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von nightly wolf
erstellt: 27.12.2009
letztes Update: 29.01.2010
Geschichte, Abenteuer / P12
(abgebrochen)
Text Es war ein wundervolles Land. Die Sonne schien hell und die goldenen Getreidefälder glänzten darunter. Die Bäche wirkten wie Ströhme aus purem Silber. Die Häuser wurden von der Natur eingeramt. Sie waren voll von Blumen, Kletterefeu und allem nur erdenkbaren Pflanzen. Auch die Schmetterlinge waren dort wirklich nicht selten gewesen. Dort hin. Mitten in diese Idylle zog es Carls Familie. Was er damals noch nicht wusste: Bald würde es eines der vom Tod geprägtesten Gegenden auf der ganzen Welt sein.
Carl lebte ein Jahr glücklich dort. Doch dann zog es auch einen gewissen Doktor Frankenstein nach Transilvanien. Vom einen Tag auf den Anderen waren die Dorfbewohner misstrauischer geworden. Dazu hatten si auch allen Grund, denn die Gräber wurden geplündert, die Pflanzen verwelkten unter einem Regenbogen und selbst die Sonne schien sich aus dem Staub zu machen. Die Blitze die immer wieder wärend einem Unwetter auf dem Schloss einschlugen galten als böses Omen. Eines Morgens krachte es. Inzwischen nichts ungewöhnliches mehr. Doch dieses mal war es ohrenbetäubend laut. So als würde ein ganzer Wald auf einmal gefällt. Alle Dorfbewohner blickten sie in Richtung des Schlosses. Die Sonne verschwand abrupt und die Temperatur fiel um mindestens 10°C. Das Letzte was Carl sah, waren riesige Fledermäuse, die sich schreiend aus dem Shlosstürmen erhoben, bevor er von tiefster Dunkelheit eingehüllt wurde. Text
Komisch. Normalerweise hatte Gabriel kein so ein gutes Gedächtnis. Vielleicht hatte er gestern auch einfach zu viel geschlafen.
"Van Helsing! Jetzt komm. Das Schiff legt bald ab!" rief Carl ungeduldig. "Ja. ICh bin schon unterwegs." rief es mit tiefer Stimme zurück. "Vergiss nciht deinen Mantel!" Doch Carl war schon verschwunden. "Hoffentlich hat er schon ales gepackt. Nciht das wir nacher ganz unvorbereitet den Monstern gegenüber stehen." Gabriel schmunzelte in sich hinein. Die Vorstellung ohne irgendwelche Waffen gegen jemanden zu kämpfen gefiel ihm. Noch wärend es den Gedanken dachte, riss er sich zusammen. Es sollte ihm nicht gefallen zu kämfen. Er sollte immer (meistens wie er fand) zu einer diplomatischen Lösung kommen.
Langsam ging er dem Ausgang entgegen. Es war ihm egal, wie oft er kämpfte. Sein Leben war ihm egal. Wenn er sterben würde, würde Carl das schon verkraften. Sonst hatte Gabriel ja nimanden.
Er öffnete das große mit Eisen beschlagene Tor und trat in den strömenden Regen und die tiefe Finsternis der Nacht. Kaum war die eiskalte Winterluft tief in seinen Lungen angekommen, rannte Carl an ihm vorbei zurück. Er hatte etwas vergessen. Seinen Mantel.
Gabriel hingegen trug seinen Mantel unter dem Arm. Lediglich seinen Hut hatte er auf dem Kopf. Weiß Gott wie lange er den Lederhut schon hatte. Vor ihm stand eine kleine, schwarze Kutsche, die von zwei Rappen gezogen wurde. Er betrachtete die Rappen aufmerksam. Er betrachtete die Ohren, wie sie vor und zurück schnellten. Die unruhig scharrenden Hufe auf dem Kopfsteinpflaster. Den aufgeregten Atem. Etwas streifte ihn. Blitzschnell drehte er sich herum und packte den verschwommenen Umriss. Das etwas japste erschrocken. Gabriel hob es hoch, doch er konnte ncihts erkennen. Der Regen lies seinen Blick verschwimmen. Er schüttelte den Kopf, um die Nässe zu vertreiben, doch sein Blick besserte sich nicht. Ein eisiger Windstoß fegte ihm den Hut vom Kopf. "Bitte Loslassen" krächzte etwas über ihm.
Da er Carls Stimme sofort erkannte, setzte er ihn sofort wieder ab. "ICh weiß nciht was mit dir in letzter Zeit los ist, aber wenn du mich ncoh einmal halb erwürgst, dann hau ich dir Wolfshut in dein Wasser!" fluchte Carl. "Tut mir Leid. - Außerdem weißt du doch, dass ich Wolfshut eigentlich ganz gerne mag. Auch wenn du es nicht trinken kannst, ohne in Ohnmacht zu fallen." Carl rollte die Augen und stig in die Kutsche ein. "Wenn du nicht laufen willst, würde ich dir raten, jetzt einzusteigen." Gabriel lächelte. Asl er in die Kutsche stieg, wurde seine Sicht wieder klarer.
Es dauerte knapp 20 Minuten, bis sie den Hafen erreicht hatten.
Es war noch immer stockfinster, doch damit hatte Gabriel noch nie Schwierigkeiten gehabt. Das vorhin musste eine Ausnahme gewesen sein. Als er ausstieg, stand er direckt vor dem Hafenbecken. Das Wasser war schwarz und finster.
Das Segelboot war bereit zum Auslaufen. Aufmerksam beobachtete er Carl dabei, wie er einen winzigen Koffer auf's Schiff trug. Der Kutscher lies eine weiteren risigen Koffer unabsichtlich fallen. Er musste sehr schwer sein. Gabriel lief hin nd hob ihn auf. Er war wirklich schwer. Ein Schmerz durchzuckte ihn. Wenige Sekunden konnte er nicht atmen. Die Pferde wurden unruhig. Der Kutscher saß auf. Keuchend sog Gabriel die Lungen voll, als es ihm der Schmerz zuließ. Es wurde besser, der Schmerz ließ nachund er erhob sich wieder. Etwas war anders. Er schaute zu den Pferden. Sie hatten ihn unruhig angeschaut. Nun nicht mehr ein Blick genügte und sie brachen in Panik aus. Der Kutscher klamerte sich an die Zügel. Doch die Pferde waren nucht mehr zu stoppen.
Wihernd verschwanden sie hinter den Häusern.
Kopfschüttelnd ging er auf's Schiff. Es wurde dunkler. Immer dunkler. Bald konnte er kaum mehr die Hand vor Augen sehen. Carl starrte ihn an. Das konnte er erkennen. "Was?" fragte er genervt. "D-Der K-K-Koffer!" stotterte Carl. Gabriel hob die rechte Hand. Etwas hing daran.
Dieses Etwas wurde immer schwerer. Bis er es schließlich abstellen musste. "W-Wie konntest du.. Wie hast du den kochbekommen?" "Ich weiß nicht. Aber jetzt krig ich den nicht mehr hoch." Carl drehte sich um und schmollte. "Kannst du mir BITTE helfen? Mein Freund." Carl drehte sich um. "Klar, aber fang nicht an, nachher dich zu übergeben, wenn wir est mal auf hoher See sind!" lachte Carl. "Ich kann nichts versprechen, aber ich werd's versuchen." Gemeinsam schleppten sie den schweren Koffer in den Laderaum.
Die Seereise begann.
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