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von Lumiell
erstellt: 10.01.2010
letztes Update: 17.03.2010
Geschichte, Romanze / P16
(abgebrochen)
„Und er ist doch gewachsen“, murmelte Nellie beiläufig. Fast zu beiläufig. Und der missbilligende Blick, mit dem sie die eintretende Person bedachte, verriet anderes als Gleichgültigkeit. Ihre Freundin Lucy schaute sie mit einem Seufzen an.
„Warum ist das so wichtig?“, flüsterte sie ebenso leise zurück.
„Weil ich nicht zu ihm aufschauen will!“, antwortete Nellie mit wachsendem Nachdruck. Lucy musste ob der Starrsinnigkeit ihrer Freundin nur leise lächeln. Beide beobachteten, wie sich der Musiksaal langsam füllte.
„Hast du die Hausaufgaben?“, sprach Lena Lucy an. Lucy antwortete mit einem Nicken und fing an, in der großen Unordnung ihres Blocks und des Ordners danach zu suchen, worauf Nellie mit einem entnervten Stöhnen und einem Augenrollen reagierte. Sie zog ihrerseits ein Blatt, mit Noten vollgekritzelt, aus ihrem Block und reichte es Lena, die sich daraufhin auf ihren Platz setzte.
„Oh mein Gott, meine Hausaufgaben sind weg! Nellie!“, schrie Lucy schließlich entsetzt auf. Nellie sah sie nur an.
„Kein Wunder, in deiner Unordnung!“, antwortete sie schließlich mit einem Schulterzucken, ergab sich aber ihrem Schicksal und durchblätterte zumindest Lucys Block. Auf die Geräusche des Fechtkampfes, den Andreas und Raphael mit Besenstielen austrugen, reagierten beide nicht. Im Gegensatz zu Laura, der erklärten Todfeindin von Lucy und Nellie.
„Boah, könnt ihr nicht mal aufhören? Andere Leute wollen lernen!“, rief sie den beiden Jungs wütend zu. Die reagierten jedoch nur mit einem Schulterzucken und machten unbeeindruckt weiter, zumal sich auch die anderen nicht gestört zu fühlen schienen. Felicitas saß auf ihrem Platz und spielte wie immer vor dem Unterricht Tetris auf dem Handy, Lena schrieb die Hausaufgaben ab, Marcel trommelte auf den Bongos vor sich hin, und die letzten beiden Mitglieder des Kurses, Johannes und Verena waren noch nicht da, weil sie von einer anderen Schule stammten und nur den Musik-LK an diesem Gymnasium besuchten.
„Danke!“, Lena gab Nellie das Blatt schließlich zurück.
„Kein Problem“, antwortete diese gelassen.Sie schaute auf die Uhr. So langsam müsste die Lehrerin ja doch kommen.
„Ich hab sie!“, schrie Lucy neben ihr plötzlich auf und wedelte mit einem krakelig beschriebenen Blatt hin und her.
„Super, bekommst einen Keks!“, antwortete Marcel sarkastisch. Lucy reagierte gar nicht darauf, sondern fing an, ihre Sachen wieder in die verschiedenen Ordner und Hefte zu legen, ziemlich wahllos, wie es schien. Nellie hingegen funkelte ihn nur wütend an, worauf Lena kurz lachte. Die Kabbeleien zwischen Nellie und Marcel waren in all der Zeit zu einem Running Gag geworden, den außer den beiden selbst irgendwie jeder zum Lachen fand.
Mit einem kurzen Schnauben drehte sich Nellie wieder zu Lucy und registrierte dabei, dass die Lehrerin den Raum betreten hatte. Fast überflüssig, schließlich schallte die durchdringende Stimme schon wenige Sekunden später durch den Raum.
„Brengel, Raffa! Besen weg!“, rief sie, während sie sich einen Weg durch den mit Tischen vollgestellten Raum bahnte.
Andreas Brengel wurde generell von jedem nur ‚Brengel’ genannt. Er und Raphael, der von Frau Andlauer liebevoll ‚Raffa’ gerufen wurde, räumten die Besen in den Raum, wo das komplette Schlagwerk und die Stabspiele standen, den Raum, den Nellie netterweise als „Gerümpelkammer“ bezeichnete und worüber sich der Schlagzeuger permanent aufregen könnte.
„Lena, erfülle deine Pflicht!“, forderte die Lehrerin das vor ihr sitzende Mädchen auf, indem es ihm einen Stapel Blätter in die Hand drückte, welche Lena verteilte.
„Was?“, fragte Nellie plötzlich, an Lucy gewandt.
„Irgendwann bringt ihr euch um…Oder ihr seht ein, dass ihr nicht ohne einander könnt“
~~~~~
Ich bitte um ein review^^
„Warum ist das so wichtig?“, flüsterte sie ebenso leise zurück.
„Weil ich nicht zu ihm aufschauen will!“, antwortete Nellie mit wachsendem Nachdruck. Lucy musste ob der Starrsinnigkeit ihrer Freundin nur leise lächeln. Beide beobachteten, wie sich der Musiksaal langsam füllte.
„Hast du die Hausaufgaben?“, sprach Lena Lucy an. Lucy antwortete mit einem Nicken und fing an, in der großen Unordnung ihres Blocks und des Ordners danach zu suchen, worauf Nellie mit einem entnervten Stöhnen und einem Augenrollen reagierte. Sie zog ihrerseits ein Blatt, mit Noten vollgekritzelt, aus ihrem Block und reichte es Lena, die sich daraufhin auf ihren Platz setzte.
„Oh mein Gott, meine Hausaufgaben sind weg! Nellie!“, schrie Lucy schließlich entsetzt auf. Nellie sah sie nur an.
„Kein Wunder, in deiner Unordnung!“, antwortete sie schließlich mit einem Schulterzucken, ergab sich aber ihrem Schicksal und durchblätterte zumindest Lucys Block. Auf die Geräusche des Fechtkampfes, den Andreas und Raphael mit Besenstielen austrugen, reagierten beide nicht. Im Gegensatz zu Laura, der erklärten Todfeindin von Lucy und Nellie.
„Boah, könnt ihr nicht mal aufhören? Andere Leute wollen lernen!“, rief sie den beiden Jungs wütend zu. Die reagierten jedoch nur mit einem Schulterzucken und machten unbeeindruckt weiter, zumal sich auch die anderen nicht gestört zu fühlen schienen. Felicitas saß auf ihrem Platz und spielte wie immer vor dem Unterricht Tetris auf dem Handy, Lena schrieb die Hausaufgaben ab, Marcel trommelte auf den Bongos vor sich hin, und die letzten beiden Mitglieder des Kurses, Johannes und Verena waren noch nicht da, weil sie von einer anderen Schule stammten und nur den Musik-LK an diesem Gymnasium besuchten.
„Danke!“, Lena gab Nellie das Blatt schließlich zurück.
„Kein Problem“, antwortete diese gelassen.Sie schaute auf die Uhr. So langsam müsste die Lehrerin ja doch kommen.
„Ich hab sie!“, schrie Lucy neben ihr plötzlich auf und wedelte mit einem krakelig beschriebenen Blatt hin und her.
„Super, bekommst einen Keks!“, antwortete Marcel sarkastisch. Lucy reagierte gar nicht darauf, sondern fing an, ihre Sachen wieder in die verschiedenen Ordner und Hefte zu legen, ziemlich wahllos, wie es schien. Nellie hingegen funkelte ihn nur wütend an, worauf Lena kurz lachte. Die Kabbeleien zwischen Nellie und Marcel waren in all der Zeit zu einem Running Gag geworden, den außer den beiden selbst irgendwie jeder zum Lachen fand.
Mit einem kurzen Schnauben drehte sich Nellie wieder zu Lucy und registrierte dabei, dass die Lehrerin den Raum betreten hatte. Fast überflüssig, schließlich schallte die durchdringende Stimme schon wenige Sekunden später durch den Raum.
„Brengel, Raffa! Besen weg!“, rief sie, während sie sich einen Weg durch den mit Tischen vollgestellten Raum bahnte.
Andreas Brengel wurde generell von jedem nur ‚Brengel’ genannt. Er und Raphael, der von Frau Andlauer liebevoll ‚Raffa’ gerufen wurde, räumten die Besen in den Raum, wo das komplette Schlagwerk und die Stabspiele standen, den Raum, den Nellie netterweise als „Gerümpelkammer“ bezeichnete und worüber sich der Schlagzeuger permanent aufregen könnte.
„Lena, erfülle deine Pflicht!“, forderte die Lehrerin das vor ihr sitzende Mädchen auf, indem es ihm einen Stapel Blätter in die Hand drückte, welche Lena verteilte.
„Was?“, fragte Nellie plötzlich, an Lucy gewandt.
„Irgendwann bringt ihr euch um…Oder ihr seht ein, dass ihr nicht ohne einander könnt“
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