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Geschichte: Fanfiktion
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von satanas
erstellt: 07.02.2010
letztes Update: 05.09.2011
Geschichte, Drama / P18 Slash
(pausiert, keine anonymen Reviews)
Katsumoto/OC, denn ich finde, dass Katsumoto und Algren zwar viel gemeinsam haben, aber beide nicht in ie Rolle eines passiven Homosexuellen passen würden. Daher hier OC.
Das aller wichtigste ist jedoch: Ich verdiene kein Geld mit dieser FF und die Charaktere gehören auch nicht mir, bis auf den OC-Charakter. Habe auch das Ende etwas umgeschrieben. Wird also kein Death End werden.
Nun denn dann wollen wir mal loslegen und ich hoffe ihr werdet euren Spaß mit ihr haben.
Eure,
satanas
Unverhofftes Wiedersehen
Die Menge begann zu tuscheln und einige um ihn herum begannen sogar zu schreien.
Er sah sich um als er von Deck des Schiffes über die Planke an Land ging. Die Luft hier war nicht mit der in Washington zu vergleichen, von wo aus er vor einem Monat aus aufgebrochen war, um nach Japan zu gehen. Er hatte eine Nachricht von Colonel Berkley (keine Ahnung ob der so geschrieben wird) erhalten, wo jener ihn um Hilfe dabei bat, den Samurai Einhalt zu gebieten. ,,Leutnant Algren?‘‘, hörte er auf einmal in dem Stimmengewirr, das hier herrschte, seinen Namen. Er suchte nach der Quelle und entdeckte einen stämmigen, mitte-fünfzig jährigen Mann der im aufgeregt winkend entgegen kam. ,,Leutnant Algren, richtig?‘‘, fragte der Mann erneut. Er nickte. ,,Ah das ist gut. Verzeihen sie mir, mein Name ist Simon Grant. Colonel Berkley hat mich gebeten sie zu begleiten!‘‘ Er blickte dem Mann vor ihm in die Augen und konnte nicht um hin zu denken, dass dieser Mann wohl eine Menge wissen unter dem halbglatzigen Kopf verbarg. ,,Mister Grant. Bevor ich zum Colonel gehe möchte ich sie etwas fragen. Haben sie den Namen Nathan Algren schon einmal gehört?‘‘ Der Mann stockte in seiner Bewegung, da er zu der Rikscha wollte, und drehte sich erneut um. Grant atmete einmal tief durch und nickte dann,,Ja den Namen kenne ich und auch den Mann, der diesen Namen trägt.‘‘ Nun zog der Leuntant seinen Hut ab und eine lange Flut fast schwarzen Haares ergoss sich über seine Schultern. Helle fast bernstein farbene Augen bohrten sich in Grants Augen und der Leutnant sagte,, Wissen sie wo er ist? Ich habe gehört er sei auch hier in Japan.‘‘ Grant konnte nicht anders und blickte in diese ungewöhnlichen Augen und antwortete,, Er wurde von den Samurai gefangen genommen als die Armee des Kaisers gegen eben jene gekämpft hat. Ob er allerdings noch lebt kann ich nicht sagen, denn er war schwer verwundet, so wie ich gehört habe. Ich bete jeden Tag, dass er wieder zurück kommt. Doch die Hoffnung scheint zu schwinden.‘‘ Der Leutant schloss die Augen und senkte seinen Kopf. Minuten verstrichen ehe er wieder seinen Kopf hob nur am dann seine Haare zu einen Dut zu drehen und seinen Hut wieder aufzusetzten. Er ließ die letzten Stufen hinter sich und stieg in die Rikscha, gefolgt von Grant, welcher dem Läufer ein Zeichen gab und jener lostrottete.
Auf dem Weg zur Unterkunft des Colonels berichtete Grant von seinem Leben hier Japan, seit er aus England hierher kam, so wie er es schon einst Nathan Algren erzählt hatte. Bei Nathan war damit auf taube Ohren gestoßen doch bei dem jungen Mann neben sich, schien doch wahres Interesse zu herrschen, denn der junge Mann fragte nach und erzählte auch etwas aus seinem Leben. Doch unterließ es der Leutnant zu erwähnen, dass er der jüngere Bruder Nathans war. Für den Moment jedenfalls. Als sie an der Unterkunft Colonel Berkleys ankamen verabschiedete sich Grant, da er wohl noch Fotos machen wollte. Leutnant Algren war das recht und er machte sich auf den Weg zu Colonel Berkley.
Jener wartete schon ungeduldig als es plötzlich an seiner Tür klopfte. Er raffte seine Kleidung, setzte seinen Hut auf und ging zur Tür. Als er sie öffnete stand dort ein Mann: Er trug dieselbe Uniform wie er, war jedoch etwas kleiner als er, vielleicht 10cm, hatte anscheinend dunkles Harr und war schlank, aber zugleich auch muskulös. Auch er trug einen hut der sein Gesicht verbarg. ,,Bitte kommen Sie doch herein.‘‘, bat er den Mann vor sich. Jener trat ein und Berkley schloss die Tür, um seinem Gast einen Platz und einen Whiskey anzubieten, welcher jedoch abgelehnt wurde. Der junge Mann setzte sich und wartete geduldig auf Berkley, welcher sich selbst einen Whiskey eingoss und sich dann ebenfalls setzte. ,,Nun. Warum genau haben sie mich herbeordert, Colonel Berkley?‘‘, fragte der Mann vor ihm. Berkley nickte und antwortete,,Wie ich schon in meinem Brief schrieb geht es hierbei um die sogenannten Samurai. Wilde wenn wir es mal so nennen wollen. Sie kämpfen mit Pfeil und Bogen und tragen noch Rüstungen. Tse.‘‘ ein kurzes verächtliches Lachen unterstrich seinen Satz.,,Nun wie dem auch sei, machen die Samurai uns derzeit erhebliche Probleme. Sie wollen nicht akzeptieren, dass ihre Zeit abgelaufen ist und die neue Welt keinen Platz für Hinterweltler wie sie hat.‘‘ Wieder ein kurzes Lachen.,, Ich habe bereits einen anderen Mann gebeten mir zu helfen, allerdings wurde er gefangen genommen und seit mehr als sechse Monaten haben wir nichts mehr von ihm gehört. Sein Name ist Nathan Algren. Er hatte den Rang eines Kapitans. Nun brauche ich erneut Hilfe. Und da fielen mir nur sie ein. Sie dienten unter Custer und haben überlebt. Solche Männer brauche ich an meiner Seite. Was sagen sie?‘‘, kam die kurze prägnante Frage.
Leutnant Algren hob den Kopf und sah seinen Gegenüber an und sagte,, Ich hoffe ihnen ist bewusst, dass es hierbei um meinen Bruder geht. Er ist ebenfalls ein Überlebender des Massakers am Little Big Horn. Also zeigen sie etwas mehr Respekt, wenn ich bitten darf. Und was ihre Frage angeht so muss ich ablehnen.‘‘ Eine Pause folgte, in der Berkley die Bedeutung der Worte klar wurde und er sichtlich erblasste, obwohl er schon sehr blass war. Dann erhob Leutnant Algren ernaut die Stimme,, Denn ich habe nicht vor noch einmal jemandem dabei zu helfen Schwächere zu unterdrücken, sei es nun Indianer oder meinetwegen Samurai. Sie leben genau wie die Indianer seit Jahrtausenden hier in Japan und haben dieses Land sehr geprägt. Außerdem bin ich vom Dienst zurück getreten wie sie wohl sicher wissen. Die Uniform trage ich nur noch zu bedeutenden Anlässen oder wenn es unbedingt notwendig ist. So wie jetzt. Der einzige Grund weswegen ich hier bin ist: mein Bruder. Ich habe noch einige Dinge mit ihm zu besprechen. Sie waren nur ein weiter Grund von vielen anderen, um hierher zu kommen.‘‘ Mit diesen Worten erhob sich Leutnant Algren wieder und ging Richtung Tür. Berkley fasste sich langsam wieder und sagte mit lauter Stimme,, Wenn sie so weiter machen wie jetzt, werden sie noch genauso enden wie ihr jämmerlicher Bruder, Alex.‘‘ Doch Alex hörte nicht weiter auf Berkley sondern öffnete die Tür, trat hinaus und war verschwunden. Einen sichtilch erzürnten Berkley zurücklassend.
Als Alex auf die Straße trat blickte er sich um. Es schien eine Art Hauptstraße zu sein, denn wo auf der einen Seite sich Laden an Laden reihte, so waren auf der anderen Seite westlich anmutende Gebäude in die Höhe gewachsen. Es war ein mehr als drastischer Kontrast. Die Alte Welt und die Neue Welt sahen einander ins Angesicht.
Alex blickte die Straße Richtung Hafen entlang. Zunächst wollte er dort entlang gehen, doch dann entdeckte er Simon Grant, der auf der gegenüberliegenden Seite der Straße stand und offesichtlich zwei Japanerinnen im traditionellen Gewand fotografieren wollte. Alex entschloss sich dazu dem Mann etwas Gesellschaft zu leisten.
,,Ah, Leutnant Algren. Schon fertig bei Colonel Berkley?‘‘, fragte Grant als er Alex entdeckte. Jener nickte nur und sagte,, Alexander.‘‘,,Wie meinen?‘‘, fragte Grant verwirrt nach. ,,Mein Name. Lassen sie bitte das Sie bleiben. Ich bin Alexander, oder einfach nur Alex. Wie sie wollen.‘‘ Grant lächelte und lenkte in das Angebot ein.,, Wie ist es denn gelaufen?‘‘, fragte Simon nun erneut, während er den beiden Japanerinnen, offensichtlich zwei junge Geishas, Anweisungen gab, damit er sie fotografieren konnte. ,,Ich habe ihm mein Meinung gesagt und bin wieder raus. Ganz einfach, Simon.‘‘, erwiderte Alex schlicht. ,,Hmhm. Ganz schön mutig. Dieser Berkley schein mir ein ziemlich jähzorniger Mensch zu sein. Hoffentlich hast du ihn nicht verärgert‘‘,, Und wenn dem so wäre. Mir ist es egal. Ich will einfach nur mit meinem Bruder reden.‘‘ Erneut schreckte Simon hoch und stieß dabei an die Kamera, welche aufgrund des Stoßes bedrohlich anfing zu schwanken, doch Simon fing sie auf und stellte sie schnell wieder hin. ,,B-Bruder?! Du bist Kapitan Algrens Bruder?‘‘,, Ja bin ich. Hat er nichts von mir erzählt?‘‘, fragte Algren, als er die Überraschung in Simons Gesicht sah. ,,Nun um ehrlich zu sein hat er nie viel aus dem Nähkästchen geplaudert, wenn du verstehst was ich meine.‘‘ Alex nickte daraufhin nur und beobachtete Simon wieder dabei, wie er ein Foto machen wollte. Er schien sich zu beeilen, denn die beiden Frauen schienen langsam etwas ungeduldig zu werden.
Während Simon und Alex mit der Kamera beschäftigt waren, traf am südlichen Eingang der Stadt Katsumoto mit seinen Männern ein. Er war vor zwei Tagen in seinem Dorf aufgebrochen, da der große Kaiser Meiji ihm freies Geleit nach Tokio gewährt hatte. Doch einer in diesem Zug stach heraus. Nathan Algren war mitgekommen, denn er wollte wieder zurück nach Amerika. Er hatte genug. Einfach nach Hause, sagte er sich immer wieder in Gedanken, so schnell wie möglich.
Die Menge machte den Samurai Platz. Einige verneigten sich, einige schienen sich zu verstecken, andere begafften nur die Samurai als seien sie eine Jahrmarkts-Attraktion. Katsumoto reagierte nicht darauf sondern ritt mit stolz erhobenem Haupt voran, immer mit dem Blick in Richtung des kaiserlichen Palastes, denn dort musste er sobald es ging hin, um mit dem Kaiser zu sprechen.
Hinter ihm ritten Ujio und Minoru*, genau wie Nathan. Sie bogen ein paar mal nach rechts und links ab und kamen dann auf die Haupstraße, welche Nathan bei seiner Ankunft mit der Rikscha entlang gefahren war. Auch hier machten die Menschen sofort Platz. Am oberen Ende der Straße konnte er einen pummeligen Mann mit einer Kamera und in einem weißen Anzug erkennen. Eindeutig Grant, dachte er in Gedanken. Doch dort stand noch ein anderer Mann in der Uniform wie er sie immer getragen hatte und jetzt auch trug. Doch konnte aus dieser Entfernung nicht erkennen wer es war.
Plötzlich kam ein großes Durcheinander auf. Die Menschenmenge stob auseinander und auch die beiden Frauen liefen nun ebenfalls davon und versteckten sich in einer auf der linken Seite liegenden Gasse.
Völlig verwirrt drehten sich sowohl Simon als auch Alex um und sahen dann die vielen Reiter auf der Straße.,, Samurai‘‘, flüsterte Simon Alex ehrfürchtig entgegen. Alex blickte den Reitern entgegen. Sie alle strahlten großen Stolz aus. Besonders der Mann auf dem Schimmel an der Front des Zuges. Er hatte einen kahlgeschorenen Kopf und nur einen Schnauzbart der sein markantes und maskulines Gesicht ziehrte. Alex konnte aus einem ihm unklaren Grund die Augen nicht von dem Mann abwenden bis er auf gleicher Höhe mit Alex war und Simon jenen anschubste und ihm einen Mann auf einem Fuchs zeigte. Der Mann war in Uniform gekleidet und Hatte mittellanges brauens Haar und einen wildwachesenden Bart. Sofort erkannte Alex seinen Bruder und musste lächeln.
Nun erkannte Nathan den Mann bei Grant. Es war sein kleiner Bruder Alex. Doch was machte er hier? Doch sofort schob er den Gedanken beiseite und sah zu, dass er schnell zu ihm kam, denn er hatte seinen kleinen Bruder die ganze Zeit über am meisten vermisst. Als er bei ihm ankam fielen sich die beiden Brüder sofort in die Arme und drückten einander so fest sie konnten. Beide waren froh den jeweils anderen wieder zusehen, denn sie hatten sich schon zulange weder gesehen noch mit einander gesprochen.
,,Ach, mein Kleiner. Was machst du denn hier?‘‘, flüsterte Nathan seine Frage in Alex Ohr. Kener musste unwillkürlich lächeln und flüsterte ebenso leise,, Ich wollte eben einfach meinen großen Bruder wiedersehen.‘‘ Als sie sich voneinander lösten lächelten beide einander an, ohne zu merken, dass sie von Katsumoto beobachtet wurden.
Wer ist denn dieser junge Mann, fragte sich Katsumoto im stillen. Jedoch als er sah wie Algren und der andere sich in die Arme fielen, musste er sich eingestehen, dass die beiden einander wohl länger kennen mussten und auch wohl sehr intim miteinander waren, wobei es nicht dananch aussah als ob die beiden eine Art Pärchen wären. Wäre ja auch noch schöner, dachte Katsumoto bei sich, schließlich ist der Junge viel zu Jung für Algren-san. Als die beiden sich voneinander lösten und Algren sich wieder zu ihm umdrehte deutete Katsumoto eine Verbeugung an und ritt weiter, als Algren ebenfalls eine Verbeugung angedeutet hatte.
Eine Weile sah Alex den reitern nach, als er sich wieder seinem Bruder zuwandte und fragte,, Sag mal, wer war eigentlich der Mann auf dem Schimmel?‘‘ Nathan lächelte und sagte dann,, Das, kleiner Bruder, das war Katsumoto. Anführer der Samurai.‘‘ Alex nickte daraufhin und sah seinem Bruder an, dass er wohl sehr viel Ehrfurcht vor diesem Mann haben musste, denn Nathans Stimme troff nur so von eben jenem.
,,Weißt du, Kleiner. Lass uns von der Straße runter und wo anders reden. Wir haben uns schließlich eine Menge zu erzählen.‘‘ Alex willigte ein, denn auch ihm erschien die Straße als unpassender Ort versäumte Gespräche mit seinem Bruder nachzuholen. Grant bot sich an ihnen eine Unterkunft zu besorgen und so zogen die drei los.
Doch würde die Nacht nicht so ruhig verlaufen, wie die beiden es sich erhofft hatten.
*um Kommis bittet*
Was wird unseren beiden Brüdern geschehen? Und wird es zu Gesprächen kommen? Wer weiß, findet es doch einfach heraus indem ihr diese Geschichte weiterverfolgt, wenn sie euch gefallen hat.
Eure,
Satanas
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