbeit geleistet..."

Per grinste schief. "Ist halt ein ganz schöner Dickkopf."

Clemens lachte leise. "Du aber auch. Erst Kieß, jetzt Nik... wie wär‘s denn mal mit Ausweichen mein Lieber?"

"Ausweichen ist was für Schwächlinge", erwiderte Per trocken. "Wer Tore verhindern will, sollte sich zwischen Tor und Ball werfen."

"Ja du Held”, meinte Clemens nur. "Willst du was trinken?"

"Gute Idee", nickte Per vorsichtig und hielt dabei das Tuch in der Hand.

"Bleib schön liegen”, sagte Clemens und stand auf um was zu trinken aus der Küche zu holen.

"Mach ich schon", nickte Per erneut und schloss die Augen. Im Krankenhaus hatten sie ihm, nachdem sie seine Augenbraue genäht hatten, einige Schmerzmittel gegeben, aber deren Wirkung ließ schon wieder nach.

"Soll ich für heute Abend nicht doch absagen?" rief Clemens aus der Küche. "Die Jungs haben bestimmt Verständnis, dass du keine Lust auf ne Feier hast."

Per zögerte kurz, dann schüttelte er vorsichtig den Kopf. "Nee, wird bestimmt trotzdem schön. Ich nehm noch ein paar von den bunten Pillen, dann brauch ich gar keinen Alkohol mehr!"

Grinsend kam Clemens aus der Küche und reichte Per ein Wasserglas. "Dann bleibt ja mehr für uns übrig."

Dankbar nahm ihm Per das Glas ab. "Du wirst eh nicht viel trinken, sondern dich ganz früh mit deinem Freund verziehen", grinste er etwas schief.

"So früh nun auch nicht”, schüttelte Clemens den Kopf.

"Halb zehn? Zehn? Wie lange habt ihr letztes Mal ausgehalten?"

Clemens überlegte. "Na ja... da hatten wir uns vorher aber auch schon ne Weile nicht gesehen gehabt. Diesmal bleiben wir länger, versprochen."

"Wann habt ihr euch jetzt das letzte Mal gesehen? Vor zwei Wochen, oder?"

Clemens nickte seufzend. Zwei Wochen, eindeutig zu lange her.

"René sollte wechseln", grinste Per etwas schief. "Und nicht unbedingt nach München."

"Schlägst du Tim vor, dass er hier für René den Platz frei macht?" fragte Clemens mit hochgezogener Augenbraue.

"Ich dachte da eher an Hamburg oder so...", zuckte Per mit den Schultern. “Die können doch mal bald mal nen neuen gebrauchen."

"Ich glaube nicht, dass Frank so schnell aufhören will”, lachte Clemens. "Außerdem liebt René Leverkusen."

"Und dich", bemerkte Per leise.

Sofort schob sich ein sanftes Lächeln auf Clemens’ Gesicht. "Und ich ihn."

Per nickte leicht. Er beneidete die beiden, die eine inzwischen so feste und stabile Beziehung aufgebaut hatten. Er selbst hatte Clemens einmal dazu gebracht fremdzugehen und damit Schuld an dem größten Krach, den die beiden gehabt hatten.

Es war eine schwierige Zeit gewesen, für sie alle drei. Es hatte ein halbes Jahr gedauert, bis er und Clemens ihre Freundschaft einigermaßen wiederaufgebaut hatten.

Doch jetzt verstanden sie sich blendend, alle drei. Und René konnte darauf vertrauen, dass nichts zwischen ihnen passieren würde - auch wenn Per noch immer alleine war, und, wenn er ehrlich war, hin und wieder von Clemens träumte.

"Ach Per”, murmelte Clemens in diesem Moment.

"Hm? Ist doch alles ok...", meinte der nur.

"Wenn du meinst”, seufzte Clemens.

"Ich brauch hier nicht anzufangen zu jammern - ich hab dich als besten Freund, und ich hab René. Und die Jungs hier... Und Uli ist auch ne ganz tolle Freundin."

"Das ist alles gut und schön, aber... mal ehrlich, Per, ich mach mir Sorgen um dich”, sagte Clemens.

Etwas überrascht sah Per ihn an. "Wieso das denn?"

"Weil du allein bist”, zuckte Clemens mit den Schultern. "Du bist ein so toller Mann und hättest dir ein wenig Glück in der Liebe verdient."

Per nickte leicht, manchmal wünschte er sich das auch. "Aber das kann man nicht bestellen. Und ich hab gute Freunde, das ist mindestens ebenso wichtig."

"Ich weiß. Gibt es denn wirklich niemanden, der dich... interessiert?" fragte Clemens nach.

"Außer dir?", grinste Per und schüttelte dann - vorsichtig - den Kopf. "Ich mach mir da nicht viele Gedanken drum, das weißt du."

Bevor Clemens noch was sagen konnte, klingelte es an der Tür. "Du bleibst liegen”, sagte Clemens, als Per sich aufrichten wollte.

"Ja, Papa", nickte Per und drehte das feuchte, kühle Tuch um.

"Blödmann”, grinste Clemens und lief dann zur Tür.

Er drückte auf den Summer, als wohnte er hier. Und manchmal hatte er wirklich das Gefühl, das wäre auch seine Wohnung. Er war nicht überrascht, als er nur ein paar Sekunden später fest in Renés Arme gezogen wurde. Sein Freund hatte schon angekündigt, dass er sich ein wenig früher loseisen konnte.

Clemens drängte sich an ihn und hielt ihn ganz fest. René lächelte, als er Clemens vorsichtig in die Wohnung schob und dann die Tür mit dem Fuß zutrat.

"Schön, dass du schon da bist", flüsterte Clemens und küsste ihn leicht.

"Hab ja auch brav Sonderschichten eingelegt, damit ich früher fahren durfte”, sagte René.

"Bist ein Lieber", lächelte Clemens und ließ ihn noch einen Moment lang nicht los.

"Hatte halt Sehnsucht. Und die nächsten zwei Wochen sind so voll gepackt, da werden wir kaum Zeit finden”, murmelte René.

"Immerhin spielt ihr nur noch Bundesliga", grinste Clemens schief und küsste ihn dann gleich entschuldigend.

René erwiderte den Kuss. "Ich hatte eher an die Länderspiele gedacht”, sagte er leise. "Oder hat Jogi sich inzwischen bei dir gemeldet?"

Clemens schüttelte den Kopf. "Ich muss erstmal beweisen, dass ich wirklich wieder gut bin", meinte er.

"Dann beweis es”, flüsterte René. "Ohne dich will ich nicht nach Südafrika."

"Ich beweis es, und du redest mit Jogi?", schlug Clemens vor.

René nickte. "Mach ich”, versprach er. "Und jetzt lass uns mal reingehen, sonst unterstellt Per uns wieder ganz gemeine Sachen."

"Das macht er eh immer", grinste Clemens. "Hast du eigentlich schon von seinem Glück gehört?"

"Was für ein Glück?" fragte René.

"Er musste mal wieder zeigen, dass er nen Dickkopf hat", deutete Clemens an und zog René mit sich ins Wohnzimmer.

"Hey Geburtstags... heilige Scheiße, Per, was hast du denn angestellt?" fragte René, als er Pers Auge sah.

"Ich bin völlig unschuldig", protestierte Per. "Da war nur nen Kopf im Weg..."

René nickte und setzte sich auf die Sofakante. "Mensch, du machst Sachen”, murmelte er und drehte Pers Kopf vorsichtig ins Licht. "Sieht schmerzhaft aus."

"Geht schon wieder. Das heißt... Clemens, wo hast du diese netten bunten Pillen hingetan?"

"Ich hol sie”, sagte Clemens und verschwand wieder in der Küche.

"So, und nun erzähl mal, was vorgefallen ist, dass du dich an deinem Geburtstag verstümmeln musst", setzte sich René neben ihn.

"Bin mit Nik im Training zusammengerasselt”, fasste Per kurz zusammen.

"Nik hat also genau so einen Dickkopf wie du?", grinste René.

"Seiner war härter”, bemerkte Clemens und reichte Per die Schachtel mit Schmerzmitteln.

"Danke", nickte Per und pulte eine der Tabletten heraus, die er mit einem großen Schluck Wasser schluckte. "Und sein Kopf war nicht stärker, er hat nur zu unfairen Mitteln gegriffen. Seinem Hinterkopf."

René lachte leise. "Ich hab was für dich”, sagte er dann und zog seinen Rucksack zu sich. "Ist nur ne Kleinigkeit, aber du freust dich bestimmt drüber."

"Ich freu mich schon, dass du gekommen bist - und jetzt zeig her", grinste Per und nahm ihm das Päckchen ab. Einen Moment wog er es in den Händen, dann entfernte er das Papier.

René grinste als er Pers Gesichtsausdruck sah. "Quillo war so nett und ist bei seinem letzten Heimatbesuch in dem Laden vorbeigefahren. Da du ja seit der EM so von dieser Schokolade schwärmst, dachte ich, das wär das richtige Geschenk."

"Danke", strahlte Per, er freute sich sichtlich über die Auswahl edler und einfach leckerer Schokolade.

René lächelte und umarmte ihn dann vorsichtig. "Alles Gute, Per."

"Danke", nickte Per und erwiderte die Umarmung.

Clemens lächelte, als er die beiden beobachtete. Es hatte lange gedauert, bis René so entspannt mit Per umgehen konnte. Erst, seit René ebenfalls in der Nationalmannschaft spielte und er und Per auch Zeit alleine verbracht hatten, hatte René alle Vorbehalte abgelegt.

"Erzählt mal, wer kommt heute Abend denn noch so?" fragte René, der sich neben Clemens schob und sich leicht an ihn lehnte.

Per überlegte kurz. "Timo hat sich angekündigt, mein Bruder, ansonsten nur Leute aus der Mannschaft. Tim und Torsten, und Marko und Peter - und Nik, hoffe ich zumindest. Die anderen waren sich noch nicht so sicher.“

"Bringt Tim wenigstens Lena mit, oder darf Uli hier so ganz allein als Frau unter Männern den Abend verbringen?" fragte René grinsend.

" Uli kann eh nicht kommen, die hat morgen ein Spiel. Aber Lena kommt wohl mit ", grinste Per. „Die anderen Frauen wohl eher nicht. Ach und Basti Boenisch wollte wohl kommen.“

René nickte. "Ja, Basti ist schon ein ganz süßer."

Per nickte. "Verdammt süß. Und mindestens ebenso hetero."

"Ach”, stellte René grinsend fest. "Vorher weißt du das denn so genau?"

"Das hat man im Gefühl", war Per sich sicher.

Clemens schnaubte. "Dann wären René und ich jetzt auch nicht zusammen. Ich hab damals jedenfalls nicht gefühlt, dass René auch auf Männer steht."

"René war aber an dir interessiert - das ist Basti nicht. Aber egal, ich hab für so was eh keine Zeit", brachte Per seine übliche Ausrede.

"Sturkopf”, brummte Clemens und lehnte sich stärker gegen René.

"Es ist schön euch zu sehen", murmelte Per kaum verständlich.

"Wir würden dich auch gerne mal so sehen”, sagte René offen.

Leise seufzte Per, sagte aber nichts mehr dazu.

"Sag mal Per”, wechselte René das Thema. "Kann ich schon mal deinen Kühlschrank plündern? Mein Mittagessen ist ein wenig spärlich ausgefallen..."

"Klar, müsste noch Salat da sein. Und ein Auflaufrest von gestern - Mikrowelle kennst du ja", überlegte Per. "Oder du vergreifst dich schon mal an den Sachen für nachher..."

"Ich find schon was”, grinste René und stand auf.

Per drehte wieder den Waschlappen auf seiner Augenbraue. "Willst du auch was essen?", fragte er Clemens dann.

Clemens schüttelte den Kopf. "Im Moment noch nicht. Und du?"

"Auch nicht", meinte Per nur.

"Alles ok?" fragte Clemens ihn besorgt.

"Bisschen Kopfschmerzen, aber die sollten gleich weggehen", hoffte Per.

Clemens lächelte. "Wenns dir zuviel wird, werfen wir die anderen raus."

Per grinste schief. "Oder ich verzieh mich ins Schlafzimmer..."

"Wie, du willst das Schlafzimmer belegen?" fragte René, der mit einer Schüssel Salat zurückkam. "Ich dachte, dass ist für Clemens und mich reserviert, wenn wir mal... Ruhe brauchen”, grinste er.

"Gästezimmer. Frisch bezogen, und das... Zubehör hab ich euch auch rausgelegt. Seid aber nicht zu laut, ja?"

"Das war eigentlich ein Scherz”, murmelte René und sah Clemens an.

Per grinste breit. "Müsst ihr ja nicht nutzen!"

"Blödmann”, sagte René und streckte ihm die Zunge raus. "Aber im Ernst, wenn so viele Leute kommen, die nicht bescheid wissen, müssen wir uns schon zurückhalten. Da ist ein Gästezimmer mit Bett viel zu verlockend..."

"Ihr könnt euch ja mal zurückziehen. Oder die Gelegenheit jetzt ausnutzen", grinste Per.

"Wenn du gleich noch fragst ob du zugucken darfst, hau ich dich”, drohte René mit erhobener Gabel.

"Ich bin krank und ganz verletzt, du darfst mich nicht bedrohen!", protestierte Per.

"Als kranker und verletzter, solltest du nicht solch... unsittliche Gedanken haben”, grinste René. "Denk doch lieber an was Beruhigendes. Eine grüne Wiese, ein stiller See..."

"Mit euch drauf und drin, oder ohne?"

Clemens lachte. "Och so ne schöne grüne Wiese hat schon was. Nicht wahr René?"

Der grinste nur breit, so breit, dass Per schließlich seien Neugier nicht mehr zügeln konnte. "Was für eine Wiese?"

"Ne Wiese halt”, meinte René. "Ne... italienische Wiese um genau zu sein."

"Ne italienische Wiese?", bohrte Per nach.

Clemens und René nickten. "War schön da”, sagte René und drehte den Kopf zu Clemens um ihn verliebt anzulächeln.

Clemens erwiderte das Lächeln und küsste ihn dann zärtlich. Sie hörten nicht einmal das Klingeln der Tür, so vertieft waren sie in ihren sanften Kuss. Erst, als Per sich vorsichtig erhob, ließen sie voneinander ab. "Ich geh schon", meinte Clemens, "du bleibst hier liegen!"

"Genau”, sagte auch René sofort. "Du musst dich schonen."

"Solange ihr mich bedient", grinste Per.

René lächelte leise. "Brauchst du irgendwas?"

"Och, nen Bier - aber das ist wohl im Moment nichts. Bleib mal hier und beschäftige mich", grinste Per.

René zog eine Augenbraue hoch. "Beschäftigen? Und was hast du dir da so vorgestellt?"

"Ich dachte, die fällt da schon was ein", grinste Per.

Bevor René groß nachdenken konnte, kam Clemens mit Torsten zurück ins Wohnzimmer.

"Hey, René", wurde er als erster begrüßt, dann erst sah Torsten Per an. "Und? Wie ist es so?"

"Hab grad die Tabletten genommen”, meinte Per schulterzuckend. "Wird schon."

"Musst du dir immer die Rübe anhauen?"

"Ich... spielt halt gern mit Köpfchen”, grinste Per schief.

Torsten schnaubte. "Immer mit dem Kopf durch die Wand..."

"War ja nicht meine Schuld, dass Nik da so plötzlich stand”, meinte Per.

Torsten nickte und grinste kurz. "Mach ihm keine Vorwürfe, ja? Die macht er sich schon selbst.“

"Das war ein Unfall”, sagte Per sofort. "So was passiert. Da kann weder Nik was für, noch ich."

"Sagst du ihm das auch noch?", bat Torsten.

"Mach ich”, versprach Per.

"Danke", nickte Torsten. "Ich hab versucht ihn zu überreden, dass er heute auch kommt."

"Nik soll sich mal keinen Kopf drum machen”, meinte René. "Ist mir auch schon oft genug passiert, dass ich im Training gegen jemand gerasselt bin."

"Das hab ich auch versucht ihm zu sagen. Aber ist halt trotzdem doof, wenn man die Ursache für so eine Verletzung ist", versuchte Torsten zu erklären.

"Wir muntern den Kleinen schon auf”, sagte René und legte einen Arm um Clemens’ Schulter.

Torsten sah sie an, sagte aber nichts.

"Was?" fragte René.

"Ist immer wieder schön euch zusammen zu sehen", meinte Torsten nur.

René lächelte und zog Clemens noch enger an sich. Inzwischen hatte er sich daran gewöhnt, dass es Menschen gab, die über sie bescheid wussten. Nicht nur ihre Freunde, sondern inzwischen auch seine Familie und Rüdiger wussten über Clemens und ihn bescheid. Und wenn er ehrlich war, war das Leben so sehr viel leichter. Er musste die wichtigsten Menschen in seinem Leben nicht mehr anlügen

Inzwischen war er seit vier Jahren mit Clemens zusammen und es hatte sich viel verändert. Er war nicht mehr so ängstlich, fast panisch, was seine Sexualität anging. Er war selbstbewusster geworden und so war das Outing bei seinen Eltern dann auch völlig entspannt abgelaufen.

Er hatte seinen Eltern und später auch Rüdi zeigen können wie glücklich er mit Clemens war.

René drehte den Kopf und sah Clemens mit einem warmen Lächeln an.

"Wirklich schön zusammen...", nickte Torsten und trank einen großen Schluck von seinem Bier. Er selbst war bis vor einiger Zeit auch noch so glücklich wie die beiden gewesen.

Per legte stumm eine Hand auf Torstens Arm und lächelte ihm aufmunternd zu. Torsten brauchte noch einen Moment, dann konnte er das Lächeln erwidern.
 
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