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Geschichte: Fanfiktion
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von TheNewDejaVu
erstellt: 06.01.2010
letztes Update: 18.01.2010
Geschichte, Romanze / P18 Slash
(fertiggestellt)
weitere Autoren: donnie (William Becketts Sicht^^)
Viel Spaß!^^
-William-
„But one day... I will stay...“ Schweiß lief über meine Stirn und in ähnlicher Ekstase wie die Menge vor mir wischte ich ihn mir von der Haut und lauschte den letzten Klängen der verzerrten Gitarre, ehe die Menschenmassen in tosenden Applaus ausbrachen. Für uns endete somit die Show für heute; für Fall out Boy würde sie in wenigen Minuten beginnen.
Benommen schrie ich einen Dank in das Mikro und wünschte den Leuten noch viel Spaß, ehe ich mit meiner Band von der Bühne verschwand und mir sofort ein Handtuch von der Crew schnappte, um über mein Gesicht zu wischen, strich darauf meine langen braunen Haare zurück und versuchte, normal zu atmen. Ein Stück entfernt sah ich Pete und Ashlee stehen, die sich noch kurz vor der Show unterhielten. Als er mich auch erspähte, grinste er und kam auf mich zu, schlug mit mir ein.
„Geile Show, Bill! Besorg dir irgendwo 'n Bier und bleib Backstage. Wir sehen uns doch nachher noch?“ Er hielt bereits leicht nervös nach den Leuten Ausschau, die ihm sagen würde, wann er auf die Bühne muss, doch er bekam nur Patrick zu Gesicht, dem er zunickte.
„Ja, klar“, meinte ich und bemerkte, dass ich halb schrie – noch zu irritiert von dem Getose auf der Bühne. „Viel Spaß, Mann!“, rief ich ihm noch hinterher, als er bereits einem Techniker entgegensprang, um noch auf den letzten Drücker etwas zu regeln. Ich ging Petes Vorschlag nach und ließ mir ein Bier besorgen, bevor ich mich zum Ankleideraum meiner Band bewegte. Hier saßen die Jungs bereits versammelt, lachten lauthals und hatten noch lange nicht aufgehört, Musik zu machen. Mit Gitarre, Bass und Drumsticks bewaffnet, zogen sie mich mit auf die Couch und animierten mich zum Singen, während ein paar mehr Leute den Raum füllten und uns zu unserem bisher größten Gig gratulierten.
Nach ein paar weiteren Liedern entschuldigte ich mich kurz und verließ den Raum, um Fall out Boy von der Seite der Bühne aus zuzusehen. Sie lieferten eine fantastische Show und jeder von ihnen war komplett in seinem Element. Ich hoffte wir würden auch bald auf einer großen Bühne eine so gute Einheit bilden können.
Euphorisiert sang ich jedes einzelne Lied mit - an diesem Abend stimmten sie wirklich eine FOB-Hymne nach der anderen an und nach einiger Zeit bemerkte ich auch schon, wie meine Stimme etwas dünner wurde. Heiserkeit konnte man, wenn man mit Fall out Boy auf Tour war, eigentlich nicht gebrauchen - zumal diese gerade erst begonnen hatte, dennoch konnte mich nichts davon abbringen, lauthals mitzujubeln, als sie das letzte Lied endeten und Joe mir als erster aufgeregt entgegensprang.
Mit Glückwünschen wurden sie überschüttet und als sich die Menschentraube um sie herum etwas gelöst hatte, rief Pete einmal quer durch den Raum, dass alle, die Lust hätten, noch einen Trinken zu gehen, ihm folgen sollten und so schloss sich ihm fast die versammelte Mannschaft inklusive Freunde, Musiker und Techniker an, um in eine der umliegenden Bars zu gehen.
Da Fall out Boy erst noch mit Fans umlagert wurde, die zum Glück zu jung waren, um in den Club folgen zu dürfen, gingen einige von uns schon einmal vor und bestellten sich Drinks. Ich blieb nicht weit von der Bar entfernt stehen und ließ meinen Blick über die Tanzfläche schweifen.
Sofort fiel mir inmitten des Gedränges ein großer junger Mann auf. Er trug bunt gemischte Klamotten und hatte schwarze Haare; sein Hüftschwung stahl jedem Mädchen in diesem Laden die Show. Als ich ihn bereits eine Weile beobachtete, fiel mir Sisky auf, der anscheinend die ganze Zeit neben mir gestanden hatte.
„Was meinst du?“, fragte er und ich musste ihn nicht einmal ansehen, um zu wissen, dass er von dem Latino sprach. „Er ist Sänger in einer Band, die Pete vor kurzem unter seine Finger genommen hat. Das heißt, du würdest ihn auf Tour noch ein paar Tage sehen.“
Ein schelmisches Grinsen schlich sich auf meine Lippen und ich nippte an meinem Longdrink. „Eine Nacht mit ihm reicht mir, Adam“, sagte ich selbstsicher und lehnte mich nach hinten gegen die Theke, als der Schwarzhaarige mir einen Blick zuwarf und grinste, als er wieder wegsah. Ein gutes Gefühl durchströmte meinen Körper und ich überging Siskys skeptischen Blick und leerte mein Glas, ehe ich mir meinen Weg zu meinem Opfer für diese Nacht bahnte.
-Gabriel-
Die beiden Mädchen, die sich im Laufe des Abends wohl das Ziel gesetzt hatten, mich mit ihrer jeweiligen Weiblichkeit zu beeindrucken, tanzten immer ausgelassener und schmissen sich von Zeit zu Zeit regelrecht an meinen Körper. Anfangs war es recht amüsant gewesen, doch mittlerweile wollte ich die Tanzfläche nur noch verlassen und war erleichtert, als sie entschieden, sich einen weiteren Longdrink zu holen und mir somit eine Verschnaufpause gönnten- womöglich sogar die Gelegenheit zu meiner Flucht.
„Hey!“, vernahm ich plötzlich eine Stimme direkt neben meinem Ohr, die gegen den Lärmpegel ankämpfte und drehte mich in diese Richtung. Der Braunhaarige, der mich zuvor von der Bar aus beobachtet hatte, stand grinsend vor mir, wobei seine Augen nicht von meinen wichen. Ich erwiderte sowohl seine Begrüßung als auch sein Lächeln und beugte meinen Kopf etwas zu ihm, damit ich eine Chance hatte, zu verstehen, was er mir sagen wollte.
„Sexy Hüftschwung“, lautete sein Lob. Zeitgleich begann er nun, seinen Körper im Takt der Musik zu bewegen. Die engstehende Position verließen wir dabei nicht und zogen schnell einige merkwürdige Blicke der Umstehenden auf uns.
„Wie heißt du?“, fragte ich nach einigen Momenten und ein schelmisches Grinsen legte sich auf seine Lippen. „Warum möchtest du das wissen?“, lautete seine Gegenfrage, die mich etwas verdutzte. „Ich würde dich eben gerne ansprechen können.“ – „Ich verrat ihn dir später, wenn du ihn brauchst“, sprach er mit rauer Stimme in mein Ohr und ich schloss die Augen, um diese Tonlage so lange wie möglich in meinem Gedächtnis halten zu können.
„Du kommst mir bekannt vor“, rätselte ich, nachdem ich ihn näher beschaut hatte. „Wird das eine billige Anmache“, neckte der Braunhaarige darauf und ich beließ es vorerst dabei.
„Hier ist es ein wenig laut, findest du nicht? Lass uns woanders hingehen“, stellte der Braunhaarige nach einiger Zeit fest und griff mein Handgelenk, zog mich hinter ihm her Richtung Ausgang. Auf dem Weg schauten die beiden Mädchen mich fragend an, worauf ich nur mit den Schultern zuckte und mich weiter führen ließ: aus dem Club, hinter das Gebäude, in eine unbelichtete und menschenleere Ecke.
Meine Ohren dröhnten und fiepten von der Musik. Der Braunhaarige hatte sich gegen die Hauswand gelehnt und zog mich an meinem Hoodie nun zu ihm. Meinen rechten Arm neben seinen Kopf ans Mauerwerk stützend, kamen unsere Gesichter sich ziemlich nahe. Seine offensive Art zu flirten, gefiel mir. Sie war auf jeden Fall ansprechender und spannender als die der beiden Mädchen.
„Nun zeig mal, ob du noch mehr als nur gut tanzen kannst“, forderte er mich auf, worauf die winzige Distanz zwischen uns schnell überschritten war. Hart legten sich unsere Lippen aufeinander und meine Hände fuhren unter sein Shirt. Ein Seufzen erstarb in unserem Kuss.
Sein Mund öffnete sich bereitwillig, als ich über seine Lippen leckte- auf meine legte sich derweil ein Grinsen. Unsere Zungen umkreisten sich feurig. Hastig ließ ich von seinem Mund ab und küsste seinen Hals entlang.
„Verrätst du mir jetzt schon mal deinen Namen?“, versuchte ich es ein zweites Mal und erhielt tatsächlich eine Antwort. „Bill“, meinte er kurz angebunden und zog mich wieder in einen Kuss. Mir gefiel seine ungestüme Weise von Minute zu Minute mehr.
Plötzlich fiel es mir ein, warum er mir so bekannt vorkam und ich löste mich langsam von seinem Körper.
„Also Bill. Wir werden sicherlich noch genug Zeit haben, uns besser kennen zu lernen. Der Abend war echt schön, danke! Soll ich dich noch bringen? Wir dürften denselben Weg haben“, flüsterte ich in sein Ohr und küsste ein weiteres Mal seinen Hals.
Ich hatte ihn einfach noch nicht so schnell gewinnen lassen wollen und da ich jetzt wusste, dass wir uns garantiert ein weiteres Mal über den weg laufen würde, konnte ich den verdutzten William ruhig alleine auf sein Zimmer gehen lassen. Nach einer kurzen Stille, verschwand William wieder im Club und ich machte mich auf den Weg ins Hotel.
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