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Just Begin.
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| von Speedy26 erstellt: 30.01.2010 letztes Update: 11.03.2010 Romanze / P12 Slash | 26 Reviews |
Wondernight Friend.
“Hey, warte mal.”
Er lief hinter ihm her und drehte ihn an der Schulter zu sich.
“Ich hab da noch ne Frage.”, meinte er und ließ Allans Schulter wieder los.
“Schieß los, mein Freund.”, antwortete der kleine Däne ihm dann und ließ seine Trainingstasche zu Boden sinken.
“Also, folgendes: Ich wollt dich noch fragen, ob du heut Abend noch mit uns zum Italiener kommst. Kevin hatte doch letzte Woche Geburtstag, da läd er nun alle zum Pizza essen ein.”
“Der kleinere da? Schwarze Haare und total hibbelig?”
“Genau der.”, grinste Totte ihn an.
“Wenn er möchte, dass ich mit komme, komme ich gerne.”
“Er wollte dich eigentlich selber fragen, aber der liegt grad völlig K.O. im Duschraum, nach einer wilden Shampoo Schlacht gegen Patrick, und bat mich, dich von ihm zu fragen.”
“Okay, danke. Thorsten, richtig?”
“Genau.”, lächelte er. “Also, es beginnt heut Abend gegen sieben im Romanelli. Ich weiß nicht, weißt du schon, wo das ist?”
Er schüttelte den Kopf.
“Wenn du willst, hol ich dich ab. Dein Hotel ist in der Peterstraße, oder?”
Er nickte.
“Gerne.”, fügte er zu seinem Kommentarlosen Nicken hinzu.
“Dann, so in 2 Stunden?!”
“Ich freue mich.”
Damit verschwanden die beiden jeweils in Entgegengesetze Richtungen.
Allan noch mal in Richtung Meijer.
Thorsten noch mal kurz zu den Jungs.
Dann machte sich die ganze Truppe auf den Weg nach Hause.
Doch das Wiedersehen eilte.
Die Plätze waren Reserviert.
7 Uhr Romanelli Stefano’s.
***
“Holla.”, pfiff Thorsten leise, als er gegen sieben das Novotel Aachen City betritt.
Er ließ seinen Blick noch mal kurz durch die Lobby schweifen, bevor er sich in Richtung beger Rezeption auf machte.
“Guten Nabend.”, begrüßte er die Dame hinter der Rezeption. “Könnten sie mir die Zimmer Nummer Allan Jepsens geben?”
Thorsten lächelte, während die Frau in dem großen Buch vor sich blätterte.
“Zimmer 112.”
“Danke sehr.”
Und schon verschwand Thorsten wieder in Richtung der Treppen, die er schon vom weitem gesichtet hatte.
Er trällerte ihr noch “Einen schönen Abend noch.” hinterher, bevor er die Beine in die Hände nahm und die Treppen bis zu Allans Zimmer hinauf joggte.
“Guten Abend. Komm doch rein.”
Allan öffnete die Türe und geleitete Thorsten in sein Zimmer.
“Nicht schlecht her Specht.”, meinte er, während er sich vorsichtig auf das riesengroße Doppelbett sinken ließ.
“Klein ist anders.”
“Das stimmt wohl.”, rief er ihm aus dem Bad zu.
“Es gefällt mir sehr gut. Doch ich bin schon froh, wenn ich endlich eine eigene Wohnung habe.”
“Versteh ich.”
Thorsten testete weiter das Bett, auf wessen Ecke er Platz genommen hatte, mit seinen Händen.
Dann schweifte sein Blick über das Bett.
Ihm fiel ein kleines, rot-weißes Buch kurz vor dem Kopfkissen auf.
Er lehnte sich nach hinten, packte es in beide Hände und las den Titel laut vor.
“Du ließt auf deutsch?”, Thorsten schien dies zu schocken.
Doch Allan antwortete, als wäre es eine Selbstverständlichkeit.
“Natürlich, was denkst du.”, meinte er, während er aus dem Bad zu dem kleinen Beistelltisch eilte und sein Sakko davon nahm.
“Auf dänisch?”
“Ich lebe in eine Deutscheland, spille in einem deutschen Verrein und spreche mit meinen Kollegen deutsch. Warum sollte ich nicht lesen auf Deutsch?”
“Keine Ahnung.”, lachte Thorsten und erhob sich, als er sah, dass Allan sich seinen Sakko schon über das weiße Hemd gestreift hatte.
“Winterherzen.”, meinte er, als er das Buch zurück aufs Bett fallen ließ. “Was ein Kitsch.”
“Kitsch? Ist es nicht. Können wir?”
Thorsten nickte grinsend und ging auf ihn zu.
Dann verließen die beiden das Zimmer und machten sich auf den Weg zu Tottes Wagen.
Dort angekommen stiegen sie ein und Allan ließ sich von Thorsten den Weg erklären.
***
“Da wären wir.”
Thorsten nahm den Fuß vom Gas und drehte den Schlüssel aus dem Loch.
“Sieht doch schon ganz gut aus.”, begutachtete Allan das kleine Gebäude vor sich.
“Sind ja auch schon alle da, denke ich. Patrick natürlich wieder auf dem Ehrenplatz.”
Er deutete auf den silbrigen Wagen mit den Buchstaben ‘PM’ auf dem Nummernschild, welcher direkt vor dem Eingang des Restaurants parkte.
“Dieser kleinere, verrückte Flügelflitzer auf der linken Seite?”
“Genau der.”
“Er ist lustig.”
“Er übertreibt es.”
“Findest du? Ich habe ihn kennen gelernt als sehr nett, lustig und aufgeschlossen.”
“Ist er auch. Aber wenn mal irgendwo etwas kaputt geht, es war so gut wie immer Patrick. Niemand hat so viel demoliert wie er.”
Allan grinste und öffnete die Türe des Restaurants.
Kevin kam direkt angestürmt.
“Hey Leute. Wollt ihr was zu trinken?”
Beide nickten und Kevin zog einen Kellner zu sich.
Nachdem die beiden bestellt hatten, ging Allan noch einmal auf Kevin zu.
“Hier, alles gute nachträglich zum Geburtstag. Ich wusste leider vorher nicht, das du Geburtstag gehabt hast.”
Kevin strahlte und nahm das kleine Paket in seine Hände, welches Allan in seinen ausgestreckten Händen hielt.
Er riss das Papier davon und strahlte noch mehr.
“Wohaaa. Assassin’s Creed für die Playstation. Geil! Danke, danke, danke.”
Kevin umarmte ihn flüchtig und ließ sich dann wieder nach hinten kippen.
“Das wäre doch nicht nötig gewesen.”, meinte er dann, als er sich wieder etwas beruhigt hatte.
“Doch doch. In Dänemark ist es normal, einem Menschen eine Freude an seinem Geburtstag zu bereiten. Oder aber dann, wenn er feiert.”
Kevin lächelte.
“Woher wusstest du das mit der Playstation?”
“Das habe ich in den letzten Tagen so mit einem Ohr aufgegabelt.”, lächelte der Däne ihn an.
“Ich hoffe, davon bekommst du kein schlechtes Bild von mir.”
“Sollte ich das haben?”
“Das frag mal andere.”
Kevin grinste und zeigte den beiden, Thorsten war inzwischen wieder von der Toilette gekommen, welche er besucht hatte, während Allan zu Kevin hinübergegangen war, ihre Plätze.
“Ach ne, der Patrick.”
Thorsten rutschte auf der Bank zu ihm rein; Allan setzte sich ihm gegenüber.
“Ey. Ich hab nix gemacht.”, verteidigte er sich sofort.
“Nein, du hast recht. Dieses mal hast du wirklich nichts gemacht.”
Patrick atmete erleichtert aus.
“Gibt es sonst einen Grund für deinen Gesichtsausdruck?”
Patrick schaute zu ihm hoch.
“Ne, haben nur eben von dir gesprochen.”
Er deutete auf Allan, was symbolisierte, dass Allan und er die beiden gewesen waren.
“Ich hoffe doch nur gutes.”
Thorsten grinste.
“Nein, eigentlich möchte ich das gar nicht wissen.”
Patrick lachte und nahm einen Schluck von dem Bier, welches vor ihm stand.
“Stimmt wohl, das willst du nicht wissen.”
Thorsten schlug ihm einmal Freundschaftlich auf die Schulter und trank dann ebenfalls an seiner Cola, welche der Kellner soeben vor sie gesetzt hatte.
“Alter, willst du mein Schulterblatt zerstören?”
“Zerstörungen bist du doch gewöhnt.”
“Haha. Mach mich nur schlecht bei unserem neuen.”
“Ah. Zu spät, hab ich schon.”
“Was hast du erzählt?”
Patrick fummelte nervös an dem weißen Bierdeckelding an seinem Glas herum.
“Das übliche.”
“Was, Thorsten?”
“Ach, nur das du diesen Zerstörungswahn hast und wenn was passiert, er es immer dir in die Schuhe schieben soll. Bei dir fragt eh niemand mehr nach einem warum.”
“Hey. Was soll das denn heißen?”
“Das weißt du genau, Patrick.”
Thorsten nippte noch einmal an seinem Glas.
“Weiß ich das? So viel hab ich gar nicht kaputt gemacht!”
“Muss ich dir’s auf zählen?”
Er nickte.
“Sieben Glasscheiben, zwei Deckenlampen, eine Wandlampe, drei Kleiderhaken, eine Duschbrause, fünf Plastikhütchen, neun Biergläser, einen Fernseher, 13 gesponserte ASEAG Kugelschreiber und einen Klapptisch im Mannschaftsbus.”
“Nicht schlecht.”, pfiff Allan dazwischen. “Wie zerstört man denn bitte einen Fernseher oder einen Duschkopf?”
Patrick lief leicht rot an.
“Also. Ähm. Ich glaub, der Fernseher war von Flo und wir haben mit der Wii Bowling gespielt. Oder war es Tennis?”
“Golf.”, berichtigte Thorsten.
“Dann halt Golf.”
“Und einen Duschkopf?”
“Dazu sag ich nichts.”
“Also, das war glaub ich so im September..”, begann Thorsten mit einem Grinsen auf dem Gesicht.
“Halt die Schnautze.”
“Püh. Nunja, der Duschkopf wurde beim Jedi spielen zerstört.”
“Wie bitte?”
Auf Allans Stirn bildeten sich Rätselfalten.
“Ich erinnere mich noch an die Worte, die durch die Tür zum Duschraum in die Kabine drangen: ‘Floo. Ich. Bin. Dein. Vater.’”
Nun konnte sich Allan nicht mehr einkriegen vor Lachen.
Grinsend schlug er zweimal auf den Tisch.
“Wie kommt man bitte auf so was.”
“Zu viele schlechte Filme.”, gestand Patrick und grinste breit.
“Oder schlechte Erziehung.”
“Stellst du hiermit die sexuelle Anständigkeit meiner Mutter in Frage?”
“Patrick.”
Dieser grinste.
“So heiße ich.”
“Du hast einen Knall.”
Ein pfiff aus Richtung Holztheke.
Der Gastgeber lenkte alle Blicke auf sich.
Ein Aufruf zur Sammelbestellung des Essens.
Diese war sogar schneller erledigt als erwartet.
Die Bestellung blieb übersichtlich und durchschaubar.
Wer was aß, konnte man wohl schon im voraus denken.
Kevin kannte halt seine Jungs.
Die Stimmung war super und man hörte sie wohl bis zur Krefelderstraße jauchzen und grölen.
Allen machte die Feier sichtlich Spaß.
Erst, als Stefano das Essen brachte, kehrte allmählich Ruhe in die Truppe.
Sobald sie dieses nämlich vor sich hatten, verfielen sie in ein gefräßiges Schweigen.
***
“Alter, war das lecker.”
Thorsten reichte Kevin, der Stefano, Besitzer der Pizzeria, ein bisschen unter die Arme griff, den Teller seiner halb aufgegessenen Pizza Salami.
“Wirklich gut ausgesucht, Kevin.”
Dieser ging am Tisch entlang, um auch Allans Teller über Thorstens zu stapeln.
“Jap, hast du.”, schmatzte Patrick dazwischen, der immer noch mit seinen Spagettis kämpfte.
“Man redet nicht mit vollem Mund, klein Patrick.”
“Klein Patrick, spinnst du? Ich bin nicht klein.”
“Das sehe ich ebenso.”, erklang es vom Dänen auf dem Platz gegenüber.
“Siehste.”
“So etwas sagt jemand, der selber nur so ein laufender Meter ist.”
“Sag mal spinnst du?”, schoss es aus beiden heraus.
“Ich hol gleich noch Kevin und Adi und dann geht die Post ab.”
“N Zwergen Aufstand? Dann hol ich mir Stucki und Luk dazu. Dann seid ihr erledigt.”
“Das wär unfair.”
“Wäre es das?”
“JA!”, wieder die beiden kleinen im Takt.
“Och häärm. Da hab ich ja fast Mitleid. Und nun, was wollt ihr tun?”
“So etwas wie das hier?!”
Patrick grinste und kickte Thorsten mit der Hacke gegen sein Schienbein, sodass er nach vorne klappte und mit seinem Kopf in den Salatteller fiel, den er nicht mehr aufgekriegt hatte, Kevin ihn jedoch auch noch nicht wegräumen konnte, da seine kleinen Ärmchen nicht alles auf einmal tragen konnten.
“AUER!”, schrie Thorsten nur, während sich Patrick und Allan und der Rest um ihn herum sich einen Ast ab lachten.
“Hier bin ich, was wird von mir verlangt?”, lallte Benny in den Raum.
Mit einem Glas Bier in der Hand kam er schwankend auf ihren Tisch zu getorkelt.
“Och nein, Benny, nicht schon wieder.”
“Was meinst n du?”, lallte er vor sich hin.
Thorsten erinnerte sich noch zu genau an die letzten Geburtstage mit seinen Jungs.
Immer war Benny einer der Leute gewesen, die man nachts nach Hause tragen musste.
‘Totte. Kannst du da mal noch mal anhalten? Ich glaub mir kommt..’
Ja, das war Standart nach diesen Feten.
“Ey, Mädels. Ich hab euch was gefragt.”
Benny war wirklich Strunz besoffen.
“Benny. Ich glaub, du hast mal wieder was mehr getrunken als die anderen.”
“Quaaatsch.”, lallte er.
“Benny, du hast dich eben an Nico ran gemacht.”
“Ich dachte, das war die süße von gestern Abend.”
“Benny, ich glaube, es wäre mal wieder Zeit für nen Abgang.”
“Och, noch nicht, Papa.”
Ja, Papa.
Das traf es wirklich aufs Wort.
Nach jeder Feier die sie zusammen verbrachten, musste Thorsten ihn nach Haus bringen.
Tragen, traf es eher.
Kümmerte sich keiner, tat er es.
Alkoholleichen Transport.
Ob sich damit Geld verdienen ließ?
“Doch jetzt, Benny. Zieh dich an ich fahr dich nach Hause.”
“Aber die anderen..”
“..wollten auch jetzt gehen. Guck mal auf die Uhr. Morgen früh um halb zehn ist Training. Wenn du da so an kommst, wirst du Montag auch nicht spielen dürfen.”
“Maan. Noch das Bier hier.”
Benny präsentierte stolz das halb volle Glas in seiner Hand.
“Benny, komm jetzt.”
Thorsten stand auf und rutschte aus der Bank hinaus, um auf ihn zu zugehen.
Er stand direkt gegenüber von ihm, direkt hinter Allans Stuhl.
Als er bei ihm angekommen war, riss er ihm das Glas Bier aus der Hand.
Dieses jedoch schon wieder leer, da Benny es sich alles noch hinein geschüttet hatte.
Musste es halt noch aufkriegen.
‘Wenn man ein Bier antrinkt, muss man es auch zu ende Trinken!’, sagte er immer.
“Wo ist deine Jacke?”
“Da vorne irgendwo.”, lallte Benny, drehte sich in Richtung Kleiderständer und deutete darauf.
Doch bei dem Versuch, dann einen Fuß vor den anderen zu setzten, scheiterte er.
Man hatte ihm beim alleinigen zu schauen gar nicht gemerkt, wie betrunken er überhaupt war.
Schließlich hatte er sich die ganze Zeit gegen den braunen Holz Pfahl gelehnt und abgestützt.
“So, hier Benny. Deine Jacke. Mach mal die Arme aus einander.”
Wie eine Anziehpuppe ließ Benny sich von Thorsten seine Winterkleidung anziehen.
Dann lehnte er Benny wieder gegen den Holzpfahl.
Erst danach machte er sich auf den Weg, sich von dem Rest zu verabschieden.
Er begann in Kevins Ecke.
Er saß an einem Tisch verteilt mit Adi und Flo.
Die drei schienen noch einen lustigen Abend vor sich zu haben, schließlich deuteten die gestapelten Schnäpse an der Tischkante des Tisches darauf hin.
Schnell wurde sich für alles bedankt und Kevin noch einmal in den Arm genommen, da war er schon wieder am nächsten Tisch angekommen.
Der Tisch der alten Herren, die gerade Pokerten, schien seine Anwesenheit jedoch kaum zu bemerken.
So klapperte er den Rest der Jungs auch nur noch flüchtig ab, bevor er an seinem Tisch und Benny am Holzpfahl wieder ankam.
Dort saßen immer noch die jenigen, mit denen er zusammen gespeist hatte.
Patrick unterhielt sich gerade mit Mirko und Jerome über das Ausstellungsstück eines Vorbild-Betrunkenen und Allan behielt Benny im Auge.
Nicht, dass er noch zusammen sackte.
So sicher schien dann doch nicht mehr auf den Beinen zu stehen.
Thorsten steuerte auf Benny zu und schlang sogleich einen Arm dessen um seine Schulter.
Dann verabschiedete er sich von Mirko, Patrick und Jérôme und wandte sich noch einmal zu Allan.
“Soll ich dich mit nehmen oder willst du noch was bleiben?”
“Wenn du mich mitnehmen würdest, wäre ich dir sehr dankbar.”
Thorsten nickte.
“Klar. Ist doch selbst verständlich. Alleine findest du den Weg zum Hotel wohl nie mehr diese Nacht. Und wie gesagt, in ein paar Stunden ist Training.”
Allan grinste.
“Dann wird es höchste Zeit.”
Er verabschiedete sich noch schnell vom Rest der Mannschaft und schlang dann den anderen Arm Bennys um seine Schulter, um mit Thorsten zusammen das Alkoholfrack in Thorstens Wagen zu hieven.
***
“Oh man, ist der schwer.”
Geschafft ließ sich Allan neben Thorsten in den Beifahrersitz sinken.
“Langsam bin ich das gewöhnt.”, grinste Thorsten und startete den Motor.
“Du tust alles für ihn?”
“Sollte ich. Er ist mein bester Freund. Genau das selbe würde er auch für mich tun.”
Allan lächelte und schaute noch einmal nach hinten.
Benny saß auf dem sitz in der Mitte.
Vorsichtshalber angeschnallt mit den Gurten jeweils links und rechts von ihm.
Doppelte Sicherheit.
Damit er nicht umkippte, oder so.
“Und das machst du nach jeder Feier?”
Thorsten nickte, schaute jedoch nicht zu ihm hinüber, da er sich auf die Straße vor sich konzentrierte.
“Benny trinkt halt gerne.”
Er schaute kurz in den Spiegel und prüfte Bennys wohlbefinden.
Leise, stöhnende ätzsch Geräusche drangen zu den beiden nach vorne.
“Ach, heute geht ja noch. Meistens ist es schlimmer.”
Thorsten grinste.
“Er kann halt nur an Feten was trinken. In der Woche darf er nicht.”
“Er darf nicht?”
“Er ist auf ganz bestimmter Diät à la Christian Schmidt.”
Beide grinsten.
“So wie diese Schwuchtel?”
“Du meinst Nico?”
“Ja, den mit den blonden Haare, der heute nur einen Salatteller gegessen hat.”
“Ja, genau der. Den hat Schmiddy mal direkt mit auf Diät gesetzt.”
“Hat er nötig.”
“Lästertante.”
“Da hast du wieder etwas negatives von mir heraus gefunden.”, Allan grinste. “Nein Spaß. Normalerweise mache ich so etwas nicht.”
“Ist egal, sind ja unter uns.”
Thorsten nahm den Fuß vom Gas und zog den Schlüssel aus dem dafür vorgesehenen Auto Schloss.
“Sind da. Hilfst du mir, den da nach oben zu bringen?”
Allan nickte und stieg aus dem Wagen.
Sogleich machten sich die beiden Männer daran, Benny aus dem Wagen zu stemmen und das Haus hinauf zu ziehen.
Schöne scheiße so in einem Wohnhaus ohne Aufzug.
“Geschafft.”
Im dritten Stockwerk an der zweiten Türe blieb Thorsten stehen und fummelte in seiner Tasche herum.
Heraus zog er einen silbernen Schlüssel mit einem blauen Etikett daran.
Er steckte den Schlüssel ins Schlüsselloch und schloss die Eingangstüre auf.
“Du hast einen Schlüssel?”, fragte Allan ihn leicht verwundert.
“Sicher, für solche Notfälle immer.”
Zusammen wuchteten die beiden den 86 Kilo Mann durch die Wohnung in sein Schlafzimmer und warfen ihn längs auf das Bett.
Schnell hatte Thorsten ihn halb entkleidet und ihm ordentlich das Bett gerichtet.
Nachdem er ihn fertig zu gedeckt hatte, schrieb er ihm noch auf einem Post-It, dass er ihn mal wieder nach Hause gebracht hatte.
Nicht, dass er morgens wieder einen totalen Filmriss hatte.
So etwas sah Krüger ungern.
Das wusste Thorsten.
“Wir können.”
Vorsichtig schloss Thorsten die Schlafzimmer Türe hinter sich und tappselte mit Allan im Schlepptau den kleinen Flur entlang zur Wohnungstür.
Nachdem er diese dann vorsichtig ebenfalls hinter sich geschlossen hatte und die Treppen entlang zu seinem Wagen wieder hinunter gestiegen war, startete er den Motor, sobald Allan mit ihm im Wagen saß.
“Du hast da schon Routine drin, oder?”
Allan grinste.
“Jedes dritte Wochenende.”, stöhnte Thorsten.
“Aber ich tue es gerne. Er ist mein Freund. Er würde jeder Zeit das selbe für mich tun.”
Allan nickte.
“Es muss wunderbar sein, so einen Menschen an seiner Seite zu haben.”
“Das ist es. Hast du auch so einen Menschen?”
Allan schüttelte nur traurig den Kopf.
“Du hast doch eine wunderbare Frau und drei bezaubernde Kinder.”
“Das habe ich. Doch sie scheinen ja nicht so jemand zu sein, wenn ich am Telefon erfahre, dass sie nicht vor haben, nach Deutschland nach zu kommen.”
“Dafür wird es doch sicher einen ganz einfachen Grund geben.”
“Eine andere Kerl.”
Thorstens Stimme stockte.
“Und das weißt du..”
“..weil ich ihn im Hintergrund des Telefons hörte.”
“Ganz sicher eine Verwechslung.”
“Nein, nein mein Freund. Ich habe sie darauf angesprochen. Sie hat es zu gegeben. Leugnen konnte sich nichts vor mir. So etwas spüre ich einfach.”
“Allan, das tut mir so Leid für dich.”
Thorsten parkte gerade in eine Parklücke vor dem Hotel ein.
“Muss es nicht, Thorsten.”
“Ist es aber. Wenn irgendwas ist, du kannst dich immer bei mir melden.”
Allan brachte ein Lächeln auf sein Gesicht.
“Danke, Thorsten. Du bist ein wunderbarer Mensch.”
“Das ist Ehrensache, Allan.”
“Für dich und wenige andere Menschen auf dieser Welt. Solche Leute wie dich gibt es selten. Ich bin froh, dich kennen gelernt zu haben, Thorsten.”
Der angesprochene lächelte verlegen.
“Ich möchte dir ein Freund sein. Das, Allan, ist selbstverständlich.”
“Ist es nicht, glaube mir.”
Sie schauten sich an.
Thorstens Augen öffneten sich.
Er schien in dessen Allans zu versinken.
Ein Schrei einer Katze, gefühlte zehn Minuten später, ließ die beiden erst wieder hoch schrecken.
Sie hatten gar nicht mit bekommen, wie die Zeit verging.
So vertieft waren sie in ihren Gegenüber gewesen.
“Also dann, bis morgen.”
Allan war bereits ausgestiegen und hatte die Türe nur noch aufgehalten.
Dann steckte er noch einmal seinen Kopf zwischen Auto und Türe, schaute ihn an und schloss sie dann.
So machte er sich auf den Weg zu seinem Hotel.
Doch weit kommen tat er nicht.
Er war nicht mal fünf Meter von Thorstens Wagen entfernt gewesen, da sprang dieser aus dem Wagen, stellte sich zwischen diesen und die Türe und hielt ihn zurück.
“Warte.”, schrie er noch.
“Du, Allan?”
“Was denn?”
“Schlaf gut..Und träum was schönes.”
Er nickte.
“Du auch.”, meinte er.
Lächelte und verschwand in die Nacht.
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Diese Geschichte ist frei erfunden und alle Personen sind real. Damit gehören sie sich selbst.
Ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld.
Ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld.
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