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von Uke-Pa-Chan    erstellt: 02.01.2010    letztes Update: 02.01.2010    Geschichte, Romanze / P18 Slash    (fertiggestellt, keine anonymen Reviews)
Kapitel 2: Zwei für sich


Wieder wehte ein kühler Wind durch die Stadt. Wolken brachen am Horizont herein. Es hatte angefangen zu regnen. Die Leute verschwanden langsam von den Straßen in ihre Häuser, verstecktem sich vor dem Regen. Zelos stand jedoch an der offenen Türe und begutachtete seinen überraschenden Besuch. Glücklich fiel er der Person in die Arme. „Amigo! Was machst du denn hier? Ich hab gerade an dich gedacht!“ Lloyd versuchte sich aus Zelos’ Umarmung zu lösen doch der rothaarige war stärker. „Nun zier dich doch nicht so! Aber komm am besten erst einmal rein...du wirst noch ganz nass!“, sagte Zelos fröhlich und zog Lloyd ins Haus. Dieser kam in der ganzen Hektik nicht einmal dazu, ein einziges Wort heraus zubringen. Prompt schloss Zelos die Tür und drückte Lloyd auf das Sofa. „Was führt dich hierher? Hast du mich etwa vermisst?“ Ein Lächeln zierte Zelos’ Lippen.


Lloyd schaute nur genervt zur Seite. „Mir war langweilig...sonst nichts..“ Schnell hüpfte Zelos zu ihm und schmiss sich neben ihn aufs Sofa. „Wir haben uns ewig nicht gesehen! Komm schon, sag dass du mich vermisst hast!“ Zelos’ lächeln wandelte sich in ein grinsen um. Lloyd schaute, nach den Worten suchend, aus dem Fenster. „Ich...ich wollte dich sehen...Zelos...“, sagte er dann leise. Verdutzt schaute Zelos ihn an. Das hatte er nicht erwartet zu hören. „Mich sehen? Warum?“, antwortete er verwirrt. Lloyd zuckte leicht mit den Schultern. „Ich...weiß nicht genau...“ Mit dem Zeigefinger, schob Zelos vorsichtig Lloyd’s Gesicht in seine Richtung. „Lloydi...du siehst gar nicht gut aus...“, sagte er leise. Lloyd schaute ihn etwas verwirrt an. „Lloydi?“, dachte er verwirrt. Dann löste er sich von Zelos und schaute wieder zur Seite. „Mir geht es gut...“


Zelos seufzte und lehnte sich zurück. „Wenn du nicht darüber reden willst, kann man nichts machen.“ Lloyd schaute zur Seite. Am liebsten hätte er Zelos alles über die Albträume erzählt, jedoch hatte er Angst von ihm ausgelacht zu werden. „Es ist albern...es sind doch nur ein paar Träume...“, dachte er sich. Plötzlich wuschelte Zelos ihm durch die Haare. „Hey Lloydi lass uns ein Bad nehmen!“, rief er mit einem lächeln auf den Lippen. „Eh?!“ Lloyd schreckte zurück. „Spinnt der?!“ Zelos wuschelte ihm weiter durch die Haare. „Deine Sachen sind ganz durchnässt! Ich möchte doch nicht dass mein Lloydi eine Erkältung bekommt!“ Lloyd schaute ihn fragend an: „Und warum musst du dann mitkommen?!“ Zelos lächelte. „Na, weil es so doch viel lustiger ist! Nun stell dich doch nicht so an! Wir sind doch unter Männern...Oder ist es dir peinlich?“ Lloyd errötete leicht und schaute zur Seite. „Also...ich...“ Er bekam keinen Ton heraus. Zelos sah ihn fragend an. „Was ist denn los Lloyd? Ist doch nichts dabei mit mir baden zu gehen, oder? Nun komm schon...oder ist dir eine Erkältung lieber?“ Lloyd schüttelte leicht den Kopf. „Also...ich...“ Zelos lächelte und nahm Lloyds Hand. „Dann ist es also abgemacht! Auf in die Badewanne!“
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