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von Kirsche25    erstellt: 03.02.2010    letztes Update: 25.08.2010    Geschichte, Romanze / P18    (abgebrochen)
Danke Leo fürs nochmal mitlese =) Freut mich, dass dir die Geschichte noch soviel bedeutet. (Review ist leider gelöscht, weil ich so klug war und die Geschichte als fertiggestellt eingestellt habe und damit nicht weiter posten konnte. Musste also löschen und nochmal einstellen. Aber ich hab deine Rückmeldung im Kopf =))

Ich hoffe es kommen noch ein paar mehr dazu?!

LG
Nina

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Die Jungs hatten ihren Auftritt schon hinter sich und saßen bereits wieder in ihrem Raum. Als Lilly hinter Juan reinkam, sah sie Josie misstrauisch an.
"Wo warst du? Warum guckst du so?" fragte sie. Lilly öffnete den Mund um zu antworten, aber Juan übernahm das schon.
"Lilly hat mal eben die männlichen Singles abgecheckt!" sagte er und verdrehte die Augen. Josie sah sie interessiert an.
"Und?" fragte sie.
"Ach das ist doch gar nicht war. Ich habe mich nur nett unterhalten."
"Ja wer ist denn der glückliche?" fragte Gustav und nun hörten alle gespannt zu.
"Sag ich nicht." zierte sie sich. "Sag schon!" meinte Josie.
"Nein. Eine Lady genießt und schweigt!" sagte sie und grinste.
"Wo ist denn hier ne Lady?" fragte Tom und grinste. Josie zog ihm mit einem Kissen eins über den Kopf für die Bemerkung.
"Nicht beachten!" sagte sie zu ihr.
"Mach ich sowieso nie!" lachte Lilly.
"Wenn’s aber ernster wird, will ich es wissen." sagte Josie und Lilly nickte.
"Wir haben ja nur Nummern ausgetauscht." sagte Lilly.
"Ja das ist der erste Schritt zur Hochzeit." sagte Josie.
"WAAAASSS? Hochzeit?" schrie Tom. Er sprang aus dem Sessel.
"sch***e ich muss meine Zettel mit den Nummern los werden!" sagte er gespielt hektisch und in Panik. Dann lachte er und schmiss sich wieder auf den Sessel. Diesmal nahm Lilly das Kissen und zog es ihm über den Kopf.
"Warum krieg immer nur ich hier Schläge?" fragte er.
"Weil du es verdient hast!" sagte Josie. Sie packten dann die Sachen und fuhren zum Hotel zurück. Da die Band am nächsten Morgen früh weiter musste, wurde die After-Show-Party ausgelassen. Lilly legte sich ins Bett und hielt den kleinen Zettel von Wayne in der Hand. Sollte sie ihn schon anrufen? Oder lieber doch noch nicht. Sie sagte sich, dass sie ihn etwas zappeln lassen wollte. Er solle ja nicht denken, dass sie verzweifelt wäre oder so. Sie legte den Zettel neben sich auf den Nachttisch und schlief schnell ein. Am nächsten Morgen mussten sie schon um 7 Uhr weiter. Lilly war noch immer sehr müde und quälte sich nur langsam aus dem Bett. Sie zog sich schnell um und packte ihre Sachen. Plötzlich klopfte es stürmisch an der Tür. Lilly öffnete und prustete los. Vor ihr stand Tom mit leicht gesenktem Kopf und einem Rucksack in der Hand. Nur das lustige war, dass einer seiner Dreadlocks in dem Reißverschluss von dem Rucksack eingeklemmt war. Lilly krallte sich an der Tür fest um nicht vor Lachen umzukippen. Tom sah sie böse an.
"Ja HAHAHAHAHA! genug gelacht?" fragte er und Lilly presste die Lippen aufeinander und nickte schnell.
"Dann hilf mir!" sagte er beleidigt. Lilly trat zur Seite, so das er reinkommen konnte. Er setzte sich aufs Bett und hielt den Rucksack neben sein Gesicht.
"Wie hast du das geschafft?" fragte Lilly ungläubig.
"Ich wollte meinen Kopf darin verstecken!" sagte Tom ironisch und verdrehte die Augen.
"Na wenn du so drauf bist, dann brauchst du bestimmt auch keine Hilfe." sagte Lilly eingeschnappt.
"Doch. Sorry. Bitte mach!" sagte er und Lilly gab nach. Sie versuchte den Reißverschluss irgendwie aus dem Zopf zu lösen, aber der war mehr darin verhakt, als sie dachte.
"Sagst du mir jetzt, wie du das gemacht hast?" fragte Lilly während sie weiter daran zerrte.
"Ich wollte ihn gerade zu machen und hatte noch mal schneller eingeguckt ob auch alles drin ist und da merkte ich, dass der Reißverschluss nicht weiter zu ging und da war es schon zu spät." sagte er und sah dabei so wehleidig aus, dass Lilly richtig mitleid hatte.
"Ich schätze wir müssen das abschneiden." sagte sie und Tom sprang auf.
"Nee spinnst du?! Wir haben heute Fotoaufnahmen und ich kann nicht mit einer kurzen Strähne rumlaufen. Versuchs bitte weiter." Lilly grinste und versuchte es noch mal, aber es ließ sich nichts machen.
"Hol mal Bill. Der kann auch immer Knoten aufkriegen. Vielleicht bekommt er das auch hin!" sagte Tom und Lilly lief los. Bill war inzwischen schon beim Frühstücken und sie wollte Tom nicht vor allen bloß stellen, daher flüsterte sie ihm kurz zu was los war und Bill Gesicht wurde zu einem breiten Grinsen geformt. Er kam mit ihr nach oben und als er seinen Bruder so hilflos auf dem Bett sitzen sah, mit dem Rucksack in der Hand direkt neben sein Gesicht konnte er sein Lachen nicht mehr halten.
"Ohh Halts M*ul!" schrie Tom, aber Bill lag schon fast auf dem Boden. Da gab es für Lilly auch kein halten mehr. Sie sah nur Tom und hörte Bills ansteckendes Lachen und prustete wieder los. Tom sah die beiden kurz an. So hattte er sich das nicht vorgestellt. Er hasste es wenn er als Witzfigur herhalten musste. Beleidigt stand er auf und ging an den lachenden Verrätern vorbei.
"Warte Tom!" schrie Lilly. Tom ging zur Tür.
"Willst echt, dass dich unsere Fans so sehen?" fragte Bill noch immer lachend. Tom blieb stehen und überlegte. Bill hatte erbarmen mit seinem Zwilling und unterdrückte das Lachen. Er wischte sich die Tränen aus den Augen und zog Tom zum Bett.
"So setz dich!" sagte Bill und begann den Reißverschluss und den Zopf zu untersuchen.
"Mhh ich glaub da können wir echt nichts machen, außer schneiden." sagte Bill und Tom sah ihn kurz an.
"Dann mach halt!" sagte er und verschränkte die Arme vor der Brust.
"Ey sei nicht so pissig. Ich hab deine Haare da nicht reingeklemmt." sagte Bill und Tom schnaubte nur kurz.
"Lass ihn!" meinte Lilly und ging ins Bad um eine Schere zu holen. Bill nahm sie und Tom schloss angstvoll die Augen.
"Ey komm. Das sind vielleicht nur so 10 Zentimeter. Das fällt nicht auf!" sagte Bill aufmunternd.
"Das sagst du mir. Wenn sie bei deinen Haaren so was machen würden, würdest du doch weinen!" sagte Tom. Bill grinste.
"Nee ich wäre gar nicht erst so doof mir meine Haare in einen Rucksack zu klemmen!" sagte Bill. Tom riss ihm die Schere aus der Hand.
"Lilly macht das. Du hast ja nur Spaß dabei und würdest mir noch mehr wegschneiden als nötig!" sagte Tom. Bill stemmte die Hände in die Hüften.
"Dann mach doch deinen Scheiß alleine!" sagte er und zog ab.
"Soll ich echt?" meinte Lilly. "Ja oder soll ich mit neu Rucksack auf dem Kopf Fotos machen?" fragte er noch immer sauer.
"Wenn du so weitermachst, wirst du es machen müssen, weil ich sie dir nicht mehr abschneide!" sagte Lilly.
"Ja ist ja gut!" gab Tom nach. Lilly nahm die Schere und setzte kurz hinter dem Reißverschluss an. Zwei Schnitte später, hatte Tom einen Teil seines Zopfes in der Hand. "Du musst aber noch mal zum Friseur, weil die sich sonst an der Schnittstelle öffnen." sagte Lilly.
"Ja das macht Michael nachher. Der kann das!"
"Ich will den nicht in Müll werfen!" sagte Tom und blickte auf das Büschel Haare in seiner Hand.
"Mh mal ne verrückte Idee. Was hältst du davon, diesen Teil an die Fans zu verlosen?!" fragte Lilly.
"Ist das nicht irgendwie krank?" fragte Tom.
"Vielleicht. Aber die Fans würden sich bestimmt freuen." Tom dachte kurz nach und wollte es dann mit dem Management besprechen. Sie gingen dann zum Frühstücken runter. Als sie im Bus saßen um zum nächsten Stadt zu fahren, fasste sich Lilly mut und wählte die Nummer von Wayne. Es war inzwischen 12 Uhr mittags und sie hoffte, dass ihn nicht weckte. Ihr Herz pochte bis zum Anschlag, als es zu klingeln begann. Sie hielt vor Aufregung den Atem an.
"Hallo?" meldete er sich schon nach dem 3. Klingeln.
"Hallo. Hier ist Lilly!" sagte sie schnell und hoffte, dass er sie nicht vergessen hatte.
"Hei Lilly. Schön, dass du anrufst!" sagte er und es klang ehrlich. Lillys Herzschlag verlangsamte sich und auch ihre Atmung wurde wieder normal.
"Wie gehts dir?" fragte Wayne.
"Sehr gut. Wir sind gerade auf dem Weg nach Bremen." sagte sie.
"Oh dann seid ihr aber länger unterwegs."
"Nee wir sind schon fast da. Sind um 7.30 Uhr losgefahren."
"Achso. Du warst gestern Abend schon so schnell weg." sagte Wayne.
"Ja ich musste. Wir mussten ja heute so früh hoch und daher konnten wir nicht länger bleiben."
"Schade. Ich hätte gerne noch länger mit dir geredet." Lilly lächelte und ihr Herz machte einen kleinen Sprung bei dieser Aussage.
"Ich auch!" gab sie zurück. Sie unterhielten sich noch ein bisschen, bis Lilly Schluss machen musste, weil sie beim Hotel waren. Wieder bekam sie nach dem Telefonat ihr lächeln einfach nicht vom Gesicht. Sie stieg aus dem Bus und ging zum Fahrstuhl, der sie ins Hotel brachte.
"Was hast du denn geraucht?" fragte Georg, als er sie so grinsend rumlaufen sah. Lilly ging darauf nicht ein und ließ ihn einfach stehen. Bill kam zu Georg und legte eine Hand auf seine Schulter.
"Das nennt der normale Mensch Liebe!" sagte er und grinste. Georg verdrehte die Augen.
"Ach und ich bin keiner?" fragte er. Bill lachte.
"Wenn du schon fragen musst, dann wahrscheinlich nicht!"
"Witzig!" sagte Georg und ließ den lachenenden Bill stehen. Tom hatte inzwischen eine Lösung für sein Haarproblem gefunden. Er steckte die eine Haarsträhne einfach mit unter das Cap und es würde niemanden auffallen. Ein paar Reporter warteten in der Lobby. Die Interviews waren abgesprochen und ein paar Fotos sollten geschossen werden. Die Band ging in einen separaten Raum wo sie die Reporter nach und nach empfangen. Insgesamt 2 Stunden mussten sie immer und immer wieder die selben Fragen beantworten und die selben Antworten geben. Als sie dann aus dem Raum kamen, sahen alle vier ziemlich fertig und gestresst aus.
"Das war echt anstrengend!" sagte Bill und ließ sich erschöpft auf einen Sessel fallen.
"Wir wissen, dass es dazu gehört, aber manchmal wird es echt zu viel." sagte Tom.
"Welche Frage nervt euch inzwischen am meisten?" fragte Lilly. Alle vier sahen sich kurz an.
"Das ist leicht." sagte Gustav und grinste.
"Ob wir uns an den Rummel schon gewöhnt hätten oder überhaupt begreifen könnten was wir für ein Glück haben und so weiter!" sagte Bill und die drei anderen nickten zustimmend.
"Kommt die Frage so oft?" fragte Lilly erstaunt.
"Ja bei fast jedem Interview!" meinte Bill. Lilly ging kurz zu Juan und fragte wie lange die Jungs jetzt Auszeit hatten. Bis 17 Uhr meinte Juan. Es war erst 15 Uhr und Lilly überlegte sich etwas womit sie den Jungs etwas gutes tat und gleichzeitig mehr Zeit mit ihnen verbringen konnte. Sie lief zu den vier erschöpften Häufchen zurück.
"So jeder holt jetzt seine Badehose und dann folgt ihr mir." sagte sie und erntete zu erst nur misstrauische Blicke.
"Wir wollen hier nur etwas ruhe!" sagte Bill.
"Ruhe kriegt ihr ja." meinte Lilly und ging zu jedem einzeln und zog ihn auf die Beine.
"Kommt schon. Es wird euch gefallen!" sagte sie und sie folgten ihr gezwungener Weise. Nachdem jeder aus seinem Zimmer die Badesachen geholt hatte, fuhren sie ins Untergeschoss. Dort gab es eine richtige Wellness Oase. Sie hatte für alle vier eine Massage buchen lassen. Sie zogen sich kurz um und trafen sich dann im großen Massagesaal. Es war angenehm warm und im Hintergrund war ein kleiner Wasserfall. Die Massage dauerte 1 Stunde und Lilly machte es sich so lange auf dem Sonnendach gemütlich. Es war wie eine Art Wintergarten. Man konnte den hellblauen Himmel und die Sonne sehen, aber es war tropisch warm. Es lief eine angenehm leise entspannende Musik. Lilly nickte gerade fast ein, als sie die Stimmen der vier hörte. Sie legten sich auf die Liegen neben sie.
"Und wie wars?" fragte sie.
"Total entspannend!" sagte Bill.
"Ja das hat echt gut getan!" meinte Gustav.
"Gut. Wir haben noch ne Stunde Zeit. Was möchtet ihr machen?" fragte sie in die Runde.
"Ich würde gerne ein paar Bahnen schwimmen!" sagte Gustav und Georg stimmte zu.
"Oh nö! Ich will einfach nur entspannen." sagte Bill und Tom sah es eben so.
"Gut dann geht ihr doch schwimmen und wir schon mal in die Sauna und wenn ihr fertig seid kommt ihr dazu!" sagte Lilly und alle waren einverstanden. Es war für Lilly schon komisch so vertraut mit ihnen in einer Sauna zu sitzen. Ihr schlechtes Gewissen, sie auszuspionieren kam wieder hoch. Sie waren so nett zu ihr und haben sie so lieb aufgenommen und sie nutzte sie nur aus. Sie schüttelte den Gedanken gleich wieder ab. Sie durfte keine Schwäche zeigen. Es war ihr Job. Ihr Ziel und sie würde es allen zeigen.
"Wie kommts, dass du so schweigsam bist?" fragte Bill.
"Keine Ahnung. Erzählt ihr doch mal was!" sagte sie.
"Ach wir sind total uninteressant!" grinste Tom.
"Stimmt es, dass du so ein Aufreißer bist?" fragte Lilly gerade heraus. "Mhh warte. Wie waren deine Worte. Ach ja. Ein Gentleman genießt und schweigt!" grinste er und Bill lachte.
"Erzähl uns von deinem Liebling und wir erzählen vielleicht auch ein bisschen was." sagte Tom.
"Nee ich sag gar nichts!" wehrte sich Bill gleich.
"Sei nicht immer so ein Spielverderber!" sagte Tom.
"Also erzähl." forderte Tom auf. Lilly überlegte angestrengt. Sie würde vielleicht an Informationen rankommen, aber dafür ihr Privatleben darlegen. Das war ihr dann doch zu viel.
"Vergiss es!" sagte sie und Tom zuckte mit den Schultern.
"Dann nicht. Dann verpasst du leider unsere super Geschichten!" Lilly grinste.
"Die krieg ich auch so schon noch raus"
"Abwarten!" sagte Tom.
"Ok Ok!" sagte Bill und setzte sich zwischen die beiden.
"Ist ja gut." grinste er.
"Wie kam es dazu, dass du Stylisten werden wolltest?" fragte Bill um auf ein anderes Thema abzulenken.
"Das war immer schon mein Traum. Ich kann nicht mehr sagen, wann es genau war." sagte sie.
"Also stimmt die Story mit deiner Mum nicht" fragte Tom und Bill sah ihn entsetzt an.
"Mann hast du aber ein Gefühl für den richtigen Zeitpunkt." sagte Bill und verdrehte die Augen.
"Entschuldige aber wir haben gehört, dass deine Mum Stylisten war und gestorben ist und du seit dem Stylisten werden willst." erklärte Bill. Lilly fasste es nicht. Solche Sachen blieben wohl nie lange unentdeckt. Aber es war nun mal die Geschichte und auch wenn es ihr auf den Nerv ging, dass alle Mitleid hatten, musst sie mitspielen.
"Ja das ist richtig. Ich rede nur nicht gerne drüber!" sagte sie und Bill nickte.
"Verstehe ich."
"Danke!" In dem Moment kamen Gustav und Georg tropfend in die Sauna. "Na habt ihr uns vermisst?" fragte Georg und setzte ich zu Tom. Gustav setzte sich in die Ecke neben Lilly.
"Das war echt ne super Idee von dir!" sagte Gustav und Lilly lächelte. "Das freut mich. Ihr wart echt erledigt."
"Ja, aber ab morgen haben wir wieder etwas mehr Raum zwischen den Auftritten." sagte Bill. Lilly hatte auf dem Plan schon gesehen, dass jetzt auch noch viel Zeit im Tonstudio vorgesehen war. Das neue Album soll demnächst erscheinen und sie müssen die letzten Änderungen daran vornehmen.
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