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von Katina
erstellt: 08.02.2010
letztes Update: 08.02.2010
Geschichte, Romanze / P16
(abgebrochen)
Tropischer Platzregen durchbrach die frühmorgendliche Stille, die sonst ein trügerisches Gefühl der Sicherheit bei den Strandbewohnern auslöste. Jetzt war sie zerbrochen, zerbrochen an tausenden Regentropfen, die hart wie Kristall auf die grünen Blätter der Bäume und Pflanzen trafen.
Kate erwachte schlagartig aus ihrem traumlosen Schlaf. Die Plane über ihrem Rastplatz war unter dem Gewicht der Wassermassen zusammengebrochen und hatte ihr Lager vollständig überflutet.
Sie konnte sich gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen.
„Hey, Sommersprosse!“ Plötzlich stand Sawyer vor ihr.
„Was machst du denn bei dem Wetter hier draußen?“ Kate musste fast schreien, das prasselnde Geräusch der Regentropfen übertönte alles Leise.
„Glaubst du mein Lager wurde hiervon verschont?“ schrie er zurück.
Sie konnte ein schadenfreudiges Grinsen nicht zurückhalten.
Er ging näher auf sie zu und flüsterte ihr, gerade so laut, dass sie es hören konnte, etwas ins Ohr.
„Gut, okay, ich komme mit, aber wehe, wenn das eine Lüge ist.“
Als Antwort von ihm bekam sie ein ironisches Lächeln. „Würde ich dich jemals belügen, Kate?“
Nach fünf Minuten Fußweg landeinwärts waren sie da.
„Wann hast du das gebaut?“ fragte Kate. Sie war erstaunt, dass er die Wahrheit gesagt hatte und zeigte sich sichtlich beeindruckt von dem kleinen aber gelungenen Bauwerk.
„Ich war das nicht“ erwiderte Sawyer, während sie die Hütte betraten.
„Du warst das nicht? Wer dann?“ Unglaubwürdige Blicke musterten ihn.
„Ach Sommersprosse, warum so neugierig? Ich hab dich vor dem Regen gerettet – du schuldest mir was.“
„Du hast das Glück nicht auf deiner Seite, Sawyer.“
„Warum?“
„Es hört auf zu regnen. Siehst du?“
Kate stand auf um zum Strand zurückzukehren.
„Du willst doch jetzt nicht gehen?!“ Er hielt sie grob am Handgelenk fest und zog sie zurück.
„Sawyer!“
„Tu mir einen Gefallen“ sagte er, „dann lass ich dich in Ruhe.“
Schweigend versuchte sie sich aus seinem Griff zu befreien, doch ohne Erfolg. Alles drehen und winden half nichts und steigerte nur den Unterhaltungswert für Sawyer.
„Okay“ sagte sie resignierend. „Was?“
„Du schläfst heute Nacht hier bei mir. Hier in der Hütte.“
Sie verdrehte die Augen. „Sonst noch Wünsche?“
„Ja. Bring Gläser mit.“
„Gläser? Ich geh jetzt, Sawyer.“
„Bis heute Abend, Sommersprosse! Und vergiss die Gläser nicht!“
„Jaja, bis heute Abend!“
Er blieb sitzen und schaute ihr nach, bis sie zwischen den Bäumen des Dschungels verschwunden war.
Kate erwachte schlagartig aus ihrem traumlosen Schlaf. Die Plane über ihrem Rastplatz war unter dem Gewicht der Wassermassen zusammengebrochen und hatte ihr Lager vollständig überflutet.
Sie konnte sich gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen.
„Hey, Sommersprosse!“ Plötzlich stand Sawyer vor ihr.
„Was machst du denn bei dem Wetter hier draußen?“ Kate musste fast schreien, das prasselnde Geräusch der Regentropfen übertönte alles Leise.
„Glaubst du mein Lager wurde hiervon verschont?“ schrie er zurück.
Sie konnte ein schadenfreudiges Grinsen nicht zurückhalten.
Er ging näher auf sie zu und flüsterte ihr, gerade so laut, dass sie es hören konnte, etwas ins Ohr.
„Gut, okay, ich komme mit, aber wehe, wenn das eine Lüge ist.“
Als Antwort von ihm bekam sie ein ironisches Lächeln. „Würde ich dich jemals belügen, Kate?“
Nach fünf Minuten Fußweg landeinwärts waren sie da.
„Wann hast du das gebaut?“ fragte Kate. Sie war erstaunt, dass er die Wahrheit gesagt hatte und zeigte sich sichtlich beeindruckt von dem kleinen aber gelungenen Bauwerk.
„Ich war das nicht“ erwiderte Sawyer, während sie die Hütte betraten.
„Du warst das nicht? Wer dann?“ Unglaubwürdige Blicke musterten ihn.
„Ach Sommersprosse, warum so neugierig? Ich hab dich vor dem Regen gerettet – du schuldest mir was.“
„Du hast das Glück nicht auf deiner Seite, Sawyer.“
„Warum?“
„Es hört auf zu regnen. Siehst du?“
Kate stand auf um zum Strand zurückzukehren.
„Du willst doch jetzt nicht gehen?!“ Er hielt sie grob am Handgelenk fest und zog sie zurück.
„Sawyer!“
„Tu mir einen Gefallen“ sagte er, „dann lass ich dich in Ruhe.“
Schweigend versuchte sie sich aus seinem Griff zu befreien, doch ohne Erfolg. Alles drehen und winden half nichts und steigerte nur den Unterhaltungswert für Sawyer.
„Okay“ sagte sie resignierend. „Was?“
„Du schläfst heute Nacht hier bei mir. Hier in der Hütte.“
Sie verdrehte die Augen. „Sonst noch Wünsche?“
„Ja. Bring Gläser mit.“
„Gläser? Ich geh jetzt, Sawyer.“
„Bis heute Abend, Sommersprosse! Und vergiss die Gläser nicht!“
„Jaja, bis heute Abend!“
Er blieb sitzen und schaute ihr nach, bis sie zwischen den Bäumen des Dschungels verschwunden war.
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