Anzeigeoptionen|Review schreiben|Regelverstoß melden|★SocialBookmark
◄   Schriftgröße|Schriftart|Zeilenbreite|Ausrichtung|Zeilenabstand
◄   10px|12px|15px|17px|19px
◄   Times|Arial|Helvetica
◄   25%|50%|75%|100%
◄   Linksbündig|Blocksatz
◄   gering|normal|groß|sehr groß
«
»
von anna25    erstellt: 08.01.2010    letztes Update: 08.05.2010    Geschichte, Romanze / P18    (fertiggestellt)
Hallo zusammen : )
Uiii, schon gleich sechs Reviews zum ersten Kapitel. Da hab ich mich aber mächtig gefreut.
: ) Deswegen geht’s auch jetzt schon weiter.
Ach ja, ich versuche übrigens immer regelmäßig zu posten, aber versprechen kann ich natürlich nichts, vor allem, wenn morgen die Schule wieder losgeht.
Jetzt aber einen lieben Dank an die ersten Schreiber.

@Anki: Herzlichen Glückwunsch zum allerersten Review. : ) Ja, ich hab dich mit Höwedes weil… Das möchte ich jetzt gerne wissen. ;D Schön, dass dir der Prolog schon mal gefällt.

@Lorena92: Huhu, vielen, lieben Dank für dein Review. Da bleibt mir eigentlich nichts anderes übrig, als die noch viel Spaß beim Weiterlesen zu wünschen. : )

@Malutki: Salut Madame. ; ) Schön, dass ich dich hier wieder finde. Och mensch, du faselst da immer vor dich hin…das versteht doch kein Mensch. ;D Ich musste dein Review drei Mal lesen, aber jetzt hab ich’s gerafft. Danke dafür. : )

@Schalke Fee: Schön, dass es dir gefällt. Danke für dein Review. : )

@Saaaaskiäää: Hallo du da draußen im Schnee versunkenes Etwas. Danköschön für dein Review, ne. Aber das weißt du ja auch schon, weil ich hab mich ja schon bedankt. ; ) Ich…ich denke mir nie etwas geniales aus. ; ) Winterliche Grüße zurück.

@XFanX: Woho, dankeschön, aber hier gibt es so tolle FF’s da findest du sicherlich noch weitere. : ) Trotzdem danke für das Lob und dein Review. : )

Viel Spaß mit dem neuen Kapitel. Ich hoffe ihr seid bereit für unsere Zeitreise. : )
Liebe Grüße anna 25

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

2. Kapitel – 1992 – Blick in die Vergangenheit

Sanft fuhr ich mit meinen Fingern über das Bild wo Benni mich als Zweijährige im Arm hielt. Mir schwebten noch genau die Erzählungen von Angelika vor…

                                                      ~*~

„Schau mal…ist sie nicht süß?“ Angelika stützte sich mit ihren Finger vorsichtig an der Glasscheibe ab.
„Sophie ist zwei Jahre alt. Sie lebt im Kinderheim. Ihre Mutter hat sie damals zur Adoption freigeben. Im Moment muss sie allerdings noch eine Woche im Krankenhaus bleiben. Sie hatte eine Lungenentzündung, aber die Kleine hat sich mittlerweile wieder ziemlich gut erholt.“
„Die arme Maus. Ihre Mutter wollte sie wirklich nicht haben?“ Wilfried legte einen Arm um Angelika. Beide lächelten sich an.
„Nein, aber was würden Sie als verzweifelte 18 Jährige tun?“ Die Schwester winkte den beiden zu und öffnete die Tür zu dem Zimmer in dem Sophie lag. Die Kleine schlief tief und fest. Eingewickelt in eine Decke.
„Sie ist eine ganz Süße. Nur leider haben wir und das Heim bisher noch keine Eltern für die Kleine gefunden. Sie ist so lebensfroh und ein echtes Strahlekind.“ Sanft fuhr ihr die Krankenschwester über ihre braunen Haare. Sie standen in alle Richtungen ab.
Eine ganze Zeit lang blickten Angelika und Wilfried das schlafende Etwas einfach nur an. Gebannt von ihrem Lächeln, dass sich auch jetzt, während des Schlafens auf ihren kleinen, süßen Lippen formte.
Selig lächelte die Schwester die beiden an.
„Wie wäre es denn mit Ihnen? Haben Sie schon Kinder?“
„Oh, wir haben zwei, wirklich sehr anstrengende und zeitraubende Jungs zu Hause. Andreas und Benedikt. Die beiden sind jetzt sieben und vier Jahre alt“, stolz fasste Wilfried nach Angelikas Hand.
„Das wäre wunderbar. Sophie würde in einer richtigen Familie aufwachsen.“
„Ich weiß nicht…“ Unschlüssig blickte er seine Frau an. Auch sie schüttelte unwissend den Kopf.

„Sie ist wirklich sehr süß, aber…“
„Aber Sophie ist nicht ihre Tochter. Das sagen die meisten Paare auch“, sanft zog die Schwester ein Stücken von der Decke nach unten.
„Ich glaube, sie hätte es sehr gut bei Ihnen. Vielleicht überlegen Sie es sich einfach noch mal. So eine Entscheidung ist ja nicht einfach zu treffen.“
Freundlich verabschiedeten sich alle, dann verließen die beiden das Krankenhaus. Eigentlich hatten sie nur vorgehabt eine Bekannte zu besuchen.
„Sie ist schon niedlich.“
„Wenn ich ehrlich bin, dann habe ich sie jetzt schon in mein Herz geschlossen.“
„Meinst du wir würden das hinkriegen? Ein fremdes Kind großzuziehen.“
„Wir müssen sie so behandeln, als wäre sie Unseres. Wilfried, ich glaube es wäre falsch, wenn wir uns dagegen entscheiden.“

Beide stiegen in das Auto ein, um nach Hause zu fahren. Auf dem Rückweg holten sie noch Benedikt und Andreas vom Fußballtraining ab. Es war Frühling und angenehm warm in Haltern. Ab und zu ließ sich schon die Sonne blicken und wärmte die Gegend vom kalten Winter auf. Kaum waren die beiden am Trainingsgelände vom TuS Haltern ausgestiegen, da lief Benedikt schon auf sie zu.

„Mamaaa“, er fiel in ihre Arme und nachdem er auch seinen Papa begrüßt hatte, ließ er vor Aufregung seinen Turnbeutel fallen.
„Was ist denn passiert Schatz?“ Besorgt begab sich Angelika auf die gleiche Ebene von Benedikt und strich ihm durch seine Haare. Währendessen machte sich Wilfried auf die Suche nach Andreas. Wahrscheinlich fand er wieder, wie so oft, seinen zweiten Schuh nicht und saß verzweifelt in der Umkleide.
„Der… der Trainer hat gesagt“, tief holte er Luft. „Ich darf am Samstag zum ersten Mal beim Turnier mitmachen“
„Das ist doch super“, glücklich hob der Vierjährige seine Turnbeutel auf und schulterte ihn. Auch Wilfried kam mit Andreas an der Hand zurück und nachdem sie die Jungs von ihren Freunden verabschiedet hatten, fuhr die Familie nach Hause.

Abends saßen sie alle zusammen auf dem Sofa und spielten eine Runde Memory.
„Gewonnen!“ Benedikt reckte die Arme in die Höhe und hüpfte auf dem Sofa auf und ab.
„Man. Benni hat schon wieder gewonnen“, beleidigt ließ sich Andreas nach hinten fallen. In sich gekehrt schob er die Unterlippe nach vorne.
„Dein kleiner Bruder ist im Memory spielen einfach nicht zu schlagen“, Angelika sammelte die Karten ein und legte einen großen Stapel auf den Tisch.
„Benni ist blöd.“
„Na!“ Mahnend sah Wilfried zu seinem Sohn.
„Du bist selber blöd“, Benn streckte seinem älteren Bruder die Zunge raus. Andreas zog eine Grimasse zurück.
„Schluss jetzt!“ Fuhr Angelika dazwischen und tatsächlich hörten beide auf. „Papa und ich möchten euch noch etwas sagen.“ Lächelnd schauten sich beide an.
„Was denn? Was denn? Bekomme ich neue Fußballschuhe?“ Aufgeregt hoppelte Benedikt zwischen den beiden hin und her. Der Vierjährige war vollkommen außer sich.
„Höchstwahrscheinlich bekommt ihr, sozusagen, eine kleine Schwester.“
„Eine Echte? Keine Puppe?“ Andreas kratzte sich am Kopf.
„Nein, keine Puppe. Sie heißt Sophie“, erwiderte Angelika und wuschelte dem Ältern durch die Haare.
„Ach sie ist schon da?“ Dieses Mal kratzte sich Benedikt am Kopf.
„Mama, du hast doch immer gesagt es dauert ein bisschen, bis dann Jemand wirklich kommt.“
„Ja, aber bei Sophie ist das anders.“
„Waaaarum?“ Die beiden hockten sich vor ihre Eltern auf den Teppich und schauten sie fragend an. Unschlüssig blickten sich Wilfried und Angelika an.
„Das erzählen wir euch ein anderes Mal. Jetzt wird’s erstmal Zeit, dass ihr ins Bett geht“, keine Sekunde später hatte Angelika Benedikt auf dem Arm und Andreas an der Hand.
„Aber du liest uns noch was vor“, protestierten beide gleichzeitig, dann verschwanden die Drei im Kinderzimmer.

                            ~*~

Zwei Monate später …

„Benni, kommst du mit Sophie abholen?“ Der Kleine polterte die Treppe runter und versuchte sich die Schuhe zu binden. Er scheiterte an der Schleife. Schnell half ihm Angelika, dann fuhr die Familie los.

Heute war der Tag gekommen. Sophie würde ab heute in der Familie Höwedes leben und aufwachsen. Die Wochen über hatten Angelika und Wilfried die Kleine oft besucht und festgestellt was für ein bezauberndes Kind sie doch tatsächlich war. Diese Besuche hatten ihre Entscheidung nur bestätigt. Auch jetzt fühlte sich alles richtig an, als sie sich auf den Weg zum Kinderheim machten. Den Fotoapparat eingepackt, damit der Moment festgehalten werden konnte, wenn Benedikt und Andreas zum ersten Mal dem neuen Familienmitglied gegenüber standen.

Am Kinderheim angekommen, spürte man doch deutlich die Nervosität die in der Luft lag. Ein Kind zu adoptieren…das passierte schließlich nicht jeden Tag. Mit ihren Kindern an der Hand machten sich die beiden schließlich auf den Weg nach drinnen. Im Flur vor Sophies Zimmer, der gepackte Koffer mit ihren bisherigen Klamotten. Innen die Heimbesitzerin, die Frau vom Jugendamt und Sophie, die sich still und grinsend mit ihrem Teddy beschäftigte.

„Sophie. Schau mal. Deine Brüder. Möchtest du sie nicht begrüßen?“ Die Heimleiterin lenkte die Aufmerksamkeit von dem Teddy auf Benedikt und Andreas, die sich wohl auch mehr für die Spielsachen interessierten. Sophie rutschte von dem kleinen Stuhl herunten und machte vorsichtig ein paar Schritte auf die beiden zu.

„Ist sie das?“ Wandte sich Benedikt an seine Eltern. Die beiden nickten und gaben ihm einen kleinen Schubser nach vorne. Da standen sie sich also gegenüber. Benedikt und Sophie. Wie Bruder und Schwester und doch so fremd.
„Toller Teddy“, sprach Benedikt schließlich los und die restlichen Menschen in dem Raum glucksten los.
„Das ist Benni“, brabbelte Sophie gebrochen los.
„Der heißt ja genau wie ich“, bemerkte Benedikt. Zufall das der Teddy seinen Kosenamen trug?
„Ist sie jetzt für immer bei uns?“ Benedikt drehte sich zu seinen Eltern um. Beide nickten wieder. Dann blickte Benedikt zwischen Sophie und seinen Eltern hin und her, bevor er Sophie schließlich umarmte.

„Schnell, mache ein Foto. Benni hält Sophie im Arm.“ Ein Klacken ertönte und das erste Foto war geschossen.
«
»
Anzeigeoptionen|Review schreiben|Regelverstoß melden|★SocialBookmark
◄   Schriftgröße|Schriftart|Zeilenbreite|Ausrichtung|Zeilenabstand
◄   10px|12px|15px|17px|19px
◄   Times|Arial|Helvetica
◄   25%|50%|75%|100%
◄   Linksbündig|Blocksatz
◄   gering|normal|groß|sehr groß
> Nutzungsbedingungen <   > Datenschutz <   > Impressum <          v3.9-7097