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Geschichte: Fanfiktion
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von Freyia
erstellt: 17.01.2010
letztes Update: 01.09.2010
Geschichte, Mystery / P18 Slash
(abgebrochen, keine anonymen Reviews)
Hallo Ihr Lieben
Danke das Ihr das hier noch lest obwohl schon so lange kein neues Kapitel erschienen ist, hat seine Gründe, ich will das hier lieber einmal Komplett überarbeitet haben. Danach gibt es dann ein Neues kapi, aaaaaaaaber. Ich muss heute jemandem Danken.
Und zwar meiner Beta
Rainless, DANKE!
Danke dass du dir die Nächte um die Ohren schlägst um mir meine Kapitel zu Betan, Danke dass du wenn du Krank bist an mich denkst und dich in die Geschichten reinkniest, und Vor allem Danke dass du es gewagt hast mir meine Beta zu machen trotz krankem Hirn und so !
DANKE
- Pa -
… Knock Knock Knock …
Bane, der wirklich nicht verstand, wieso sein Partner an diese Tür klopfte, trat einfach hinein. Seine beiden Fohlen lagen auf dem Bett und amüsierten sich köstlich.
„Versteht ihr, warum Firenze geklopft hat?“ Ray und Dray sahen zu Bane und schüttelten den Kopf.
„Siehst du, Firenze, wenn die Beiden in einem Raum sind, gehen wir einfach rein, sie gehören zum Stamm und da wird nicht geklopft.“, versuchte Bane seinem Partner zu vermitteln.
Firenze sah Bane lange an um dann zu seufzen. Er wusste ja, dass der Andere recht hatte, aber er wollte den Anschein wahren. Firenze lächelte die Beiden an. Seine Augen verdunkelten sich aber, als er Ray genauer betrachtete.
„Wer hat dir die Haare abgeschnitten?“ Bane sah nun auch zu Ray und war mit ein paar schnellen Schritten bei ihm.
„Sag mir, wer? Damit ich ihn langsam töten kann.“
Ray sah zu seinem Bruder und dann wieder zu Bane und Firenze. „Nicht hier. Bitte, ich möchte raus, aber unsere Wachhunde lassen uns nicht.“ Dabei sah er in eine Ecke, wo eigentlich nichts und niemand war. Firenze nickte.
„Gut!“
Banes Kehle entrann ein tiefes Grollen. „Gefängniswärter, ich komm euch holen!“
Mit diesen Worten nahm er Ray auf seine Arme und sah Dray an. „Komm Sturm, beim Stamm seid ihr besser aufgehoben, als bei Menschen.“
Als Bane dies sagte, ging er gerade an den Malfoys vorbei. Draco sah Bane an: „Wie du willst, Pa“, und lief mit erhobenem Haupt hinaus. Zwei geschockt dreinblickende Malfoys hinterlassend.
Severus, der sich all das stillschweigend angesehen hatte, konnte nur den Kopf schütteln. Harry sah so niedlich auf den Armen von diesem Zentaur aus. Und dieser Bane handelte auch noch wie ein Vater, ??gegenüber einer Tochter??. ‚Ja‘, dachte er sich‚ ´es wird bestimmt nicht langweilig werden dieses Jahr‘.
Die kleine Gruppe, bestehend aus zwei Zentauren und zwei ‚Menschen‘, erreichte nun die Wiese vor der Terrasse vom Dunklen Lord. Ebenjener stand noch immer da und besah sich die Einhörner, Zentauren und Thestrale, welche so friedlich miteinander umgingen.
Als jedoch hinter ihm Schritte laut wurden, wurden die Tiere unruhig. Einige Zentauren holten etwas Unbekanntes hervor, die Einhörner sahen sich suchend um und blieben schließlich an einem alten Einhorn hängen.
Dieses Einhorn ging nun mit einigen Zentauren auf Bane und Ray zu. Draco und Firenze befanden sich hinter beziehungsweise neben den Beiden.
„Sturm, zieh diese lächerlichen Fetzen aus.“, kam es von Bane. „Und hilf Emerald sich ebenfalls zu entkleiden, damit die Heiler sich um ihn kümmern können.“
Draco nickte und folgte dem Befehl seines Pa’s . Bane hatte ja Recht, die ‚Menschen‘ konnten seinem kleinen Bruder nicht helfen, also mussten es die Stammesheiler tun. Elrias, das älteste Einhorn und Freund der Familie, würde dabei helfen. Er hatte ja auch die Flüche, gespürt die auf dem Körper seines kleinen Bruders lagen.
Er fing an Ray zu entkleiden, nachdem er sich entkleidet hatte. Bane zog währenddessen einen Kreis und Firenze sorgte dafür, dass die ‚Menschen‘ nicht eingriffen. Ray lächelte seinen großen Bruder an.
„Ich hab dich lieb, Bruder.“ Draco lächelte zurück. Ray sagte solche Worte immer, wenn er der Meinung war, der Andere würde zu ernst sein. Diese Worte machten ihn glücklich.
Bane, der das Gesprochene auch gehört hatte, seufzte. ‚Sturm wäre ein guter Master für Emerald gewesen, wenn Emerald ihn nicht als großen Bruder ansehen würde und umgekehrt‘. Wie viele Anfragen zur Einwilligung zu einem Bündnis zwischen Emerald und einigen Dominanten hatte er schon bekommen? Unzählige.
Und das nicht nur von seinen Zentauren im Stamm. Nein, fast alle dominanten Zentauren ganz Britanniens hatten schon angefragt. Er lächelte, als er sah, wie die beiden Kinder miteinander umgingen.
Auch Firenze lächelte: „Einer so hell wie die Sonne, der andere so dunkel wie die tiefste Nacht. Doch, wer von Beiden was ist, nicht ganz offensichtlich ist. Der eine sanft, der andere wie ein Sturm. Geschwister und doch nicht. Der eine die Scheide, der andere die Waffe, die Kinder werden bald erwachen.“
Firenze sprach leise, doch er wusste, dass die ‚Menschen‘ ihm zuhören würden. Er sah das Austauschen von Blicken zwischen den beiden Gründern von Hogwarts. ‚Ja, die beiden könnten eine Ahnung haben‘.
Firenze lächelte, als er sah, wie Sturm sich in seine Zentauren - Gestalt morphte. Hinter ihm zogen die ‚Menschen‘ zischend die Luft ein.
„Aber wie…?“
„Sein Animagus ist ein Pferd, er ist ein ‚Mensch‘, er verbindet diese beiden Körper miteinander.“ Firenze sprach ruhig. „Euer Sohn, Mr. Malfoy, Mrs. Malfoy ist auch unser Fohlen. Das von Bane und mir, Emerald, oder wie ihr ihn nennt Ray, wurde von mir schon in seinem ersten Jahr in der Schule als Fohlen angenommen. Bane ist mein Master und er adoptierte somit auch Emerald. Bei uns ist Emerald so etwas, wie bei euch eine Tochter. Emerald ist der jüngste des Stammeshäuptlings. Sturm, der Emerald als kleinen Bruder sieht, der Erstgeborene. Sturm wird irgendwann den Stamm übernehmen.“
- Ouch of Order -
Draco kam mit einem vor Wut verzogenem Gesicht zu Firenze.
„Wir wissen nun, wer meinem kleinen Bruder die Haare abgeschnitten hat“, er klang äußerst wütend.
„Bring ihn her. Bane wird mit ihm spielen wollen und ich auch, töte ihn nicht.“ Draco grinste und sah dann auf den Dunklen Lord.
„War keine gute Idee meinen Bruder hier zu entkleiden, wenn der da zusieht“ Draco sprach ruhig. Firenze drehte sich nun auch zum Dunklen Lord um.
„Die Wachen werden ihn vor Dummheiten abhalten und Bane ganz sicher auch. Wenn er dann doch noch in die Nähe von meinem Fohlen kommt, werde ich ihn langsam und qualvoll töten.“ Draco grinste und transformierte einen Stein, welchen er vom Boden aufhob in ein Schild. Hängte dieses um den Hals vom Dunklen Lord und zischte in dessen Ohr.
„Tust du irgendetwas, das meinem kleinen Bruder schaden könnte, werde ich dich töten. Glaub mir ich kann das oder wer glaubst du war die Person die dich immer, nachdem du Harry gequält hast, bestraft hat?“
Der Dunkle Lord sah nun mit geweiteten Augen auf Draco.
„Du warst das?“
„Ja und nun nimm deine Augen vom Körper meines Bruders, sonst sorge ich dafür das du nie wieder etwas sehen wirst!“
„Sturm!“ bellte es von der Wiese „Geh und hol dieses kleine Aas, welches deinem Bruder die Haare geschnitten hat und hör auf dem Kind dort drüben Angst zu machen. Los schwing die Hufe!“
Und genau das tat Draco auch.
Firenze hob seine Hand und zwei weitere Zentauren kamen zu ihm, sahen ihn fragen an.
„Bewacht ihn“, war das Einzige, was Firenze sagte. Die beiden Zentauren schauten auf den Dunklen Lord mit dem Schild um den Hals, welches besagte ‚Out of Order‘. Sie folgten dem Blick vom Dunklen Lord und knurrten, stellten sich vor ihm, ihre Speere im Anschlag.
Firenze lächelte. „Tötet ihn nicht, Bane hat ihn schon gewarnt.“, war alles, das er sagte und ging nun zu seinem Master.
In einem anderen Teil Britanniens, war gerade helle Aufregung. Man konnte nicht glauben, was man sah. Einen Zentauren, der aussah wie Draco Malfoy. Nein, dies war eine Halluzination und doch war es genau dieser, der gerade mit gezücktem Bogen hinter einem Schüler her rannte und diesen mit einem Pfeil niederstreckte.
„Du niederer Mensch wagst es meinem Bruder die Haare ab zu schneiden? Erwarte unsere Rache!“
Man hatte Angst, das gaben alle zu. Die Lehrer, die mit den Schülern im Dorf waren, konnten gar nicht so schnell reagieren, wie der Zentaur, der aussah wie Draco Malfoy, schon wieder mit dem gerade niedergestreckten Jungen verschwand.
Das Hogsmeade - Wochenende war gelaufen.
Firenze hatte sich währenddessen mit den Heilern des Stammes und dem Heiler der Einhörner abgesprochen. Ein Kreis wurde gebildet, Bane und er gingen zu den ‚Menschen‘.
„Was passiert jetzt?“, fragte Ric irritiert.
„Wieso erstellt ihr einen Heilkreis?“ Firenze sah ihn nachdenklich an und sah dann zu Bane, der nur nickte und seine Hand nahm.
„Emerald hat ein Geheimnis. Nein, eigentlich hat er mehr als eines. Doch dieses hier ist sehr riskant. Die Form, in der ihr ihn nun seht, ist nicht seine Ursprungsform. Er hat die Gene seiner Mutter, die blasse Haut und die schwarzen Haare kommen von ihr. Der Rest ist von seinem Vater. Ihr wisst ja, wer seine Mutter war, doch wer sein Vater war… nun ihr werdet es gleich sehen.
Auf jeden Fall trägt er eine Rüstung. Eine magische. Das einzige Problem ist, dass, wenn seine Haare geschnitten werden, wird er auch körperlich verletzt. Warum, das wissen nur die Sterne. Deswegen waren Draco, mein Master und ich auch so ungehalten.“
Ein Knurren erklang von den beiden Zentaurenwächtern.
„Nun Kleros und Keros sind auch ungehalten deswegen. Zumindest scheint es so.“ Ein Nicken der Beiden folgte.
„Dadurch, dass er die Rüstung trägt, konnten sie ihn nicht richtig heilen.“ Firenze sah zu Ric, als Bane zu sprechen begann.
„Ich bin ihnen wirklich dankbar, dass sie ihn soweit heilen konnten, dass er überlebt hat, bis wir eingetroffen sind.“ Firenze lächelte.
So kannte er seinen Master gar nicht. ‚Er macht sich ja große Sorgen um Emerald.‘
Bane sah zu Firenze. Bemerkte, dass dieser in Gedanken war und lächelte.
„Mr. Malfoy, Mrs. Malfoy, ich denke, sie wüssten gerne, warum wir ihren Sohn auch als den unseren ansehen. Es ist so, dass Firenze und ich leider keine gemeinsamen Kinder bekommen können. Wir wurden wohl verflucht. Zumindest sagte Sturm, nein Draco so etwas. Nun Firenze und Emerald, nein Ray haben sich schon immer sehr gut verstanden. Eines Nachts, es war im Winter, glaube ich und drei Tage vor unserer Bindung, habe ich bemerkt, wie Firenze sich davonstahl. Er ging zu einer Lichtung nahe des Sees und dort saß dann der Kleine.
Firenze musste es wohl irgendwie gespürt haben. Denn Ray weinte bitterlich. Ich bin Firenze gefolgt und konnte alles sehen. Und auch hören. Mein Mann sprach also zu Emerald. Und ich bemerkte, dass dieser weinte. Es schien, dass die Beiden sich regelmäßig dort trafen…“
Firenze sah zu Bane auf und strich sanft mit einer Fingerspitze über dessen Nase.
„Dies, Liebster, ist nicht deine Geschichte.“ Bane nahm die Hand und setzte einen Kuss darauf.
„Ich weiß, aber auch wenn man es mir nie ansieht, so liebe ich dich, Sturm und Emerald. Ich weiß, dass Sturm ein großartiger Krieger sein wird und das wir die Qual der Wahl bei den Partnern von unserem Emerald haben. Wenn nichts dazwischen kommt, wird er viele, viele Fohlen gebären.“
„Scht, auch das ist nur bis zu dem Punkt unsere Sache, wenn er gebunden ist, muss sein Mann auf ihn achten und selbst dort muss er dann darauf achten, wie viele Kinder er mit seinem Master bekommt.“
Bane wollte bereits zu einer Antwort ansetzen als Mr. Malfoy ihn unterbrach. „Verdammt, ich will jetzt wissen, warum Sie meinen Sohn als ihren Sohn bezeichnen. Er ist immerhin ein Mensch, wie wir!“
„Ich glaube, ich kann helfen, Vater. Ich war mal ein ‚Mensch‘ so wie Mutter, du hast angenommen, dass deine Fähigkeiten nicht durchkommen bei mir, da du dich mit einem Mensch gepaart hast. Aber ich kann dich beruhigen.“ Draco lächelte gruselig.
Über seinen Schultern lag der Körper eines Kindes. Blut floss stetig aus der Beinwunde über seine Brust.
„Ich bin etwas wie du und doch ganz anders. Anders als du angenommen hast, war in Mutters Familie vor knapp 1.000 Jahren ein magisches Wesen vorhanden.“ Er machte eine Künstlerpause und schmiss den Körper vor sich auf den Boden. Man hörte das Knirschen von Knochen, das Lachen von Bane und die leise Stimme von Firenze.
„Du wirst dafür bezahlen, was du unserem Fohlen angetan hast.“
Draco sah seine Eltern an und grinste seinen Vater an.
„Hunger, Vater?“, und strich sich das Blut mit einem Finger von der Brust und hielt ihn seinem Vater entgegen
„Nein?... Zu schade…“, und nahm den Finger in den Mund um genüsslich das Blut vom Finger zu lecken.
„Nun denn, in Mutters Familie war vor 1.000 Jahren ein Zentaur. Ein unbekannter Zentaur, der eine junge Frau schwängerte, vor den Augen ihres Mannes. Sie baten darum. Die Fähigkeit einen Animagus in Form eines Pferdes zu bekommen, hatte bis jetzt niemand außer mir.“ Draco lächelte.
„Und das bedeutet, dass ich meine Formen mischen kann. Ich bin Mensch, Pferd und Vampyr in einem und kann entscheiden, welche Form ich wähle, doch kann ich auch alle drei zusammen halten… Und nun entschuldigt uns.“ Draco nahm wieder den Körper des Jungen hoch. Doch diesmal zog er ihn an seinen Haaren hinterher. Eine Blutspur hinterlassend und zwei geschockte Malfoys.
„Wie kann er es nur wagen, so mit mir zu reden? Ich werde ihm den Umgang mit diesen Monstern verbieten“ Kaum hatte Lucius Malfoy dies gesagt, hatte er schon einen Speer an seinem Hals. Und Sal sprach leise.
„Verärgere niemals einen stolzen Zentauren, besonders, wenn es die Kinder der Stammesführer sind, Lucius. Du würdest es nicht überleben.“
Stille folgte. Diese wurde von einem Schrei unterbrochen. Die Mitglieder des Dunklen Ordens, der Dunkle Lord und dessen Eltern starrten auf das bizarre Schauspiel. Sie hatten nicht mitbekommen, dass Ray wohl wieder ‚mitspielen konnte‘, denn ein noch schönerer Junge-der-Lebt stand dort.
Lange schwarze Haare, gehalten in einem Zopf, welcher geflochten war. Dieser Zopf ging gleichmäßig bis zu seinen Kniekehlen. Die Lippen so rot wie Blut und schimmernd. Seine Haut schneeweiß und so zart, wie Meissner Porzellan.
Man konnte an einigen Stellen seine blauen Adern erkennen, welche das Blut durch den Körper brachten. Seine feine Gestalt war noch filigraner als zuvor, fast wie ein Mädchen sah er aus. Sein Körper war in einem silbrig blauen Stoff gehüllt. Es sah der Mähne der Einhörner ähnlich. Er hatte ein Messer in der einen und etwas blutiges in der anderen Hand.
Bane lachte und sah auf sein Fohlen. Nahm ihm das Messer und das blutige Etwas ab und ließ es zu den Zuschauern schweben. Draco hingegen säuberte Rays Hände in dem er das Blut ableckte. Genüsslich hatte er die Augen geschlossen. Und mehr als nur einem der Zuschauer wurde heiß, als sie dies sahen. Die beiden Wächter - Zentauren lachten.
Das heiße Gefühl war aber nicht lang beständig bei den ‚Menschen‘, denn als diesen gewahr wurde, was genau das Messer abgeschnitten hatte konnte man gequältes Seufzen hören. Der Dunkle Lord fuhr sich sogar mit seiner Hand in den Schritt und wimmerte gequält auf.
Eines der Einhörner kam und stach mit seinem Horn direkt in den Bauch des Jungen. Ein Thestral biss gar einen Arm ab. Der Junge würde verbluten, doch das ließ Draco nicht zu. Die kleine Gruppe am Rande bekam nicht mit was gesprochen wurde, doch als sich Ray in die Arme seines Bruders verkroch und man leichte Tränen auf seinen Wangen sehen konnte, wussten die ‚Menschen‘ was dieser junge gemacht hatte, oder machen wollte.
- Angelic Smile -
Draco nahm seinen kleinen Bruder in den Arm und streichelte ihm den Rücken. Bane hingegen sah sehr wütend aus und Firenze? Der stand starr auf seinem Fleck und sah hinunter auf den Jungen.
„Du kleiner Wicht wolltest meinen Sohn? Wolltest ihn als Sklaven?“ Er schrie nicht und doch waren diese Worte nur allzu deutlich hörbar, jeder Zentaur, der die Worte hörte, knurrte.
„Der Mensch wird nicht mehr lange leben“, knurrte Keros. Kleros nickte nur.
„Du kleiner Wurm wolltest ihn haben? Dich in ihm versenken? Und du hast ihn an den Direktor verraten? Ich muss ihm hoch anrechnen, dass er ihn dir nicht geschenkt hat, so wie du es ausdrückst, du widerlicher Mensch. Dein Dank war, dass du ihm die Haare abgeschnitten hast? Du hast dir einfach etwas genommen, was dir nicht gehört. Du widerliches Stück Dreck, spüre unseren Zorn!“
Firenze war außer sich, als er die letzten Worte schrie und dem Jungen mit seinen Hufen die Knie zersplitterte.
„Du wirst nie wieder laufen können, Mensch. Nie wieder sehen!“ Er nahm zwei seiner Pfeile und stach dem Jungen die Augen aus.
„Du wirst nie wieder mein Fohlen anfassen…“, und er brach dem jungen jeden Finger einzeln.
Eine klare Stimme hallte über die Wiese und die ‚Menschen‘ dachten, dass Engel singen würden.
„Daddy? Es ist genug, bitte.“ Harry sah Firenze in die Augen.
„Gut dann, mein Fohlen, lass ihn sterben.“ Harry nickte und kuschelte sich noch mehr in Dracos Arme ein, der nun genüsslich an seinem Hals schnüffelte.
„Gleich, Dray, dann darfst du etwas essen.“
„Okay, Ray, aber bitte lass ihn langsam sterben.“
Ein engelsgleiches Lachen glitt über Ray’s Gesicht und er sah auf den Körper vor ihm.
„Colin ich wünsche dir viel Spaß in der Hölle, denn Papa wird viel, viel Spaß mit dir haben.“ Er hob eine Hand und der Boden fing an zu zittern, dann sprossen Ranken und Wurzeln aus der Erde, wickelten sich umeinander zu einem Speer und warteten. Einige Ranken hoben den Körper Collin Creeveys an den Armen in die Höhe. Der Speer aus Ranken und Wurzeln bewegte sich wieder.
Die Schreie des Jungen waren grauenvoll. Das Ranken - und Wurzelgefüge pfählte den Jungen langsam und schmerzvoll. An den Armen sah man, dass die Spitze sich geteilt hatte, denn sie kamen an den ausgestreckten Armen wieder heraus. Es war ein grauenvolles Schauspiel.
Narzissa drehte es den Magen um und sie rannte ins Haus um sich zu übergeben.
Die ‚Menschen‘ waren erschüttert über so viel Gewalt, denn der Junge lebte noch, man hörte ihn noch immer wimmern. Das Gesicht Emeralds war mit einem engelsgleichen Lächeln verziert, als Draco ihn zur Terrasse trug. Firenze und Bane auf den Fersen.
„Wir werden ihn später zu Dumbledore schicken und ihm eine Nachricht dadurch übermitteln.“ Bane war glücklich, sein Kleiner hatte es geschafft jemanden fast zu Tode zu foltern und ließ ihn langsam leiden.
Draco wandelte sein Aussehen im Laufen und schließlich stand wieder der Mensch Draco vor den anderen ‚Menschen‘.
„Was haltet ihr von einem Frühstückt? Ray muss mal was essen, sonst wird er noch leichter, als er schon ist und auch ich habe Hunger.“ Dies ließ nun auch Ric würgen und dieser rannte ins Haus um sich mit Jörg zu unterhalten.
Harry kuschelte sich noch mehr in die starken Arme seines Bruders und sah sich die ‚Menschen‘ an, die ihn gerettet hatten. Er lächelte Severus Snape an und schlüpfte aus der Umarmung von Dray nur um in die Arme von Severus zu fliehen.
„Mei… meiner Mutter dir geht es gut, Onkel.“ Severus lachte und nahm ihn wieder auf den Arm.
„Mein kleiner Augenstern, was hab ich dir über den Zusatz ´Onkel´ gesagt?“
„Es nicht zu sagen?“ Severus sah hinunter auf den wunderschönen Jungen in seinen Armen. Er konnte nicht anders.
„Du bist wie Morgan, weißt du? Du hast ihre Augen und kannst genau so unschuldig schauen, wie sie“ Ray kicherte.
„Du, Onkel, meinst du Tom wird mir böse sein, wenn ich ihm was weg hexe?“
„Wieso?“
„Naja, er sieht mich so seltsam an.“
Der Dunkle Lord wurde aus seinen Gedanken gerissen, als dieser deklarierte, er würde ihm was weg hexen.
„Sorry, Kleiner, du bist eine Augenweide, aber ich versuch mich zu bessern.“
Was? War das gerade aus seinem Mund gekommen? ´Vedammt, ich bin der Dunkle Lord. Dunkle Lord’s entschuldigen sich nicht‘.
„Raaaaaaaaay!“
„Ja, Dray?“
„Hunger!“
„Oh, Sorry, ich komme.“ Mit diesen Worten ging Harry zu seinem großen Bruder und setzte sich auf dessen Schoß. So, dass er alle ansehen konnte. Neigte seinen Kopf, Draco strich ihm sanft die Haare vom Hals und küsste die Stelle, die er beißen würde.
„Danke, dass du mich dein Blut trinken lässt, Bruder.“ Nach diesen Worten stieß er seine Zähne in die wundervolle weiche und weiße Haut und trank von ihm. Ein einzelner Tropfen Blut rann Ray’s Hals hinunter und Severus hielt ihn mit seinem Finger auf. Leckte ihn ab.
„Hmm, dein Blut, Harry, ist das reinste, was ich je gekostet habe.“
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