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von ShiMousha
erstellt: 21.01.2010
letztes Update: 29.12.2011
Geschichte, Drama / P16 Slash
(in Arbeit, keine anonymen Reviews)
Kapitel 1
Die Sonnenstrahlen drangen durch das Schlafzimmerfenster bis zu Kennys Gesicht und kitzelten seine Nasenspitze. Er musste kurz aufniesen, drehte sich jedoch auf die andere Seite. Er wollte nicht aufstehen, wie eigentlich jeden Morgen und versuchte noch etwas Zeit raus zu schinden. Doch auch sein Wecker verkündete den Beginn seines Alltags. Kenny war Journalist der New York Times und konnte sich Unpünktlich nicht erlauben. Also zwang er sich aus seinem noch warmen Bett, streckte sich kurz und gähnte einmal kräftig in den Tag hinein. Schleichend, fast schon in Zeitlupe schleppte sich der dunkelblonde Herr in Boxershorts die Treppe hinunter bis zu seiner Küche. Wie jeden Tag schaltete er den Fernseher ein, um im Hintergrund die Morgennachrichten laufen zu lassen, während er sich einen Kaffee machte. Die Espressomaschine piepte kurz auf und der heiße Koffeingenuss floss in seine Tasse mit der Aufschrift „Boss“. Er war zwar kein Boss, aber der Gedanke trieb ihm immer wieder ein kleines Lächeln ins Gesicht des grauen Alltags. Während sich die Tasse langsam füllte ging Kenny nochmals nach oben und zog sich etwas angepassteres an. Dunkle Jeans und ein enges schwarzes Muskelshirt waren wie maßgeschneidert und so lief Kenny eiligst zurück in die Küche. Mit der Kaffeetasse in der Hand trat er vor die Tür, um die Post reinzuholen. Eine Rechnung nach der anderen prasselte auf ihn nieder und Kenny, mit eigentlichem Namen Kenneth, fühlte sich wieder wie ein echter amerikanischer Staatsbürger. Er legte, wieder in seinem kleinen Häuschen angekommen, die Umschläge auf den Küchentisch und warf einen kurzen Blick auf die Uhr. Noch genügend Zeit, um sich in Ruhe die Nachrichten anzusehen. Noch als Kenny dabei war sich auf seine gemütliche Ledercouch zu setzen wurden seine feinen Sinne geschärft. Denn die Nachrichtensprecherin berichtete von einem weiteren erfolgreichen Unterfangen der russischen Menschenhändler. Seit Monaten war Kenny dabei einen Bericht über diese Aktionen zu schreiben. Den Pulitzerpreis würde er damit wahrscheinlich zwar nicht gewinnen, aber dieses Thema allein lohnte es sich daran zu arbeiten. Kenny hatte sich einen zuverlässigen Mann in der Branche angeln können, der in sowas wie ein Familienunternehmen hinein gerutscht war. Von ihm bekam der Journalist jede Woche ein paar nützliche Infos. Natürlich ging sein Spitzel dabei nicht leer aus, sondern erhielt dafür eine entsprechende Gegenware in Form von Zigarren. Diese bekam Kenny in Maßen von seinem Onkel zugeschickt. Er selber rauchte nicht und war froh einen Abnehmer dafür gefunden zu haben.
Die Nachrichtensprecherin hatte gerade ihren letzten Satz von sich gegeben, als Kenny von dem nervigen Klingeln seines Handys gestört wurde. Er schaute kurz auf das Display und nahm schließlich ab. „Hey, hast du Lust nach der Arbeit n Bier trinken zu gehen?“ Kenny verneinte kurz. Er hatte einfach viel zu viel zu tun, als das er sich dem Genuss des Alkohols hingeben könnte. John, einer seiner besten Freunde und guter Mitarbeiter, seufzte zwar kurz hatte aber dennoch Verständnis für Kennys Eifer an der Story. Schließlich war das ein aktuelles Thema in Amerika und vor allem in New York schienen die Geschäfte im Menschenhandel blendend zu laufen. Kenny beendete das Gespräch und steckte das Handy in seine hintere Hosentasche. Ein erneuter Blick auf die Uhr ließ ihm einen Seufzer entlocken und er schaltete den Fernseher aus. Er schnappte sich seine Autoschlüssel und verließ das Haus. Die warme Sommersonne strahlte auf ihn herab und während er zu seinem Auto ging setzte er sich seine Sonnenbrille auf. Er setzte sich auf die Fahrerseite seines silbernen Ford Puma. Während er die Auffahrt hinunter fuhr winkte er seinem Nachbarn zu, der gerade dabei war seine Rosenbüsche zu stutzen. Er war ein alter Mann mit weißem Haar und immerzu roter Haut. Um die Winterzeit setzten sich die beiden gern zusammen und tranken ein paar Becher Glühwein.
Der Weg bis zu seinem Arbeitsplatz war nicht sonderlich lang, eine halbe Stunde Autofahrt. Stau hatte er nur selten und meistens nur zur Ferienzeit, wenn Familien mit ihren Kindern nach Florida fuhren. Er selbst hatte schon seit Jahren keinen Urlaub mehr gemacht, kam sich aber dennoch nicht überarbeitet vor. Für ihn war seine Arbeit nun mal alles. Schon als Teenager stand für Kenny fest, dass er eines Tages als Journalist Schlagzeilen machen wollte. Als er seinen Wagen auf dem Mitarbeiterparkplatz abstellte überlegte er sich noch kurz, ob er seinen Informanten anrufen sollte. Er stieg aus seinem Wagen und schlenderte zum Hintereingang rüber durch den er jeden Tag seinen Arbeitsplatz betrat. Sein Büro lag fast ganz oben in dem acht stöckigen Gebäude und so hatte Kenny noch genug Zeit während dem Fahrstuhlaufenthalt nachzudenken. Oben angekommen war er sich sicher seinem Informanten auch heute wieder ein paar Infos zu entlocken. Schließlich quillte sein Schrank dank der Zigarrenschachteln wieder über. Kein Gang zum Arbeitsplatz verging ohne das John ihm über den Weg lief. Schließlich lag sein Büro nur ein paar Meter von seinem entfernt und auch heute traf er ihn wieder an der gleichen Stelle wie immer: an der Kaffeemaschine. Kenny schmunzelte und stellte sich neben seinen Freund. „Warum trinkst du eigentlich nie zu Hause deinen Kaffee?“ John erschrak kurz und drehte sich leicht zu ihm. „Na ganz einfach. Weil ich hier keinen Kaffee extra kaufen muss. So spart man heutzutage Geld mein Lieber.“ Kenny schüttelte nur lachend den Kopf und klopfte ihm ein paar mal freundschaftlich auf den Rücken. „Viel Spaß bei der Arbeit.“, rief John seinem Kumpel noch hinterher und schlürfte an seiner Kaffeetasse. Nur wenige Sekunden später betrat Kenny auch schon sein Büro.
Die Sonnenstrahlen drangen durch das Schlafzimmerfenster bis zu Kennys Gesicht und kitzelten seine Nasenspitze. Er musste kurz aufniesen, drehte sich jedoch auf die andere Seite. Er wollte nicht aufstehen, wie eigentlich jeden Morgen und versuchte noch etwas Zeit raus zu schinden. Doch auch sein Wecker verkündete den Beginn seines Alltags. Kenny war Journalist der New York Times und konnte sich Unpünktlich nicht erlauben. Also zwang er sich aus seinem noch warmen Bett, streckte sich kurz und gähnte einmal kräftig in den Tag hinein. Schleichend, fast schon in Zeitlupe schleppte sich der dunkelblonde Herr in Boxershorts die Treppe hinunter bis zu seiner Küche. Wie jeden Tag schaltete er den Fernseher ein, um im Hintergrund die Morgennachrichten laufen zu lassen, während er sich einen Kaffee machte. Die Espressomaschine piepte kurz auf und der heiße Koffeingenuss floss in seine Tasse mit der Aufschrift „Boss“. Er war zwar kein Boss, aber der Gedanke trieb ihm immer wieder ein kleines Lächeln ins Gesicht des grauen Alltags. Während sich die Tasse langsam füllte ging Kenny nochmals nach oben und zog sich etwas angepassteres an. Dunkle Jeans und ein enges schwarzes Muskelshirt waren wie maßgeschneidert und so lief Kenny eiligst zurück in die Küche. Mit der Kaffeetasse in der Hand trat er vor die Tür, um die Post reinzuholen. Eine Rechnung nach der anderen prasselte auf ihn nieder und Kenny, mit eigentlichem Namen Kenneth, fühlte sich wieder wie ein echter amerikanischer Staatsbürger. Er legte, wieder in seinem kleinen Häuschen angekommen, die Umschläge auf den Küchentisch und warf einen kurzen Blick auf die Uhr. Noch genügend Zeit, um sich in Ruhe die Nachrichten anzusehen. Noch als Kenny dabei war sich auf seine gemütliche Ledercouch zu setzen wurden seine feinen Sinne geschärft. Denn die Nachrichtensprecherin berichtete von einem weiteren erfolgreichen Unterfangen der russischen Menschenhändler. Seit Monaten war Kenny dabei einen Bericht über diese Aktionen zu schreiben. Den Pulitzerpreis würde er damit wahrscheinlich zwar nicht gewinnen, aber dieses Thema allein lohnte es sich daran zu arbeiten. Kenny hatte sich einen zuverlässigen Mann in der Branche angeln können, der in sowas wie ein Familienunternehmen hinein gerutscht war. Von ihm bekam der Journalist jede Woche ein paar nützliche Infos. Natürlich ging sein Spitzel dabei nicht leer aus, sondern erhielt dafür eine entsprechende Gegenware in Form von Zigarren. Diese bekam Kenny in Maßen von seinem Onkel zugeschickt. Er selber rauchte nicht und war froh einen Abnehmer dafür gefunden zu haben.
Die Nachrichtensprecherin hatte gerade ihren letzten Satz von sich gegeben, als Kenny von dem nervigen Klingeln seines Handys gestört wurde. Er schaute kurz auf das Display und nahm schließlich ab. „Hey, hast du Lust nach der Arbeit n Bier trinken zu gehen?“ Kenny verneinte kurz. Er hatte einfach viel zu viel zu tun, als das er sich dem Genuss des Alkohols hingeben könnte. John, einer seiner besten Freunde und guter Mitarbeiter, seufzte zwar kurz hatte aber dennoch Verständnis für Kennys Eifer an der Story. Schließlich war das ein aktuelles Thema in Amerika und vor allem in New York schienen die Geschäfte im Menschenhandel blendend zu laufen. Kenny beendete das Gespräch und steckte das Handy in seine hintere Hosentasche. Ein erneuter Blick auf die Uhr ließ ihm einen Seufzer entlocken und er schaltete den Fernseher aus. Er schnappte sich seine Autoschlüssel und verließ das Haus. Die warme Sommersonne strahlte auf ihn herab und während er zu seinem Auto ging setzte er sich seine Sonnenbrille auf. Er setzte sich auf die Fahrerseite seines silbernen Ford Puma. Während er die Auffahrt hinunter fuhr winkte er seinem Nachbarn zu, der gerade dabei war seine Rosenbüsche zu stutzen. Er war ein alter Mann mit weißem Haar und immerzu roter Haut. Um die Winterzeit setzten sich die beiden gern zusammen und tranken ein paar Becher Glühwein.
Der Weg bis zu seinem Arbeitsplatz war nicht sonderlich lang, eine halbe Stunde Autofahrt. Stau hatte er nur selten und meistens nur zur Ferienzeit, wenn Familien mit ihren Kindern nach Florida fuhren. Er selbst hatte schon seit Jahren keinen Urlaub mehr gemacht, kam sich aber dennoch nicht überarbeitet vor. Für ihn war seine Arbeit nun mal alles. Schon als Teenager stand für Kenny fest, dass er eines Tages als Journalist Schlagzeilen machen wollte. Als er seinen Wagen auf dem Mitarbeiterparkplatz abstellte überlegte er sich noch kurz, ob er seinen Informanten anrufen sollte. Er stieg aus seinem Wagen und schlenderte zum Hintereingang rüber durch den er jeden Tag seinen Arbeitsplatz betrat. Sein Büro lag fast ganz oben in dem acht stöckigen Gebäude und so hatte Kenny noch genug Zeit während dem Fahrstuhlaufenthalt nachzudenken. Oben angekommen war er sich sicher seinem Informanten auch heute wieder ein paar Infos zu entlocken. Schließlich quillte sein Schrank dank der Zigarrenschachteln wieder über. Kein Gang zum Arbeitsplatz verging ohne das John ihm über den Weg lief. Schließlich lag sein Büro nur ein paar Meter von seinem entfernt und auch heute traf er ihn wieder an der gleichen Stelle wie immer: an der Kaffeemaschine. Kenny schmunzelte und stellte sich neben seinen Freund. „Warum trinkst du eigentlich nie zu Hause deinen Kaffee?“ John erschrak kurz und drehte sich leicht zu ihm. „Na ganz einfach. Weil ich hier keinen Kaffee extra kaufen muss. So spart man heutzutage Geld mein Lieber.“ Kenny schüttelte nur lachend den Kopf und klopfte ihm ein paar mal freundschaftlich auf den Rücken. „Viel Spaß bei der Arbeit.“, rief John seinem Kumpel noch hinterher und schlürfte an seiner Kaffeetasse. Nur wenige Sekunden später betrat Kenny auch schon sein Büro.
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