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von MelwoodChicas    erstellt: 03.01.2010    letztes Update: 09.03.2011    Geschichte, Allgemein / P12    (abgebrochen)
Hallo Leute. 10 Favoriteneinträge hat unsere Story schon, das hat uns wirklich gefreut *strahl*
Vielen Dank an jene, die uns ein Kommi dagelassen haben.


@ kipferl
schön, wenn wir deinen Geschmack getroffen haben x) Cesc ist schon ein lustiger Kerl und es fiel uns nicht wirklich schwer uns auf Cesc als zweiten Hauptchara zu einigen x)
Nene, kein slash, keine Sorge :D
Nando und Cesci = heilloses chaos? Wer weiß (^^,)
Sasha wirst du jetzt kennen lernen. Wir hoffen, das Kennenlernen erfüllt deine Erwartungen x)

@ CheriLady
Schön, dass du hier vorbeigeschaut hast :D
Ob du Fernando richtig verstanden hast? x) Du wirst es gleich lesen, vorausgesetzt, du bleibst uns treu (^^,)

@ huhikuu
Dankeschön. Es geht auch schon weiter und wir hoffen, dass es dir weiterhin gefällt.


Kapitel 2 – Meeting Sasha

Erst als die Uhr des DVD-Players verkündete, dass es bereits 18:45 war, legten die beiden Sportler ihre Controller zur Seite.
„Na dann lass uns mal ne Wohnung für dich finden. Sasha wird das schon meistern.“, Fernando grinste plötzlich unvermittelt und stand dann auf.
„Ist Sasha denn gut?“, fragte Cesc seinen Kumpel, während  er ebenfalls aufstand.
„Wer, wenn nicht Sasha?“, antwortete Fernando nickend
„Ich hatte damals in meiner Übergangsphase, dank ihm die perfekte Wohnung, direkt am Albert Dock.“ Der sommersprossige Spanier dachte mit einem Lächeln an seine Anfangszeit in Liverpool zurück. Es war alles so verdammt aufregend gewesen, und auch wenn Cesc schon viel länger im Ausland spielte, konnte er sich vorstellen, dass sein Freund dennoch ebenfalls ein wenig aufgeregt sein musste.
Liverpool war immerhin Liverpool.
Eine Stadt und ein Verein mit Tradition.

„Ich setze dich einfach vor Melwood ab und du wartest auf Sasha, ich muss nämlich noch schnell etwas besorgen, aber dann bin ich natürlich in der Nähe, falls es Probleme geben sollte.“, Fernandos Mundwinkel zuckten erneut, was Cesc aber verborgen blieb, da er konzentriert aus dem Fenster sah.
Sechs Jahre hatte er beim FC Arsenal gespielt. Sechs Jahre in denen wirklich viel passiert war. Die zwei letzten Saisons war er sogar Kapitän gewesen. Doch Rafas Angebot hatte er nicht ausschlagen können.
Jeder wusste, das Liverpool zurzeit etwas angeschlagen war, aber gerade deswegen sah es Cesc als Anreiz. Er freute sich schon wirklich auf seine Zeit beim FC Liverpool.
Der Vierjahresvertrag war bereits unterschrieben, die medizinischen Tests waren beinahe abgeschlossen und, wenn er nun auch eine eigene Wohnung haben würde, konnte es wirklich losgehen.
Sein neues Leben in Liverpool.

„So wir sind da. Hops raus!“, Fernando hielt seinen Wagen an und stupste Cesc in die Seite. Sasha ist immer pünktlich, also los“, er griff an seinem Kumpel vorbei und öffnete so die Türe.
Cesc sah Fernando für einen Moment irritiert an. „Hast du es so eilig mich loszuwerden?“, fragte er mit hochgezogener Augenbraue.
„Nein, das nicht, aber glaub mir, du willst es dir mit Sasha nicht verscherzen.“, grinste der sommersprossige Stürmer nur bestens gelaunt.
„Bis gleich.“, und ehe Cesc noch hätte etwas erwidern können, war er schon aufs Gas gestiegen und vom Areal gerollt.

Francesc Fàbregas stand etwas ratlos auf dem Parkplatz des Melwood Trainingsgeländes. Er sah auf seine Armbanduhr, die verkündete, dass es bereits zwei Minuten vor Sieben war.
Also lief er mit raschen Schritten in das Gebäude und sah sich erneut um. Doch es war niemand zu sehen, selbst die Rezeption war verwaist.
„Ganz toll!“, murmelte der Mittelfeldspieler leise und sah immer wieder auf seine Uhr. Innerlich verfluchte er gerade Nando. Wenn er sich nicht so schnell aus dem Staub gemacht hätte, hätte er ihn gebeten diesen Sasha anzurufen um nachzufragen ob er bei der Terminvereinbarung etwas falsch verstanden hatte. Es war ja nur eine einfache E-Mail gewesen, vielleicht hatte er auch etwas überlesen. Er wusste es einfach nicht.
Er wusste nur, dass es jetzt bereits fünf nach Sieben, und er somit zu spät dran war.
Wobei er war ja da, nur eben Sasha O’Sullivan nicht.

Er hörte die gläserne Eingangstür des Trainingsgeländes und als er aufsah, sah er in grüne, fast schon katzenartige Augen. Cesc brauchte einen Moment um zu begreifen, dass diese faszinierenden Augen zu einer jungen Frau gehörten, die ihn aufmerksam, aber freundlich ansah.

„Hallo, es tut mir leid, ich habe mich etwas verspätet.“, die junge Frau lächelte und streckte Cesc dann ihre rechte Hand zaghaft lächelnd entgegen. „Ich bin Sasha“
Dem Mittelfeldspieler klappte der Mund auf. Und wie immer wenn er etwas überrumpelt war, sagte er das erste was ihm in den Sinn kam.
„Ich dachte du bist ein Mann.“
Am liebsten hätte er sich sofort selbst in den Hintern getreten, doch da war es bereits zu spät. Sashas Augen verengten sich für einen Moment, doch dann versuchte sie sich an einem neutralen Gesichtsausdruck.
„So männlich sehe ich ja dann wohl doch nicht aus.“, antwortete sie und zu Cesc völliger Überraschung lächelte die junge Frau bereits wieder und strich sich eine Strähne ihres langen schwarzen Haares aus dem Gesicht.
„Ich meine es tut mir leid, aber Sasha,….“, verhedderte sich der Mittelfeldspieler immer mehr und mit einem Schlag viel ihm Fernandos Satz ein.
„Ja, ich kenne ihn ein bisschen. Er ist sozusagen unser Mädchen für alles!“
Cesc biss so fest die Zähne zusammen, dass seine Kieferknochen heraustraten. Da hatte ihn doch sein angeblicher Kumpel mit voller Absicht ins offene Messer laufen lassen. Das sah dem sommersprossigen Kindskopf mal wieder verdammt ähnlich. Und wie aufs Stichwort ging im selben Moment erneut die Türe des Trainingsgeländes auf.
„Ah, ich sehe, du hast Sasha bereits kennen gelernt!“, kam es breit grinsend von Fernando, der zufrieden von der jungen Frau zu seinem Kumpel sah.

„Wieso hast du mir bitte gesagt, dass Sasha ein Mann ist?“, zische Cesc sofort auf Spanisch los und funkelte den sommersprossigen Stürmer wütend an.
„Das habe ich nicht, du hast es angenommen und ich habe dich nicht korrigiert.“, erwiderte Fernando auf Englisch, noch immer bester Laune.
„Vielen Dank aber auch.“, Cesc war noch immer leicht sauer. Er blamierte sich nun mal nicht gerne und gerade eben hatte er sich echt einen herausragend schlechten ersten Eindruck geleistet.
„Jederzeit wieder“, Fernando grinste, wenn es überhaupt noch möglich war, noch eine Spur breiter.

„Können wir uns vielleicht wieder dem widmen, weswegen wir hier sind? Cescs Wohnungssuche nämlich!“, meldete sich schließlich wieder Sasha zu Wort, die Arme vor der Brust verschränkt und die beiden Männer mit einem durchdringendem Blick taxierend.
„Natürlich können wir das“, begann Fernando mit seinem besten Zahnpastalächeln. „Nicht wahr Cesc?“, wandte er sich an seinen Kumpel, der ihn noch immer wütend anfunkelte, sich jedoch schnell wieder zusammen riss.
„Klar!“, er nickte Sasha matt zu, die ebenfalls nickte.
„Gut, dann gehen wir am besten mal in mein Büro, ich habe einmal drei Wohnungen herausgesucht, dann kannst du mir sagen, welche am ehesten deinen Bedürfnissen entspricht und dann handeln wir uns weiter würde ich sagen“, wandte sie sich an den spanischen Mittelfeldspieler und wies den Gang entlang.
Alle drei setzten sich in Bewegung und keine Minute später saßen sie in Sashas Büro im zweiten Stock des Melwood Traininggeländes.

„So hier, bitte, das sind meine Vorschläge.“, die schwarzhaarige Engländerin überreichte Cesc eine transparent-weiße Mappe auf der das Liverpool-Logo aufgedruckt war, wie der Mittelfeldspieler schmunzelnd registrierte.
„Danke“, Cesc nahm die Mappe an sich und schlug sie auf.
„Wir haben ein gewisses Kontingent an Wohnungen, die uns zur Verfügung stehen, aber auch außerhalb dieser Immobilien ist immer etwas machbar“, erklärte Sasha weiter, während sich der braunhaarige Spanier die Wohnungen ansah, die bereits für ihn herausgesucht worden waren. Es gab immer vier Bilder und eine kurze Beschreibung der Wohnung.

„Also die klingt doch sehr gut“, Cesc blätterte zum zweiten Wohnungsangebot zurück. Es war eine beschauliche 75qm Dachgeschosswohnung, direkt an den Albert Docks. Er drehte die Mappe so, dass Sasha besser sehen konnte. Die junge Frau nickte als sie das Blatt überflog.
„Wie gesagt, wenn du spezielle Ausstattungswünsche hast,…“, begann sie.
„Es ist ja ohnehin nur vorübergehend, von daher eignet sie sich wirklich gut. Wozu dem Verein unnötig viel Arbeit machen?“, fragte Cesc und als sich sein  und Sashas Blick trafen mussten beide lächeln.
„So eine Einstellung lobe ich mir, nicht wahr Señor Torres?“, wandte sie sich nun verschmitzt lächelnd an Fernando, der bei der Erwähnung seines Namens kurz zusammen zuckte.
„Ich war auch total pflegeleicht.“, protestierte der blonde Spanier sofort halbherzig, was Sasha und Cesc erneut lächeln ließ.
„Er hat das ganze Team auf Trab gehalten musst du wissen.“, erklärte Sasha Cesc, der verstehend nickte.
„Ich kann mir das in etwa vorstellen, ich hatte ihn damals jeden Tag mindestens zweimal am Hörer.“, grinste der Mittelfeldspieler breit und klopfte seinem Kumpel breit grinsend auf die Schulter, der nur eine Schnute zog.
„Es war eben mein erster Transfer und es war alles sehr neu.“, murmelte er leise und senkte den Kopf.
„Ja, ja, das sagen sie alle“, gluckste Cesc und schlug Fernando erneut auf die Schulter.

„Also wenn es dir passt, Cesc, kann ich dir morgen um 12:00 einen Besichtigungstermin anbieten“, Sasha blätterte nun wieder in ihren Unterlagen und überprüfte ihren Terminkalender.
„Das klingt doch gut.“
Der Mittelfeldspieler nickte. An den Trainings durfte er ohnehin erst teilnehmen, wenn die Checks endgültig abgeschlossen waren, und das würde frühestens in zwei Tagen so weit sein.
„Gut, dann verbleiben wir so. Also morgen um 12, wieder unten beim Eingang.“
Sasha erhob sich und signalisierte so den zwei Sportlern, dass diese Unterredung vorbei war.
„Gut…“
Cesc nickte und erhob sich ebenfalls.
„Ich werde pünktlich sein.“ Er reichte Sasha freundlich lächelnd die Hand und Fernando tat es ihm gleich.


Auf dem Nachhauseweg unterhielten sich die beiden Freunde über die Wohnung die Cesc morgen mit Sasha besichtigen würde. Sie war nur ein Haus weiter, als die Wohnung, in der Fernando seine Transferzeit verbracht hatte.

Kaum hatten es sich die beiden Männer wieder bei Fernando gemütlich gemacht, klopfte es an der Türe.
„Erwartest du Besuch?“ Cesc sah überrascht auf.
„Ich nicht. Du?“, gab Fernando ebenso überrascht zurück.
„Immer. Ich lade mir immer Leute in deine Wohnung ein.“, erwiderte Cesc grinsend.
„Vielleicht ist es Pepe und lädt wieder zum Barbecue ein.“, begann Fernando mit glänzenden Augen. „Ich wäre total dafür.“, er rieb sich den Bauch. Immerhin war es bereits Acht und er bekam langsam Hunger.
„Na dann los. Pepes Barbecues sind legendär!“
Cesc sprang voller Tatendrang von der Couch und wie kleine Kinder lieferten sich die beiden Sportler ein Wettrennen und kamen schlitternd vor der Tür zum Stehen.
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