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von anna25
erstellt: 08.01.2010
letztes Update: 08.05.2010
Geschichte, Romanze / P18
(fertiggestellt)
Kurzbeschreibung: 1992 – Die zweijährige Sophie wird von ihrer Mutter zur Adoption freigegeben. Bei einem Krankenhausbesuch wird sie in das Herz der Familie Höwedes geschlossen. Sophie wächst wohlbehütet und glücklich auf, auch wenn sie weiß, dass Angelika und Wilfried nicht ihre wirklichen Eltern sind. Zu ihren Ersatzgeschwistern, vor allem zu Benedikt baut sie eine geschwisterliche Verbindung auf . 2010 - Erst als Benedikt mit Vanessa zusammen kommt, merkt Sophie, dass mehr als Freundschaft in ihren Gefühlen steckt. Doch ist es jetzt schon zu spät? ( Benedikt Höwedes, OC’s, der Kader von Schalke 04)
Rating: P-18
Disclaimer: Die OC’s gehören mir, sowie die Idee. Reale Personen gehören sich selber. Geld verdiene ich hiermit nicht. Ähnlichkeiten mit anderen Gesichten sich nicht beabsichtigt.
Sonstiges: Hallo Leute : ) Da bin ich wieder. Wie versprochen mit einer neuen FF. Dazu muss ich euch vielleicht noch einiges erklären. Jaaa, jetzt kommt’s das ist nämlich alles nicht so einfach. ;D
Also. Das erste Kapitel spielt in 2010. In allen Kapiteln die im jetzt spielen, werde ich aus der Sicht von Sophie schreiben. Die Kapitel sind jeweils mit ner Jahreszahl gekennzeichnet. Die Kapitel die keine Jahreszahl haben, spielen in dem gleichen Jahr, wie in dem Kapitel davor.
In den Kapiteln die in der Vergangenheit spielen, also ab 1992 schreib ich aus der allgemeinen Sicht.
So, eigentlich gar nicht so schwer, oder? ;D
Dann wünsch ich euch jetzt viel Spaß mit dem ersten Kapitel. : ) Etwas kurz, aber auch nur der Prolog ;-)
Cover zur Story: http://img121.imageshack.us/i/catsuc.jpg/
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1. Prolog – 2010 - Blaue Flecken
„So ein scheiß“, ich ließ mich auf mein Bett fallen und schlug die Hände über meine Augen, um die Tränen zu verbergen, die so langsam aufkamen. Er hatte es mir gesagt…ohne mit der Wimper zu zucken. Mir, seiner besten Freundin, die er wie eine Schwester behandelte.
„Warum ich? Warum die blöde Vanessa? Warum Benni?“ Ich seufzte und drehte mich auf den Bauch. Mein Blick fiel auf ein Foto von Benni und mir, wie wir beide im Kindesalter in Haltern auf dem Spielplatz spielten. Unwillkürlich fuhr ich über die Narbe an meinem Arm, die ich mir damals geholt hatte, als ich von der Schaukel gefallen war, weil Benni mir Sand ins Auge geschmissen hatte. Seit 18 Jahren kannten wir uns, wuchsen zusammen auf und plötzlich, jetzt wo Benni mir gesagt hatte, dass er mit Vanessa zusammen gekommen war … plötzlich spürte ich für ihn mehr als nur Freundschaft, mehr als geschwisterliche Liebe.
Ich konnte mir selber meine Gefühle nicht erklären. Schließlich war Benni all die Jahre so etwas wir mein Ersatzbruder gewesen. Meine eigene Familie kannte ich schließlich nicht. Meine Mutter hatte mich mit zwei Jahren zur Adoption freigegeben. Wie konnte man so plötzlich ein Kribbeln spüren, wenn ein Mensch in der Nähe war, den man schon Jahre kannte? Wie konnte man das erst merken, wenn dieser Jemand schon eine Freundin hatte?
Ich schloss meine Augen und ließ das Gespräch von Benni und mir vorhin revue passieren.
*Flashback*
„Sophie. Du bist meine Schwester…“ – „Benni, ich bin nicht deine Schwester.“ Sophie schüttelte ungläubig den Kopf. Wann würde Benni endlich begreifen, dass die beiden keine Geschwister waren?
„Ach Sophie. Du weißt doch wie ich das meine. Dann bist du halt meine beste Freundin und deswegen sollst du es auch als erstes erfahren.“ Er grinste sie an und Sophie rechnete mit dem Schlimmsten. Er würde wechseln. Von Schalke ins Ausland. Wegziehen. Sie hier alleine lassen.
„Ich soll was wissen?“ Hakte sie nach und das Dauergrinsen aus Bennis Gesicht war überhaupt nicht mehr wegzuwischen. Sophie schaute weg. Wären diese verdammen Grübchen und diese glänzenden Augen nicht.
„Sophie. Vanessa und ich sind zusammen.“ Sophies entsetztem Blick stand ein Dauergrinsen gegenüber. Das war noch schlimmer, als die Wechselgedanken. Benni hatte eine Freundin.
„Hey, als meine Schwester könntest du dich ruhig ein bisschen mehr freuen.“ Bennis Grinsen war vergangen, als er merkte, wie Sophie nachdenklich zu ihm rüber schaute.
„Benni, ich bin nicht deine Schwester“, Sophie wurde mit einem Mal bewusst, dass Benni sie nie als Frau sehen würde, sondern immer nur als Schwester. Beste Freundin. Nicht mehr. Ihr Magen krampfte sich zusammen. Ein Stich durchfuhr ihr Herz. Benni blickte sie besorgt an. Ein Kribbeln zog sich durch ihren Körper.
„Sophie. Wir sind zusammen aufgewachsen. Ich kenne dich seitdem du zwei Jahre alt bist. Wir sind wie Geschwister aufgewachsen. Früher dachten wir sogar wie wären Geschwister. Sophie, du wirst auf irgendeine Weise immer meine Schwester bleiben, ob du es nun bist oder nicht…“
*Flashback Ende*
Ja, auf irgendeine Weise würde ich wohl immer seine Schwester bleiben. Mit meiner Bettdecke tupfte ich mir die Tränen aus dem Gesicht.
Damals, als kleine Kinder hatten Benni und ich erst gar nicht begreifen können, dass wir keine Geschwister waren. Als Bennis Eltern mich als Zweijährige adoptiert hatten, war das wohl mein größtes Glück gewesen. Sie bescherten mir eine wunderschöne Kindheit und wundervolle Menschen mit denen ich aufwachsen durfte. Unter anderem auch Benni.
Ich stand auf und zog das Fotoalbum aus meinem Bücherregal. Noch einmal wollte ich sehen, was Benni und ich alles erlebt hatten. Ich schlug das Album auf und als erstes lächelte mir ein vierjähriger Benni entgegen, der mich 1992, als Zweijährige auf dem Arm hatte. Und das sollte wohl der Anfang einer Liebe sein, die bis heute durch alle Zeiten ging.
Zumindest von meiner Seite…
Ohne dich dreh ich durch
trag mein Herz in der Hand
und ich werf´s dir hinterher
fang es auf, halt es fest oder schmeiß es einfach weg
vielleicht brauch ich´s ja gar nicht mehr
(Rosenstolz – Blaue Flecken)
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