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Geschichte: Fanfiktion
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von SelinaPotter
erstellt: 06.02.2010
letztes Update: 20.02.2012
Geschichte, Drama / P18 Slash
(pausiert)
Hey ihr lieben.
Mein zweites Kapitel ist nun on online.
Ich hoffe es gefällt euch.
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2. Plan und Rettung
*Slytherin Manor*
„Ich will den Jungen,“ zischte Tom Damion Gryffindor-Slytherin alias Voldemort.
Er saß mit seinem inneren Kreis an einem großen Tisch im Salon.
Zum inneren Kreis zählte Tom nur seine engsten Freunde.
„Darf ich fragen warum du unbedingt den Jungen haben willst, und dazu auch noch lebendig?“ Severus Snape sah seinen langjährigen Freund und Meister fragend an.
„Das mein lieber Severus werde ich dir gerne beantworten. Der Junge hat Potential und du sagtest mir, dass er nicht mehr 100prozentig hinter dem alten Sack stehen würde. Ich will ihn auf unsere Seite ziehen.“
„Aber wie willst du ihn bitte finden? Ich dachte, er ist bei seinen Verwandten?“ fragte Regulus Black.
„Severus hat gestern zufällig ein Gespräch zwischen McGonagall und Dumbledore belauscht.“ Der Dunkle Lord sah Snape durchdringend an.
„Natürlich, der Junge wohnt in Little Whinging Surrey, Ligusterweg Nr. 4.“
„Danke, ich möchte das du mit Lucius und Regulus den Jungen abholst. Aber bitte verletzt ihn nicht. Das würde ihn nur misstrauisch machen. Meinetwegen betäubt ihn, aber bringt ihn mir heil. Und was die Muggel angeht, die könnt ihr meinetwegen töten, wenn ihr meint das es richtig ist.“
Die drei angesprochenen Männer nickten.
Die kleine Runde löste sich auf.
Morgen würden sie das Potterbalg abholen.
*Im Ligusterweg*
Harry merkte, wie er von Sekunde zu Sekunde schwächer wurde.
Er wusste nicht einmal wie lange er jetzt schon in diesem muffigen Keller lag.
Hunger sowie Durst plagten ihn.
Die letzte Mahlzeit hatten ihm die Dursleys vor ungefähr zwei Tagen in den Keller gestellt.
Mit Mühe und Not hatte Harry es letztendlich doch noch geschafft sich aufzusetzen und einen Teller mit einer kleinen Portion Essen zu verspeisen. Hätte er nicht so eine feine Nase gehabt, hätte er wahrscheinlich nicht einmal den Teller gefunden.
Ein Glück!
Vor gut einer Stunde hatten die Dursleys sich wieder mit dem gepeinigten Jungen beschäftigt.
Ein Hass hatte sich in seinem Inneren angesammelt.
Ein Hass auf Dumbledore, diesem senilen alten Sack.
ER hätte ihn auch einfach in Hogwarts lassen können, aber nein, er meinte, er Harry sollte sich nicht so anstellen.
Harry hatte ihn angebettelt, ihn nicht wieder zu diesen Zauberer hassenden Muggeln zu schicken, doch zwecklos.
Harry hatte ihm sogar berichtet, dass sie ihn schlagen würden. Doch Dumbles meinte lächelnd:
Ein paar Schläge mehr oder weniger schaden auch nicht. Sie wollen dir doch nur helfen, genauso wie ich. Sie werden dich auf den großen finalen Kampf vorbereiten. Deswegen musst du auch wieder zurück. Und wenn du nicht so frech bist, werden sie schon nicht so streng sein. Du wirst das schon überleben.
Er hatte ein Funkeln in den Augen, was Harry niemals vergessen würde.
Das war der Vertrauensbruch.
Er hatte darüber auch mit seinen Freunden geredet und diese hatten die gleiche Ansicht wie er.
Eigentlich wollten sie ihren blinden Freund nicht zu den schrecklichen Muggeln schicken, doch was dagegen unternehmen konnten sie auch nicht.
Harry hatte ihnen gesagt, dass sie ihm nicht schreiben sollten.
Hedwig hatte er gleich Ron mitgegeben.
Durch das zuschlagen einer Tür wurde Harry unsanft aus den Gedanken gerissen.
Er wusste genau, wer dort auf dem Treppenabsatz stand.
Ein ekliger Schweißgeruch wehte zu Harry in die hinterste Ecke des Kellers.
Dudley!
Polternde Schritte näherten sich Harry.
„Hallo, Potter. Bereit wieder neue Schmerzen zu bekommen?“ Dudleys Atem streifte sein Gesicht.
Eine Fahne Alkohol war aus Dudleys Mund zu riechen.
Ohne Vorwarnung schlug sein Vetter auf dem geschundenen Körper ein.
Harry rollte sich zu einer Kugel zusammen und versuchte sein Gesicht vor den harten Schlägen Dudleys zu schützen.
Ein leises Wimmern kam aus Harrys Kehle.
Ein Schlag traf Harry seitlich am Kopf und warmes Blut floss an Harrys Stirn herunter.
Das plötzliche Klingeln an der Haustür ließ den dicken Jugendlichen mit seinem ‚Boxtraining’ inne halten.
„Du bist schön leise,“ sagte Dudley und verließ mit lauten Schritten den Keller.
Harry vernahm aus dem oberen Stockwerk Stimmen, doch dir Kraft zum Schreien fehlte ihm. Bevor ihn die erlösende Ohnmacht heimsuchte und er reglos am Boden liegen blieb, hörte er die Kellertür aufschlagen.
*Zuvor bei Lucius, Regulus und Severus*
Sie schritten an den sauberen Vorstadtgärten vorbei.
‚Wie kann man hier nur leben? Hier sehen ja alle Häuser gleich aus. Keiner hat hier Stil,’ dachte sich Regulus.
Den beiden anderen Männern spukte ähnliches im Kopf rum.
„Okay, Nr. 4 liegt direkt vor uns. Regulus du suchst Potter. Ich werde mich mit Severus um die Muggel kümmern. Wir werden sie nicht töten, dass würde zuviel Aufsehen erregen. Wir werden ihnen nur ihr Gedächtnis löschen. Das werde ich übernehmen.“ Lucius deutete nach vorne.
An der Haustür angekommen, drückte Severus die Klingel.
Von drinnen ertönten laute, polternde Schritte, als der Kopf eines fetten Muggels in der Tür erschien.
Er sah die drei Männer prüfend an.
Als er ihre Umhänge sah, verengten sich seine Augen zu kleinen Schlitzen.
„Was wollen sie hier?“
„Wir würden gerne Mr. Potter abholen,“ sagte Severus ölig wie eh und je.
„Hier gibt es keinen Potter und jetzt verschwinden sie aus meinem Haus, SOFORT!“
Das letzte Wort schrie er.
„Schatz, was sollen denn die Nachbarn denken?“ ertönte eine hohe Frauenstimme.
„Ja Dursley, was sollen denn die Nachbarn denken? Lassen sie uns rein.“ Lucius hatte seinen Zauberstab gezogen und zielte jetzt auf Dursleys Herz.
Die Angst war dem Muggel ins Gesicht geschrieben, als er einen Schritt zurück ins Haus machte.
„Regulus, du holst jetzt Potter. Und wenn sie jetzt ganz still sind und keinen Ton von sich geben, werden wir sie vielleicht auch am Leben lassen,“ fügte Snape an die Dursleys gewandt hinzu.
Regulus suchte das obere Stockwerk nach dem Jungen ab.
Doch nichts deutete darauf hin, dass hier zwei Jungen lebten.
Niedergeschlagen ging Reg wieder in den Flur, wo seine beiden Freunde die Dursleys mit dem Zauberstab bedrohten.
„Oben ist er nicht. Sag Dursley, wo ist er?“ Wütend richtete auch Reg seinen Zauberstab auf die Dursleys.
„I.i..m Ke..ller“ stotterte der Hausherr.
Schnell suchte Reg die Kellertür und öffnete diese, doch was er sah, ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren.
Dort auf dem kalten Boden lag ein bald 16jähriger junger Zauberer.
Abgemagert bis auf die Knochen, über und über mit Schnittwunden sowie blauen Flecken übersäht.
Eine große Blutlache bildete sich unter dem Jungen.
Schnell rannte Reg zu dem jungem Potter und fühlte den Puls.
Er war noch da, aber sehr schwach.
Außerdem war der Junge eiskalt und sein Gesicht aschfahl.
„SEVERUS!“ schrie Reg.
Kurz darauf hörte er leise Schritte.
„Was ist denn jetzt schon wie…“ Severus stockte mitten im Satz, als er den gepeinigten Jungen sah.
„Oh mein Gott. Wir müssen sofort zum Manor. Dort kann ich ihn dann medizinisch versorgen. SCHNELL!"
Reg nahm die viel zu leichte Last und apparierte schnell zum Hauptsitz des Dunklen Ordens.
Mit einem ‚Plop’ erschien er in einem wunderschönen riesigen Garten.
Ein kleines Stückchen weiter vorne lag ein Schloss, dass Hogwarts schon Konkurrenz machte. Nur das es ein bisschen moderner wirkte.
Zwei weitere ‚Plops’ ertönten neben Reg.
Sofort machten sich die drei Männer mit dem schwerverletzten Kind auf den Weg.
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Ich hoffe es hat euch gefallen
Selina Potter
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