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von BlaBlaBlubb    erstellt: 11.01.2010    letztes Update: 27.04.2011    Geschichte, Allgemein / P16    (fertiggestellt, keine anonymen Reviews)
@ kernchen: Schön dass dir die Geschichte bis jetzt gefällt..
Torhüter sein is schon was geiles.. :P
Vielen vielen Dank für das Lob. Ich hoffe die anderen Kapitel gefallen auch...
<3 :P

Schon gehts weiter..


Als ich meine Augen aufmache, sehe ich, wie wir gerade über das Meer fliegen."Boah", sage ich vor lauter Erstaunen,"wie schön das Meer glitzert." Ich vernehme leichtes Kichern neben mir.
"Hast Du noch nie ein Meer gesehn?" fragt mich Daniel.
Spielerisch schlage ich ihm an den Oberarm."Doch, aber des sieht so schön aus von hier.Ausserdem war ich schon am Meer im Urlaub.." sage ich trotzig und strecke meinem Freund die Zunge raus."Ach ja und wo?"
Ich grinse."Bei meinen Großeltern in der Türkei.Das war der schönste Urlaub meines Lebens.2 ganze Wochen lang."
Gerne erinnere ich mich daran zurück, ist die Türkei schließlich das Herkunftsland meines Vaters.
"Soso. Bist Du noch nervös?"
Ich nicke eifrig."Und wie nervös ich bin.Aber ich habe ja meinen Freund an der Seite, der mir beisteht."
"Ja, das hast du!!" antwortet mir Daniel lachend und gibt mir einen kleinen Kuss.
"Sehr geehrte Fluggäste.Wir hoffen Sie hatten einen schönen und angenehmen Flug und würden uns freuen, Sie bald wieder bei uns begrüssen zu dürfen.Ihr Tui-Fly-Team wünscht Ihnen einen angenehmen Aufenthalt und viel Spass."
Das ganze Flugzeug applaudiert und ich schaue ein letztes Mal auf das wunderschön glitzernde Meer, bevor es zum Madrider Flughafen geht.


Daniel und ich steigen aus dem Flugzeug aus und ich betrete zum ersten Mal in meinem Leben spanischen Boden.
"Dafür das Februar ist,ist es ganz angenehm, findest Du nicht?" frage ich Daniel.
"Es ist echt schön hier.Aber dass wir ständig in den Wintermonaten her kommen, ist blöd."
"Tja, tut mir Leid, dass man Handball nunmal in der Halle spielt und nicht draussen."
"Ja ich mach Dir da ja keinen Vorwurf. Sei doch nicht gleich eingeschnappt."
Verwirrt sehe ich ihn an.
"Ich bin nicht eingeschnappt, ich habe Dir das nur gesagt.
Männer..."
"Lass uns nicht streiten, wir sollten eher zusehen,dass wir rechtzeitig zu Deiner Pressekonferenz kommen."
"Ja, ok." gebe ich dann doch klein bei.Streiten hat jetzt wirklich keinen SInn.
"Aber wenn Du magst, können wir ja auch mal im Sommer herkommen." sage ich dann, um ihn versöhnlich zu stimmen.
"Mal schaun, was unsere Terminkalender dazu sagen." antwortet er mir glucksend und nimmt meine Hand in seine.
"So und jetzt lass uns mal schauen, wo wir überhaupt hin müssen.."
Wir holen unser Gepäck und machen uns auf den Weg zu den Taxis.
"Sag mal, Daniel, wieso mussten wir so viel Zeug mitnehmen?" frage ich ein wenig nervend.
Angesprochener seufzt und schüttlet den Kopf.
"Weil die anderen Nationalspielerinnen morgen kommen und ihr dann ein gemeinsames Interview geben sollt."
Ich stoße einen tiefen Seufzer aus.
"Ja, aber wir brauchen doch ned so viel Zeug.Ich mein, ich bin zwar ein Mädel, aber keine von denen, die tausende von Klamotten mitnehmen müssen."
"Ja, hast Recht.Aber man kann doch nie wissen.."
'Theoretisch müsstest Du mich kennen, aber anscheinend doch ned' denke ich mir und steige in ein Taxi ein.
Auch Daniel setzt sich zu mir und sagt dem Fahrer, wo wir hin müssen.
"Sind..sind Sie.. Verena Kacar?" fragt mich der Taxifahrer in sehr brüchigem Deutsch.
"Ja, die bin ich. Wieso?"
"Meine Tochter...spielen auch Hand..handball.. In Gol. Kann ich.. habe Autogramm für ihr?"
Ich lächle. "Natürlich.Wie heißt sie denn?"
"Carmen." antwortet er mir und gibt mir einen Stift und ein Blatt Papier.
'Für Carmen. Viel Glück, Verena Kacar.' schreibe ich auf den Zettel und reiche diesen dem Fahrer.
"Gracias."
"De nada."antworte ich ihm und er fährt los.

"Schlafmütze wir sind da..." höre ich die sanfte Stimme von Daniel und spüre einen Kus auf meiner Stirn.
"Bin ich eingeschlafen?" frage ich und muss gähnen.
"Ja bist Du.Aber jetzt musst Du dann hellwach sein,ok? Nicht, dass Du dann bei Deiner Konferenz wegpennst!"
Ich schüttle mich leicht und bin schon wieder um einiges wacher.
"Ich schlaf doch bei sowas nicht ein.Was denkst Du denn von mir?"
"Nur Gutes, Schatz, nur Gutes."
Wir zahlen schließlich und steigen vor einem wahsinnig großen Gebäude aus.
"Wow. Nicht schlecht Herr Specht.."sage ich, als ich davor stehe und nach oben schaue.
"Komm, lass uns reingehen."
Doch daraus wird nichts, denn eine ganze Schar an Fotografen, Journalisten und was-weiß-ich-noch-wem 'behindert' uns beim Hineingehen.
Irgendwas labern die, aber ich verstehe leider-oder vielleicht Gott sei Dank- kein Wort.
Daniel übernimmt ein paar der Fragen für mich, doch so leicht lassen sich die Medien Leute nicht abspeisen.
Irgendwie, keine Ahnung was er getan hat, schafft es mein Freund dann die Papparazzi loszuwerden.
Schnell verschwinden wir im Gebäude und suchen erstmal den Konferenzraum.
"Man ey, die waren vielleicht hartnäckig..."sage ich leicht belustigt, worauf Daniel aber nur schnaubt.
"Du musstest ja ned mit denen reden.."antwortet er mir leicht angesäuert.
Ich bin gerade leicht perplex.
"Äh, Schatz gehts Dir gut?"
"Nichts ist gut. Nur, weil DU kein Spanisch kannst, muss ich jetzt dafür herhalten für die zu antworten."
Geschockt, verwirrt und ungläubig starre ich in an.
"Tut mir Leid,dass ich in der Schule kein Spanisch habe, so wie Du."
Er überlegt kurz.
"Tut mir Leid." doch ich kann ihm gerade nicht verzeihen.
"Dafür hast Du mir jetzt zusehr weh getan.Das ist nicht fair. Ich weiß ja, dass ich ein dummes, kleines Kind bin, aber mich gleich so anzufahren.. Des hätte es eigentlich nicht gebraucht."
"Verena, ich.."
"Nein! Für mich ist das noch anstrengender. als für Dich. ICH muss das mein halbes Leben lang aushalten.Und eigentlich dachte ich, dass Du als mein Freund immer zu mir stehen würdest.Ich dachte DU liebst mich."
Als er darauf nichts antwortet, werde ich richtig sauer.
"LIEBST DU MICH ÜBERHAUPT NOCH???"
Er sieht auf den Boden.
"Verena.. es gibt da was, das ich Dir erzählen sollte."
Auf einmal verwandelt sich mein Zorn in Trauer und Enttäuschung.
"Es gibt da jemand anderen!" sagt er mir und hat noch nicht mal den Mut mir ins Gesicht zu sehen.
"Wer? Wer ist es?" frage ich mit zittriger Stimme.
Er streckt siene Hand nach meiner aus, doch ich ziehe sie zurück.
"Sie heißt Andrea."
Das genügt mir.So schnell es irgendiw geht laufe ich aus dem Gebäude heraus.
Ichlaufe und laufe und bekomme noch nicht einmal mit, wie ich jemanden anremple.
Ich laufe infach weiter bis ich weit genug von Daniel weg bin.
Ich setze mich auf eine Parkbank und weine. Ich weine einfach. Weil ich dachte, dass er mich liebt. Ich dachte es wirklich. Und wieder wurde ich enttäuscht.
Zun zweiten Mal.
Ich kann einfach nicht mehr.
"Das ist doch alles ein Haufen Scheiße" schreie ich heraus.
Und jetzt weiß ich noch nicht mal,wo ich hingelaufen bin.
Hoffentlich finde ich zurück, ich wil die Konferenz nicht verpassen.
Andererseits will ich Daniel nie nie wieder sehen.
Jemand setzt sich neben mich und ich höre wie der- oder diejenige schwer atmet.
"DANIEL, VERSCHWINDE!" schreie ich.
Doch diese braunen Augen gehören nicht Daniel.
Und jetzt wird mir klar,WER genau hier neben mir sitzt...




SO das war das 2. Kapitel.
Hoffe es gefällt.
Reviews? *liebguck*
Schokolade! :P
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