■
Geschichte: Freie Arbeiten
/ Prosa
/ Weihnachtsgeschichten
/ Eine Weihnachtsgeschichte
||||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
Linksbündig|Blocksatz
gering|normal|groß|sehr groß
von bloodily
erstellt: 27.12.2009
letztes Update: 27.12.2009
Geschichte, Drama / P12 Slash
(fertiggestellt)
Das Mädchen zog ihren leichten Anorak, noch fester um ihren dünnen Körper. Es war wirklich eine sehr kalte und stürmische Winternacht, aber gleichzeitig auch die Schönste! Es war nämlich Weihnachten.
Die Kleine irrte wie jede Nacht alleine herum und suchte sich einen Platz wo sie übernachten konnte, gleichzeitig schaute sie in die vielen verschiedenen Geschäfte und Restaurante rein.
Sie schaute in das Fenster eines teueren Restaurants herein und sah viele elegant gekleidete Menschen die Hummer, Truthahn und Kaviar in riesigen Mengen bestellten und die Hälfte dann doch zurück gehen liessen.
Ihr knurrte der Magen. Verständlich! Sie hatte seit Wochen nichts Richtiges gegessen, immer nur das was sie fand oder ein Brötchen vom Bäcker, wenn er mitleid hatte.
Aber sie empfand keine Eifersucht oder gar Wut an die vielen Leute die es sich schmecken liessen und so taten als ob sie gar nicht existierte, nein, den heute war Weihnachten und da haben es alle verdient glücklich zu sein. So glücklich eben, wie es nur ging.
Sie ging weiter.
Als sie um die Ecke kam, sah sie etwas was ihr doch einen Stich ins Herz versetzte.
Ein Mann der ein schlafendes Kind trug und eine Frau die mit riesigen Tüten neben ihnen eilte.
Eine Familie.
Ohne es zu wollen verspürte sie doch den Neid, denn genau das war es was sie sich am meisten wünschte.
Was soll’s; dachte sie, jeder hat ein eigenes Schicksal.
Sie lief weiter.
Als sie an einer dunklen Gasse vorbei kam, hörte sie etwas was ihre Aufmerksamkeit erregte. Sie lauschte. Da war es wieder!
Ja sie war sich ganz sicher, es war ein miauen, das sie hörte.
Sie ging tiefer in die Gasse hinein und bückte sich. Tatsächlich lag unter einem alten Karton, ein halb erfrorenes Kätzchen.
„Na komm du!“, lockte sie es. Sie nahm es in ihre Arme, wobei es noch kräftiger zu zittern anfing, doch es war sogar zu schwach um sich zu wehren!
Das Mädchen drückte es ganz nah an ihre Brust und eilte aus der Gasse heraus. Dann ging es schnellen Schrittes zum Metzger, der gerade seinen Laden schloss.
„Ach entschuldigen Sie bitte! Ich habe so eben dieses halb verhungerte Kätzchen gefunden. Könnten sie mir nicht bitte ein Stückchen Fleisch schenken? Natürlich nur für das Kätzchen und nicht für mich!“
„Wie könnte ich da nein sagen, vor allem wo jetzt doch Weihnachten ist. Warte Kind, ich hole schnell was!“
Nach wenigen Minuten kam der Mann, mit zwei Stückchen Schinken wieder raus. Das Mädchen bedankte sich höfflich und gab der Katze so gleich eins davon.
Sie verabschiedete sich vom Metzger und ging.
Sie lief mit dem Kätzchen an ihren liebsten Ort, in den Park.
Dort setzte sie sich unter die Brücke, wo sie im letzten Sommer oft übernachtet hatte. Sie gab dem kleinen Ding auch das zweite Stück Fleisch ohne selber auch nur abgebissen zu haben. Das Kätzchen begann sich auf zu wärmen und wurde etwas stärker. Es schmiegte sich so fest es konnte an das Mädchen heran und schloss genüsslich die Augen.
Das Mädchen wiegte es sanft hin und her und flüsterte ihm etwas ins Öhrchen: „ Jetzt bist du meine Familie. Wir bleiben zusammen und haben uns lieb.“
Zur späten Stunde schliefen beide ein.
Am nächsten Morgen erwachte das Kätzchen und wollte sich aufrappeln. Doch sofort merkte es, dass etwas nicht stimmte. Wo war dieses ruhige heben und senken der Brust das sie letzte Nacht so sanft in den Schlaf gewogen hat?
Und wo war diese wohlige Wärme?
Sie stupste das Mädchen mit dem Näschen an, doch es rührte sich nicht.
Verwundert sprang es aus dem Schoss vom Kind und lief davon. Direkt in die Arme von einem kleinen Jungen der es sofort ins Herz schloss. Der Junge nahm die kleine Katze mit nach Hause und dort blieb sie bis an ihr Lebensende, glücklich und geborgen.
Die Kleine irrte wie jede Nacht alleine herum und suchte sich einen Platz wo sie übernachten konnte, gleichzeitig schaute sie in die vielen verschiedenen Geschäfte und Restaurante rein.
Sie schaute in das Fenster eines teueren Restaurants herein und sah viele elegant gekleidete Menschen die Hummer, Truthahn und Kaviar in riesigen Mengen bestellten und die Hälfte dann doch zurück gehen liessen.
Ihr knurrte der Magen. Verständlich! Sie hatte seit Wochen nichts Richtiges gegessen, immer nur das was sie fand oder ein Brötchen vom Bäcker, wenn er mitleid hatte.
Aber sie empfand keine Eifersucht oder gar Wut an die vielen Leute die es sich schmecken liessen und so taten als ob sie gar nicht existierte, nein, den heute war Weihnachten und da haben es alle verdient glücklich zu sein. So glücklich eben, wie es nur ging.
Sie ging weiter.
Als sie um die Ecke kam, sah sie etwas was ihr doch einen Stich ins Herz versetzte.
Ein Mann der ein schlafendes Kind trug und eine Frau die mit riesigen Tüten neben ihnen eilte.
Eine Familie.
Ohne es zu wollen verspürte sie doch den Neid, denn genau das war es was sie sich am meisten wünschte.
Was soll’s; dachte sie, jeder hat ein eigenes Schicksal.
Sie lief weiter.
Als sie an einer dunklen Gasse vorbei kam, hörte sie etwas was ihre Aufmerksamkeit erregte. Sie lauschte. Da war es wieder!
Ja sie war sich ganz sicher, es war ein miauen, das sie hörte.
Sie ging tiefer in die Gasse hinein und bückte sich. Tatsächlich lag unter einem alten Karton, ein halb erfrorenes Kätzchen.
„Na komm du!“, lockte sie es. Sie nahm es in ihre Arme, wobei es noch kräftiger zu zittern anfing, doch es war sogar zu schwach um sich zu wehren!
Das Mädchen drückte es ganz nah an ihre Brust und eilte aus der Gasse heraus. Dann ging es schnellen Schrittes zum Metzger, der gerade seinen Laden schloss.
„Ach entschuldigen Sie bitte! Ich habe so eben dieses halb verhungerte Kätzchen gefunden. Könnten sie mir nicht bitte ein Stückchen Fleisch schenken? Natürlich nur für das Kätzchen und nicht für mich!“
„Wie könnte ich da nein sagen, vor allem wo jetzt doch Weihnachten ist. Warte Kind, ich hole schnell was!“
Nach wenigen Minuten kam der Mann, mit zwei Stückchen Schinken wieder raus. Das Mädchen bedankte sich höfflich und gab der Katze so gleich eins davon.
Sie verabschiedete sich vom Metzger und ging.
Sie lief mit dem Kätzchen an ihren liebsten Ort, in den Park.
Dort setzte sie sich unter die Brücke, wo sie im letzten Sommer oft übernachtet hatte. Sie gab dem kleinen Ding auch das zweite Stück Fleisch ohne selber auch nur abgebissen zu haben. Das Kätzchen begann sich auf zu wärmen und wurde etwas stärker. Es schmiegte sich so fest es konnte an das Mädchen heran und schloss genüsslich die Augen.
Das Mädchen wiegte es sanft hin und her und flüsterte ihm etwas ins Öhrchen: „ Jetzt bist du meine Familie. Wir bleiben zusammen und haben uns lieb.“
Zur späten Stunde schliefen beide ein.
Am nächsten Morgen erwachte das Kätzchen und wollte sich aufrappeln. Doch sofort merkte es, dass etwas nicht stimmte. Wo war dieses ruhige heben und senken der Brust das sie letzte Nacht so sanft in den Schlaf gewogen hat?
Und wo war diese wohlige Wärme?
Sie stupste das Mädchen mit dem Näschen an, doch es rührte sich nicht.
Verwundert sprang es aus dem Schoss vom Kind und lief davon. Direkt in die Arme von einem kleinen Jungen der es sofort ins Herz schloss. Der Junge nahm die kleine Katze mit nach Hause und dort blieb sie bis an ihr Lebensende, glücklich und geborgen.
||||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
Linksbündig|Blocksatz
gering|normal|groß|sehr groß
