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Geschichte: Fanfiktion
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von RynnMoonFighter
erstellt: 24.01.2010
letztes Update: 08.02.2010
Geschichte, Mystery / P18
(fertiggestellt)
Ich hoffe es gefällt euch, denn bis Freitag kann ich nichts mehr posten,
weil ich auf Klassenfahrt bin -.-
-BillsMausi- : danke für das süße Komi !
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Das Essen schmeckte lecker. Bill war froh wieder zuhause zu sein, zwar mochte er es nicht besonders in Loitsche zu sein, aber seine Familie fuhr sonst immer nach Hamburg.
„Wie war die Tour Kleiner?“, fragte Simone.
„Super! Die Fans sind klasse gewesen und die Bühne erst recht oder Tom?“
„Mmh.“, gab Tom von sich, „War ganz gut.“
„Geht’s dir …?“
„JA, mir geht’s gut, wieso müsst ihr immer fragen!? Das geht mir echt auf die Nerven!“
Tom stand auf, nahm seine Sachen und trug sie hoch. Der Rest der Familie sah sich ratlos an.
„Ich geh mal zu ihm.“
Bill lief die Treppen hoch. Oben angekommen wollte er gerade zu Tom, als dieser aus dem Zimmer kam. Der Ältere hielt Bills Handy in der Hand. Er nuschelte etwas und gab Bill das Handy. Bill hörte Marons Stimme.
„Hey! Wieso hast du nicht angerufen?“
„H-hi! Ähm, ich naja ….“
„Ist ja auch egal! Wann seid ihr wieder in L.A?“
„In zwei Wochen .“
„Treffen wir uns im Hilton?“
„Na klar!“
„YES! Wir sehen uns! Bye.“
„Bye!“
Bill legte auf und wollte seinem Bruder gerade um den Hals fallen. Doch dieser stand nicht mehr vor ihm.
„Tom?“
Keine Antwort. Mit einem Schulterzucken ging Bill runter um seine Taschen zu holen.
Er fand Toms Aktion geil. Der Sänger nahm seine Taschen und machte sich wieder die Treppe hoch. Sein Lächeln verblasste kein bisschen. Bill hätte sich ohrfeigen können. Sonst war er nicht so feige und schüchtern. Maron hatte es ihm echt angetan. Wenn er die Augen schloss sah er sie vor sich mit ihrem wunderbaren Lachen. Als Bill in seinem Zimmer ankam, fühlte er sich wieder pudelwohl. Mit einem Seufzen ließ er sich auf sein riesiges altmodisches Bett fallen. Alles war an Ort und Stelle. Der Mond beleuchtete den Raum. Toms Zimmer lag direkt gegenüber von Seinem. Bill genoss die Ruhe, auf Tour hörte er entweder den Gesang von Fans oder den schnarchenden Georg. Ihm fielen gerade die Augen zu, da vernahm der 20-Jährige einen dumpfen Aufschlag aus Toms Zimmer. Schnell stand er auf und lief zögerlich zum Zimmer seines Zwillings. Kurz klopfte Bill an dessen Tür. Kein einziger Laut drang aus dem Raum. Mit zitternden Händen öffnete der Jüngere die Tür. Augenblicklich gefror ihm das Blut in den Adern.
Tom lag auf dem Boden, seine Haut schimmerte Schneeweiß. Blut lief aus einer Wunde am Hals des Cornrowträgers, eine Lache hatte sich bereits unter Tom gebildet. Bill fing an zu schreien. Sofort kamen Simone und Gordon zum Zimmer. Weinend stürzte der Jüngere zu dem Älteren. Gordon lief zum Telefon, Simone holte Handtücher aus dem Bad und legte sie Tom um den schlanken Hals.
„Bill drück die Handtücher leicht auf seinen Hals, ich lasse die Ärzte rein!“
Bills Blick lag nur auf Toms Gesicht. Er wirkte friedlich und entspannt. Schwer schluckte der Sänger, da hörte er auch schon die Krankenwagensirenen. Seine Mutter öffnete die Haustür, die Notärzte stürmten ins Zimmer. Mit sanfter Gewalt zogen sie Bill von Tom weg und verbanden den Hals des Bewusstlosen. Sie hoben den Gitarrist auf eine Trage und brachten ihn zum Krankenwagen.
Bill stieg mit ein. Er konnte seinen Bruder nicht allein lassen, nicht jetzt. Mit zitternden Händen strich der Sänger über Toms Wange. Sie war eiskalt. Immer noch liefen Tränen über
das schöne Gesicht des jungen Mannes.
Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen sie endlich am Krankenhaus an. Tom wurde sofort aus dem Wagen geholt und zum OP gebracht. Einer der Ärzte stellte sich Bill vor:
„Mein Name ist Roland Heise, ich werde ihren Bruder betreuen.“
Doktor Heise war nicht mehr der Jüngste, er schien sehr nett zu sein.
„Was passiert jetzt mit meinem Bruder?“, fragte Bill mit wackelnder Stimme.
„Wir müssen zuerst die Wunde verschließen, sie ist sehr tief. Die Halsschlagader ist fast völlig durchtrennt. Aber es gibt noch ein Problem…“
„Was für eins???“
„Wir besitzen nicht genug Blutkonserven und ihr Bruder braucht dringend welches!“
„Meins würde doch gehen oder??“
Der alte Mann nickte anerkennend. Schnell führte er den Sänger in ein Krankenzimmer. Eine Schwester betrat den Raum in ihrer Hand befanden sich Kanülen, Schläuche und Plastik-Beutel. Doktor Heise machte den Rest.
Später kamen Simone und Gordon zu Bill. Dieser lag schlapp auf einem Bett. Eine Schwester hielt zwei Beutel Blut in den Händen, schnell drängte sie sich an dem Paar vorbei. Sie musste die Lebensrettende Flüssigkeit zu Tom bringen. Träge öffnete Bill die Augen. Er hatte für seinen Bruder getan was er konnte.
Nun lag es an dem Gittarist und den Ärzten.
<Tom >
Träge öffnete Tom seine Augen. Alles weiß. Bin ich tot?
„TOM na endlich, du hast mir verdammt angst gemacht, du bist so ein Idiot!
fast wärst du gestorben!“, schrie Bill.
OK, nur fast tot ! Vik war anscheinend geflohen.
„Ich hab dich gefunden, was ist passiert? Ich hatte so Angst!“
Bill wimmerte nur noch. Also hatte er Vik gestört. Tom sollte gestern sterben, dass war glasklar.
„Sag doch was!“, zeterte der Sänger.
„Ja ja !“
„Ähm danke Tommy.“
„Für was ?“
„Hättest du nicht Maron angerufen, hätte ich kein Date mit ihr.“
„Ach mein kleiner Bruder wird erwachsen!“
„HALTS MAUL!“
„So kenn ich dich!“
Die Brüder lachten noch sehr viel, bis Tom Bill rausschickte. Der Schwarzhaarige hatte schon seit zwei Tagen nichts gegessen. Der Ältere dachte an sein erstes Treffen mit Anna.
<Flashback>
„We are the Champions!“ stürmisch umarmten sich die Jungs. Die Crew stand auf und klatschte. Tokio Hotel hatten wieder einen Award gewonnen. Tom sah sich begeistert um, da stand SIE . Ihre schwarzen Lockenumspielten ihr wunderschönes Gesicht, die grünen Augen blitzen freudig und sie lachte. Anna Elane Crut, die Tochter des derzeit größten Designers der Welt. Neben ihr lachte ebenfalls eine echte Schönheit mit dunkelroten Haaren und ebenfalls dunkelblauen Augen. Doch Tom konnte seinen Blick nicht von Anna losreißen, erst als er bemerkte das die G`s und Bill schon beinahe am Podest angekommen waren. Schnellenschrittes holte der Dreadhead seine Band ein.
Auf der ASP sprachen die Kaulitz Brüder Anna und ihre beste Freundin Maron an. Bill hatte sich in die Rothaarige verguckt. Die Vier verstanden sich perfekt. Ab dem Zeitpunkt stand für die Zwillinge eins fest, sie hatten ihre Partnerinnen gefunden.
<Flashback ende>
Tom konnte die Fans draußen vor dem Krankenhaus hören. Unfassbar, dass die von seinen beinahe Abgang schon wussten. Seine Gedanken widmeten sich schließlich wieder einem Problem… Viktor. Wieso hatte er versucht ihn zu töten. Jahrelang schien er nie das Bedürfnis daran gehabt zu haben, Toms Leben ein Ende zu bereiten. Länger konnte der Gittarist nicht mehr darüber nachdenken, denn er bekam hohen Besuch.
Viktor Darkor stand mitten im Raum. Sofort hielt Tom die Luft an. Noch nie hatte er Vik am Tag gesehen, noch nie! Der Fürst sah wie dreißig aus, er besaß ein überdurchschnittliches schönes Gesicht. Leuchtende Eisblaue Augen und kurze platinblonde Haare waren zu sehen.
„Du siehst überrascht aus kleiner Star. Dein Bruder ist eine riesige Nervensäge, kaum wollte ich deinem scheußlichen Leben ein Ende bereiten, kommt dein nettes kleines Brüderchen und stört mich!“
„Wieso soll ich sterben!“
„Du bist ein Experiment Kleiner! Nie hätte ich gedacht das es funktioniert, aber es hat.
Du bist zu gefährlich Tom, für uns alle!“
„Schon klar, ich und gefährlich!“
Vik funkelte den Mensch wütend an. Bedrohlich kam er auf den Mensch zu. Als der Vampir in die Sonne trat, fing seine Haut an leicht zu schimmern. Die Fingernägel hatten die Farbe von Perlen, sie erinnerten an Krallen.
Tom staunte nicht schlecht, er wollte vor dem Blonden zurückweichen, aber schaffte es nicht aufzustehen. Der Gittarist war zu schwach. Vik stoppte genau vor Toms Krankenbett. Kühl fing er wieder an zu sprechen:
„Falls du stirbst, ohne, dass ich dein schönes Köpfchen abschlagen und deinen Körper verbrennen kann, kriegen meine Clanmitglieder Probleme. Ich natürlich auch.
Also füg dich deinem Schicksal!“
„NEIN!“
„Du stirbst so oder so, es gibt ein paar Leute höheren Ranges, Menschen die dich und die Anderen tot sehen wollen. Sie haben Attentäter losgeschickt.Der Rat meines Clans hat beschlossen, dass alle Experimente….“
„ALLE! Es gibt noch mehr die so behandelt werden wie ich!“
„Ja, sie hatten nur nicht die Ehre von mir besucht zu werden. Ihr müsst auf spezielle Art sterben. Wenn wir es nicht rechtzeitig schaffen, könntet ihr uns schreckliche Probleme machen! Deshalb müssen wir den Mördern zuvorkommen.“
Ängstlich sah Tom zu dem Fürst auf. Dieser zog ein langes breites Schwert.
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